AT150416B - Einrichtung zur Vornahme von Scheidenspülungen. - Google Patents

Einrichtung zur Vornahme von Scheidenspülungen.

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AT150416B
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ribs
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irrigator
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Alexander Von Dr Szasz
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Alexander Von Dr Szasz
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Description


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  Einrichtung zur Vornahme von Scheidenspülungen. 



   Es sind Irrigatoren für Vaginsapührungen bekannt, die aus einem die Leibeshöhle auseinanderspreizenden hohlen Körper mit durchbrochenen Wänden bestehen, und an dessen in die tiefste Stelle eingeführten Ende eine durch den Hohlraum des Irrigators geführte, diese nicht ausfüllende Rohrleitung (z. B. Schlauch) ansetzt. Beim Gebrauch wird die Rohrleitung an ein erhöht angebrachtes 
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 spreizten   Höhlungswände   bespült und zwischen Rohrleitung und Irrigatorkörper abläuft. Die Einrichtung gemäss der Erfindung besteht darin, dass die Rohrleitung statt an das   Spülflüssigkeitsgefäss   an den Abfluss der Badewanne angeschlossen ist, so dass das Badewasser   unmittelbar   in die einseitig offene Körperhöhlung eintritt und durch die Rohrleitung abfliesst.

   Für subaquale   Dannspülungen   im Bad ist es allerdings   bekannt,   das   abfliessende Spülwasser in   den Abfluss der Badewanne zu leiten, doch wird hiebei kein spreizender Irrigator, noch auch das Badewasser   für   Spülung verwendet, sondern die   Spülflüssigkeit   aus einem Druekgefäss zugeführt. Die Einrichtung gemäss der Erfindung bietet in mehrerer Beziehung wesentliche Vorteile, von denen die wichtigsten   sind :  
Eine mit Hilfe des Erfindungsgegenstandes durchgeführte Warmbadkur und Scheidespülungskur verbürgt einen hohen Erfolg, weil hiebei die Badekuren und die Spülkur gegenseitig ihre Heilkraft fördern. 



   Die in der Wanne mit dem Badewasser vorgenommene   Scheidespülung   erhöht   nämlich   ganz beträchtlich die anfänglich durch das warme Bad gehobene   Körpertemperatur   in folgender Weise :
Das infolge des grossen Wasserinhaltes der Badewanne stets gleichmässig warme Wasser spült während der ganzen Badezeit unter fortwährender Ein-und Ausströmung unter geringem Druck die Scheide, deren Wände weit gespreizt sind, und erwärmt hiebei die Wände der Scheide und deren Umgebung, wie auch das in den Adern des Beckens zirkulierende Blut, welches sodann   ur   weiteren Erhöhung der durch das Warmbad erzeugten Körpertemperatur führt. 



   Neben dieser allgemeinen Temperaturerhöhung entsteht auch eine   grössere lokale Aufwärmung   der zunächst der Wärmequelle plazierten, nur mit   dünner   Schleimhaut bedeckten Organe der Genitalien. 



   Die Zellen dieser Organe werden zu allererst durchwärmt und zufolge des lokalen, adernerweiternden Einflusses der Wärme wird auch die Resorption (durch die Blutzirkulation), dann die bakterien- 
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 (durch die roten Blutkörperchen und das Blut-Plasma) befördert. 



   Die allgemeine und lokale Reaktion, ru welch letzterer auch die frühzeitige Reifung des Eies gehört, ist dem Umstande zuzuschreiben, dass dem Becken von aussenher durch das warme Badewasser und von innenher durch das die Scheide ständig   durchspülende, sich   bewegende warme Wasser eine mächtige Wärmemenge - u. zw. gleichzeitig-zugeführt wird. 



