DE449852C - Verfahren zur Verhuetung festen Kesselsteinansatzes in Dampfkesseln, Verdampfern, Vorwaermern u. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Verhuetung festen Kesselsteinansatzes in Dampfkesseln, Verdampfern, Vorwaermern u. dgl.Info
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- C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
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Description
Es ist bekannt, daß sich, die Verhütung festen Kesselsteinansatzes in Dampfkesseln,
Verdampfern, Vorwärmern u. dgl. unter Anwendung elektrischen Gleichstromes von mäßiger
Spannung (in der Praxis etwa 10 bis 25 Volt) in der Weise erzielen läßt, daß der
Pluspol der Stromquelle mit isoliert im Wasserraum des Kessels angebrachten Elektroden,
der Minuspol dagegen mit der metallisehen Wandung des Kessels selbst verbunden
wird.
Hierbei hat man auch die Elektroden schon aus hintereinandergeschalteten Thermoelementen
(aus Blei- und Eisenplatten) zusammengesetzt, um eine Einführung des Stromes von außen her in den Kessel zu vermeiden,
wobei es jedoch fraglich erscheint, ob eine thermoelektrische Wirkung im Innern des
gleichmäßig erwärmten Kessels tatsächlich auftritt, oder ob nicht vielmehr die entstehenden
Ströme auf galvanischen Ursachen beruhen.
Es ist ferner ein Verfahren bekannt, bei dem die mit dem Pluspol verbundene Elektrode
nicht im Kessel selbst angebracht wird, sondern außerhalb des Kessels im Speisewasserbehälter
o. dgl., und zwar immer so, daß durch das Wasser eine leitende Verbindung mit dem Kess el wasser hergestellt bleibt. Auch
kann die Elektrode im Erdboden eingebettet werden.
Schließlich soll auch die gleiche Wirkung dadurch erzielt werden können, daß beide
Pole der Stromquelle mit dem zu schützenden Kessel verbunden werden, wobei in den Leitungsteil
zwischen Pluspol und Kessel ein Widerstand von solcher Größe eingeschaltet wird, daß sich der neutrale Punkt des gesamten
Spannungsgefälles zwischen diesem Widerstand und dem Kessel befindet, so daß der Widerstand selbst noch positives Potential
besitzt, während der Kessel durchaus nur im Bereich negativen Potentials bleibt.
Dieser Bedingung ist dann entsprochen, wenn der einzuschaltende: Widerstand etwas
größer bemessen wird als der Widerstand des Kessels selbst, unter der Annahme, daß
die Länge und damit der Widerstand der Leitungsdrähte von der Dynamo zum Kesselfür
beide Pole annähernd gleich groß ist. Da nun der Eigenwiderstand, selbst eines ideinen
Kessels, kaum höher sein wird als etwa ο, ι Ohm, ist klar, daß die Zuschaltung eines
zweiten gleich großen Widerstandes die Größenordnung der Spannung und Stromstärke
in dem ganzen Stromkreis nicht wesentlich ändern kann.
Das Kennzeichen der vorliegenden Erfin-
dung ist nun aber die Anwendung so niedriger Spannungien und Stromstärken, wie solche bisher
nicht zur Anwendung· gelangt sind. Die Erfindung selbst besteht darin, daß der zu
schützende Kessel o. dgl. in an sich bekannter Weise an möglichst weit auseinanderliegenden
Stellen mit den Polen 'einer Gleichstromquelle von so niedriger Spannung verbunden wird,
daß als Stromquelle insbesondere Thermoelemente verwendet werden können, deren Erregung
durch heiße Teile des Kessels oder der Dampfleitung selbst erfolgt und bei denen
die angewendete Spannung weniger als die Hälfte der Zersetzungsspannung des Wassers
zwischen Platinelektroden, also weniger als 0,7 Volt beträgt.
Es konnte auf Grund der bekannten Verfahren nicht vorausgesetzt oder vermutet
werden, daß durch die Anwendung so äußerordentlich
schwacher Ströme überhaupt irgendeine Wirkung zustande kommen würde. Stromstärken in der Größenordnung von
ι Mikroampere bis zu wenigen Milliamperes hinauf und Spannungen von 0,005 bis 0,03
Volt genügen in der Regel vollkommen, um die angestrebte Wirkung zu erzielen. Die
Anwendung der Thermoelemente bietet zudem noch den Vorteil, daß die erforderliche elektrische
Spannung völlig kostenlos zur Verfugung steht und sichergestellt ist, solange
sich der Dampfkessel o. dgl. in Betrieb befindet.
Claims (1)
- Patentanspruch :Verfahren zur Verhütung des festen Kes'selsteinansatzes in Dampfkesseln, Verdampfern, Vorwärmern u. dgl. unter Verwendung einer schwachen Gleichstromquelle, insbesondere von durch die Kesselwärme erregten und an die Kesselwandung angeschlossenen Thermoelementen, dadurch gekennzeichnet, daß der zu schützende Kessel o. dgl. in an sich bekannter Weise an 'möglichst weit auseinanderliegenden Stellen mit den Polen einer Gleichstromquelle verbunden wird, bei der die angewendete Spannung weniger als die Hälfte der Zersetzungsspannung zwischen Platinelektroden, also weniger als o,7 Volt beträgt.Berlin, gedruckt in der reichsdruckekei.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS208115X | 1922-12-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE449852C true DE449852C (de) | 1927-09-21 |
Family
ID=5450626
Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
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|---|---|---|---|
| DESCH71099D Expired DE461930C (de) | 1922-12-07 | 1924-07-27 | Verfahren zur Verhuetung des Kesselsteinansatzes in Dampfkesseln, Vorwaermern, Verdampfern u. dgl. |
Country Status (4)
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- 1923-07-31 GB GB19616/23A patent/GB208115A/en not_active Expired
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- 1924-08-07 FR FR29330D patent/FR29330E/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB208115A (en) | 1925-02-02 |
| FR572635A (fr) | 1924-06-10 |
| FR29330E (fr) | 1925-07-24 |
| NL14200C (de) | |
| GB243415A (en) | 1925-11-30 |
| DE461930C (de) | 1928-06-30 |
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