DE477704C - Fadenanknuepfvorrichtung fuer Wirkmaschinen - Google Patents

Fadenanknuepfvorrichtung fuer Wirkmaschinen

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DE477704C
DE477704C DEL66132D DEL0066132D DE477704C DE 477704 C DE477704 C DE 477704C DE L66132 D DEL66132 D DE L66132D DE L0066132 D DEL0066132 D DE L0066132D DE 477704 C DE477704 C DE 477704C
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Germany
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fixed
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DEL66132D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H69/00Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device
    • B65H69/04Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device by knotting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Fadenanknüpfvorrichtung für Wirkmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die ermöglicht, zu den Nadeln einer Wirkmaschine einen ununterbrochenen Faden gelangen zu lassen, der aus einzelnen mit ihren Enden zusammengeknüpften Fadenlängen verschiedener Farbe besteht, so daß ein gestreiftes Gewirke entsteht.
  • Gegenstand der Erfindung ist im besonderen eine Knüpfvorrichtung, mittels welcher die Enden der Fadenlängen sicher miteinander verknotet werden können.
  • Die Knüpfvorrichtung arbeitet dabei zweckmäßig mit einer Vorrichtung zusammen, welche den jeweils anzuknüpfenden Faden zwischen mehreren untätigen Fäden auszuwählen vermag. Die Auswählvorrichtung führt dabei den ausgewählten Faden und den laufenden Faden dem Knüpfer zu, dieser knüpft die beiden Fäden zusammen und schneidet dann den laufenden Faden neben dem Knoten ab und führt ihn in die untätige Lage zu den andern untätigen Fäden zurück, ohne daß der Betrieb der Wirkmaschine unterbrochen wird.
  • In den Zeichnungen zeigt Abb. 1 eine Draufsicht auf den von der Maschine abgenommenen Knüpfer, Abb.2 eine Vorderansicht davon, Abb. 3 eine Draufsicht auf den Knüpfer bei abgenommener Deckplatte, Abb.4 einen Längsschnitt nach der Linie lo-lo der Abb. 1, Abb. 5 bis 13 schaubildliche Darstellungen, welche nacheinander den Knüpfvorgang veranschaulichen, und Abb.14 und 15 Schnitte nach der LinieZ-Z der Abb. 13, welche das Schnappen und Abschneiden der aneinanderzuknüpfenden Fadenenden zeigen.
  • Die Knüpf- ünd Abschneidevorrichtung ist in einem am Rahmen der Strickmaschine befestigten Gehäuse 164 untergebracht. In diesem Gehäuse ist ein Block 165 mit einer senkrechten zylindrischen Öffnung 166 zur Aufnahme der Antriebsspindel 167 befestigt.
  • Rechtwinklig zu dieser öffnung 166 erstreckt sich wagerecht zu beiden Seiten eine Lageröffnung 168, 169. Der Teil 168 der letzteren ist bei 17o ausgebuchst, um eine drehbare Knüpferspindel 171 aufzunehmen. An dem Lager 169 liegt drehbar die Nabe z72 und der exzentrische Ring 173. Zwischen den beiden letzteren Teilen ist ein mit dem Exzenterring 173 aus einem Stück gefertigtes Zahnrad 174 in ein Versenk 175 des Lagerblocks 165 eingelassen, und zwar so, daß seine Außenseite bündig in der Oberfläche des Lagerblocks liegt, wobei die Teile 172 bis 174 durch den über die öffnung 175 ragenden Kopf einer Halteschraube 176 in ihrer Lage innerhalb des Lagerblocks gesichert sind. Der Ring 173 hat eine Aussparung 177, um bei seiner Drehung von der Schraube 176 stets klarzubleiben. _ Die Zähne des Rades 174 kämmen in eine Verzahnung 178 an der Flachseite einer an einem Flansch i8o der Antriebsspindel 167 befestigten Scheibe 179.
  • Die Scheibe 179 greift mit einem zweiten Zahnbogen 18i in eine Verzahnung i82 an einem Ende der KnüpferspindelM, und diese reicht mit ihrem andern Ende durch eine axiale Öffnung in der Nabe 172 des exzentrischen Ringes 173, so daß für dieses Ende der Spindel 171 eine Lagerung geschaffen ist.
  • Die Spindel 167 hat für -die Spindel 171 eine Durchlaßöffnung 183, deren Durchmesser groß genug ist, daß die Spindel 167 auch Pendelbewegungen um die Spindel i71 at%sführen kann. Die Spindel 171 hat eine Ringnut 184, die in der Drehachse der Spindel 167 liegt und in welche eine Halteschraube 185 mit einem "verjüngten glatten Ende hineinreicht. In der gleichen Achse mit der letzteren ist vom entgegengesetzten Ende der Spindel 167 aus eine mit dieser gleichachsige zweite Schraube 186 eingeschraubt.
