DE475377C - Erdungsstange - Google Patents
ErdungsstangeInfo
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- DE475377C DE475377C DEE35672D DEE0035672D DE475377C DE 475377 C DE475377 C DE 475377C DE E35672 D DEE35672 D DE E35672D DE E0035672 D DEE0035672 D DE E0035672D DE 475377 C DE475377 C DE 475377C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01R11/00—Individual connecting elements providing two or more spaced connecting locations for conductive members which are, or may be, thereby interconnected, e.g. end pieces for wires or cables supported by the wire or cable and having means for facilitating electrical connection to some other wire, terminal, or conductive member, blocks of binding posts
- H01R11/11—End pieces or tapping pieces for wires, supported by the wire and for facilitating electrical connection to some other wire, terminal or conductive member
- H01R11/12—End pieces terminating in an eye, hook, or fork
- H01R11/14—End pieces terminating in an eye, hook, or fork the hook being adapted for hanging on overhead or other suspended lines, e.g. hot line clamp
Landscapes
- Electric Vacuum Cleaner (AREA)
Description
- Erdungsstange Entsprechend den V. D. E.-Vorschriften müssen spannungführende Leitungen oder Apparate, auch nach dem Abschalten dieser Teile, immer sorgfältig geerdet werden, ehe irgendwelche Arbeiten daran ausgeführt werden dürfen. Zur Erdung benutzt man im' allgemeinen Erdungsstangen, deren Griff gegen die eigentliche Metallstange isoliert ist. An den Metallteil dieser Stange- wird ein Kupferkabel angeschlossen, das dann seinerseits geerdet wird. Für die Arbeiten in Schaltanlagen brauchen solche Stangen nur eine Länge von 2 bis 3 m zu haben. Dagegen sind zur vorschriftsmäßigen Erdung von Freileitungen und Fahrdrahtleitungen Stangen von mindesten 5 m Länge erforderlich. Derartig lange Stangen sind sowohl für den Transport als auch für die Lagerung unbequem. Für den Betrieb müssen die Stangen leicht gehalten werden, damit sie jederzeit von nur einem Mann''gehandhabt werden können, gleichzeitig soll aber das Leitvermögen der Stange möglichst hoch sein.
- Um allen Forderungen der Praxis gerecht zu werden, wurden bisher zusammenklappbare Erdungsstangen aus Hartholz mit daran befestigtem Kupferseil und teils unisoliertem, teils durch keramisches Material isoliertem Handgriff hergestellt. Es zeigte sich jedoch, daß derartige Stangen noch unverhältnismäßig schwer zu handhaben (es sind dazu meistens zwei Mann erforderlich) und durch ihr nur einmaliges Zusammenklappen noch viel zu schwer unterzubringen bzw. zu transportieren sind. Ein vielfacheres Zusammenklappen aber bringt erhebliche bauliche Schwierigkeiten mit sich.
- Eine wesentliche Verbesserung gegenüber diesen Erdungsstangen wird durch die in Abb. r dargestellte Stange erzielt. Es wurden hier verschiedene Verfahren und Materialzusammenstellungen angewendet, die bei kräftigem Leitungsquerschnitt und gleicher mechanischer Festigkeit die Stange nach der Spitze zu leichter halten und welche weiterhin trotz einfacher Bauart gestatten, die Länge der Stange für die Aufbewahrung und den Transport noch bedeutend gegenüber den früheren Formen herabzumindern. Da die Herstellung der Stange leinerlei größere Schwierigkeiten bietet, so ist auch eine Verbilligung der neuen Stange gegenüber den bisherigen zu erwarten.
