DE725895C - Verstaerker fuer einen grossen Frequenzbereich - Google Patents

Verstaerker fuer einen grossen Frequenzbereich

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DE725895C
DE725895C DET45899D DET0045899D DE725895C DE 725895 C DE725895 C DE 725895C DE T45899 D DET45899 D DE T45899D DE T0045899 D DET0045899 D DE T0045899D DE 725895 C DE725895 C DE 725895C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
choke
resistance
chokes
branch
Prior art date
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Expired
Application number
DET45899D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Werner Buschbeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE725895C publication Critical patent/DE725895C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/42Modifications of amplifiers to extend the bandwidth
    • H03F1/48Modifications of amplifiers to extend the bandwidth of aperiodic amplifiers
    • H03F1/50Modifications of amplifiers to extend the bandwidth of aperiodic amplifiers with tubes only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Verstärker für einen großen Frequenzbereich Bei einem Widerstandsverstärker besteht der Nachteil, das infolge des im Anodenkreis liegenden hohen Ohmschen Widerstandes ein großer Gleichspannungsverlust entsteht und deshalb an der Anode nur eine entsprechend geffingere Anodenspannung liegt. Eine Drosselkopplung vermeidet zwar diesen Nachteil, jedoch ist die Verstärkung frequenzabhängiger. Aus diesem Grunde hat man schon diese beiden Schaltungen in der Weise kombiniert, daß man einen Widerstand und eine Drossel parallel schaltete.
  • Ferner ist bekannt, für besonders große Frequenzbereiche eine N iederfrequenzdrossel und eine Hochfrequenzdrossel in Reihe zu schalten. Selbst wenn man zur Erzielung eines guten Frequenzganges dieser Reihenschaltung der Drossel einen Ohmschen Widerstand parallel schalten würde, wäre für so große Frequenzbereiche, wie sie beim Fernsehen in Frage kommen (i6 Hz bis etwa i ooo ooo Hz) noch keine brauchbare Frequenzkurve erzielt, da störende Resonanzstellen auftreten.
  • Des weiteren ist eine Kopplungsschaltung zwischen zwei Verstärkerstufen bekanntgeworden, die mehrere auf verschiedene Frequenzbereiche abgestimmte Transformatoren aufweist, wobei den Sekundärwicklungen der Transformatoren zum Ausgleich der Übertragungscharakteristik abflachende Dämptungswiderstände parallel geschaltet sind.. Diese Parallelschaltung von Widerständen hat die Aufgabe, eine gleichmäßigere Übertragungscharakteristik der an sich frequenzabhängigen Transformatoren über das ganze Frequenzband zu erhalten. _ Breite Bänder lassen sich mit einer derartigen transformatorischen Kopplung nicht übertragen, da die jedem Transformator eigentümliche Streuung die Bandbreite zwangsläufig eingrenzt.
  • Ferner ist bei frequenzunabhängigen Tonfrequenzverstärkern, die eine Drosselkopplung besitzen, bekannt, einen Ohmschen Widerstand parallel zur Drossel zu schalten, dessen Größe dem Drosselwiderstand für die tiefste Frequenz entspricht. Dadurch wird vermieden, daß der Kopplungswiderstand für höhere Frequenzen ansteigt.
  • Die Erfindung bezieht sich nun auf einen Verstärker für einen großen Frequenzbereich, dessen Ohmschem Außenwiderstand (W) ein Drosselzweig parallel geschaltet ist, dessen Scheinwiderstand über den wesentlichen Teil des Frequenzbereiches groß gegen den Ohmschen Außenwiderstand ist. Gemäß der Erfindung wird eine weitgehend frequenzunabhängige Verstärkung dadurch herbeigeführt, daß der Drosselzweig durch eine Reihenschaltung von Drosseln verschiedener Frequenzbereiche H, N gebildet ist und einer oder mehreren dieser Drosseln derart bemessene Widerstände R parallel geschaltet sind, daß der bei der Reihenresonanz zwischen der Induktivität einer oder mehrerer Drosseln mit der Eigenkapazität der übrigen Drosseln auftretende Kurzschlußwiderstand des ganzen Drosselzweiges groß gegen den Ohmschen Außenwiderstand ist.
