DE476325C - Verstaerkeranordnung unter Verwendung von Transformatoren - Google Patents

Verstaerkeranordnung unter Verwendung von Transformatoren

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DE476325C
DE476325C DEL55168D DEL0055168D DE476325C DE 476325 C DE476325 C DE 476325C DE L55168 D DEL55168 D DE L55168D DE L0055168 D DEL0055168 D DE L0055168D DE 476325 C DE476325 C DE 476325C
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curve
transformers
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transformer
resonance
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DEL55168D
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Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
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Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/02Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements with tubes only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Verstärkeranordnung unter Verwendung von Transformatoren Um durch eine Verstärkeranordnung, ih der Eingangs- und Ausgangstransformatoren Verwendung finden, eine möglichst gleichmäßige Verstärkung des gesamten zu übertragenden Sprachgebietes zu erzielen, war es bisher üblich, den Transformatoren eine möglichst wenig ausgeprägte Resonanzlage zu geben bzw. die Resonanz so weit außerhalb des Sprachgebietes zu legen, daß keine einseitige Bevorzugung irgendeines Gebietes innerhalb der Sprachfrequenzen eintreten konnte. Abgesehen davon, daß der angegebene Zweck auf diese Weise unvollkommen erreicht wird, wird natürlicherweise dabei der Verstärkungsgrad innerhalb des Sprachgebieters im ganzen herabgesetzt, während auf der anderen Seite eine Bevorzugung von Frequenzen außerhalb des zu übertragenden Sprachgebietes stattfindet, die z. B. bei Zwischenverstärkern wegen der Rückkopplungsgefahr infolge mangelnder Abgleichmöglichkeit in diesem Frequenzgebiet nicht erwünscht ist.
  • Diese Nachteile können dadurch wirksam vermieden werden, daß gemäß der Erfindung Transformatoren mit ausgeprägter Resonanzlage benutzt werden, und zwar sowohl auf der Eingangs- wie auf der Ausgangsseite. Das Resonanzmaximum des Eingangstransformators wird dabei so gewählt, daß es in den Anfang des zu übertragenden Sprachgebietes fällt. Durch Verlegung der Resonanzlage in das Sprachgebiet wird also eine hohe Verstärkune# in diesem Gebiet erzielt. Allerdings werden durch einen solchen Transformator, wenn er all-ein wirkt, die niederen Sprachfrequenzen den höheren gegenüber einseitig verstärkt. Um nun auch für die höheren Sprachfrequenzen eine annähernd gleiche Verstärkung zu erzielen, wird die Verstärkungskurve im Gebiet der höheren Frequenzen gehoben, indem ein Ausgangstransformator bzw, Nachübertrager benutzt wird, dem ebenfalls stark ausgeprägte Resonanzeigenschaften gegeben werden, und zwar wird das Resonanzmaximum so gewählt, durch entsprechende Wicklung des Transformators, daß @es bei einer wesentlich höheren Frequenz als der des Eingangstransformators, aber noch innerhalb des Sprachgebietes liegt.
  • Abb. z gibt eine beispielsweise Darstellung dieser Verhältnisse. Kurve A zeigt die Verstärkerkurve des Eingangstransformators allein, die bei etwa w = 3 ooo ein Maximum besitzt; kurve B zeigt die scharfe Resonanzkurve des Ausgangstransformators allein, deren Maximum bei etwa w = 13 ooo liegt. Durch das Zusammenwirken beider ergibt sich als resultierende Verstärkungskurve die Kurve C. Wie zu ersehen ist, besitzt diese Kurve nicht mehr die ausgesprochenen Maxima, wie sie bei den Transformatoren vorhanden sind, sondern der Verlauf ist innerhalb des ganzen für die Sprachübertragung in Betracht kommenden Bereiches, der durch die beiden punktierten Senkrechten kenntlich gemacht ist, ein ziemlich gleichmäßiger. Ein weiterer Erfindungsgedanke liegt nun darin, die Selektivität der erwähnten Transformatoren gleichzeitig dazu auszunutzen, um die für die Sprachübertragung nicht mehr in Frage kommenden höheren Frequenzen abzuschneiden. Eine Unterdrückung dieser höheren Frequenzen, etwa von 16 ooo bis 20 ooo ab, ist z. B. bei Zwischenverstärkern, die an inhomogene Leitungen angeschlossen sind, deshalb wesentlich, weil gerade durch dieses Sprachgebiet die Gefahr einer unliebsamen Rückkopplung infolge mangelhafter Leitungsnachbildung und damit das Selbsttönen des Verstärkers hervorgerufen wird. Statt nun, wie es bisher meist geschah, diese Frequenzen durch besondere mehrgliedrige Drosselketten vom Verstärker fernzuhalten oder zu unterdrücken, kann dieser Zweck wirksam erreicht werden, dadurch, daß die Charakteristiken der soeben beschriebenen Eingangs- und Ausgangstransformatoren gleichzeitig so gewählt werden, daß sie in ihrem abfallenden Teil annähernd in dasselbe Gebiet fallen und annähernd parallel verlaufen, so daß die resultierende Verstär-. kerkurve innerhalb dieses Gebietes einen besonders steilen Abfall zeigt. Dann werden alle Frequenzen oberhalb dieses Gebietes praktisch nicht mehr verstärkt und, können sich nicht mehr störend bemerkbar machen.
