DE478032C - Verfahren zum Reservieren von Kuepenfarbstoffen - Google Patents
Verfahren zum Reservieren von KuepenfarbstoffenInfo
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- DE478032C DE478032C DEI31108D DEI0031108D DE478032C DE 478032 C DE478032 C DE 478032C DE I31108 D DEI31108 D DE I31108D DE I0031108 D DEI0031108 D DE I0031108D DE 478032 C DE478032 C DE 478032C
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- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06P—DYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
- D06P5/00—Other features in dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form
- D06P5/12—Reserving parts of the material before dyeing or printing ; Locally decreasing dye affinity by chemical means
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Description
- Verfahren -zum Reservieren von Klipenfarbstoffen Zum Reservieren von Küpenfarbstoffen hat man bis jetzt Salze der Schwermetalle, von denen die Zink- und Mangansalze die wichtigsten sind, verwendet. Außer diesen Salzen setzt man den Druckfarben meist noch mechanisch reservierende Mittel zu, wie z. B. -Kaolin, zwecks Erzielung reinerer und schärfer stehender Reserveeffekte.
- Die Druckbarkeit dieserFarben bietet namentlich im Rouleauxdruck gewisse Schwierigkeiten, die durch leichte Entstehung von Rackelstreifen undEinhocken derFarben in dieWalzengravur zum Ausdruck kommen. Ferner müssen die bedruckten Stücke infolge der hygroskopischen Eigenschaften der Zink- und Manganreserven in besonderen Räumen aufbewahrt werden, um ein Abflecken der Drucke zu verhindern. Auch beim Färben treten leicht Unregelmäßigkeiten auf, indem die Schwermetalle aus def Küpenflotte Alkali aufnehmen, und dadurch der Küpenfarbstoff zum Teil ausfällt.
- Es wurde nun gefunden, daß man alle diese Schwierigkeiten vermeiden und Küpenfarbstoffe leicht reservieren kann, wenn man Oxydationsmittel, wie z. B. metanitrobenzolsulfosaures Natron oder Natriumbichromat in wäßrigen Lösungen von Cellulosealkyläthem auf das Gewebe druckt, trocknet und in üblicher Weise in einer heißen Flotte eines Küpenfarbstoffes ausfärbt. Derartige Druckfarben drucken sich leicht und geben gute Reserveeffekte, da die Cellulosealkyläther schon durch geringe Mengen Alkali, namentlich bei der hohen Temperatur der Küpenfärbeflotte, vollständig auf der Faser niedergeschlagen werden.
- Man hat schon Oxydationsmittel als Vordruckreserven unter Küpenfarbendruck benutzt, jedoch konnte man derartige Reserven unter. Anwendung der bis jetzt zu Gebote stehenden Verdickungsmittel nicht für den Küpenfärbeartikel verwenden, da die Verdickungsmittel in der heißen Flotte von der Faser abgelöst werden. Beispiele i.
- Reservedruckfarbe
Man druckt diese Farbe auf den Stoff, trocknet und färbt bei 75 0 C in folgender Küpenflotte aus. Darauf wird die Ware gewaschen und getrocknet..250 g einer 15prozentigen wäßrigen Cellu- losemethylätherlösung werden mit 250 g kaltem Wasser verrührt und darauf 250 9 metanitrobenzolsulfosaures Natron in 250 9 Wasser eingetragen. i kg. - Küpenfärbeflotte
2.80 9 5, 7-5, 7'-Tetrabromindigo, Teig, 4o g Natronlauge, 4o' B6, 16 g TürkischrotÖl, 5oprozentig, 16 g Hydrosulfit, konz. Pulver, auf 11 einstellen. - Reservedruckfarbe
Man druckt diese Faxbe auf den Stoff, trocknet und färbt bei 78' C irf der folgenden Küpenflotte, wäscht, säuert und trocknet.250 g einer 5prozentigen Cellulosemethyl- ätherlösung werden mit 250 g kaltem Wasser versetzt und eine Lösung von 2oo g Natriumbiehromat in 3009 Wasser zugesetzt i kg. - Küpenfärbeflötte
