AT106602B - Verfahren zum Schutze von Metallflächen gegen Angriffe und Ansätze aller Art mittels schwachen niedergespannten Gleichstromes. - Google Patents
Verfahren zum Schutze von Metallflächen gegen Angriffe und Ansätze aller Art mittels schwachen niedergespannten Gleichstromes.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Schutze von Metallflächen gegen Angriffe und Ansätze aller Art mittels schwachen niedergespannten Gleichstromes. Es sind eine Reihe von Verfahren bekannt, die in verschiedenen Anordnungen Gleichströme zum Schutze von Kesseln, Kondensatoren, Verdampfern u. dgl. gegen Ansätze von Kesselstein, Korrosionen usw. mit mehr oder minder gutem Erfolg verwenden. Alle diese Verfahren zeigen gewisse Mängel, sind verhältnismässig kompliziert und verursachen hohe Betriebskosten infolge bedeutenden Stromverbrauches. Bei elektrolytischen Kesselsteinlösungsverfahren, die mit Elektroden arbeiten, ist vorgeschlagen worden, den Elektrodenstrom nicht dauernd eingeschaltet zu halten, sondern ihn von Zeit zu Zeit abzuschalten, um Strom zu sparen (Ö. P. Nr. 97203). Das Verfahren nach der Erfindung arbeitet ohne Elektroden unter Verwendung von schwachen niedergespannten Gleichströmen, die durch die zu schützenden Metallflächen geleitet werden, und besteht darin, dass der Schutzstrom von einer Spannung unter der Zersetzungsspannung des Elektrolyten in ständiger rascher Aufeinanderfolge abwechselnd unterbrochen oder geschwächt und wieder geschlossen bzw. verstärkt wird und so als pulsierender (intemittierender) Gleichstrom verwendet wird. Eingehende Untersuchungen und praktische Versuche haben nämlich ergeben, dass die Schutzwilkung des Gleichstromes, gleichgültig in welcher Anordnung er durch die zu schützenden Metallflächen geführt wird, bedeutend verstärkt wird, wenn man den Schutzstrom in rascher Aufeinanderfolge abwechselnd unterbricht oder schwächt und schliesst bzw. verstärkt. Man kann diese Wirkung durch einen Unterbrecher oder eine ähnliche Vorrichtung oder auch durch die Induktionswirkung eines geeigneten Stromes oder Magneten erzielen. Die dadurch erzielte Verstärkung der Schutzwirkung ist so gross, dass man Stromquellen benutzen kann, welche bei entsprechender geringer Spannung nur Stromstärken von der Grössenordnung von Milliampères, ja sogar nur Micro-ampères erzeugen. Es können also in manchen Fällen schon die in den zu schützenden Metallteilen auftretenden Lokalelemente als Stromquellen benutzt werden. Beispielsweise kann man einen Punkt des Kessels mit anderen verschiedener Potentiale, die möglichst über den ganzen Kessel verteilt sind, durch Drähte verbinden, wobei die Ströme in allen diesen Stromkreisen der Erfindung gemäss auf geeignete Weise Schwankungen oder Unterbrechungen unterworfen werden. Die Anwendung so geringer Stromstärken und Spannungen gestattet daher jede beliebige, auch die denkbar einfachste Anordnung des Stromflusses, da jede Gefahr einer schädlichen Einwirkung des Stromes von vornherein ausgeschlossen ist und keinerlei diesbezügliche Vorkehrungen erheischt. Die Betriebskosten sind ausserordentlich gering und reduzieren sich bei Verwendung eines Thermoelements oder der Lokalelemente als Stromquelle auf ein Minimum. Versuche haben auch geze'gt, dass man auf gleiche Weise Metallflächen auch gegen Rost, Angriffe von Säuren, Einwirkungen von pflanzlichen und tierischen Organismen u. dgl. schützen kann. EMI1.1 Gleichstromes, der durch die zu schützenden Metallflächen geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzstrom von einer Spannung unter der Zersetzungsspannung des Elektrolyten in ständiger rascher Aufeinanderfolge abwechselnd unterbrochen oder geschwächt und wieder geschlossen bzw. verstärkt wird und so als pulsierender (intermittierender) Gleichstrom verwendet wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Stromquelle die in den zu schützenden Metallflächen auftretenden Lokalelemente verwendet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| DE106602X | 1923-01-16 |
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| AT106602B true AT106602B (de) | 1927-06-10 |
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| AT106602D AT106602B (de) | 1923-01-16 | 1923-03-15 | Verfahren zum Schutze von Metallflächen gegen Angriffe und Ansätze aller Art mittels schwachen niedergespannten Gleichstromes. |
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- 1923-03-15 AT AT106602D patent/AT106602B/de active
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