DE47622C - Tambourirmaschine - Google Patents
TambourirmaschineInfo
- Publication number
- DE47622C DE47622C DENDAT47622D DE47622DA DE47622C DE 47622 C DE47622 C DE 47622C DE NDAT47622 D DENDAT47622 D DE NDAT47622D DE 47622D A DE47622D A DE 47622DA DE 47622 C DE47622 C DE 47622C
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- DE
- Germany
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- thread
- cannon
- tube
- machine
- looper
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C7/00—Special-purpose or automatic embroidering machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
In den Patentschriften No. 8481 und 10524
ist eine Maschine zur Herstellung einer schnurähnlichen Naht durch Umwindung der Kettenstichnaht
vermittelst eines zweiten Fadens beschrieben. Die bisher an dieser Maschine gemachten
Neuerungen erstrebten hauptsächlich die Verwendung gröfserer Fadenrollen auf der
Centralröhre der Maschine, die jedoch den Mifsstand haben, dafs die Fadenrolle, wenn sie
am unteren Ende der Centralröhre angebracht ist, die Arbeit verdeckt und aufserdem nicht
von der Maschine zur' Erneuerung des Fadens abgenommen werden kann, oder wenn dieselbe
am oberen Ende angebracht ist und der Faden durch die Centralröhre nach abwärts läuft, dafs
das Kanönchen der Maschine ebenfalls mit dem Fadenschlinger rotirt, was für sehr viele
Arbeiten unzulässig ist. Die vorliegende Maschine soll diesen Uebelständen abhelfen.
In der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 einen Durchschnitt durch die Centralröhre dar,
die übrigen Figuren werden im Verlauf der Beschreibung erklärt.
Zur Erreichung des beabsichtigten Zweckes waresnöthig, eine Veränderung an der Bonnaz-Maschine
zu machen, bei welcher sich bekanntlich alle bewegenden Theile am Kopf derselben auf einer einzigen Centralröhre befinden.
Von diesen Mechanismen wurde der Stofftransportirungsapparat abgesondert, wie es
Fig. ι veranschaulicht, wo A die Nadelstange
darstellt, an welcher die Nadel B befestigt ist. Die Nadelstange wird in der Röhre D vermittelst
einer Druckschraube α gehalten, und die Röhre D auf die gewöhnliche Weise durch den
Nadelschieber getrieben. E i?2 ist die Kanonchenröhre,
an deren unterem Ende das Kanönchen b befestigt ist, ohne welches die Arbeit
mit Hakennadeln nicht möglich ist.
Die Kanönchenröhre besteht aus zwei Stücken EE2, welche durch ihre hakenförmigen Enden cd
zusammengekuppelt sind und vollständig fest durch Einsetzen der Nadelstange A zusammengehalten
werden, da letztere die Höhlung der Kanönchenröhre gänzlich ausfüllt; diese hakenförmigen
Enden sind in Fig. 1 und 2 in c und d dargestellt. Die Kanönchenröhre E
wird durch den Schieber F, Fig. 1, 2 und 3, in gewohnter Weise getrieben, indem eine
Gabel H des besagten Schiebers, deren Oeffnung nach vorn gerichtet ist, Fig. 3, in den
Hals g der Kanönchenröhre eingreift und ihr die bekannte Bewegung mittheilt. G, Fig. 1
und 6, stellt das Rädchen dar, an dem der rotirende Fadenschlinger C befestigt ist, wie
dieses bereits in den Patentschriften No. 8481 und 10524 erklärt ist; das Rädchen G kann
durch irgend eine Transmission von der Hauptwelle aus getrieben werden und bewegt sich
in, der festen Hülse / des Maschinenkopfes. Seine Nabe ist der ,ganzen Länge nach durchbohrt,
und durch diese Oeffnung la wird der Faden η von der Rolle K geführt, die auf den
oberen Theil E der Kanönchenröhre gesetzt ist und sich frei auf derselben drehen kann.
An dem oberen Ende des Rädchens G ist der Fadenführer L befestigt, durch den der Faden,
bei 2 und 3 von der Rolle k kommend, geführt wird und alsdann durch die Oeffhungen i
und h hinab zum rotirenden Fadenschlinger C und durch dessen Oehr geht.
Diese Einrichtung bietet den Vortheil, dafs die Rolle k sehr leicht zur Erneuerung des
Fadens aus der Maschine ausgehoben werden kann, indem man einfach die Nadelstange A
herausnimmt, wodurch der obere Theil E der Kanönchenröhre ohne Hindernifs von der
Gabel H abgenommen und von dem unteren Theil E2 abgelöst werden kann.