   Dieser Vorgang bewirkt die hohe Erwärmung des in den grossen Beckenadern zirkulierenden Blutes, welches als ein warmer Strom durch den ganzen Körper fliessend eine heilende höhere Körpertemperatur erzeugt (Fiebertherapie). 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei   Ausführungsformen   beispielsweise dargestellt. Die Fig. 1 zeigt den Längsschnitt und die Fig. 2 die Stirnansicht der einen Ausführungsform, 
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   Der Irrigatorkörper Fig. 1 und 2 wird durch an einem   trichterförmigen     1iiindungsstÜck   1 ansetzende Rippen 2 gebildet, die in einer Endkuppe. 3 zusammenlaufen, so dass der ganze Irrigatorkörper eine langgestreckte birnenförmige Gestalt aufweist. Die Endkuppe besitzt eine zentrale   Bohrung4.   Die Rippen 2 sind so ausgeteilt, dass zwischen einem Paar derselben ein grösserer Zwischenraum 5 bleibt, der dazu dient, beim Einführen des Irrigators in die Scheide die Klitoris nicht zu drücken. 



   Der Abfluss wird durch den Kautsèhukschlauch 6 gebildet, der am Ende, mit dem er in den 
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 und eine der Rippen 2 eine entsprechende Nase 9. Der Kopf wird so eingeführt, dass die Nut 8 mit der Nase 9 übereinstimmt, und wenn er seine innerste Stellung erreicht hat, durch Drehen des Schlauches verdreht, so dass er durch die Nase gehalten wird. Zum Anschluss an den Abfluss der Badewanne ist auf den Schlauch eine   schmiegsame Gummischeibe M   aufgesetzt, deren Bohrung etwas kleiner ist als der äussere Schlauchdurchmesser, so dass sie sich zwar am Schlauch verschieben lässt, jedoch am Umfang dichtet. Wird   das Sehlauchende in die Abschlussöffnung gesteckt,   so drückt der Wasserdruck die Scheibe 10 auf den Öffnungsrand und schliesst dadurch ab. 



   Bei Badewannenabflüssen, bei denen das Ventil von unten betätigt wird und die, wie Fig. 5 zeigt, mit einer durchbrochenen Kappe überdeckt sind, wird ein entsprechendes kappenförmiges schmiegsames Endstück 11 verwendet, das auf die Kappe aufgesetzt wird. 



   Um während der Spülung Medikamente anwenden zu können, ohne sie im Badewasser lösen zu müssen, ist erfindungsgemäss eine   Siebtasche   12 (Fig. 6) vorgesehen, die so geformt ist, dass sie durch blosses Einstecken in den   Triehterteil 1   stegartig in diesem ihren Halt finden. In die Tasche werden die Heilmittel in Tablettenform od. dgl. eingebracht, die sieh durch das einströmende Wasser allmählich lösen. Die Einrichtung verhindert, dass die Medikamente selbst und daher in konzentrierter Lösung mit der Schleimhaut in   Berührung   kommen. 



   Die   Ausführung   nach den Fig. 3 und 4 unterscheidet sich von der beschriebenen im wesentlichen dadurch, dass der Irrigatorkörper der ganzen Länge nach durch einen Axialschnitt geteilt ist. 



   Der Zusammenhalt der beiden Hälften wird durch einen Gummiring   1. 3   bewirkt, der in einer am   Tricht ert eil 1   umlaufend ausgebildeten Nut liegt. 



   Gegen Verschieben werden die beiden Hälften durch in übereinstimmende Ausnehmungen eingreifende Warzen 14 gesichert. Die Rippen 2 besitzen bei dieser Ausführung an zwei gegenüberliegen- 
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 Abstände, so dass der Irrigator mit jeder der beiden Hälften nach oben gerichtet eingeführt werden kann. 



   Die Innenkanten der Rippen laufen gegen die Kuppe zu zusammen und sind gezahnt. Das Ansatzstück 7 für den Schlauch ist ungefähr halbkugelförmig, so dass die äquatoriale Absatzkante in die Zahnungen der Rippen eingreifen und in jeder Stellung festhalten. Durch das Einschieben des mit einem steifen Rohransatz 15 versehenen Kopfes werden die beiden Irrigatorhälften auseinandergespreizt. 



  Hiedurch werden trotz leichter Einführbarkeit die   Scheidenwände   weit geöffnet, und dadurch der in die Scheide ragende Teil des Uterus so aufgekrümmt, so dass auch die diesen umgebenden Schleimhautfalten geöffnet und der Behandlung zugänglich gemacht werden. 



