AT109229B - Pessar und Einführungsvorrichtung. - Google Patents

Pessar und Einführungsvorrichtung.

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AT109229B
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pessary
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prongs
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Michael Czolowski
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Michael Czolowski
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  Pessar und   Einführungsvorrichtung.   



   Die bekannten Pessare weisen bekanntlich mancherlei Nachteile auf und sind insbesondere in gesundheitlicher Hinsicht nicht einwandfrei. Die Erfindung sucht diesem Übelstande abzuhelfen und betrifft ein Pessar und eine Einführungsvorrichtung, die von der Trägerin ohne fremde Hilfe leicht gehandhabt werden kann. Das neue Pessar ist aus Seide oder Gummi hergestellt, die Einführungvorrichtung in sehr kleinen Dimensionen gehalten. Ein zusammenziehbarer Kragen an dem Pessarermöglicht es, eine vollkommene Anpassung an den Muttermund zu erzielen, so dass bei Ausführung in drei verschiedenen Grössen allen überhaupt in Betracht kommenden Anforderungen genügt werden kann. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt eine Ansicht, Fig. 2 einen Längsschnitt, Fig. 3 einen Querschnitt durch den Kragen des Pessars. Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf die Mitte des Pessarbodens. Die Fig. 5 und 6 zeigen das Pessar 
 EMI1.1 
 führungsform der   Einführungsvorrichtung.   Die Pessarhülle b besteht aus Gummi, Seidengewebe, Fisch- blase u. dgl. und besitzt einen elastischen Kragen a. welcher sechs nur gegen die Hülle zu offene Ösen C aufweist, in die die Gabelenden al der   Einführuiigsvorriehtung   passen. Die Hüllen können gegebenenfalls einen Sekretsammler besitzen ; am Boden der Hülle sind an einer Scheibe/drei Seidenfäden d angebracht, die sieh ausserhalb der Hülle zu einem Faden vereinigen und nach Gebrauch des Pessars zum Entfernen desselben dienen.

   Die zum Einführen des Pessars dienende Vorrichtung besteht aus vernickeltem Metall, hat sechs Zinken al im Kreise verteilt, die durch je ein Scharnier il schwenkbar an dem etwas geknickten und durchbohrten Schaft   b 1 gelagert   sind.   el   ist eine Handhabe, die durch einen Nippel   f1   mit dem
Schaft bl fest verschraubt ist. Der Nippel fl besitzt innen ein Vierkant, verhindert daher eine Drehung einer ebenfalls geknickten, verschiebbaren Spindel Cl und dient dieser im unteren Teil auch als Führung. 



   Die Spindel Cl hat am unteren Ende ein Gewinde und im oberen Teile, knapp nach der Knickung, einen
Gewindestutzen, auf den eine in eine Kugel endende Hülse gl festgesehraubt ist. Eine auf dem hinteren
Gewinde der Spindel Cl sitzende Mutter   rH   ist mit einem Drehknopf hl fest verbunden. Fig. 7 zeigt die   Einführungsvorrichtul1g   mit geschlossener, Fig. 8 mit geöffneter Gabel, durch das Zusammenwirken der Kugel mit   Anlaufflächen   der Zinken werden diese auseinandergespreizt bzw. zusammengezogen. 



   Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform der Vorrichtung zu Spülzwecken. Die Gabelzinken sind ohne
Scharnier federnd, die Spindel der ganzen Länge nach durchbohrt, so dass ein   Durchflusskanal   für die
Spülflüssigkeit entsteht. An Stelle der Kugel besorgt das Öffnen der Gabelzinken eine Brause. Am unteren Ende der Spindel Cl ist eine Tülle Kl angeschraubt, die zum   Anschluss   des Irrigatorschlauches dient. 



   Wirkungsweise : Das Pessar wird mit den Ösen auf die Gabelenden der   Einführungsvorrichtung   aufgesetzt. Durch Drehen des Knopfes am Griffende werden die Gabelenden eng zusammengezogen, so dass die Einführung leicht erfolgen kann. Vor dem Anstoss an den Muttermund werden durch entgegen- gesetztes Verdrehen des Knopfes hl die Gabelenden und mit ihnen der Kragen der aufgesetzten Hülle soweit auseinandergespreizt, bis der Kragen leicht über den Muttermund geschoben werden kann. Wird der Knopf hl zurückgedreht, so sind die Gabeln spannungslos, können daher leicht aus den Ösen gezogen werden. Sodann kann die   Einführungsvorrichtung gänzlich   aus der Scheide entfernt werden, während die Pessarhülle fest auf dem Muttermund sitzen bleibt.

   Zum Entfernen des Pessars aus der Scheide genügt ein leichter Zug an dem am Pessar angebrachten Seidenfaden. Bei der Ausführungsform mit
Spülapparat kommt noch der Vorteil hinzu, dass durch die Ausdehnung der Scheide beim Ausspreizen der Zinken die   Spülflüssigkeit   die sonst faltenreiche Wandung der Scheide gut bestreichen kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Pessar, dadurch gekennzeichnet, dass an einem den Rand der nachgiebigen Hülle einfassenden elastischen Kragen, Ring od. dgl. Ösen angeordnet sind, die gegen die Hülle zu offen sind und gabelartigen Organen einer Einführungsvorrichtung als Stützpunkte dienen.
    2. Einführungsvorrichtung für das Pessar nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an einem Schaft entsprechend den Ösen der Hülle gelenkig angeordnete Gabelzinken.
    3. Einführungsvorrichtung nach Anspruch 2 mit innerhalb des Schaftes gelagerter Spindel zur Bewegung der Gabelzinken, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel am vorderen Ende eine kugel-, doppelkegelförmige oder ähnliche Verdickung aufweist, die mit vor bzw. hinter dem Drehpunkt der Zinken angeordneten Al1laufflächen derselben zusammenwirkt, um das Ausspreizen bzw. Zusammenziehen der Spreizen zu bewirken.
    4. Einführungsvorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das die Bewegung der Gabelzinken bewirkende Organ als Spülvorrichtung hohl und sein innerstes Ende als EMI2.1 EMI2.2
AT109229D 1926-10-16 1926-10-16 Pessar und Einführungsvorrichtung. AT109229B (de)

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AT109229D AT109229B (de) 1926-10-16 1926-10-16 Pessar und Einführungsvorrichtung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4628941A (en) * 1984-04-06 1986-12-16 Harold Kosasky Instrument and process for sampling cervical mucus and the like

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4628941A (en) * 1984-04-06 1986-12-16 Harold Kosasky Instrument and process for sampling cervical mucus and the like

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