DE475666C - Verfahren und Vorrichtung zum Aufsuchen von Metallstuecken in Geweben - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufsuchen von Metallstuecken in Geweben

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DE475666C
DE475666C DEM103875D DEM0103875D DE475666C DE 475666 C DE475666 C DE 475666C DE M103875 D DEM103875 D DE M103875D DE M0103875 D DEM0103875 D DE M0103875D DE 475666 C DE475666 C DE 475666C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H3/00Inspecting textile materials
    • D06H3/14Detecting and removing metal particles, e.g. broken needles, or card clothing, from fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Aufsuchen von Metallstücken in Geweben Die in die Gewebe im Laufe der Herstellung unbeabsichtigt hineingelangenden Metallteile in Form abgebrochener Stopfnadeln oder Nadeln der Warenabzugsbäume führen einerseits leicht zum Zerreißen des Stoffes, anderseits können sie durch Rosten zur Fleckenbildung Veranlassung geben. Es sind bereits Versuche gemacht worden, um eine automatische Vorrichtung zu finden, die die Nadeln während des Herstellungsprozesses selbsttätig aus der Stoffbahn entfernt. Man hat es mit magnetischen und auch mit mechanischen Mitteln versucht, aber bisher erfolglos. Man hat auch bereits vorgeschlagen, die elektrische Kontaktwirkung einer Nadel beim Überlaufen über Walzen zur Signalgebung zu verwenden. Auch diese Versuche haben zu keinem Erfolge geführt, da bei ungünstiger Lagerung der Nadel in dem Gewebe dieses selbst isolierend wirkt und so eine Kontaktwirkung verhindert.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt alle diese Schwierigkeiten dadurch, daß die auf Nadeln zu untersuchende Stoffbahn zwischen zwei Metallwalzen, die elektrisch isoliert gegeneinander gelagert sind, hindurchgeleitet wird, wobei jeder Walze durch einen entsprechenden kleinen Hochspannungstransformator elektrische Spannung zugeführt wird. Die Walzen sind so dicht eingestellt, daß gerade der Stoff hindurchlaufen kann, ohne daß ein elektrischer Stromschluß durch die Walzen vermöge der isolierenden Wirkung des zwischenliegenden Stoffes eintreten kann. Kommt nun ein metallischer Fremdkörper, beispielsweise eine Nadel, zwischen die Walzen, so wird der Luftweg durch das Metall der Nadel verkürzt, und es erfolgt ein leichter Funkendurchschlag zwischen den beiden Walzen an der Stelle des Nadeldurchtritts. Hierdurch ändern sich die Stromverhältnisse des elektrischen Systems so, daß beispielsweise in der Niederspannungswicklung des Transformators die ansteigende Stromstärke zur Betätigung eines elektrischen Automaten benutzt werden kann, um sofort den Strom des Antriebs der Textilmaschine, beispielsweise über "ein Relais, stillzusetzen und so ein sofortiges Anhalten zu bewirken. Der Arbeiter kann dann mit Leichtigkeit die Nadel entfernen. Die Energie des auftretenden kleinen Durchschlagfunkens wird durch Anwendung von Kleintransformatoren so gering gehalten, daß sie nicht ausreicht, eine sichtbare Beeinflussung des Stoffes herbeizuführen. Versuche haben ergeben, daß diese Einrichtung außerordentlich empfindlich ist und absolut sicher arbeitet. Sie macht die Maschine vollkommen von der Aufmerksamkeit des Arbeiters unabhängig, da sie ein Anhalten der Maschine selbsttätig bewirkt, wenn solche störenden Nadeln im Gewebe vorkommen.
  • Für den Erfindungsgedanken ist es gleichgültig, ob die Hochspannung, wie es in der beiliegenden Zeichnung angedeutet ist, durch einen Wechselstromtransformator i oder durch eine entsprechende Gleichstromvorrichtung erzeugt wird. Wesentlich ist, daß die zwischen den beiden Walzen 2, 3 durchtretenden Nadeln4 dadurch wirken, daß sie zur- Verringerung des Überschlagweges eines elektrischen Funkens dienen. Statt der beiden Walzen können auch ebene Flächen Verwendung finden, zwischen denen die Stoffbahn 5 hindurchläuft. Für das Wesen der Erfindung ist dies belanglos. Ebenso könnte man eine Walze mit einer Fläche zusammenwirken lassen.

Claims (2)

  1. YAIRNTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Aufsuchen von Metallstücken in Geweben, dadurch gekennzeichnet, daß das zu untersuchende Gewebe zwischen zwei Elektroden hindurchgeführt wird, wobei durch den beim Durchtritt von Metallstücken zwischen den Elektroden eintretenden Funkenüberschlag eine elektrische Strombahn beeinflußt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei in der der Stoffdicke entsprechenden Entfernung voneinander eingestellte, durch einen Kleintransformator mit hochgespannter Elektrizität geladene Walzen.
DEM103875D 1928-03-12 Verfahren und Vorrichtung zum Aufsuchen von Metallstuecken in Geweben Expired DE475666C (de)

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BE358744D BE358744A (de) 1928-03-12
GB31531/28A GB307737A (en) 1928-03-12 1928-10-30 An improved device for detecting the presence of needles in textile materials
FR663549D FR663549A (fr) 1928-03-12 1928-11-05 Dispositif déceleur automatique des aiguilles contenues dans les étoffes

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924323C (de) * 1953-07-25 1955-02-28 Menschner Textil Johannes Vorrichtung zur Ermittlung der Warenverbindungsnaht, insbesondere an zu scherenden Gewebebahnen
US3204054A (en) * 1960-08-18 1965-08-31 American Twine & Fabric Corp Apparatus for detecting metal bodies in fabricated materials

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924323C (de) * 1953-07-25 1955-02-28 Menschner Textil Johannes Vorrichtung zur Ermittlung der Warenverbindungsnaht, insbesondere an zu scherenden Gewebebahnen
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