DE475300C - Vorrichtung zum selbsttaetigen mechanischen Ausruecken von flachen Wirkmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen mechanischen Ausruecken von flachen Wirkmaschinen

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DE475300C
DE475300C DEA47399D DEA0047399D DE475300C DE 475300 C DE475300 C DE 475300C DE A47399 D DEA47399 D DE A47399D DE A0047399 D DEA0047399 D DE A0047399D DE 475300 C DE475300 C DE 475300C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B35/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, knitting machines, not otherwise provided for
    • D04B35/10Indicating, warning, or safety devices, e.g. stop motions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen mechanischen Ausrücken von flachen Wirkmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Ausrücken einer flachen Wirkmaschine bei Fadenbruch o. dgl. Solche Vorrichtungen sind an Flachwirkstühlen bekannt; aber alle die bekannten Ausführungen haben den Nachteil, daß diese Vorrichtungen hinter der Maschine angebracht sind und der Arbeiter, welcher ständig vor der Maschine steht, seither bei jedem Einrücken um die lange Maschine herumlaufen muß. In vielen Fällen fehlt auch der Raum hinter der Maschine zum Einrücken. Dieses dürfte der Grundsein, weshalb man an flachen Wirkmaschinen von der selbsttätigen mechanischen Ausrückung, im Gegensatz zur elektrischen, abgesehen hat.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Ausriickvorrichtung ermöglicht das Wiedereinrücken der Maschine von der Vorderseite aus nach der selbsttätigen mechanischen Ausrückung dadurch, daß die Ausrückbewegung von der im hinteren Teil der Maschine angeordneten Fadenwächterstange nach vorn aufdie- bekannte Steuerstange übertragen wird, mittels der die Maschinen wieder eingerückt werden können.
  • Auf der Zeichnung veranschaulicht die Abb. i die Gesamtanordnung dieser Ausrückvorrichtung an einem Cottonstuhl im Querschnitt.
  • Abb. 2 zeigt die Auslösevorrichtung, welche die Ausrückung einleitet in Rückansicht, und Abb.3 stellt den zu Abb.2 gehörenden Seitenriß dar. In Abb. q. ist im Querschnitt die die Ausrückstange in Bewegung setzende Vorrichtung gezeichnet und in Abb. 5 ist die zu Abb. q. gehörende Vorderansicht dargestellt.
  • Die bekannte Auslösevorrichtung befindet sich im obersten Teile des Cottonstuhles in der Nähe der Fadenspanner (Abb. i) und besteht aus einer über die ganze Stuhllänge laufenden Stange i, welche eine der Anzahl der zu verarbeitenden Fäden entsprechende Zahl von aufgeschraubten Kloben :z trägt (Abb. 2 und 3). Jeder dieser Kloben 2 trägt einen Fadenwächter 3, welcher aus einem im Kloben 2 drehbar gelagerten Winkelhebel q. und einem zu einer rechteckigen Öse gebogenen und mit dem Kloben 2 fest verbundenen Stabe 5 besteht. Das eine Ende des Winkelhebels q. ist so geformt, daß es durch die rechteckige Öse des Stabes 5 hindurchtreten kann, während das andere Ende des Winkelhebels q. die Auflage für eine am Kloben 2 verschiebbare Einfallklinke 6 bietet. An den Enden ist die Stange i durch Führungen 7 und 8 im Gestell gelagert und in der Mitte mit einer Zugstange -9 durch eine Schraube =o so verbunden, daß die Stange g eine Schwingung in Richtung der Achse der Stange = ausführen kann. Nahe an der Stange i und in gleicher Richtung mit ihr ist in den Führungen 7 und 8 eine Zahnstange =i verschiebbar angeordnet, an welcher mittels Bolzen und Führung nach der Art eines Schubkurbelantriebes ein doppelarmiger Hebel i2 angreift (Abb.2 und 3). Das andere Ende des im Maschinengestell an dem Bolzen 13 gelagerten Hebels 12 steht mittels Bolzen und Führung mit dem den Rößchenschlitten antreibenden Exzenterantrieb 1q. in Verbindung, so daß also die Zahnstange ii durch den Hebel 12 eine hin und her schwingende Bewegung erhält (Abb. i). Die Zugstange g ist durch ein Kreuzgelenk 15 mit dem zweiarmigen Hebel 16 verbunden, welcher an diesem Anschlußene einen Zug durch die an ihm und am Maschinengestell angreifende Zugfeder 17 erfährt.