  • Die Abbildung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Schaltung gemäß der Erfindung. In der Abbildung sind der Ohinsche Außenwiderstand mit W und die Drosseln mit :V und H bezeichnet. Die Hochfrequenzdrossel H ist durch den Widerstand R gedämpft. Der Widerstand W ist so bemessen, daß trotz der Frequenzabhängigkeit des Drosselwiderstandes der resultierende Widerstand annähernd konstant ist. Da die Drosseln einen geringen Ohmschen Widerstand besitzen, herrscht an der Anode fast die volle Spannung der Anodenspannungsquelle. Ein Kurzschluß des Ohmschen Widerstandes wird bei den tiefen Frequenzen durch die Niederfrequenzdrossel vermieden. Eine solche Niederfrequenzdrossel, die bei sehr tiefen Frequenzen noch genügend sperrt, wirkt oberhalb der Eigenfrequenz (Sperrkreiswirkung) wie eine Kapazität. Bei noch höheren Frequenzen treten dann Kurzschlußresonanzstellen auf, zwischen denen die Drossel abwechselnd induktiv und kapazitiv ist.
  • Bei den hohen Frequenzen, bei denen die Niederfrequenzdrossel als Kapazität wirkt, ist bereits die Hochfrequenzdrossel H in Tätigkeit getreten.
  • Es läßt sich nun nicht vermeiden, daß die Induktivität dieser Hochfrequenzdrossel mit der als Kapazität wirkenden Niederfrequenzdrossel Resonanzstellen bildet, an denen beide Drosseln zusammen wie ein Kurzschluß wirken. Um diesen Kürzschluß zu verhindern, wird erfindungsgemäß die Hochfrequenzdrossel gedämpft, und zwar durch einen parallel geschalteten Widerstand, da bei einem Reihenwiderstand ein unerwünschter Gleichspannungsverlust eintreten kann.
  • Bemißt man den Dämpfungswiderstand derart, daß er bei Erreichen der Kurzschlußi-esonanzstelle gleich dem Blindwiderstand der Hochfrequenzdrossel ist, dann bleibt gerade die Hälfte der des Dämpfungswiderstandes als Reihenwiderstand erhalten (wenn die Parallelschaltung -von Hochfrequenzdrossel und Dämpfungswiderstand in eine Reihenschaltung umgerechnet wird). Die Dimensionierung der einzelnen Schaltelemente muß deshalb in der Weise erfolgen, daß dieser Reihenwiderstand noch groß gegen den Ohmschen Anodenwiderstand W bleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verstärker 'für einen großen Frequenzbereich, dessen Ohinschen Außenwiderstand (W) ein Drosselzweig parallel geschaltet ist, dessen ' Scheinwiderstand über den wesentlichen Teil des Frequenzbereiches groß gegen den Ohinschen Außenwiderstand ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Drosselzweig durch eine Reihenschaltung von Drosseln verschiedener Frequenzbereiche (H, N) gebildet ist und einer oder mehreren dieser Drosseln derart bemessene Widerstände (R) parallel geschaltet sind, daß der bei der Reihenresonanz zwischen der Induktivität einer oder mehrerer Drosseln mit der Eigenkapazität der übrigen Drosseln auftretende Kurzschlußwiderstand des ganzen Drosselzweiges groß gegen den Ohmschen Außenwiderstand ist. Widerstandsverstärker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Drosselzweig, der aus einer Niederfrequenz- und einer Hochfrequenzdrossel besteht, die Hochfrequenzdrossel durch einen Parallelwiderstand gedämpft ist, der gleich dem Blindwiderstand der Hochfrequenzdrossel bei Reihenresonanz des Drosselzweiges ist.
DET45899D 1935-10-22 1935-10-23 Verstaerker fuer einen grossen Frequenzbereich Expired DE725895C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE846416C (de) * 1949-04-12 1952-08-11 Mix & Genest Ag Entzerreranordnung mit frequenzproportionaler Daempfungsaenderung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE846416C (de) * 1949-04-12 1952-08-11 Mix & Genest Ag Entzerreranordnung mit frequenzproportionaler Daempfungsaenderung

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