DE914980C - Kupplung, insbesondere fuer Strassenbahnfahrzeuge - Google Patents
Kupplung, insbesondere fuer StrassenbahnfahrzeugeInfo
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- DE914980C DE914980C DEM15832A DEM0015832A DE914980C DE 914980 C DE914980 C DE 914980C DE M15832 A DEM15832 A DE M15832A DE M0015832 A DEM0015832 A DE M0015832A DE 914980 C DE914980 C DE 914980C
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- Germany
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- coupling
- coupling rod
- rod
- head
- stop bolt
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- 230000008878 coupling Effects 0.000 title claims description 52
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 title claims description 52
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G7/00—Details or accessories
- B61G7/10—Mounting of the couplings on the vehicle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
Description
- Kupplung, insbesondere für Straßenbahnfahrzeuge Die aus Kuppelkopf und Kuppelstan:ge bestehenden Hälften einer Kupplung für Straßenbahnwagen sind je am Untergestell eines Wagens in waagerechter Ebene schwenkbar gelagert. Sie stehen auch im entkuppelten Zustand verhältnismäßig weit über die Pufferbohle vor. Dieses Vorstehen ist im Verkehr hinderlich und bringt Gefahren mit sich.
- Zur Vermeidung dieses Übelstandes wird nach der Erfindung jede Kupplungshälfte einer Straßenbahnwagenkupplung derart ausgebildet, draß die Kuppelstange mit Kuppelkopf relativ zum Wagenkasten ein- und ausschiebbar und in beiden Endstellungen verriegelbar ist. Dadurch kommt bei eingeschobener Kuppelstange der Kuppelkopf hinter die Pufferbohle zu liegen, so daß vorstehende, gefahrbringende Teile nicht mehr vorhanden sind und der Verkehr keine Behinderung erfährt. Um das Ein- und Ausschieben sowie das Verriegeln der Kuppelstange leicht vornehmen zu können, ist zweckmäßig die Kuppelstange am freien Ende mit einem durch sie hindurchgeführten Anschlagbolzen versehen und in einer Hülse verschiebbar, die zwei einander gegenüberliegende Längsschlitze zur Führung des Anschlagbolzens aufweist; welche an beiden Enden bajonettverschlußartig erweitert sind. Die Herstellung einer solchen Kupplungshälfte ist nur wenig teurer als die der bekannten. Auch die Zeit für das Kuppeln und Entkuppeln ist nur unwesentlich länger.
- Es ist zwar eine Anordnung bekanntgeworden, bei der der Kuppelkopf über Bolzen mit einem Träger, dieser mittels eines Gelenkes mit einem weiteren Träger und dieser letztgenannte Träger wiederum mittels zweier Stellschrauben mit dem Zughaken in Verbindung stehen und eine relativ geringe Abstandsänderung zwischen Kuppelkopf und Pufferbohle dadurch ermöglicht wird, daß die beiden Stellschrauben entsprechend der erforderlichen Abstandsänderung gedreht werden. Diese Anordnung hat aber verschiedene Nachteile. Es ist mit ihr vor allen Dingen nicht möglich, den Kuppelkopf hinter die Pufferbohle zurückzubringen. Darüber hinaus ist die Abstandsänderung zwischen Pufferbohle und Kuppelkopf nur mit erheblichem Aufwand an Arbeitszeit und Sorgfalt sowie mit besonderen Werkzeugen möglich, da zur Verbindung der Stellschrauben mit dem Zughaken die Stellschrauben mit Ösen versehen sind und durch diese Ösen und den Zughaken ein Ouerzapfen gesteckt ist, der vor dem Drehen der Schrauben erst herausgenommen werden muß und da weiterhin beide Stellschrauben jeweils um genau den gleichen Betrag gedreht werden müssen, um die Mittelstellung des Kuppelkopfes zu gewährleisten.
- Der Kuppelkopf kann demgegenüber bei der Anordnung gemäß der Erfindung vollständig hinter die Pufferbohle zurückgezogen werden; der Vorgang des Zurückziehens ist sehr einfach und in kurzer Zeit ohne den Einsatz irgendwelcher Werkzeuge durchführbar.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Draufsicht auf eine Kupplungshälfte in ausgeschobener Stellung der Kuppelstange, Fig. 2 eine Seitenansicht der Kupplungshälfte in eingeschobener Stellung der Kuppelstange, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2, Fig. .4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 2, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 2 und Fig.6 eine Vorderansicht des Kuppelkopfes. Nach den Fig. i und 2 besteht die Kupplungshälfte aus einer Kuppelstange i mit Kuppelkopf 2 und einer Hülse 3 mit angeschweißter Lagergabel 4. Der Kuppelkopf 2 ist in bekannter Weise ausgeführt; er besitzt aber statt eines einfachen Handgriffes einen zu drei Ösen gebogenen Handgriff 5 (Fig.5), um die an ihn anschließende Kuppelst@änge i um ihre Achse schwenken und in axialer Richtung verschieben zu können. Die Kuppelstange ist mittels zweier Bunde 6, 7 in der durchgehenden Bohrung S der Hülse 3 verschiebbar geführt. Die am inneren Ende der Hülse 3 befestigte Gabel 4 ist an einem nicht .dargestellten, am Untergestell des Fahrzeuges befestigten Bolzen gelagert, so daß die ganze Kupplungshälfte in waagerechter Ebene verschwenkt werden kann. Hierbei kann sie auf einem ebenfalls am Fahrzeuguntergestell befestigten Führungsbügel 9 gleiten.
