DE705371C - Empfaenger mit selbsttaetiger Bandbreiteregelung durch geregelte Gegenkopplung - Google Patents

Empfaenger mit selbsttaetiger Bandbreiteregelung durch geregelte Gegenkopplung

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Publication number
DE705371C
DE705371C DEI59367D DEI0059367D DE705371C DE 705371 C DE705371 C DE 705371C DE I59367 D DEI59367 D DE I59367D DE I0059367 D DEI0059367 D DE I0059367D DE 705371 C DE705371 C DE 705371C
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DE
Germany
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negative feedback
receiver
voltage
anode
auxiliary anode
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Expired
Application number
DEI59367D
Other languages
English (en)
Inventor
James E Beggs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
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Publication date
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Publication of DE705371C publication Critical patent/DE705371C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G5/00Tone control or bandwidth control in amplifiers
    • H03G5/16Automatic control
    • H03G5/24Automatic control in frequency-selective amplifiers
    • H03G5/26Automatic control in frequency-selective amplifiers having discharge tubes

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  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Empfänger mit selbsttätiger Bandbreiteregelung durch geregelte Gegenkopplung Es ist bereits bekannt, eine selbsttätige Bandbreitenregelung seines Empfängers durch Rückkopplung oder Gegenkopplung einer in ihrer Verstärkung selbsttätig geregelten Verstärkerröhre zu erzielen. Im Falle der Rückkopplung kann man als Verstärkerröhre eine in üblicher Weise schwundgeregelte Röhre des Hochfrequenzverstärkers des Empfängers selbst verwenden. Im Falle der Gegenkopplung, die an sich zum Zwecke der Bandbreitenregelung wegen ihrer größeren Stabilität und des größeren Regelbereiches neuerdings bevorzugt ,wird, war man bisher gezwungen, eine zusätzliche Verstärkerröhre zu verwenden und diese nicht durch die übliche Schwundregelspannung, sondern durch eine umgekehrt verlaufende Regelspannung zu steuern, um bei einem stark einfallenden Sender eine große Gegenkopplung, d. h. eine hohe Verstärkung der zusätzlichen Röhre, bei einem schwach einfallenden Sender dagegen eine kleine Gegenkopplung zu erhalten.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die zur Gegenkopplung auf den Eingang dienende verstärkte Wechselspannung von einer positiv vorgespannten Hilfsanode einer Verstärkerröhre des Empfängers abgenommen, deren Steuergitter die Eingangswechselspannung zugeführt wird, während die an der Hauptanode auftretende verstärkte Wechselspannung dem nachfolgenden Empfängerteil zugeführt wird; an ein zwischen der Hilfsanode und der Hauptanode befindliches Verteilungsgitter wird die Regelspannung zum selbsttätigen Schwundausgleich gelegt.
  • Durch diese Anordnung wird ermöglicht, mittels der normalen Schwundregelspannung ohne Anwendung einer zusätzlichen Röhre durch eine geregelte Gegenkopplung eine selbsttätige Bandbreitenregelung und einen selbsttätigen Schwundausgleich im gewünschten Sinne zu erzielen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung wird die Hilfsanode über einen Phasenschieber, der eine Phasenverschiebung von etwa go° bewirkt, mit dem Primärkreis eines unmittelbar vor der Verstärkerröhre liegenden Bandfilters hochfrequenzmäßig verbunden. Der Phasenschieber soll die zwischen den beiden Bandfilterkreisen bestehende Phasenverschiebung von go° auf dem Gegenkopplungswege zu 18o° ergänzen. Die Gegenkopplung wirkt in diesem Falle nicht wie eine Dämpfung üblicher Art, sondern bewirkt vorzugsweise eine Dämpfung der Mittelfrequenzen des Übertragungsbereiches des Bandfilters, so daß eine ähnliche Wirkung wie die einer Kopplungsänderung erzielt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt Abb. 1. Die Schaltung stellt einen überlagerungsempfänger dar. Die von der Antenne 1 aufgenommene Schwingung wird der Hochfrequenzverstärkerstufe 2 und darauf der Mischstufe 3 zugeführt. Die entstehende Zwischenfrequenz wird durch die Verstärkerstufe ¢ verstärkt und darauf dem Empfangsgleichrichter 5 zugeführt, worauf die entstehende Niederfrequenz über den Niederfrequenzverstärker 6 an den Lautsprecher 7 angelegt wird. Die Stufe q. enthält eine Verstärkerstufe 9, die mit der Mischstufe 3 durch den Transformator 1o verbunden ist. Die Primärwicklung 11 und die Sekundärwicklung 12 dieses Transformators sind koaxial und in der gleichen Drehrichtung gewickelt. Jede der beiden Spulen ist durch einen Kondensator 13 bzw. 14 auf die Trägerzwischenfrequenz abgestimmt.
