DE477240C - Spritzvorrichtung fuer Heilzwecke - Google Patents
Spritzvorrichtung fuer HeilzweckeInfo
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Description
- Spritzvorrichtung für Heilzwecke Die Erfindung bezieht sich auf eine Spritzvorricntung für Heilzwecke in Verbindung mit einem die Spülflüssigkeit aufsaugenden Stoff, wie Schwamm, Watte o. dgl., die eine einfache und gründliche Reinigung der weiblichen Geschlechtsteile gestattet und dem Arzt eine wirksame Behandlung von Frauenleiden, wie Weißfluß usw., ermöglicht.
- Die Handhabung der bekannten Spritzen dieser Art ist umständlich, weil die Vorrichtungen zur Freigabe des Schwammes innerhalb der Scheide und zur Einführung der Spülflüssigkeit je eine besondere Bedienung erfordern; ihre Wirkungsweise kann nicht befriedigen, weil der mit der Spülflüssigkeit getränkte Schwamm die Scheidenwandung lediglich anfeuchtet, ohne die zu entfernenden Stoffe aufsaugen zu können. Diese Nachteile «-erden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß ein Schwamm, Wattebausch o. dgl. in festem Abstand vom Zylinderboden angeordnet und eine zur Aufnahme des Schwammes o. dgl. bestimmte Hülse derart mit dem Kolben verbunden ist, daß bei der Verschiebung des Kolbens gegen den Zylinderboden mit dem Einspritzen der Spülflüssigkeit die Freigabe des Schwammes o. dgl. in der Scheide selbsttätig erfolgt.
- Eine gründliche Reinigung der Scheidenwandung wird dadurch erreicht, daß die Spülflüssigkeit durch eine Düse unmittelbar in die Scheide eingespritzt und gleichzeitig der Schwamm, Wattebausch o. dgl. freigelegt wird, so daß die Krankheitserreger und Verunreinigungen von der Scheidenwandung unter Druck losgelöst werden und die damit beladene Spülflüssigkeit vom Schwamm, Wattebausch o. dgl. aufgesogen werden kann.
- Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i die Spritzvorrichtung geschlossen vor dem Gebrauch, Abb. a die Vorrichtung offen nach dem Gebrauch, beide Figuren in einem senkrechten Schnitt.
- Die in Abb. i gestrichelt dargestellte Spülflüssigkeit ist in einem zylindrischen Rohr 6 untergebracht, das nach oben durch einen aufgepreßten oder aufgeschraubten Deckel 3 und nach unten durch einen Kolben 7 verschlossen ist. Zur Bewegung des Kolbens 7 dienen zwei durch den Deckel 3 geführte, mittels der Weichgummiringe 13 abgedichtete Kolbenstangen 4 und ein daran befestigter Griffknopf i. In den Deckel 3 ist für den Durchtritt der Spülflüssigkeit ein mit einer Öffnung z versehenes Röhrchen 5 eingeschraubt. Auf dem anderen Ende des Röhrchens 5 ist ein eichelförmiger Düsenkörper 12 aus Gummi oder einem ähnlichen Stoff mit einer oder mehreren nach Art einer Brause angeordneten Öffnungen aufgesetzt. Beim Aufwärtsbewegen des Griffknopfes i gleitet der Kolben 7 (Abb. z) abgedichtet auf dem Röhrchen 5 und drückt die Spülflüssigkeit im Zylinder 6 durch die Öffnung 2 in das Röhrchen 5, von wo aus sie sich in einem oder mehreren dünnen Strahl en nach außen ergießt. Gleichzeitig mit der Aufwärtsbewegung des Kolbens 7 wird eine mit den Kolbenstangen 4 verschraubte, leicht kegelig ausgebildete Hülse io hochgezogen, wodurch ein Schwamm 9 freigelegt wird. Der sterilisierte Schwamm 9, der durch jeden geeigneten saugfähigen Stoff, wie Kunstschwamm, Watte u. dgl., ersetzt werden kann, ist an ein dünnes Kautschukröhrchen ii, das ihn der Länge nach durchsetzt, angeklebt und mit diesem über das Röhrchen 5 gezogen. Das obere, etwas verlängerte Ende des Röhrchens i i wird hierbei über einen Ring 8 geschoben und mittels eines Gegenringes festgeklemmt, während sich das untere Ende gegen den vorspringenden Teil der Spritzdüse oder Brause 1.2, abstützt. Die Spritzvorrichtung kann aus Hartgummi, Glas, vernickeltem Metall oder einem anderen geeigneten Stoff hergestellt sein. Die Größe des Füllraumes für die Spülflüssigkeit sowie die Ausmaße der in die Scheide einzuführenden Schwammhülse werden durch die Bedürfnisse des Gebrauches bestimmt.