   In der Endkuppe 3 des Irrigatorkörpers ist ein dem halbkugelförmigen Ende des Ansatzstückes angepasster Hohlraum ausgebildet, so dass durch weiteres Einschieben des Ansatzstückes die Spreizwirkung aufhört und der Irrigatorkörper leicht aus der Scheide gezogen werden kann. 



   Der Irrigator kann auch ausserhalb des Bades wie die bekannten Apparate benutzt werden. 



  Zu diesem Zweck wird der Schlauch 6 nicht als   Abschlussschlauch   verwendet, sondern an ein entsprechend hoch gestelltes Standgefäss angeschlossen, so dass das in diesem enthaltene Spülmittel nun den umgekehrten Weg nimmt und aus der Trichteröffnung abfliesst. Die Scheibe 10 wird vorteilhaft bis auf diese Öffnung geschoben und verhindert, eine Art Klappe bildend, ein Verspritzen der Spülflüssigkeit. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Vornahme von   Scheidenspülungen   mit Hilfe eines die Wände der Leibeshöhle auseinanderspreizenden Irrigatorkörpers, welcher an den   Seitenwänden durchbrochen   ist und an seinem hinteren Ende eine weite Öffnung besitzt, durch welche ein Rohr einführbar ist, das an der tiefsten Stelle des Irrigatorkörpers mündet, dadurch gekennzeichnet, dass   mr Ermöglichung von sub-   aqualen Spülungen unter Benutzung des in der Badewanne befindlichen Wassers das einführbare Rohr   (6)   unmittelbar mit der Abflussleitung der Badewanne in Verbindung steht.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf dem Abflussschlauch (6) mit Reibung verschiebbare schmiegsame Scheibe (10), Kappe (11) od. dgl., die durch den Wasserdruck die Abflussöffnung um das in diese eingeführte Schlauchende abdichtet.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dessen Spreizkörper durch an einem trichterförmigen Mündungsstück ansetzende Rippen gebildet wird, die in eine Kappe zusammenlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen einem Rippenpaar bzw. zwischen zwei gegenüberliegenden Rippenpaaren grösser ist als der zwischen den übrigen Rippen.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit einem auf das in den Irrigator eingeführte Schlauchende aufgesetzten durchbohrten Kopf, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (7) eine meridio- <Desc/Clms Page number 3> nale Nut und eine der Spreizkörperrippen (2) eine Nase besitzt, so dass der Kopf mittels der Nut vor die Nase geschoben werden kann, die nach Verdrehen des Schlauches den Kopf festhält.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4 mit der Länge nach geteiltem Spreizkörper, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile durch einen in einer umlaufenden Nut eingelegten Gummiring . 3) zusammengehalten werden, und dass die Teile gegen Verschieben durch auf der Teilungsfläche angebrachte Warzen (14) gesichert werden, die in entsprechende Ausnehmungen eingreifen.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, bei der die Spreizung des Irrigatorkörpers durch Keilwirkung des eingeführten Kopfes des Abflussschlauches gegen Keilflächen im Innern des Spreizkörpers erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Keilflächen durch Verzahnungen der Innenfläche der Rippen (2) der Spreizkörper gebildet werden, die so gestellt sind, dass sie den z. B. halbkugelförmigen Kopf (7) des Abflussschlauches in mehreren Stellungen verschiedener Spreizwirkung am Herausgleiten hindern.
    7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die gezahnten Keilflächen am inneren Ende des Spreizkörpers einen Raum für den Kopf (1) freilassen und das den Kopf (7) tragende Rohr (15) so lang ist, dass der Kopf bis in den Hohlraum eingeschoben werden kann, wodurch seine Spreizwirkung aufgehoben wird.
    8. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in den Trichterteil (1) des Spreizkörpers einsteckbare Siebtasche (12) zur Aufnahme von Heilmitteln in Tablettenform od. dgl., die durch das einfliessende Badewasser gelöst werden. EMI3.1
AT150416D 1936-06-10 1936-01-17 Einrichtung zur Vornahme von Scheidenspülungen. AT150416B (de)

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