DE644337C - Faerbeapparat, insbesondere fuer Textilgut - Google Patents

Faerbeapparat, insbesondere fuer Textilgut

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DE644337C
DE644337C DEI53934D DEI0053934D DE644337C DE 644337 C DE644337 C DE 644337C DE I53934 D DEI53934 D DE I53934D DE I0053934 D DEI0053934 D DE I0053934D DE 644337 C DE644337 C DE 644337C
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DE
Germany
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dyeing
parts
textiles
dye
dyeing machine
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Expired
Application number
DEI53934D
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English (en)
Inventor
Dr Werner Dietrich
Dr Max Werner
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/36Devices or methods for dyeing, washing or bleaching not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Färbeapparat, insbesondere für Textilgut Beim Färben auf Apparaten, die aus Metallen verschiedener Zusammensetzung bestehen, tritt in vielen Fällen eine Abscheidung bzw. Zerstörung des Farbstoffs auf. Die Abscheidung findet dabei manchmal an Apparatteilen statt, an denen sie keine besonderen Störungen des Färbevorganges hervorruft; andererseits treten aber Belagsbildungen auch an Stellen auf,' an denen sie zu beträchtlichen Störungen des Färbeprozesses Anlaß geben und die Weiterverwendung der beschlagenen Apparateeile verbieten. In sehr starkem Maße machen sich derartige Farbstoffabscheidungen' beispielsweise bemerkbar, wenn in der Kreuzspulfärberei Metallhülsen verwendet werden, die aus einem anderen Metall bestehen als andere Apparatteile.
  • Es hat sich herausgestellt, daß diese schädlichen Erscheinungen durch elektrische Ströme hervorgerufen werden, die z. B. durch Berührung zweier Metallteile verschiedenen Potentials in Gegenwart der Färbeflotte oder durch andere, lokalelementähnliche Wirkungen ,entstehen können, -und @daß man das Auftreten dieser Schädigungen verhindern kann, wenn man in die Färbeapparate geeignetö Vorrichtungen einbaut, welche die auftretenden ;elektrischen Ströme unschädlich machen.
  • Man ist z. B. in der Lage, die Niederschlagsbildung an solchen Apparatteilen, an denen sie störend wirkt, dadurch zu verhindern, daß man diese Teile elektrisch isoliert.
  • Man kann auch die Niederschläge an solchen Stellen lokalisieren, wo sie nicht stören, indem man die in Frage kommenden Apparatteile in geeigneter Weise elektrisch polarisiert. Diese Polarisation kann man beispielsweise dadurch vornehmen, daß man in den Apparat Hilfselektroden aus .einem Material einbaut, welches gegen die Färbeflotte ein geeignetes Eigenpotential besitzt, und dies-Elektroden mit den übrigen Apparatteilen elektrisch leitend verbindet. Man kann auch Hilfselektroden beliebigen Materials gegen den Apparat isoliert einbauen und sie über eine Spannungsquelle mit den übrigen Apparatt.eilen verbinden, wobei die Stromrichtung geeignet zu wählen ist, so daß die Abscheidungen an einer Stelle .auftreten, wo sie nicht stören können.
  • Darüber hinaus ist es möglich, die Ausscheidung bzw. Zerstörung des Farbstoffs präktisch zu verhindern, indem man die schädlichen elektrischen Wirkungen an Stellen verlegt, an denen überhaupt kein Farbstoff in nennenswerter Menge zugegen ist. Das kann z. B. dadurch geschehen, daß der Elektrolytraum, in welchem die schädliche elektrische Wirkung auftritt, durch Anbringen einer die Diffusion des Farbstoffs unterbindenden, den Stromdurchgang jedoch nicht verhindernden Wandung von der übrigen Flotte abgetrennt wird.
    Es gelingt auf diese-Weise, auch aufi
    paraten, die aus verschiedenen Metallen
    stehen, in einwandfreier Weise zu fär@3
    ohne dal@ ciurcn Aersetzung bzw. A bsctielciü:. des Farbstoffs nennenswerte Verluste oder Störungen im Färbeprozeß auftreten.
  • Es ist an sich in der Textilindustrie bekannt, daß Störungen durch elektrische Vorgänge auftreten können. Dabei handelt es sich nach dein bisherigen Schrifttum jedoch um elektrostatische Aufladungen von Textilfasern o. dgl., nicht aber um @`ot-gängc der liier beschriebenen Art, die elektrochemischer Natur sind. Auch ist es in der Technik bekannt, Teile von metallenen Apparaten elektrisch zu isolieren. Dies geschah jedoch bisher, um solche Apparatteile gegen Iiorros:,on zu schützen, während erfindungsgemäfä durch die elektrische Isolierung Störungen beim Färben vermieden werden sollen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Färbeapparat, insbesondere für Textilgut, gekennzeichnet durch die Anordnung von Vorrichtungen, welche Abscheidung oder Zerstörung des Farbstoffs durch beim Färben infolge Lokalelementbildung auftretende elektrische Ströme verhindern.
  2. 2. Färbeapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Apparatteile, an denen störende Niederschläge möglich sind, elektrisch isoliert sind.
  3. 3. Färbeapparat nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lokalisierung der Niederschläge an den Stellen, wo sie nicht stören, die wichtigen Apparatteile polarisiert sind. :1. Färbeapparat nach Anspruch t und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrolytraum, in dem die schädliche elektrische Wirkung auftritt, von der übrigen Flotte abgetrennt ist.
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