  • Auf den Primärkreis des Bandfilters wird die verstärkte Sekundärspannung über einen Teil der Röhre q. und den Phasenschieber 16 in gegenkoppelndem Sinne zurückgeführt. Dieser Phasenschieber besteht aus der Kapazität 17 und dem Widerstand 18, deren Reihenschaltung parallel zur Primärspule 11 liegt, wobei der Kondensator am oberen Ende der Spule, der Widerstand am unteren Ende der Spule liegt. Das untere Ende der Spule ist über den Blockkondensator 2o hochfrequenzmäßig geerdet. Der Scheinwiderstand der Kapazität 17 für die Arbeitsfrequenz ist um . ein Mehrfaches größer als der Wert des Widerstandes 18, so daß der auf den Primärkreis übertragene Teil der verstärkten Sekundärspannung gegenüber dieser um fast 9o° phasenverschoben ist.
  • Die Kathode 22 der Verstärkerröhre 9 ist über den Vorspannungswiderstand 23 an Erde gelegt. Die Röhre enthält weiter die Hauptanode 2q., das Steuergitter 25, die Schirmgitter 26 und 3o, das Regelgitter 27 und die Hilfsanode 28. Die letztere besteht, wie Abb. 2 im Querschnitt deutlicher zeigt, aus zwei Stäben, welche zwischen dem Schirmgitter 26 und dem Regelgitter 27 angeordnet sind.
  • Das Steuergitter 25 ist mit dem spannungsführenden Ende des Sekundärkreises verbunden. Die Hauptanode 2¢ ist in üblicher Weise an den Empfangsgleichrichter 5 angeschlossen. Die Hilfsanode ist über die Leitung 29 mit dem Verbindungspunkt der Kapazität 17 und des Widerstandes 18 verbunden.
  • Bei Änderung der Spannung am Regelgitter 27, dem die übliche Schwundregelspannung des Empfängers zugeführt wird, werden die zur Hauptanode und zur Hilfsanode fließenden Elektronenströme in umgekehrtem Sinne beeinflußt. Wird also die Verstärkung der dem Empfangsgleichrichter zugeführten Signalschwingung erhöht, so sinkt die Verstärkung der zur Gegenkopplung dienenden Spannung und damit der Grad der Gegenkopplung selbst, und umgekehrt. Bei einem starken Sender, d. h. bei großer negativer Regelspannung, ist also die Verstärkung für die Hauptanode und damit für den normalen Verstärkerzug klein, die Gegenkopplung aber groß, wodurch eine Verbreiterung des angenähert gleichmäßig übertragenen Frequenzbandes erzielt wird.
  • Die mit der erfindungsgemäßen Einrichtung erzielbaren Regelkurven für die Bandbreite gehen aus Abb.3 hervor. Im Falle verhältnismäßig kleiner Gegenkopplung ist die Resonanzkurve des Bandfilters die durch Kurve 30 wiedergegebene. Bei Empfang eines starken Senders wird die Gegenkopplung stärker, was sich im vorliegenden Falle vorwiegend auf die mittleren Frequenzen auswirkt, sa daß die Wirkung einer Vergrößerung des Kopplungsgrades erzielt wird. Die dann wirksame Bandbreite stellt die Kurve 31 dar. Zwischen diesen beiden Kurven sind alle Mittelwerte in stetigem übergang möglich.
  • Es ist mitunter wünschenswert, mit vollständig ausgeschalteter Gegenkopplung, d. h. mit sehr kleiner Bandbreite, zu empfangen. Zu diesem Zwecke ist der Kurzschlußschalter 19 vorgesehen, welcher den Widerstand 18 und damit die zur Gegenkopplung dienende Spannung kurzschließen kann. In dieser Stellung, die vorzugsweise beim Empfang sehr schwacher Sender in Anwendung kommen wird, ergibt sich eine sehr schmale Resonanzkurve, wie sie z. B. Kurve 32 in Abb. 3 darstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Empfänger mit selbsttätiger Bandbreitenregelung durch geregelte Gegenkopplung mittels einer selbsttätig geregelten Verstärkerröhre, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Gegenkopplung auf den Eingang dienende verstärkte Wechselspannung von einer positiv vorgespannten Hilfsanode einer Verstärkerröhre des Empfängers abgenommen wird, deren Steuergitter die Eingangswechselspannung zugeführt wird, während die an der Hauptanode auftretende verstärkte Wechselspannung dem nachfolgenden Empfängerteil zugeführt wird, und daß an ein zwischen der Hilfsanode und der Hauptanode befindliches Verteilungsgitter die Regelspannung zum selbsttätigen Schwundausgleich gelegt ist. a. Empfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsanode über einen Phasenschieber, der eine Phasenschiebung von etwa 9o° bewirkt, mit dem Primärkreis des unmittelbar vor der Verstärkerröhre befindlichen Bandfilters hochfrequenzmäßig verbunden ist. 3. Empfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkerröhre derart ausgebildet ist, daß zwischen der positiv vorgespannten Hilfsanode und dem zwischen der Hilfsanode und der Kathode gelegenen Steuergitter, dem die Eingangswechselspannung zugeführt wird, einerseits sowie zwischen dem Verteilungsgitter und der Anode andererseits je ein positiv vorgespanntes Schirmgitter angeordnet ist. q.. Empfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsanode stabförmig ausgebildet ist. 5. Empfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter vorgesehen ist, durch den die Gegenkopplung wahlweise abschaltbar ist.
DEI59367D 1936-10-22 1937-10-23 Empfaenger mit selbsttaetiger Bandbreiteregelung durch geregelte Gegenkopplung Expired DE705371C (de)

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DEI59367D Expired DE705371C (de) 1936-10-22 1937-10-23 Empfaenger mit selbsttaetiger Bandbreiteregelung durch geregelte Gegenkopplung

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