DE589643C - Pessar mit spreizbarem Pessarrand mit Ein- und Ausfuehrungsvorrichtung - Google Patents

Pessar mit spreizbarem Pessarrand mit Ein- und Ausfuehrungsvorrichtung

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DE589643C
DE589643C DESCH97507D DESC097507D DE589643C DE 589643 C DE589643 C DE 589643C DE SCH97507 D DESCH97507 D DE SCH97507D DE SC097507 D DESC097507 D DE SC097507D DE 589643 C DE589643 C DE 589643C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F6/00Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor
    • A61F6/06Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor for use by females
    • A61F6/08Pessaries, i.e. devices worn in the vagina to support the uterus, remedy a malposition or prevent conception, e.g. combined with devices protecting against contagion
    • A61F6/12Inserters or removers
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Description

  • Pessar mit spreizbarem Pessarrand mit Ein- und Ausführungsvorrichtung Bei den bisher verwendeten Pessaren sind folgende Nachteile bemerkbar geworden: Die bekannten Pessare müssen entsprechend der verschiedenen Körperbeschaffenheit in mehreren 'Größen hergestellt -,verden. Zum Einpassen ist die Hilfe eines Arztes erforderlich: Die Pessare werden bisher auf den Gebärmuttermund-aufgesetzt, wo sie einen Druck ausüben und hierdurch Störungen verursachen können. Bei empfindlichen Personen ist deshalb - die Anwendung solcher Pessare nicht möglich.
  • Die bisher verwendeten Pessare haben entweder keine genügend große Anlagefläche, mit der sie sich elastisch an die Scheidenwand anpressen, oder sie sind sehr kompliziert und teuer.
  • Durch den. Erfindungsgegenstand werden diese Mängel der bisher bekannten Ausführungsformen von Pessaren entsprechend der im folgenden beschriebenen Wirkungsweise und Ausführung des Pessars beseitigt.
  • Die Vorrichtung besteht aus zwei Teilen, von denen der eine, das -eigentliche Pessar (Fig.2), nach Einführung längere Zeit getragen werden kann und so ausgebildet ist, daß' es mittels des zweiten. Teiles, der Ein-und Ausführungsvorrichtung, leicht eingesetzt und wieder herausgenommen werden kann.
  • Das eigentliche Pessar besteht aus zwei kappenförmig - ausgebildeten . Pessarbödenteilen _b und c, die durch ein elastisches Zwischenglied, beispielsweise durch eine Feder oder einen Gummischlauch d, so miteinander verbunden sind, daß die beiden Pessarbodenteile b und c durch das elastische Zwischenglied d ineinandergezogen werden. Zwischen den beiden Pessarbodenteilen b und c ist am Umfang ein Schutzkissen a angeordnet. Das Schutzkissen a ist als ringförmiger Schlauch -ausgebildet und besteht aus hochelastischem Material; es kann mit Luft, Flüssigkeit oder einer Mischung von Luft und einer Flüssig= keit angefüllt werden. Durch das Zusammenziehen der beiden Pessarbodenteile b und c wird,das Schlauchkissen a über den Umfang der Pessarbodenteile hinaus nach außen gepreßt und legt sich, gegen die Scheidenwände. Durch diese Anordnung wird ein gutes Anliegen unter mäßigem, aber auf den ganzen Umfang gleichmäßig verteiltem Druck des Schutzkissens a an die Scheiden-wände, wobei die Anlagefläche durch entsprechende Formgebung des Schutzkissens a möglichst groß gehalten wird, erreicht, so daß der Durchtritt von Krankheitserregern von dem vor dem Pessar liegenden Teil der Scheide zur Gebärmutter wirksam verhindert wird. Die kappenförmige Ausbildung der Pessarbodenteile b und c ist so gewählt; daß die Gebärmutter frei liegt, ohne daß von dem Pessar ein Druck auf sie ausgeübt wird.
  • Das Einführen und das Herausnehmen des Pessars erfolgt -unter Zuhilfenahme des zßgehörigen Einführungsgriffes, der in der Fig: i zusammen mit dem Pessar in der Ein- Führungsstellung dargestellt 1 ist. Zur Aufnahme . der Einführungsvorrichtung besitzt der obere Pessarbodenteil c in der Mitte eine Bohrung h und um diese herum einen flanschartigen Wulst cl und der innere Pessarbodenteil b eine der Bohrung da entsprechende rastähnliche Vertiefung i.' Die Einführungsvorricfitung besteht -aus dem Mantelgehäuse f, das an seinem unteren Ende federnde Klauen f 1 besitzt und an seinem oberen Ende scheibenförmig ausgebildet ist. Im Innern des Mantelgehäuses f ist als beweglicher Mittelteil ein Stifte angebracht. Dieser Stift e ist an seinem oberen Ende ebenfalls plattenförmig ausgebildet, trägt in der Höhe der Klauen f 1 einen Konus e1, an den sich nach unten ein Druckstift dl anschließt. Der Stift e ist in dem Mantelgehäuse f axial verschiebbar, er wird durch die Druckfeder g nach - oben gedrückt, so daß der Konus e1 die federnden Klauen f l nach außen spreizt.