- Die Füllung der Spritze geschieht dadurch, claß sie bei hochgezogenem Kolben 7, w_ ie Abb. 2 zeigt mit dem eichelförmigen Teil 12 in eine desinfizierende Flüssigkeit oder in Wasser eingetaucht und daß dann der Griffknopf i nach abwärts gedrückt wird. Hierbei ist bemerkenswert, daß der etwa versehentlich benetzte- Schwamm, Wattebausch o. dgl. beim N iedergehen - des Kolbens 7 durch die Schwammhülse io wieder ausgedrückt wird. Die gefüllte Spritze wird nun mit dem kegelförmigen Teil, der Schwammhülse io, entsprechend tief in die Scheide eingeführt und rler Griffknopf i herausgezogen. Dabei wird die Spülflüssigkeit in der beschriebenen Weise ausgestoßen und gleichzeitig der Schwamm, Wattebausch o. dgl. in der Scheide freigelegt. Die Scheidenwandung wird durch die unmittelbare Flüssigkeitseinwirkung gründlich abgespült, während- die mit den Krankheitserregern und Verunreinigungen beladene Flüssigkeit von dem jeweils freigelegten Schwammteil aufgesogen wird. Der Schwamm oder Wattebausch schwillt hierbei immer mehr an, bis er schließlich, die Reinigungswirkung der Spritze wesentlich erhöhend, alle Höhlungen der Scheide erfüllt, um den Rest der schädlichen Stoffe vollends aufzunehmen. Vorteilhaft ist der Füllraum der Spülflüssigkeit dem Aufsaugevermögen des Schwammes, Wattebausches o. dgl. entsprechend bemessen, um eine unnötige Befeuchtung des Körpers außerhalb der Scheide zu vermeiden. Außerdem kann an der Spritze selbst ein Kunstgummiring o. dgl. vorgesehen werden, der die etwa noch aus der Scheide ausfließende Flüssigkeit aufnimmt.
- Nach dem Gebrauche, also in offenem Zustande nach Abb.2, wird der Schwanen, Wattebausch o. dgl. aus der Scheide gezogen, desinfiziert oder ausgewechselt, was nach Abnahme der Düse oder Brause 12 durch Abziehen leicht zu bewerkstelligen ist.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: a i. Spritzvorrichtung für Heilzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schwamm (9), Wattebausch o. dgl. in festem Abstand vom Boden (3) des Spritzenzylinders (6) angeordnet und eine zur Aufnahme des Schwammes (9) o. dgl. dienende Hülse (io) derart mit dem Kolben (7) verbunden ist, daß bei der Verschiebung des Kolbens (7) gegen den Zylinderboden (3) mit dem Einspritzen der Spülflüssigkeit die Freigabe des Schwammes (9) in der Scheide selbsttätig erfolgt.
- 2. Spritzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwamm (9) an einem am Zylinderboden (3) befestigten, für den burchfluß der Spülflüssigkeit mit einer Öffnung (2) versehenen Röhrchen (5) angebracht ist, auf dem der Kolben (7) beim Gebrauch der Spritzvorrichtung abgedichtet gleitet.
- 3. Spritzvorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit einem Düsenkörper (i2) oder einem brausenförmigen Körper versehene Röhrchen @5) den Schwamm (9) der Länge nach durchsetzt.:
- 4. Spritzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenplatte der Kolbenpackung (7) als Teil der zur Aufnahme des Schwammes (9) dienenden Hülse (io) ausgebildet ist.
- 5. Spritzvorrichtung nach Anspruch i oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwamm (9) zur leichteren Auswechselung an einem ihn der Länge nach durchsetzenden Kautschukröhrchen (ii) angeklebt ist, mit dem er über den unteren Teil des Röhrchens (5) gezogen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF65933D DE477240C (de) | 1928-04-27 | 1928-04-27 | Spritzvorrichtung fuer Heilzwecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEF65933D DE477240C (de) | 1928-04-27 | 1928-04-27 | Spritzvorrichtung fuer Heilzwecke |
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|---|---|
| DE477240C true DE477240C (de) | 1929-10-12 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF65933D Expired DE477240C (de) | 1928-04-27 | 1928-04-27 | Spritzvorrichtung fuer Heilzwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE477240C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2469399A (en) * | 1945-04-17 | 1949-05-10 | Ciba Pharm Prod Inc | Disposable dispensing device |
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1928
- 1928-04-27 DE DEF65933D patent/DE477240C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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