3-Weiß-Reserve-Druckfarbe I30 g N-dihydro-i, 2-I',:z'-anthrachinon- azin, dopp. Teig, ioo g NatrOnlauge, 30' B6, 7o g Glykose i: i, 18 g Hydros-Ldfit, konz. Pulver, auf x 1 einstellen. Man druckt diese Farbe auf den Stoff, trocknet und färbt bei 75' C in den folgenden Küpenfärbeflotten aus. Darauf wird die Ware gewaschen, geseift, gespült und getrocknet.9,50 g einer 15prozentigen wäßrigen Cellu- losemethylätherlösung werden mit 250 g kaltem Wasser verrührt und darauf 250 9 metanitrobenzolsulfosaures Natron 250 9 Wasser zugesetzt kg. - Küpenfärbeflotte I
Küpenfärbeflotte II30 9 5, 7-5', 7-Tetrabronündigo, goo g heißes Wasser, 40 g Natronlauge, 4o ' 0 B6, 16 g Hydrosulfit, konz. Pulver, auf 11 stellen. Eintauchzeit 2o Sekunden. 4-Weiß-Reserve-Druckfarbe II30 g N-dihydro-i,2-i,2'-anthrachinonazin, ioo g Natronlauge, 30' B6, 6oo g kochendes Wasser, 7o g Glykose i: i, 16 g Hydrosulfit, konz. Pulver, auf j: 1 stellen. Weiß-Reserve-Druckfarbe III 5oo g Weiß-Reserve-DruckfarbeIwerdenmit 500 9 Weiß-Reserve-Druckfarbe II versetzt. Man druckt Weiß-Reserve-Druckfarbe II bzw.250 g einer 15prozentigen wäßrigen Cellu- losemethylätherlösung werden mit 25o g kaltem Wasser versetzt und eine Lösung von 200 g Natriumbiehromat in 3oo g Wasser zugesetzt. 1 kg. - III auf den Stoff, trocknet und färbt bei 78' C in folgender Küpenfärbeflotte, wäscht, seift kochend, spült und trocknet. Das mit Weiß-Reserve-Druckfarbe II bedruckte, geküpte. Muster wird nach dem Küpen und Waschen auch gesäuert.
- Küpenfärbeflotte
5. Rot-Reserve-Druckfarbe3o g N-dihydro-i, 2-1, 2'-anthrachinonazin, ioo g Natronlauge, 30' B6, 6oo g kochendes Wasser, 7o g Glykose i: i, 16 g Hydrosulfit, konz. Pulver, auf 11 stellen. Diazotiertes 5-Chlor-?,-amino-I-toluolZu 88o g Weiß-Reserve-Druckfarbe 1 bzw. III setzt man ioo ccm diazotiertes 5-Chlor-2-amino- i:-toluol und 2o g krist. essigsanres Natron I kg. Man druckt die Rot-Reserve-Druckfarbe auf naphtholpräparierten Stoff, trocknet stark und färbt bei 78' C in der folgenden Küpenflotte aus, wäscht, seift kochend, spült heiß und trocknet.10 9 5-Chlor-2-amino-i-toluol, 2o g Wasser, ii cem Salzsäure, 2o' B6, 7o g Eis und Wasser, 4,2 g Natriumnitrit auf iio ccm gestellt. - Küpenflotte
Naphtholpräparation30 g N-chhyclro-i,2-i',2'-aTithrachinonazin, ioo g Natronlauge, 30' B6, 6oo g kochendes Wasser, 7o g Glykose i: i, 16 g Hydrosulfit, konz. Pulver, auf 1: 1 einstellen. Eintauchzeit 2o Sekunden. 2o g Beta-oxynaphthoesäure-5-chlor- 2-toluidid werden angeteigt mit 2o g NatrontürkischrOtijl, 5oprozentig, mit 30 ccm Natronlauge, 34' B6, versetzt und mit heißem Wasser auf 11 eingesteRt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH. Verfahren zum Reservieren von Kupenfarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man Oxydationsmittel mit einer wäßrigen Lösung von Cellulosealkyläthem auf das Gewebe druckt und in üblicher Weise in der Küpenfarbe ausfärbt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI31108D DE478032C (de) | 1927-05-07 | 1927-05-07 | Verfahren zum Reservieren von Kuepenfarbstoffen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI31108D DE478032C (de) | 1927-05-07 | 1927-05-07 | Verfahren zum Reservieren von Kuepenfarbstoffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE478032C true DE478032C (de) | 1929-06-18 |
Family
ID=7187789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI31108D Expired DE478032C (de) | 1927-05-07 | 1927-05-07 | Verfahren zum Reservieren von Kuepenfarbstoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE478032C (de) |
-
1927
- 1927-05-07 DE DEI31108D patent/DE478032C/de not_active Expired
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