  • Zur Erläuterung der besonderen Vorteile, die die Wahl paralleler Äste bildet, sei auf die beiliegende Abb.3 verwiesen. In derselben sind die Einzelcharakteristiken der übertrager mit i, 2, 3 'bezeichnet, deren abfallende Äste annähernd parallel sind. Es ist selbstverständlich, daß sich niemals bei serienmäßig hergestellten Verstärkern eine absolut mathematisch genaue Parallelität der Äste erreichen läßt. Die Summenkurve der drei Einzelcharakteristiken ist in der Charakteristik 4 dargestellt. Für den Fall, daß die Charakteristik i nicht den ausgezeichneten Verlauf, sondern den strichpunktierten besitzt, geht die Summenkurve in den. gestrichelt gezeichneten Verlauf wieder über, d. h. in. diesem Falle sind 2 und 3 parallel, während 5 zu 2 und 3 nicht parallel ist. Aus der Kurve 6, die die Summenkurve für diesen Fall darstellt, ist ersichtlich, daß der Abfall der Gesamtkurve im höheren Bereich weniger steil @erfolgt. Da übertrager, deren Maximum im niedrigeren Frequenzbereich liegt, vorwiegend dazu neigen, eine Charakteristik entsprechend der Kurve 5 zu haben, bietet die erfindungsgemäße Vorschrift, den Verlauf der Charakteristiken möglichst parallel zu gestalten, besondere Vorteile. Durch konstruktive Maßnahmen an den Transformatoren ist es möglich, den Parallelverlauf einzuhalten. In der Abb. i ist ein praktisches Aüsführungsbieispiel für die geschilderten Verhältnisse gegeben. Die Kurve A und B, die den Charakteristiken des Eingangs- und Ausgangstransformators entsprechen, sind durch geeignete Bemessung der Transformatorwicklungen so gewählt, daß sie oberhalb m = 15 ooo beide ziemlich gleichmäßig abfallen, so daß die sich experimentell ergebende Verstärkerkurve C, wie aus der Abbildung zu ersehen ist, innerhalb dieses Gebietes sehr schnell abfällt.
  • Um die Verstärkung innerhalb des Sprachgebietes noch gleichmäßiger zu gestalten, als es durch die oben angegebenen Mittel, nämlich die Verwendung zweier Transformatoren mit ausgeprägter Resonanzlage auf der Eingangs- und Ausgangsseite des Verstärkers, geschehen kann, wird gemäß der Erfindung eine zusätzliche Drosselspule benutzt. Wird diese Drosselspule Dt', wie in Abb. 2 angegeben, parallel zur Sekundärspule des Eingangstransformators geschaltet, so bildet sie entsprechend ihrem mit der Frequenz wachsenden Scheinwiderstand einen mehr oder weniger wirksamen. Nebenschluß zum Eingangstransformator und beeinflußt also damit die Verstärkerkurve. Die Verstärkerkurve wird nun hierdurch in ihrem Verlauf, wie die Kurve D in Abb. i beispielsweise angibt, zwar wieder etwas gesenkt, und zwar bei niederen Frequenzen bedeutend stärker als bei höhe. ren, .erhält aber dadurch im ganzen einen glatteren Verlauf. Wie aus der Abbildung zu erkennen ist, sind in der . Kurve D die Unebenheiten, die in. der Kurve C vorhanden sind, fast gänzlich verschwunden. Je nach Wahl der Transformatoren und der Drossel können die durch die Kurven A, B, C, D ge- j zeigten Verhältnisse in weiten Grenzen geändert werden. Im besonderen läßt es sich. erreichen, daß die Verstärkerkurve in einem weiten Gebiet praktisch gleichmäßig undauch annähernd horizontal verläuft, so daß also i die Frequenzen dieses Gebietes im gleichen Maße verstärkt werden. In Fällen, wo es dagegen erwünscht ist, die höheren Sprachfrequenzen den niederen gegenüber in der Verstärkung zu bevorzugen, wie z. B. bei An- i schluß des Verstärkers an eine stark pupinisierte Leitung, kann- durch geeignete B;ein:essung der Drosselspule dieser Ausgleich ohne weiteres geschaffen werden, indem durch eine stärker wirkende Drosselspule der Verstär- i kungskurve ein stärkerer Anstieg nach höherer Frequenzen zu gegeben wird; wie es durch die Kurve D in Abb. i schon angedeutet ist. Durch die zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten der angegebenen Mittel kann man eine praktisch vollkommen verzerrungsfreie und dabei doch hohe _Sprachversfärkung erzielen..

Claims (2)

  1. PATEINT Arr$pRÜCIIC: i. Verstärkeranordnung unter Verwendung von Transformatoren mit ausgeprägter Resonanzlage, dadurch gekennzeichnet, daß das Resonanzmaximum des Eingangstransformators im Anfang des zu übertragenden Sprachfrequenzgebietes liegt, und der oder die Ausgangstransformatoren hinsichtlich ihrer Resonanzlage derart über das Sprachgebiet verteilt sind, daß die resultierende Sprachfrequenzkurve innerhalb des Sprachgebietes praktisch gleichmäßig verläuft, während die abfallenden Äste der Charakteristiken sämtlicher Transformatoren praktisch parallel verlaufen, so daß die für das Sprachgebiet nicht in Frage kommenden höheren Frequenzen infolge nicht genügender oder fehlender Verstärkung unterdrückt werden.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausgleichung vorhandener Unebenheiten in der verstärkten Sprachfrequenzkurve eine Drosselspule parallel zur Sekundärspule der Eingangstransformatoren geschaltet ist.
DEL55168D 1922-03-16 1922-03-16 Verstaerkeranordnung unter Verwendung von Transformatoren Expired DE476325C (de)

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