AT118600B - Verfahren zum Reservieren von Küpenfarbstoffen. - Google Patents

Verfahren zum Reservieren von Küpenfarbstoffen.

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AT118600B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Reservieren von Küpenfarbstoffen. 



   Man hat schon Oxydationsmittel als   Vordruckreserven   unter   Küpenfarbendruek   benutzt, siehe deutsche Patentschrift Nr. 210682, jedoch konnte man derartige Reserven unter Anwendung der bis jetzt zu Gebote stehenden Verdickungsmittel nicht für den   Küpenfärbeartikel   verwenden, da die Verdickungsmittel in der heissen Flotte von der Faser abgelöst werden. 



   Es wurde gefunden, dass man Küpenfarbstoffe leicht reservieren kann, wenn man ein Oxydationsmittel, wie z. B. metanitrobenzolsulfosaures Natron und Natriumbichromat oder Mischung beider Salze in wässrigen Lösungen von Zellulosealkyläthern auf das Gewebe druckt, trocknet und in üblicher Weise in einer heissen Flotte eines   Küpenfarbstoffes   ausfärbt. Derartige Druckfarben drucken sich leicht und geben gute Reserveeffekte, da die   ZeIMosealkyläther   schon durch geringe Mengen Alkali, namentlich bei der hohen Temperatur der   Küpenfärbeflotte,   vollständig auf der Faser niedergeschlagen werden. 
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 waschen mit Wasser wieder entfernt. 



   Diese   Verwendungsmöglichkeit   der   Zelluloseäther   und-ester war nicht bekannt. Diese Zelluloseverbindungen wurden bisher (siehe z. B. österr. Patentschrift Nr. 73001) nur als Fixierungsmittel für 
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 erheblichen Fortschritt gegenüber dem bisherigen Stand der Technik. 



   Beispiele :
1.   Reseivedruckfarbe   : 250   g   einer 15%igen wässrigen Zellulosemethylätherlösung werden mit 250 g kaltem Wasser verrührt, und darauf 
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Man druckt diese Farbe auf den Stoff, trocknet und   färbt   bei 75 C in folgender Küpenflotte aus. 



    Küpenfärbeflotte :   30 g 5.7. 5'.   7'-Tetrabromindigo-Teig 20%   
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   900 g heisses Wasser   16 g Hydrosulfit   konz. Pulver auf 1 Liter einstellen. Darauf wird die Ware gewaschen, geseift und getrocknet. 



   2.   Weiss-Reservediuckfa@be I.   



   250 g einer 15%igen wässrigen Zellulosemethylätherlösung werden mit
250 g kaltem Wasser venührt und darauf
250   g /metanitrobenzolsulfosaures Natron  
250 g Wasser zugesetzt. 



  1 kg. 

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Man druckt-diese Farbe auf den Stoff, trocknet und färbt bei 75 C in der   folgenden Küpen-   flotte aus. 



   Küpenfärbeflotte. 



   30 0 g 5.7. 5'.   7'-Tetrabromindigo-Teig   900 g heisses Wasser
40   g Natronlauge 400 Bé  
16 9   Hydrosulfit   konz. Pulver auf 1 Liter stellen. Eintauchzeit 20 Sekunden. 



  Darauf wird die Ware gewaschen, geseift, gespült und getrocknet. 



    3. Weiss-Reservedruckfarbe II.   



  250 g einer 15%igen zellulosemethylätherlösung werden mit- 250 g kaltem Wasser versetzt und eine Lösung von 
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   Man druckt diese Farbe auf den Stoff, trocknet und färbt bei 78  C in der folgenden Küpenflotte. 



     Küpenfärbeflotte   :
30 g N-Dihydro-1. 2. 1'. 2'anthrachinonazin-Teig 100   g Natronlauge. 300 Bé   
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 auf 1 Liter einstellen. Ein. tauchzeit 20 Sekunden. 



   Darauf wird die Ware gewaschen, kochend geseift, gespült, gesäuert und getrocknet. 



   4. Weiss-Reservedruckfarbe III. 



  500 g   Weiss-Reserve druckfarbe I werden mit.   



  500 g Weiss-Reservedruckfarbe II versetzt. 
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 20 g ss-Oxynaphtoësäure-5-chlor-2-toluidid mit 20 g   Natrontürkisehrotol   50% ig anteigt, mit 30   cm3   Natronlauge   340 Bé versetzt   und mit heissem Wasser auf
1 Liter einstellt. 



   Darauf trocknet man die Ware stark und färbt sie bei 78  C in der   folgenden Küpenflotte   aus. 



     Kupenflotte   :
30 g   N-Dihydro-l.   2. 1'. 2'-anthrachinonazin-Teig 
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 600 g kochendes Wasser
70 g Glykose 1 : 1   16 g   Hydrosulfit konz. Pulver auf 1 Liter einstellen. Eintauchzeit 20 Sekunden. 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Reservieren von Küpenfarbstoffen, darin bestehend, dass man eine Mischung eines EMI3.4
AT118600D 1927-05-06 1928-04-26 Verfahren zum Reservieren von Küpenfarbstoffen. AT118600B (de)

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