  • Nach der Erfindung ist das andere Ende des Hebels 16 durch einen doppelarmigen, am Gestell gelagerten Hebel 18' an eine Stelze 18 aasgelenkt, welche eine Gabel ig trägt (Abb. i, 4, 5). Die Gabel ig stützt einen an der Sperrklinke 2o befestigten Bolzen 21 (Abb. 5). Die Sperrklinke 2o ist drehbar an einem Führungsauge 22 gelagert, welches fest mit dem Gestell verbunden ist. Im Führungsauge 22 sind zwei Stangen 23 und 24 verschiebbar gelagert, wovon 'hie eine die bekannte Steuerstange 23 für das Ein- und Ausrücken des Antriebsmotors ist und die andere ihr parallel geführte Stange 24 drehbar in Lagern gehalten ist, welche auch die Stange 23 in Büchsen halten. Die Stange- 24 ist mit Handgriffen 26 versehen und trägt eine Gabel 9,7, welche ebenfalls zur Stützung des Bolzens 21 und damit der Klinke 2o benötigt wird.
  • Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende: Wenn infolge Reißens eines Fadens oder infolge Leerwerdens einer Spule die Spannung des Fadens nachläßt, dann gibt der schlaff gewordene Faden dem- stetig wirkenden, durch den Winkelhebel q. übertragenen Drucke der Einfal1klinke 6 nach, diese fällt dann infolge ihres Eigengewichtes in die geradlinig schwingende Zahnstange ii ein und stellt somit feste Kupplung zwischen der schwingenden Zahnstange ii und der bis dahin noch in Ruhe befindlichen Stange i her. Die Stange i muß nun durch die stattgefundene Kupplung an den Schwingungen der Zahnstange ii teilnehmen und überträgt diese Schwingungen durch Anheben der Stange g auf die Hebel 16 und 18 und auf die Gabel ig und damit auf die Sperrklinke 2o, welche hierdurch von der Steuerstange 23 abgehoben wird. Die Steuerstange verschiebt sich nun unter dem Druck einer Feder bis zur Ausrückstellung. Wenn die Maschine - zum Stillstand gekommen ist, dann führt die Bedienungsperson den Faden wieder durch diese Öse 3 über den Winkelhebel q. zum Fadenspanner bis zum Fadenführer und hebt dabei die Einfallklinke 6 wieder hoch. Damit wird die Verbindung zwischen der Stange i und der Zahnstange ix wieder gelöst, die Stange i kehrt unter dem Drucke einer gegen die Mittelstellung, die Betriebsstellung, drückenden, nicht gezeichneten Feder in ihre ursprüngliche Lage zurück und bewegt dabei durch Mitnahme der Zugstange g die Gabel ig abwärts, so daß die Klinke 2o wieder in Eingriff mit dem gezahnten Teile der Steuerstange 23 kommt, und somit beim nächsten Einrücken der Steuerstange 23 durch das Zusammenwirken der Sperrklinke 2o mit der punktiert gezeichneten Feder die Steuerstange 23 in jeder Lage festgehalten wird. Das Ausklinken der Schaltklinke 2o kann auch durch Drehen am Handgriff 26 ohne Zuhilfenahme der Gabel ig geschehen, wie in Abb. q. dargestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum selbsttätigen mechanischen Ausrücken von flachen Wirkmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß neben der die Fadenwächter tragenden Stange (i), die bei Fadenbruch zwecks Ausrückung längs verschoben wird, auf der Vorderseite der Maschine eine zweite Stange (23) angeordnet ist, die durch den Druck einer Feder die Magchine ausrückt, wenn die sich verschiebende Fadenwächterstange (i) durch ein Zwischengestänge mit einer Gabel (ig) eine Sperrklinke (2o) anhebt und damit die vordere Ausrückstange (23) freigibt.
DEA47399D 1926-03-27 1926-03-27 Vorrichtung zum selbsttaetigen mechanischen Ausruecken von flachen Wirkmaschinen Expired DE475300C (de)

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DE475300C true DE475300C (de) 1929-04-23

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