  • Die Spindel 171 ist an ihrem dem exzentrischen Ring 173 zunächstliegenden Ende mit einem hakenförmigen Ausläufer 187 versehen, der einen festen Teil einer die aneinanderzuknüpfenden Fadenenden fassenden Schnappklemme bildet. Ein zweiter fester Teil liegt als dünne Platte r88 von ähnlicher Umrißform in der-Nähe des Hakens 187, und ein dritter ebenfalls ähnlich geformter fester Teil 189 dient als Scherblatt und ist zu diesem Zweck an einer Kante zugeschärft.
  • Zwischen den festen Teilen i8.7, 188 und 189 liegt bei igo drehbar mit diesen verbunden ein Paar damit zusammenwirkender beweglicher Teile igi und i92. Von diesen liegt der erstere, igi, zwischen den festen Teilen 187 und 188 und faßt die Fäden wie in Abb. 15 dargestellt. Der abnehmbare Teil 192 liegt zwischen den festen Teilen 188 und igo und schneidet mit dem Teil i89 zusammen die Fadenenden, die zusammengeknüpft werden, ab.
  • Die beweglichen Teile igi und ig2 haben beide ein breites fächerförmiges Ende 193 an der dem Harken entgegengesetzten Seite und greifen mit diesem in den exzentrischen Ring 173 und werden von diesem angetrieben.
  • Das Gehäuse 164 hat bei 194 eine Schulter, welche einer Deckplatte 195 als Auflager dient und auf welche die letztere mittels eines in die senkrechte Gehäusewand eingesetzten Paars Klemmschrauben 196, 196 festgespannt ist.
  • An ihrer Unterseite hat die Deckplatte 195 eine Führung 197, in welcher eine Leitrolle egg abrollt, die auf einem Stift am Ende eines verschiebbaren Klemmblattes igg drehbar gelagert ist, und zwar verschiebt sich das letztere zwischen zwei Blättern Zoo, Zoo, von denen eins unter und das andere über dem Blatt igg gelagert ist. Die Blätter Zoo haben Ausschnitte, durch welche die senkrechte Spindel 167 geführt ist und greifen in eine Aussparung toi in einem Flansch; 2o2 an der oberen Fläche der Antriebsscheibe 179, so daß sie mit dieser zwangläufig Schwingungsbewegungen ausführt.
  • Ebenso ist .das Blatt igg zwangläufig mit den Klemmblättern Zoo verbunden, so daß diese zusammen mit der Scheibe 179 und dem Blatt igg Hub- und Schwingbewegungen ausführen; außerdem wird' dem Blatt igg eine Längsbewegung gegenüber den Blättern Zoo erteilt, wobei ein Schlitz 2o3 dieser Längsbewegung gegenüber der Spindel 167 Raum gibt. .
  • Die Blätter oder Finger igg und Zoo haben Einschnitte 2o4 bzw. 205, und deren Ränder fassen die Fäden, die gerade geknüpft werden. Die Finger bewegen sich über den Knüpf-, Schnapp- und Scherblättern in wagerechter Ebene seitlich hin und her.
  • Die beweglichen Blätter unter den letzteren erhalten ihre Bewegung von der senkrecht durch den Khüpfer geführten Spindel 167, an deren oberem Ende ein Antriebsaren 68 befestigt ist.
  • Dieser Arm 68 dreht beim Betriebe die Spindel 167 von oben gesehen entgegen dem Uhrzeiger. Die das Garn einklemmenden Finger i9.9, Zoo werden dadurch zu den parallelen Fäden w und x (Abb. 5) hingedreht, und diese treten dabei infolge ihrer Lage in die Einschnitte 2o4 und 2o5 der Finger ein. Zugleich beginnen die Schnapp-, Knüpf- und Scherblätter 187 bis 192, wie in Abb_ 6 veranschaulicht, sich entgegen dem Uhrzeiger zu drehen. Durch die abgeschrägte Form und die geneigte Lage der letzteren zu den beiden Garnlängen kreuzen die letzteren den Weg, den die Enden der ersteren bei der Drehung beschreiben und werden dabei in einer Schleife um den Hals der Blätter geschlungen, wie in Abb. 7 und 8 dargestellt, während diese eine halbe Umdrehung ausführen. Bei der weiteren Drehung der Knüpfblätter schwingen die Finger egg und Zoo weiter nach rechts, und während die Spitzen der Blätter 187 bis 192 aufwärts schwingen in die in Abb. 8 dargestellte Lage und weiter in die Lage nach Abb. g, bewegt sich der Haltefinger egg parallel zu denn Finger Zoo radial einwärts und faßt dabei die beiden Garnlängen in der Kerbe 2o4-2o5.