- Die neue Erdungsstange (Abb. x) besteht aus mehreren ineinanderschiebbaren Röhren aus leichtem Metall Nl, N2, N3, die durch Kegelklemmen miteinander verbunden sind. Diese besonderelAnordnung der Stangen aus sich zur Spitze hin verjüngenden Rohren bringt mehrere Vorteile mit sich. Zunächst ist der leitende Querschnitt der Stange immer über z2o qmm, so daß selbst hohe Stromstärken gefahrlos abgeleitet werden können. Sodann erhöht sich gegen den Griff der Stange '-hin das Widerstandsmoment der einzelnen Rohre derart, daß eine fast gleichmäßige Biegebeanspruchung und damit beste Ausnutzung des Materials gewährleistet ist. Durch vorteilhafte Raumausnutzung infolge der ineinandergeschobenen Rohre wird die Stange für den Transport sehr handlich gemacht, und gleichzeitig wird vermieden, daß sich infolge rauher Behandlung die Rohre dabei verbiegen. Leichteren Ausbiegungen, wie sie bereits bei der Herstellung vorkommen können, ist durch einen kleinen Spielraum zwischen den Rohren Rechnung getragen. Das unterste Rohr wird direkt mit Isolierstoff, z. B. mit einem Phenol- oder Kresol-Formaldehyd-Kondens,,tionsprodukt, umgeben, so daß eine lange, isolierte Grifffläche von hoher Biegefestigkeit infolge des inneren Metallrohres entsteht. Als Isolierstoff ist wegen seiner hervorragenden Isolations- und Herstellungseigenschaften (Herstellung im Guß) besonders ein Phenol-oder Kresol-Formaldehyd-Kondensationsprodukt geeignet, in welchem Phenol oder technische Karbolsäure und Formaldehyd im Verhältnis , von i:1,5 bis 3 enthalten sind. Die neuartige Verbindung von einzelnen ineinandergesteckten Metalirohrenmittels irgendeinerbekanntenKegelklemme (Abb. 2 und 3) hat den Vorteil, daß die glatten Rohrstücke leicht auswechselbar sind und wenig bearbeitet werden. Die 'Längeneinstellung der Stange wird durch die Kegelklemmen beliebig. Sie braucht also zur.Erdung von niedriger gelegenen Punkten, z. B. Leitungen, nicht voll ausgezogen werden. Die Anlagefläche für den Übergang von einem zum anderen Rohrstück kann durch die Verwendung dieser Verbinderkonstruktion beliebig lang gewählt werden, so daß keinerlei Wackeln: der Einzelteile zu befürchten ist. Die mechanische Beanspruchung der Verbindungsstücke muß der der Rohre angepaßt werden. Die an der Spitze angebrachte Kegelklemme (Abb. q.) hält ein kleines Drahtende, das bei etwaigen Tastversüchen leicht abschmelzen kann und dadurch als Sicherung dient. Der daneben befindliche Haken soll zum Aufhängen der Stange an die zu erdende Leitung verwendet werden. , Ein gegebenenfalls isoliertes, kräftiges, biegsames Kabel wird als Erdleitung fest -an dem etwas aus dem Handgriff herausgeführten untersten Rohrstück befestigt. An Stelle der Metallrohre kann man bei sonst gleicher Bauart auch Rohre aus Isolierstoff, beispielsweise solche aus Hartpapier, verwenden. Dabei wird durch die Rohre zweckmäßig ein kräftiges, biegsames Kabel bis zur Spitze durchgeführt. Dies hat dann noch den Vorteil, daß die Stange allseitig, d. h. auch über dem Isoliergriff gehandhabt werden kann. Soll am Erdungskabel K (Abb. 5) ein möglichst geringer Potentialunterschied auftreten, so wird man die leitende Verbindung zur Spitze durch eingebaute Widerstände W vorsehen. Der Hauptpotentialunterschied liegt dann am Widerstand W und nicht am Erdungskabel K; die Stange kann also gefahrlos gebraucht werden.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Erdungsstange, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange aus ineinanderschiebbaren Leichtmetallrohren besteht, die untereinander durch Kegelklemmen von genügender Anlagefläche für jede Rohrlänge leicht lösbar verbunden sind. '
- 2. Erdungsstange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das unterste Rohrstück vollkommen mit Isolierstoff umgeben ist.
- 3. Erdüngsstange nach Anspruch i und2, dadurch gekennzeichnet, daß als Isolierstoff Kondensationsprodukte aus Phenol- oder technischer Karbolsäure und Formaldehyd verwendet werden. q..
- Erdungsstange nach Anspruch z und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre aus Isolierstoff bestehen.
- 5. Erdungsstange nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die leitende Verbindung zwischen der Metallspitze der Stange und dem Erdungskabel (K) aus Widerständen (W) besteht, deren Widerstand höher ist als der Widerstand des Erdungskabels.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE35672D DE475377C (de) | 1927-05-14 | 1927-05-14 | Erdungsstange |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE35672D DE475377C (de) | 1927-05-14 | 1927-05-14 | Erdungsstange |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE475377C true DE475377C (de) | 1929-04-23 |
Family
ID=7077524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE35672D Expired DE475377C (de) | 1927-05-14 | 1927-05-14 | Erdungsstange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE475377C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3411736A1 (de) * | 1984-03-30 | 1985-10-03 | Karl Pfisterer Elektrotechnische Spezialartikel Gmbh & Co Kg, 7000 Stuttgart | Erdungs- und kurzschliessvorrichtung fuer mehrpolige, blanke leitungssysteme |
-
1927
- 1927-05-14 DE DEE35672D patent/DE475377C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3411736A1 (de) * | 1984-03-30 | 1985-10-03 | Karl Pfisterer Elektrotechnische Spezialartikel Gmbh & Co Kg, 7000 Stuttgart | Erdungs- und kurzschliessvorrichtung fuer mehrpolige, blanke leitungssysteme |
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