Der sehr wesentliche Vortheil dieser Einrichtung besteht aufserdem auch darin, dafs das
Kanöiichen b nicht mit dem Fadenschlinger C rotirt, indem ja der Faden nicht innerhalb der
Centralröhre geführt wird, wie bei ähnlichen Maschinen, sondern gänzlich aufserhalb der
Kanönchenröhre. Um eine klare Anschauung dieses Vortheils zu geben, genügt es, die
Neuerungen in den Patentschriften No. 28206, 41094 und 44659 in Betracht zu ziehen. In
den beiden ersteren, wo Schnüre aufgenäht werden, läuft die Schnur durch die Kanönchenröhre
E2, wie in Fig. 5 dargestellt ist, und von da durch den Führer 4 des Kanönchens auf
die Naht.
Würde das Kanönchen hierbei mit dem Fadenschlinger C rotiren, so würde es die
Schnur M ebenfalls beständig um die Nadel B drehen und die Arbeit würde unmöglich; ein
ähnlicher Mifsstand würde sich bei Herstellung der in der Patentschrift No. 44659 beschriebenen
Naht zeigen, wo ein rotirendes Kanönchen die beiden darin arbeitenden Nadeln B B2,
Fig. 4, ebenfalls mitdrehen würde, was ja eine Unmöglichkeit wäre. Allein in allen diesen
Arbeiten darf sich das Kanönchen b nicht nur nicht drehen, sondern mufs auch aufserdem
noch durch die Kurbelführung lenkbar sein, wie dieses in den obengenannten Patenten beschrieben
ist.
Bei der vorliegenden Maschine ist die Kanönchenröhre vermittelst der Nadelstange A
auf folgende Art lenkbar gemacht.
Die Kurbelbewegung ist auf die bekannte Art auf die Räder N, O, P, Q und R übertragen,
letzteres bewegt die Hülse D vermittelst der Mitnehmerflächen 5 , welche in bekannter
Weise an beiden Stücken angebracht sind; ähnliche Mitnehmerflächen befinden sich in 6
an der Nadelstange A und der Kanönchenröhre E2, wodurch letztere durch die Kurbel
lenkbar ist.
Zur leichteren Abnahme der Fadenrolle k kann die Kanönchenröhre E vermittelst des
Hebels S emporgeschoben werden, da derselbe auf den Schieber F wirkt.
Wie bereits oben bemerkt, befindet sich die Stofftransportvorrichtung auf einer besonderen
Achse T; sie besteht aus den Stücken UVW^
welches letztere durch den Schieber X bewegt wird, während der Schieber Y das Heben und
Senken der Transportirstange Z und deren Fufs m bewirkt.
Aufser den oben beschriebenen Mifsständen hat eine rotirende Kanönchenröhre auch noch
den Nachtheil, dafs der Hals g derselben, welcher sich in der Gabel H dreht, durch die
beständige Drehung sich schnell abnutzt, wodurch ein Spielraum entsteht, der der richtigen
Function des Kanönchens schädlich ist, besonders wenn auf sehr dünnem Stoff, wie
Tüll etc., gearbeitet wird.
Claims (2)
1. Eine mit Umschlingungsfaden arbeitende
Tambourirmaschine, bei welcher der oberhalb der Stoffplatte befindliche Fadenschlinger
C seinen Faden von einer Spule empfängt, die auf dem oberen Theil der
Kanönchenröhre E E2 sitzt und ihren
Faden aufserhalb der Centralröhre E2 durch
eine Oeffnung h gleiten läfst, die in der
Nabe des Triebrades G angeordnet ist, an dem der rotirende Fadenschlinger befestigt
ist.
2. In Verbindung mit der Anordnung, Anspruch ι., die zerlegbare Kanönchenröhre.EIi'2
zum Einsetzen und Abnehmen der Fadenspule.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47622C true DE47622C (de) |
Family
ID=322650
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT47622D Expired - Lifetime DE47622C (de) | Tambourirmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE47622C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2525248A1 (fr) * | 1982-04-20 | 1983-10-21 | Tokai Ind Sewing Machine | Machine a broder comportant un dispositif de mise en attente |
| FR2527240A1 (fr) * | 1982-05-18 | 1983-11-25 | Tokai Ind Sewing Machine | Procede de formation d'un point de broderie et dispositif pour une machine a coudre |
| FR2536430A1 (fr) * | 1982-11-22 | 1984-05-25 | Tokai Ind Sewing Machine | Machine a broder |
-
0
- DE DENDAT47622D patent/DE47622C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2525248A1 (fr) * | 1982-04-20 | 1983-10-21 | Tokai Ind Sewing Machine | Machine a broder comportant un dispositif de mise en attente |
| FR2527240A1 (fr) * | 1982-05-18 | 1983-11-25 | Tokai Ind Sewing Machine | Procede de formation d'un point de broderie et dispositif pour une machine a coudre |
| FR2536430A1 (fr) * | 1982-11-22 | 1984-05-25 | Tokai Ind Sewing Machine | Machine a broder |
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