  • Die schräge Radialbewegung der Finger egg und Zoo und die Drehbewegung der Blätter 187 bis 192 wird unmittelbar durch die Spindel 167 und die gezahnte Scheibe 179, bewirkt, die zugleich den Exzenterring 173 steuert und der Spindel 171 entgegengesetzt dreht, damit die beweglichen Blätter i g i und ig:2 sich schneller öffnen und schließen.
  • Die Enden der Knüpfblätter öffnen sich nun beim Aufwärtsdrehen, so daß der Doppelfaden w, x, wie in Abb. g dargestellt, zwischen die festen Blätter 187, 188 und 189 und die beiden beweglichen Blätter igi und i g2 gelangt, wenn die Blätter ihre wagerechte Lage erreichen. Die Halteblätter igg. und Zoo bewegen sich dann Breiter nach rechts und ziehen die um die Knüpfblätter gelegte Garnschleife von deren Hals nach deren Spitzen zu, die sich allmählich schließen, bis die festen Blätter 187, 188 und die beweglichen Blätter die beiden Garnfäden zwischen sich einklemmen oder schnappen, so daß dieselben nicht gleiten können. Wie Abb. i i zeigt, schneiden dann zuletzt die Blätter igg und 192 die beiden Fäden ab. Während die in der Nähe der Schleife abgeschnittenen Garnenden zwischen die Blätter i87, 188 und igi eingeklemmt bleiben, wird die Schleife durch eine weitere Rechtsbewegung der Haltefinger 199 und =oo von den Blättern abgezogen und so ein Knoten, wie in Abb. 12 dargestellt, gebildet und zugezogen. Ist der Knoten fertig, dann öffnen sich bei der weiteren Drehung die Blätter 187 bis ig.2 wieder durch die gegenläufige Drehung der Spindel 171 und des exzentrischen Ringes 173 und geben die zusammengeknüpften Garnenden frei, während zugleich auch die Finger igg auswärts geschwungen werden und dabei das Garnaus ihren Einschnitten 2o4, 2o5 freigeben.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fadenanknüpfvorrichtung für- Wirkmaschinen mit flach nebeneinander angeordneten, mit einer drehbaren Spindel teils fest, teils beweglich verbundenen hakenförmigen Arbeitsblättern, dadurch gekennzeichnet, da,ß ein besonderes festes und ein besonderes bewegliches Schnappblatt (z88, ig.i) angeordnet sind, und das erstere (r88) zwischen einem festen Scherblatt (i89) und einem beweglichen Schnapp- und Scherblatt (192) einerseits und einem festen Haken (187) und dem beweglichen Schnappblatt (1g1) anderseits liegt, so daß die aneinanderzuknüpfenden Fäden (w, x) von dem letzteren an seinen beiden Seiten eingeklemmt und zugleich von -dem andern beweglichen Blatt (1g2) in bekannter Weise an einer seiner Seiten eingeklemmt und an der andern Seite abgeschert werden.
  2. 2. Fadenanknüpfvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die rückwärtigen Enden (1g3) der beweglichen Blätter (igi, 192) fächerförmig sind und in einen zur Spindel (17.1) exzentrisch liegenden Ring (i73) hineinragen, wobei der letztere einen Zahnbogen (174) trägt, und die Spindel (171) ebenfalls (bei 182) verzahnt ist und beide zur schnellen Bewegung der beweglichen Blätter gegenläufig angetrieben werden.
  3. 3. Fadenanknüpfvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für den gegenläufigen Antrieb der beweglichen Blätter Zahnbögen (178 und 181) an entgegengesetzten Hälften einer gemeinsamen Treibscheibe (179) angeordnet sind.
  4. 4. Fadenanknüpfvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibscheibe (17g) auf einer Antriebspindel (167) sitzt und diese eine wagerechte Aussparung für die die Schnapp- und Scherblätter tragende Spindel (171) hat, in welcher die Achsen der beiden Spindeln (167, 171) - einander in gemeinsamer Ebene rechtwinklig kreuzen.
DEL66132D 1926-03-10 1926-06-25 Fadenanknuepfvorrichtung fuer Wirkmaschinen Expired DE477704C (de)

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DEL66132D Expired DE477704C (de) 1926-03-10 1926-06-25 Fadenanknuepfvorrichtung fuer Wirkmaschinen

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DE (1) DE477704C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754782C (de) * 1939-07-15 1954-03-01 Schlafhorst & Co W Verfahren zum Verknuepfen von Fadenenden mittels Weberknoten in Textilmaschinen
DE1275007B (de) * 1956-04-04 1968-08-08 Zellweger A G App Und Maschine Knuepfvorrichtung, insbesondere fuer Webkettenknuepfmaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754782C (de) * 1939-07-15 1954-03-01 Schlafhorst & Co W Verfahren zum Verknuepfen von Fadenenden mittels Weberknoten in Textilmaschinen
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