- Die Kuppelstange i muß aus Sicherheitsgründen in den Endstellungen verriegelt werden. Zu diesem Zweck ist der eine Bund 7 der Kuppelstange mit einem durch ihn hindurchgeführten Anschlagbolzen io versehen, der in zwei einander gegenüberliegenden Längsschlitzen i I der Hülse 3 verschiebbar ist. Die Längsschlitze i i sind an den Enden bei 12, und 13 bajonet,tverschlußartig erweitert (Fig. 4, und 5). In der der Betriebslage entsprechenden ausgeschobenen Stellung der Kuppelstange i (Fig. i) wird durch Verdrehen derselben der Anschlagbolzen io in die vordere Erweiterung 12 eingelegt und er überträgt bei durch die Kupplungslasche miteinander verbundenen Kupplungshälften zweier Wagen die auf die Kupplung wirkenden Zug- und Stoßkräfte auf die Hülse 3. Durch die einen rechteckigen Querschnitt besitzende Kupplungslasche ist hierbei die Kuppelstange gegen Verdrehen gesichert.
- Zum Einschieben muß die Kuppelstange i nach dem Lösen der Kupplung zunächst am Handgriff 5 um einen bestimmten Winkelbetrag entgegen dem Uhrzesgerdrehsinn gedreht werden, wobei der Anschlagbolzen io aus der Erweiterung 12 austritt. Beim Einschieben gleitet er in den Führungsschlitzen i i nach hinten. In der eingeschobenen Stellung wird die Kuppelstange mittels des Handgriffes 5 wieder in ihre vorherige Lage zurückgedreht, so daß der Anschlagbolzen io in die Erweiterung 13 eintritt und die Kuppelstange i dadurch festhält. Damit in dieser Lage ein unbeabsichtigtes Zurückdrehen und Ausschieben der Kuppelstange mit Sicherheit verhindert wird, ist diese hinter dem Kuppelkopf 2 mit einer angefrästen Fläche 14 versehen, die sich beim Verriegeln der Kuppelstange in ihrer hinteren Stellung auf den Führungsbügel 9 auflegt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kupplung, insbesondere für Straßenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, d@aß an jeder Kupplungshälfte die Kuppelsta@nge (i) mit dem Kuppelkopf (2) ein- und aussch:iebbar eingerichtet und in beiden Endstellungen verriegelbar ist.
- 2. Kupplungshälfte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelstange (i) am freien Ende mit einem durch sie hirndurchgeführten Anschlagbolzen (io) versehen und in einer Hülse (3) verschiebbar ist, die zwei einander gegenüberliegende Längsschlitze (ii) zur Führung des Anschlagbolzens (io) aufweist, welche au beiden Enden bajonettverschlußartig erweitert sind.
- 3. Kupplungshälfte nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelstange (i) hinter ,dem Kuppelkopf (2) mit einer angefrästen Fläche (i4) versehen ist, die sich bei eingeschoberner und verriegelter Kuppelsitange (i ) auf einem am Untergestell des Wagens befestigten Führungsbügel (g) auflegt und ein unbeabsichtigtes Zurückdrehen und Ausschieben der Kuppelstange verhindert. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 4182-,75.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM15832A DE914980C (de) | 1952-10-12 | 1952-10-12 | Kupplung, insbesondere fuer Strassenbahnfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM15832A DE914980C (de) | 1952-10-12 | 1952-10-12 | Kupplung, insbesondere fuer Strassenbahnfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE914980C true DE914980C (de) | 1954-07-12 |
Family
ID=7297000
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM15832A Expired DE914980C (de) | 1952-10-12 | 1952-10-12 | Kupplung, insbesondere fuer Strassenbahnfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE914980C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5687860A (en) * | 1995-04-08 | 1997-11-18 | Scharfenbergkupplung Gmbh | Longitudinally adjustable coupling rod |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE418275C (de) * | 1923-10-21 | 1925-09-03 | Louis Ernest Carreras | Abstuetz-Vorrichtung fuer selbsttaetige Eisenbahnkupplungen und sonstige Verbindungsglieder |
-
1952
- 1952-10-12 DE DEM15832A patent/DE914980C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE418275C (de) * | 1923-10-21 | 1925-09-03 | Louis Ernest Carreras | Abstuetz-Vorrichtung fuer selbsttaetige Eisenbahnkupplungen und sonstige Verbindungsglieder |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5687860A (en) * | 1995-04-08 | 1997-11-18 | Scharfenbergkupplung Gmbh | Longitudinally adjustable coupling rod |
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