DE477153C - Vorrichtung zum Stauchen von Blech - Google Patents
Vorrichtung zum Stauchen von BlechInfo
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- DE477153C DE477153C DEJ25058D DEJ0025058D DE477153C DE 477153 C DE477153 C DE 477153C DE J25058 D DEJ25058 D DE J25058D DE J0025058 D DEJ0025058 D DE J0025058D DE 477153 C DE477153 C DE 477153C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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- B21D11/08—Bending by altering the thickness of part of the cross-section of the work
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Description
- Vorrichtung zum Stauchen von Blech Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die Blech, insbesondere in Gestalt schmaler Streifen, so zu stauchen ermöglicht, daß Längenänderungen und Hochkantkrümmungen ohne Faltung des Baustoffes erzeugt werden können.
- Es sind Vorrichtungen bekannt, die zwei Backen enthalten, deren jede für sich zum Festhalten des Werkstückes schließbar ist und die dann mit Führung gegeneinander bewegbar sind, so daß sie das zwischen ihnen liegende Blechstück stauchen.
- Gemäß der Erfindung besteht für Stauchung besonders dünner Blechteile die neue wertvolle Verbesserung darin, daß die auf derselben Blechseite liegenden Backen beider Paare je mit zwischeneinander eingreifenden zahn- oder kammartigen Fortsätzen so ausgerüstet sind, daß sie den zu stauchenden Blechteil am Ausweichen während der Stauchung verhindern. Hierdurch ist selbst bei sehr dünnen Blechen jede Faltenbildung bei der Stauchung vollkommen ausgeschlossen. Ein Vorteil der neuen Vorrichtung zeigt sich besonders beim Biegen von dünnen Winkeln und ähnlichen Profilen, indem beispielsweise ein Flansch eines Winkeleisens in der Längsrichtung gestaucht und so eine Krümmung mit nach innen gerichtetem Flansch erzeugt werden kann, ohne ,daß der äußere Flansch eine andere Formänderung als eine einfache Biegung zu erfahren braucht: Dadurch ist sehr vollkommene Aufrechterhaltung der Materialfestigkeit und volle Materialausnutzuug .ermöglicht, die besonders für Flugzeuge und ähnliche Leichtbauten wichtig ist.
- Für die gute Handhabungsfähigkeit der Vorrichtung ist es zweckmäßig; die Einspannvorrichtung für das Blech mittels Fußhebels und den Antrieb zur Stauchbewegung mittels Handhebels zu bewirken. Auf diese Weise hat der Bedienungsmann eine Hand zum Führen des Werkstückes und die andere zum Durchführen der Stauchbewegung mit richtigem Gefühl frei: Eine noch weitere Vereinfachung in der Bedienung der Vorrichtung ergibt sich, wenn nur ein Fußhebel vorgesehen ist, der nacheinander die Einspannvorrichtung und die Stauchbewegung betätigt. Es könnte selbstverständlich statt Fuß- bzw. Handhebelanordnung maschinelle Betätigung der Einspann- und Stauchvorrichtung vorgesehen sein.
- Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen, und zwar ist Abb. z ein Schaubild zweier Backenpaare für geradlinige Gegeneinanderbewegung, Abb. 2 eine Ansicht eines Backenpaares für Durchführung einer Stauchbewegung mittels Schwenkung der --Backen um einen Drehpunkt, Abb. 3 eine Ansicht eines Winkeleisens mit Andeutung der Stauchung zwecks Krümmung.
- Nach Abb. z ist ein Backenpaar r, 2 im Sinne des Pfeiles 3 gegeneinander bewegbar, um ein zwischengelegtes Blech fest einzuspannen; ähnlich ist ein zweites Backenpaar q., 5 im Sinne des Pfeiles 6 zusammenspannbar. Beide Backenpaare sind ferner in Richtung der Pfeile 7, 8 gegeneinander bewegbar, so,daß sie den zwischen ihnen liegenden Blechteil bei der Gegeneinanderbewegung stauchen. Damit dieser Blechteil beim Stauchen nicht ausweichen und Falten schlagen kann, tragen die Backenpaare kannmartig ineinandergreifende Zinken 9, io, deren Oberflächen hinter den Backenflächen ganz wenig zurücktreten, so daß sie das Blech ihrerseits nicht einklemmen, sondern es nur führen und ihm eine Dickenzunahme beim Stauchen gestatten.
