DE475495C - Feuerraumdecke - Google Patents
FeuerraumdeckeInfo
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Description
- Feuerraumdecke Die Erfindung betrifft eine Feuerraumdecke für keramische und andere Öfen, bei der eine ebene Tragdecke zum Halten der aus feuerfesten, von den Feuergasen bestrichenen Steinen bestehenden Ofendecke vorgesehen ist.
- Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß dieTragdecke als armierte Betondecke iusgebildet ist, die frei auf dem Mauerwerk der Feuerraumwände aufliegt und an der die Hängeeisen für die feuerfesten Steine befestigt sind. Auf diese Weise werden die Stahlarmierungen vor einer direkten Berührung mit der Hitze geschützt, so daß die Gefahr einer Verbiegung der Armierungen so gut wie ausgeschlossen ist.
- Erfindungsgemäß wird auch eine besondere Isolierung zwischen der Eisenbetondecke und den feuerfesten Steinen vorgesehen.
- Auf der Zeichnung sind einige Ausführungen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i die Gesamtansicht einer Decke, Abb. 2 einen wagerechten Schnitt durch die Decke.
- Abb. 3 einen senkrechten Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. a, Abb. 4 einen senkrechten Schnitt nach Linie 4-4 der Abb. a, Abb. 5 eine andere Deckenausführung im senkrechten Schnitt nach Linie i-i der Abb.6. Abb. 6 einen anderen Schnitt durch die gleiche Decke nach Linie i i-i i der Abb. 5, Abb. 7 eine besondere Ausbildung der Aufhängeeinrichtung für die feuerfesten Steine im senkrechten Schnitt, Abb. 8 eine dritte Ausführung der Decke, Abb. g einen senkrechten Schnitt dieser Decke nach Linie 14-i4 der Abb. 8, Abb. io eine Abänderung in der Aufhängung der Steine.
- Bei der Ausführung der Decke nach Abb. i bis 4 sind die Steine a mit zwei oder mehr wagerechten Löchern versehen. Die Aufhängemittel c sind aus Bandeisen gebildet und gehen mit ihrem oberen Ende in den Beton der Deckenmasse d hinein, die als Tragkörper für die Hängesteine dient und sich selbst auf die beiden Umfassungsmauern e des Ofens oder der Feuerung aufstützt. Die Steine sind auf Stäbe aus Rundstahl oder einem anderen Profileisen f aufgereiht, die in beliebiger Zahl durch die Löcher der Bandeisen c hindurchgehen.
- Die Aufhängeglieder c können einfach in den Beton eingelassen sein - oder mit der Armatur desselben zusammenhängen. Im letzteren Fall sieht man bei dem in den Beton eingehängten Teil Löcher vor, durch welche die Armierungsstäbe g der Betondecke hindurchgehen.
- Der Beton d kann unmittelbar auf die Steine a ausgebreitet werden. Es ist jedoch zweckmäßig, wegen der Ausdehnung der Decken eine Lage 72 aus einem schlecht wärmeleitenden Stoff zwischen die Betondecke und die feuerfesten Steine zu schalten oder einen freien Luftraum zu belassen.
- Der armierte Beton d, der auf seiner ganzen Oberfläche einen Block bildet, kann auch statt dessen in unbewegliche Elemente, die voneinander getrennt sind, zerteilt sein, wobei jedes Element eine oder mehrere Reihen Steine trägt.
- Bei der Ausführung nach Abb. 5 sind die Steine a auf Röhren j aufgereiht, die einerseits bei k in die freie Luft gehen und anderseits bei l in den Kamin münden, wo sie in einer geeigneten Vertiefung in unbeweglicher Weise ruhen. Die Röhren j sind entweder durch alle Steine durchgeführt, oder sie bestehen aus einzelnen kurzen Rohrstücken, welche lediglich die in der oberen Betondecke d verankerten Hängeglieder m mit den Steinen verbinden. Nach Abb.6 bestehen die Hängeglieder aus Drähten n, welche die Röhren j tragen und --ich um. dIe Armierungsstäbe g der Decke herumlegen. Auch längliche Ringe o oder in [)-Form gebogene Rohre bzw. Stangen p, welche die Röhren j in der Umbiegung tragen, können denselben Zweck erfüllen. Die Befestigung der Stangen in der Betondecke erfolgt dabei gegebenenfalls in bekannter Weise durch die Mutter q, mittels deren die Steine in ihrer Höhenlage eingestellt werden können. Um auch seitliche Verschiebungen, welche durch die Ausdehnung der Steine hervorgerufen werden, zu ermöglichen, kann man die Steine mit einer Stange r aufhängen, die mit einem Ring ausgestattet ist, welcher das Rohr j trägt (Abb. 7). Diese Stange r hat seitlichen Spielraum dadurch, daß sie in einem Hohlkörpers liegt, welcher aus gebranntem Ton oder sonstiger geeigneter Masse hergestellt ist und die Form eines Blumentopfes besitzt, der umgekehrt in der Betonmasse ruht. Am oberen Teil hat der Hohlkörper eine Öffnung, durch welche die Stange r hindurchgeht. Über diesem kegelartigen Gefäß s ist eine andere Hohlform t aus Erde oder Blech oder sonstigem Stoff in den Beton eingelassen und nimmt mit einer Unterlagscheibe die Mutter q auf. Dieses Gefäß t hat genügende Weite, um von oben Schraube und Mutter bewegen zu können.
