DE475622C - Abwerfbares Fahrgestell fuer Flugzeuge - Google Patents

Abwerfbares Fahrgestell fuer Flugzeuge

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DE475622C
DE475622C DEH109450D DEH0109450D DE475622C DE 475622 C DE475622 C DE 475622C DE H109450 D DEH109450 D DE H109450D DE H0109450 D DEH0109450 D DE H0109450D DE 475622 C DE475622 C DE 475622C
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Germany
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chassis
drop
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undercarriage
connection
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Expired
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DEH109450D
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ERNST HEINKEL DR ING
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ERNST HEINKEL DR ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/02Undercarriages
    • B64C25/08Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

  • Abwerfbares Fahrgestell für Flugzeuge Bekannt ist, bei Landflugzeugen, die in Sonderfällen auch auf das Wasser niedergehen sollen, das Fahrgestell abwerfbar einzurichten. Die hierfür gebräuchlichen Abwurf- bzw. Auslösevorrichtungen sind häufig unzuverlässig infolge der erforderlichen Verspannung zum Halten des Fahrgestells am Rumpf und weil das Fahrgestell im Augenblick des Abwerfens durch den starken Fahrtwind nach hinten gedrückt wird, wodurch sich das Fahrgestell in den Lagerstellen klemmt und verspätet oder gar nicht abfällt.
  • Die vorliegende Erfindung richtet sich auf ein abwerfbares Fahrgestell für Flugzeuge, für das keinerlei Verspannung zur Befestigung am Rumpf erforderlich ist und bei dem die Vorgänge beim Abwerfen derart zwangsweise aufeinanderfolgen, daß ein sicheres Abwerfengewährleistet ist. Gemäß der Erfindung wird die Sicherheit des Abwerfens dadurch erreicht, daß die Einwirkung des Fahrtwindes dazu mitbenutzt wird, um das Fahrgestell, nachdem die Verbindung in den vorderen Anschlüssen gelöst ist, um einen Punkt im hinteren Anschluß nach hinten zu schwenken und bei einem bestimmten Winkel abzuwerfen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. r zeigt die Anordnung des Fahrgestells am Rumpf ; Abb.2 veranschaulicht den hinteren Strebenkopf in größerem Maßstab.
  • Das Fahrgestell a ist mit den Beschlägen c und d am Rumpf b befestigt. Zwischen der vorderen Strebe e und dem Beschlag c ist ein Kardangelenk f angeordnet. Die Verbindung erfolgt durch den Bolzen g, der mittels des Gestänges h vom Führersitz aus ausgelöst werden kann. Die Verbindung zwischen der hinteren Strebe i und dem Beschlag d und die Übertragung der Fahrgestellkräfte erfolgt durch das kugelige Endstück der Strebe i und eine entsprechende Kugelpfanne im Beschlag d.
  • Zum Abwerfen des Fahrgestells zieht der Flugzeugführer mittels des Gestänges h den Bolzen g heraus. Durch das Gewicht des Fahrgestells und infolge des Fahrtwindes hat das Fahrgestell das Bestreben, schräg nach hinten wegzufallen. Bei der Einleitung des Abwurfvorganges bleibt die Verbindung zwischen hinterer Strebe i und dem Beschlag g bestehen. Das Fahrgestell führt somit zwangläufig um den Punkt P eine Schwenkung aus, wobei die Radachse den Kreisbogen I-I beschreibt. Bei dieser Schwenkung erfolgt die Führung durch das kugelige Endstück k der Strebe in Verbindung mit dem Kugelausschnittstück m, die im Eingriff mit der Kugelpfanne n stehen (Abb. 2). Sobald die Mitte der Strebe i die Lage II-II 9 eingenommen hat, kommen das Kugelausschnittstück m und die Kugelpfannen außer Eingriff, so daß sich das kugelige Endstück k von der Kugelpfanne n abheben kann und das Fahrgestell wegfällt (strichpunktierte Lage in Abb. 2).

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: _. Abwerfbares Fahrgestell für Flugzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell nach Lösen einer Steckverbindung im vorderen Strebenanschluß eine Schwenkung um den hinteren Strebenanschluß ausführt und dann abfällt.
  2. 2. Anschlußkopf für die hintere Strebe des abwerfbaren Fahrgestells nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Zusammenwirken eines kugeligen Endstückes mit einem Hohlkugelausschnitt, die im Eingriff mit einer Kugelpfanne des Rumpfbeschlages stehen, ein bajonettartiger Verschluß entsteht, der die Strebe in ihrer Lage hält und sie beim Schwenken des Fahrgestells zwangläufig führt.
DEH109450D Abwerfbares Fahrgestell fuer Flugzeuge Expired DE475622C (de)

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DE475622C true DE475622C (de) 1929-04-29

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2081135A1 (de) * 1970-03-09 1971-12-03 Snecma

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