- Nach Abb.2 sind die Backen, von denen nur die unteren 3, 5 nebst ihren ineinandergreifenden Zinken 9, io dargestellt sind, als sektorförrnige Teile ausgebildet und sitzen auf zwei Teilzylindern 1i, 12, die in einem Umschließungsgehäuse 13 gelagert sind, und zwar der eine Teilzylinder i i unverrückbar, der andere Teilzylinder dagegen zur Durchführung der Stauchbewegung drehbar, und zwar im Sinne des Pfeiles 30. In Verbindung mit einem oberen ähnlichen Backenpaare ist so eine sektorartig verlaufende Stauchung möglich, wie in Abb. 3 durch die schraffierte Fläche 1q. dargestellt, die als solche verschwindet, indem das in ihr enthaltene Material in ,die benachbarten Materialteile hineingetaucht ist. Mehrere nach den Linien 15 vorgenommene derartige Stauchungen ergeben eine Hochkantkrümmung des Streifens, ahne daß beispielsweise ein am Außenumfange der Krümmung liegender Flansch eine andere Formänderung als normale Biegung erfährt, sofern das Werkstück so an die Bakken angelegt wurde, daß sein Flansch stets etwa durch den Mittelpunkt der Teilzylinder ii und 12 hindurchging, wie dies in Abb.2 mit gestrichelten Linien angedeutet ist.
- Die praktische Ausgestaltung einer zum Antriebe derartiger Backen dienenden Stauchvorrichtung ist in Abb. q. dargestellt. Dort liegen in .einem unteren Gehäuse 13 die unteren Teilzylinder i i, 12 und in einem darübergestellten Gehäuse 16 die oberen Teilzylinder . 17, 18. Ein Verschlußbolzen i9 dient als festes Widerlager der oberen Teilzylinder, während ein anderer Bolzen 2o durch Stoß-Stange 2r und Fußhebel 22 ein Heben der unteren Teilzylinder 11, 12, ermöglicht. Von den oberen Teilzylindern ist -der eine völlig festgekeilt und von den unteren läuft der entsprechende Teilzylinder im Gehäuse 13 axial verschieblich, aber urdrehbar.
- Zur Durchführung der Stauchbewegung trägt der eine untere Teilzylinder i 2 einen Handhebel 23, und an diesem sitzt ein Dorn 2q., der in das Auge eines Hebels 25 des entsprechenden oberen Teilzylinders 18 so eingreift, daß beide :gegeneinander axial verschieblich, aber zu gemeinsamer Drehung .gekuppelt sind.
- Zur Vereinfachung der Handhabung könnte zum Festklemmen -des zu stauchenden Bleches zwischen .den Backen und für die Durchführung -der Stauchbewegung auch nur ein einziger Fußhebel vorgesehen sein, beispielsweise derart, daß durch den Fußhebel zunächst ein Exzenter bewegt und hierdurch die Einklernmvorriehtung betätigt wird, bei einer weiteren Drehung aber ein Ansatz des Exzenters die Vorrichtung für .die Stauchbewegung betätigt; während nach erfolgter Stauchung Federmechanismen alleTeile -in ihre Anfangsstellung zurückführen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCH'E: i. Vorrichtung zum Stauchen von Blech mit zur Einspannung des Werkstückes dienenden, gegeneinander bewegbarenBakkenpaaren, dadurch ,gekennzeichnet, daß je die auf derselben Seite,des Bleches angreifender Backen .beider Backenpaare mit zwischeneinander eingreifenden zabn-oder kaminartigen Fortsätzen so ausgerüstet sind, daß sie -den zu stauchenden Blechteil am Ausweichen verhindern.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .die Backenkörper als Teilzylinder ausgebildet und so in ein zylindrisches Umsehließungsgehäuse eingesetzt sind, daß das eine Backenpaar gegenüber .dem anderen um eine Drehachse geschwenkt werden kann.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ25058D DE477153C (de) | 1924-08-15 | 1924-08-16 | Vorrichtung zum Stauchen von Blech |
| GB19485/25A GB238537A (en) | 1924-08-15 | 1925-07-31 | Improvements in and relating to apparatus for upsetting sheet metal |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE238537X | 1924-08-15 | ||
| DEJ25058D DE477153C (de) | 1924-08-15 | 1924-08-16 | Vorrichtung zum Stauchen von Blech |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE477153C true DE477153C (de) | 1929-06-14 |
Family
ID=25766405
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ25058D Expired DE477153C (de) | 1924-08-15 | 1924-08-16 | Vorrichtung zum Stauchen von Blech |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE477153C (de) |
| GB (1) | GB238537A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969993C (de) * | 1941-09-20 | 1958-08-07 | Walter Eckold | Maschine zur spanlosen Formung von handgesteuerten Blechen oder Profilen |
Families Citing this family (1)
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1924
- 1924-08-16 DE DEJ25058D patent/DE477153C/de not_active Expired
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1925
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| DE969993C (de) * | 1941-09-20 | 1958-08-07 | Walter Eckold | Maschine zur spanlosen Formung von handgesteuerten Blechen oder Profilen |
Also Published As
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| GB238537A (en) | 1926-02-25 |
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