DE475399C - Schmierkanne - Google Patents

Schmierkanne

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DE475399C
DE475399C DEM90971D DEM0090971D DE475399C DE 475399 C DE475399 C DE 475399C DE M90971 D DEM90971 D DE M90971D DE M0090971 D DEM0090971 D DE M0090971D DE 475399 C DE475399 C DE 475399C
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jug
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oil
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lubricating
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/20Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge
    • B65D47/24Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with poppet valves or lift valves, i.e. valves opening or closing a passageway by a relative motion substantially perpendicular to the plane of the seat
    • B65D47/248Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with poppet valves or lift valves, i.e. valves opening or closing a passageway by a relative motion substantially perpendicular to the plane of the seat the valve being opened or closed by imparting a motion to the valve stem
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N3/00Devices for supplying lubricant by manual action
    • F16N3/02Devices for supplying lubricant by manual action delivering oil
    • F16N3/04Oil cans; Oil syringes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Schmierkanne Die Erfindung betrifft eine Öl- oder Schmierkanne, die mit einer Einrichtung versehen ist, durch die beim Umfallen der Kanne ein Ausfließen des Öles verhindert wird.
  • Man hat bereits Anordnungen für Ölkannen dieser Art vorgeschlagen, bei welchen die Kanne im Innenraum mit schrägen Zwischenwänden oder mit besonderem Luft-und Olabschlußventil versehen war. Diese bekannten Bauarten haben jedoch keinen Eingang in den praktischen Betrieb gefunden, weil sie mangels einfacher Bauart zu teuer in der Herstellung waren und auch im Gebrauch leicht versagten.
  • Nach der Erfindung wird eine Schmierkanne der genannten Art mit wesentlichen Verbesserungen versehen, dergestalt, daß sie billig in der Herstellung, bequem in der Handhabung und durchaus betriebssicher ist. Erfindungsgemäß erhält die Schmierkanne vorzugsweise schlanke Kegelform, die die Anbringung eines besonderen Henkels oder Handgriffes entbehrlich macht, da die Kanne an dem schlanken Kopfende bequem mit der Hand umgriffen werden kann. Die Kanne ist mit einem besonderen Ventil ausgerüstet. Das Ölaustrittsrohr und das Ventil werden vorzugsweise am Füllstutzen der Kanne angeordnet, was eine Vereinfachung ergibt. Das vorliegende, in der Kanne eingebaute Ventil ist in bekannter Weise mit federndem, äußerem Druckknopf versehen, in neuartiger Weise aber derart ausgestaltet, daß der Ventilkörper gleichzeitig die Lufteintrittsöffnung wie auch den Ölaustritt verschließt oder freigibt. Für beide Abschlußöffnungen wird daher nur ein einziges Ventil verwendet. Das Ölaustrittsrohr steht vorzugsweise schräg oder senkrecht nach oben von dem Füllstutzen der Kanne ab, ist an seiner Mündung verengt und in seiner Weite derart bemessen, daß in Verbindung mit dem Absperrventil sich eine erhöhte Kapillaritätswirkung ergibt, derart, daß der Ölaustritt aus der Mündung des Ausflußrohres sofort unterbrochen wird, sobald der Druckknopf des Ventils vorn Fingerdruck entlastet wird bzw. der Ölaustritt sofort wieder beginnt, sobald der Druckknopf niedergedrückt wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i ist eine schaubildliche Gesamtdarstellung der Schmierkanne.
  • Abb. a zeigt ein Teilstück der Kanne in abgeänderter Ausführungsform.
  • Abb. 3 ist ein Längsschnitt durch den Füllstutzen der Schmierkanne in größerem Maßstabe.
  • Abb. :4 ist ein @Grundriß bzw. Schnitt nach der Linie 4-q. in Abb. 3, und Abb.5 stellt einen Schnitt nach der Linie 5-5 in Abb. 3 dar.
