AT135330B - Verfahren zum Drucken tierischer Fasern und Fasergebilden. - Google Patents

Verfahren zum Drucken tierischer Fasern und Fasergebilden.

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  Verfahren zum Drucken tierischer Fasern   1md   Fasergebilden. 



   Wir haben gefunden, dass beim Bedrucken von tierischen Fasern, wie Wolle und Seide, mittels Aufdruck-,   Ätz-und Reservefarben   mit einem Zusatz von Harnstoff allerlei Verbesserungen erzielt werden, die bisher nicht erreichbar waren. Die Farbtöne werden voller und ihre Echtheiten verbessert. 



    Ätz- und Reservefarben   werden klarer und kräftiger. Man verbraucht weniger Farbstoff und weniger Ätz-bzw. Reservemittel. Ferner lässt sich mittels kürzerem Dämpfens ein besserer Weissgrund, höhere Festigkeit und vorteilhafterer Griff der bedruckten Waren erhalten. Wolle muss mitunter nicht vorchloriert werden, was eine namhafte Ersparnis und verschiedene andere Vorteile bietet. Es hat sich ferner herausgestellt, dass man die Waren, z. B. Wolle, weder vorfeuchten, noch mit zu nassem Dampf dämpfen muss. Letzteres verursacht Fehler, z. B. Wassertropfen. Infolge der besonders guten Benetzbarkeit der Waren durch die neuen Druckfarben, kann, falls erwünscht, ein besseres Durchdringen derselben in die Fasergebilde, bis auf die   unbedruckte   Warenseite erzielt werden, was, besonders für den Ätzdruck von Wichtigkeit ist.

   Diese Eigenschaften können bei allen gebräuchlichen Farbstoffen, auch für Esterverbindungen der Leukoküpenfarbstoffe, beobachtet werden. 



   Nach der deutschen Patentschrift Nr. 528262 wurden bereits für den Baumwolldruck Beizenfarbstoffe in Mischungen mit Harnstoff, und zur Erzeugung eines maximalen Effektes, mit einem Zusatz einer erhöhten Menge an Beizen verwendet, während es sich hier um tierische Fasern unter andern Bedingungen handelt. 



   Nach der deutschen Patentschrift Nr. 347359 wird für die typgerechte Einstellung von Farbstoffen Harnstoff verwendet, doch reichen diese Mengen weder für die beschriebenen Effekte aus noch bieten sie Gewähr für gleichmässiges Anfeuchten der Drucke im Dämpfen sowie für den Ausfall von Ätzfarben und für das Durchdringen auf die unbedruckte Warenseite. Auch ist dort von andern als basischen Farbstoffen nicht die Rede. 



   Beispiel l (Aufdruck auf Wolle) :   30 g Kristallponceau, 40 g   Harnstoff,   240 g Wassrr, 650 g   
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 in Essigsäure ; insgesamt   1 leg.   Man dämpft die bedruckte Ware eine halbe Stunde, zieht durch eine Lösung von 5 g Brechweinstein im Liter Wasser, wäscht und trocknet. Das Waschwasser bleibt reiner als sonst, das Rot wird reibechter sowie dunkler. 



   Beispiel 4 : Man setzt den Druckfarben mit sauren Farbstoffen etwa 40 g Harnstoff in einem Kilogramm Farbe zu. Sie werden durchwegs auf Wolle und Seide dunkler. 



   Beispiel 5 : Beizenfarbstoffe geben neben der üblichen Beize, unter Zusatz von z. B.   100 g   Harnstoff, auf 1 kg Druckfarbe einen wesentlich tieferen Ausfall als ohne diesen Zusatz. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Drucken tierischer Fasern und Fasergebilden, dadurch gekennzeichnet, dass man den Druckfarben Amidderivate der Kohlensäure, wie Harnstoff oder deren Salze, zufügt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT135330D 1932-04-26 1932-04-26 Verfahren zum Drucken tierischer Fasern und Fasergebilden. AT135330B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE963862C (de) * 1953-05-26 1957-05-16 Courtaulds Ltd Verfahren zum Faerben von Textilien
DE1032210B (de) * 1955-07-29 1958-06-19 Courtaulds Ltd Verfahren zum Faerben von Textilien

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE963862C (de) * 1953-05-26 1957-05-16 Courtaulds Ltd Verfahren zum Faerben von Textilien
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