  • Da:s Ergreifen des Pessars mit dem Einführungsgriff zum Einsetzen oder Herausn"hmen erfblgt, wie nachstehend beschrieben @.
  • Bei gespreizter Stellung der Klauen f1 wird -der Druckstift dl in die * Bohrung h in dem ,oberen Pessarbodenteil c eingeführt und der Efnführungsgriff ' weiter . bei gespreizter Klauenstellung so weit vorgeschoben, bis der, Druckstift dl auf die rastenähnliche Vertiefung i in dem unteren Pessarbodenteil b trifft. Dann werden die beiden plattenförmigen oberen Ansätze des Mantelgehäuses f -und des Stiftes c entgegen dem Druck der Feder g von Hand gegeneinandergedrückt. Hierdurch werden die federnden Klauen f1 von dem Konus e1 freigegeben und umklammern den flanschförmigen Wulst cl des oberen Pessarbodenteils c infolge ihrer Federspannung ' und halten somit das Pessar fest. Der Druckstift dl drückt auf die Vertiefung i des . unteren Pessarbodenteils b gegen die Spannung der Feder d, so daß die beiden Pessarbodenteile derartig voneinander entfernt werden, daß das Schutzkissen ca zwischen den äußeren Rand der Pessarbodenteile zurückschlüpfen kann. N unriiehr kann das Pessar einfach eingesetzt oder herausgenommen werden.
  • Wird das Pessar in dieser Stellung beispielsweise eingesetzt und soll nunmehr 'der Einführungsgriff, allein herausgenommen wer-. den, wobei also das Pessar in der Scheide, belassen wird, so ist nach dem Einführen des Pessars in der in Fig. i dargestellten Stellung der Fingerdruck von den plattenförmigen Enden der Teile e und f fortzulassen, wodurch die Klauen f 1 sofort wieder gespreizt werden und nunmehr der Einführung'sgrifE allein wieder herausgenommen werden kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i: Tessar mit spreizbarem Pessarrand mit Ein- und Ausführungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei durch elastische Zwischenglieder (d) miteinander verbundene Pessarbodenteile (b, e) ein ringförmiges Schlauchkissen (a) auswechselbar angeordnet ist, so daß es durch die Pessarbodenteile zusammengedrückt wird und sich, über den Umfang der Pessarbodenteile heraustretend,- mit großer Anlagefläche an die Scheidenwände anschmiegt. -
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, > daß die beiden Pessarbodenteile (b, c) kappenförmig aus-. gebildet sind und so ineinandergefügt sind, daß ihre Randflächen das zusammenzudrückende Schlauchkissen (a) zwischen sich aufnehmen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Pessarbodenteil (c) zur Aufnahme der Klauen (f1) der Einführungsvorrichtung einen flanschartigen Wulst (cl) trägt und mit einer Bohrung (h) für den Druckstift (dl) der Einführungsvorrichtung versehen ist.' q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Pessarbodenteil -(b) entsprechend der Bohrung (k) des äußeren Pessarbodenteils (c) eine rastähnliche Vertiefung (i) `zur Aufnahme des Druckstiftes (dl) der Einführungsvorrichtung besitzt.
  5. 5. Ein- und Ausführungsvorrichtung zur Vorrichtung nach Anspruch i bis _l, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelgehäuse (f) an seinem unteren Ende federnde Klauen (f l) besitzt, die durch einen an. einem durch eine Feder (a) zurückstellbaren beweglichen Mittelteil (e) angeordneten Konus (e1) unter Einwirkung einer Feder (g) in Spreizstellung gebracht werden, während .sie beim Hinunterdrücken des beweglichen Mittelteils (e) mit dem Wulst (cl) des oberen Pessarbodenteils (c) federnd zum Eingriff kommen.
  6. 6. Vorrichtung nach> Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Konus (e1) eine dem Wulst (cl) entsprechende ebene Anlagefläche besitzt, an die sich ein Druckstift (dl) anschließt.
DESCH97507D 1932-04-16 1932-04-16 Pessar mit spreizbarem Pessarrand mit Ein- und Ausfuehrungsvorrichtung Expired DE589643C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2649854A (en) * 1949-04-27 1953-08-25 Salm Hans Instrument for closing the urethra
US5623946A (en) * 1987-06-05 1997-04-29 Chartex International Plc. Tubular protective device for protection against transfer of infectious matter during sexual intercourse
WO2014015975A1 (en) 2012-07-24 2014-01-30 Pitacco Sergio Device for collecting a catamenial flow
NL2033806B1 (en) * 2022-12-22 2024-07-02 Rosesta Medical B V Applicator, set, assembly and method

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