  • Die vorliegende Schmierkanne besitzt, wie aus Abb. i ersichtlich, vorzugsweise kegelförmige oder zuckerhutförmige Gestalt, indem der Kannenrumpf a spitz gegen den oben angeordneten Füllstutzen b zuläuft. Der Füllstutzen ist mittels Gewinde in den Hals c der Kanne eingeschraubt, wobei die Abdichtung durch die konischen Sitzflächen b' und cl erfolgt. Das Ausflußrohr f zweigt sich von dem Füllstutzen ab, welcher zu diesem Zwecke mit einer inneren Bohrung g versehen ist, von welcher das Ausflußrohr ausmündet.
  • Der Füllstutzen b ist außen als Sechskant ausgebildet, damit er mittels Schraubenschlüssels festgezogen werden kann. Seitlich vom Ausflußrohr f besitzt der Füllstutzen eine durchgehende Bohrung h, die sich nach unten zur Bohrung hl verengt. In die Bohrung la ist ein Bolzen i eingesetzt, der nach oben kropfartig aus dem Füllstutzen hervorsteht und dessen unteres Ende abgesetzt 'ist und als Stift j du j.ch die verengte Bohrung hl hindurchtritt. I,i der Bohrung h ist um den Stift j herum eine Schraubenfeder k gelegt, die bestrebt ist, den Stift bzw. Bolzen i nach oben zu drücken. Zwecks Führung und Begrenzung des Bolzens i in seiner oberen Stellung ist derselbe mit einem Schlitz m versehen, in den ein im Füllstutzen vernieteter Stift n hineinsteht. Das untere Ende des Stiftes j ist abgeflacht, so daß eine Nut o gebildet wird, durch die die Luft von außen an dem Stift st vorbei in die Kanne eintreten kann.
  • Am unteren Ende trägt der Stift j eine Ventilplatte p, welche sowohl die Öffnung g für den Ölzufluß wie auch den Schlitz o für den Lufteintritt verschließt. Die Platte p kann dabei aus einer Blechplatte mit aufgelegten Asbestscheiben o. dgl. bestehen.
  • Das Ausflußrohr f steht zweckmäßig, wie aus Abb. i ersichtlich, senkrecht von dem Füllstutzen ab, besitzt eine verhältnismäßig große Länge und ist gegen die obere Mülldung f 1 in üblicher Weise umgebogen. Die Länge und der Querschnitt des Rohres sowie der oberen Mündung f 1 wird dabei so gewählt, daß beim Gebrauch in Verbindung mit dem Absperrventil p eine erhöhte Kapillaritätswirkung eintritt.
  • Beim Gebrauch der Kanne wird der Knopf i heruntergedrückt, so daß das Ventil p die Lufteintritts- und die ölaustrittsöffnungen freigibt und das Öl aus der oberen Mündung f1 des Ausflußrohres f austritt. Sobald aber der Knopf i vom Fingerdruck entlastet wird, werden die Öffnungen g und o wieder luftdicht verschlossen; das in dem AusflAjrohr befindliche Öl kann daher in die Kanne nicht zurückfließen, und infolge des äußeren Luftdruckes und der Kapillarität des Rohres f wird sofort das Ausfließen des Oles aus der Mündung f 1 unterbrochen.
  • Auch wird der Ölausfluß verhindert, wenn die Kanne umgefallen ist oder sonst eine Lage einnimmt, indem bei entlastetem Druckknopf i der Ölausfluß in jeder Lage der Kanne gesperrt ist.
  • Das Abflußrohr f kann naturgemäß von verschiedener Form und 'Anordnung sein. Während die aus Abb. i ersichtliche Form vorzugsweise im Eisenbahnwesen und im Maschinenbetrieb Anwendung findet, dient die Ausbildung in Abb. 2 vorzugsweise zum Gebrauch in Bergwerksbetrieben. Nach Abb. 2 erhält das Rohr feine kurze Form mit verengter Mündung und steht schräg von dem Füllstutzen ab. Die Kanne wird ferner mit einem Haken q versehen, der in einen am Füllstutzen drehbaren Bügel r eingreift.
  • Der Füllstutzen mit dem Ausflußrohr kann naturgemäß auch an anderer Stelle der Kanne angeordnet werden, doch ist die Darstellung in Abb. i und 2 vorzuziehen, da diese eine besonders schlanke Form a gibt, so daß kein besonderer Handgriff für die Kanne erforderlich ist, indem letztere mit der Hand unterhalb des Füllstutzens umgriffen wird, wobei der Zeigefinger oder Daumen den Druckknopf i betätigt.

Claims (1)

  1. PATCNTANSPRUCI3: Schmierkanne, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstutzen (b) der Kanne zwei den Ölabfluß und den Luftzufluß regelnde Kanäle '(g und h) aufweist, die durch ein gemeinsames federbelastetes Druckknopfventil (i, p) verschlossen und geöffnet werden.
DEM90971D 1925-08-16 1925-08-16 Schmierkanne Expired DE475399C (de)

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