- Die Öffnung h, welche die Betondecke d von der Steindecke a trennt und damit die Ausdehnung beider ermöglicht, ist nach Abb. 5 und 6 als Luftraum gedacht und einerseits mit einem Rohr w versehen, das den Raum mit der Außenluft verbindet; anderseits ist ein Rohr x vorhanden, welches in die Kaminöffnung führt.
- Der Luftraum h kann auch durch Hohlkörper y gebildet werden (Abb. 8), welche aus gebranntem Ton bestehen. Im Querschnitt haben diese Hohlkörper die Topfform, im Längsschnitt bilden dieselben jedoch einen durchlaufenden Kanal (Abb. 9), durch welchen die Luft strömen kann.
- Die Isolierung des Betons kann auch dadurch erhöht werden, daß man Hohlsteine z zwischen die Betondecke und die Steindecke schaltet, wie aus Abb. 9 zu ersehen ist.
- Der Zug im Kamin ruft eine Luftströmung in den durch die Steine geführten- Rohren j sowie in dem zwischen der Steindecke a und der Betondecke d frei gelassenen Raum h hervor, und zwar im Sinne der Pfeile :2 und 3 gemäß Abb. 5. Ist der Luftzug nicht stark genug, so kann man ihn noch mit Hilfe eines Ventilators oder eines Gebläses verstärken. Bei Anwendung röhrenförmiger Hängeglieder kann man durch diese ebenfalls einen Luftstrom hindurchjagen, der die Temperatur der Eisen und der sie umgebenden Steine herabsetzt.
- Wie aus Abb. io hervorgeht, können die durch die Steine geführten Röhren jauch in kurzen Stücken als Stahl- oder Gußröhren ausgebildet sein.
- Diese Rohrstücke j und die Hängeeisen r können zwischen zwei benachbarten Steinen u liegen (Abb. 9), so daß zwei Steine durch ein einziges Hängeeisen getragen werden.
- Bei der Ausführung nach Abb. 7 bis io sind die Steine auch mit einem kleinen Absatz .4 versehen, der einen Zwischenraum zwischen den Steinen läßt, um sie trocken zu halten, und die Ausdehnung der Steine erleichtert. In dem durch die Absätze gebildeten Zwischenraum 5 ist ein Asbestseil 6 untergebracht, das mit der Asbestfüllung 7, die auch durch Schamotte oder andere feuerfeste Erde ersetzt sein kann, verbunden ist.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Feuerraumdecke für keramische und andere Ofen mit einer ebenen Tragdecke zum Halten der aus feuerfesten, von den Feuergasen bestrichenen Steinen bestehenden Ofendecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragdecke als armierte Betondecke (d) ausgebildet ist, die frei auf dem Mauerwerk der Feuerraumwände aufliegt und an der die Hängeeisen für die feuerfesten Steine (a) befestigt sind.
- 2. Feuerraumdecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Ofendecke und der armierten Betondecke eine Zwischenlage von hohlen Steinen (7) vorgesehen ist.
- 3. Feuerraumdecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hängeeisen (c, ayc) an den Armierungsstäben (g) in der Betondecke verankert sind. d..
- Feuerraumdecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an ihrem unteren Ende ringförmig ausgebildeten, die Tragrohre der feuerfesten Steine haltenden Hängeeisen (r) durch in die Betondecke eingebaute, topfartige, nach oben sich verjüngende Gefäße (s) hindurchgeführt und in an der Deckenoberfläche offenen, in den Beton eingelassenen Gefäßen (t) nachstellbar verankert sind.
- 5. Feuerraumdecke nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die in die Betondecke eingebauten, nach der Hängelecke zu offenen Gefäße (s) als durchlaufende Kanäle (v) für die Kühlluft ausgebildet sind.
- 6. Feuerraumdecke nach Anspruch d. und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die nebeneinanderliegenden Kanäle (y) durch kurze Röhren (z) miteinander verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR475495X | 1926-06-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE475495C true DE475495C (de) | 1929-05-03 |
Family
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER67868D Expired DE475495C (de) | 1926-06-09 | 1926-06-09 | Feuerraumdecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE475495C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2214641A1 (de) * | 1972-03-25 | 1973-10-04 | Plibrico Co Gmbh | Feuerfeste auskleidung, insbesondere fuer haengedecken in industrieoefen |
| FR2638222A1 (fr) * | 1988-10-26 | 1990-04-27 | Seguin Duteriez Sarl Ets | Panneau de revetement interne de foyer, notamment domestique et briques refractaires constitutives d'un tel panneau |
-
1926
- 1926-06-09 DE DER67868D patent/DE475495C/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| DE2214641A1 (de) * | 1972-03-25 | 1973-10-04 | Plibrico Co Gmbh | Feuerfeste auskleidung, insbesondere fuer haengedecken in industrieoefen |
| FR2638222A1 (fr) * | 1988-10-26 | 1990-04-27 | Seguin Duteriez Sarl Ets | Panneau de revetement interne de foyer, notamment domestique et briques refractaires constitutives d'un tel panneau |
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