DE474060C - Dreiganggetriebe fuer Motorfahrzeuge - Google Patents

Dreiganggetriebe fuer Motorfahrzeuge

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DE474060C
DE474060C DESCH80348D DESC080348D DE474060C DE 474060 C DE474060 C DE 474060C DE SCH80348 D DESCH80348 D DE SCH80348D DE SC080348 D DESC080348 D DE SC080348D DE 474060 C DE474060 C DE 474060C
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DE
Germany
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lever
gear
motor
motor vehicles
speed transmission
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Expired
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DESCH80348D
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SCHWEINFURTER PRAEZ S KUGEL LA
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SCHWEINFURTER PRAEZ S KUGEL LA
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M25/00Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Dreiganggetriebe für Motorfahrzeuge Den Gegenstand- der Erfindung bildet ein mit einer Motoranwerfvorrichtung verbundenes Wechselgetriebe zum Antrieb von Motorfahrzeugen, insbesondere Motorrädern, bei dem während des Umschaltens die Verbindung mit dem Motor aufgehoben und die Lösung der Kupplung gleichzeitig durch den Schalthebel verursacht wird. Von bekannten Einrichtungen für diesen Zweck unterscheidet sich die neue Anordnung dadurch, daß neben Rasten für die Sperrung des Schalthebels in seinen verschiedenen Lagen flache Vertiefungen vorgesehen sind, in die der Sperrzahn sich einführen läßt, so daß der Motor beliebig lange entkuppelt bleiben kann, während die betreffende Schaltung aufrechterhalten wird. Dies hat den Vorteil, daß man den Motor jederzeit von dem Getriebe entkuppeln kann, ohne daß der Hebel erst in eine andere Stellung geschwungen werden muß.
  • In der Zeichnung ist ein Wechselgetriebe gemäß -der Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Abb. x zeigt die Stirnansicht des Getriebes mit dem Schalthebel und dem Anwerfhebel. Abb. 2-stellt einen Längsschnitt durch das Getriebe'und die anschließenden Teile dar.
  • Das Gehäuse 3 des Wechselgetriebes wird in der üblichen Weise am Fahrradrahmen befestigt, während die Verbindung mit dem Motor durch ein auf der Hauptwelle 4#, aufgesetztes Kettenrad 5 und die Verbindung mit dem Triebrad des Fahrzeuges durch Kettenrad 6, das mit dem Wechselgetriebe verbunden ist, hergestellt wird. Das Kettenrad 6 ist mit einem auf der Welle 4 drehbaren Getrieberad 7 fest vereinigt, das im Gehäuse 3 mittels eines Rollenlagers 8 gelagert ist. Das andere Ende der Welle 4 ist mittels eines Kugellagers g unmittelbar am Gehäusedeckel io gelagert. Das Kettenrad 5 ist auf einem scheibenförmigen Träger ii gelagert und kann mit diesem durch eine Scheibenkupplung 12 beliebiger bekannter Ausführung gekuppelt werden. Die Kupplungsstellung wird gewöhnlich durch eine Scheibe 13 aufrechterhalten, die durch eine um die Welle 4 gelegte Feder 14 in Richtung gegen die mit der Welle 4 fest verbundene Scheibe ii gedrückt wird und dadurch die Scheiben der Kupplung 12 aufeinanderdrückt.
  • Die Schaltung für die verschiedenen Geschwindigkeiten desrWechselgetriebes erfolgt in der Hauptsache durch ein auf der Hauptwelle 4 mittels =Keiles geführtes verschiebbares Zahnrad 15, das mit einem auf einer Vorgelegewelle 16 in gleicher Weise angeordneten Zahnrad 17 kämmt und stets gemeinsam mit diesem verschoben wird. In derp'äußersten linken"Stellung (Abb. 2) wird das Zahnrad 15 mit dem Zahnrad 7 durch auf den gegenüberliegenden Seiten dieser beiden Zahnräder vorgesehene Kupplungshälften 18 gekuppelt, wo- durch die beiden Kettenräder 5 und 6 gleiche Umlaufgeschwindigkeit erhalten. Hierbei ist das Zahnrad 17 von der Welle 16 entkuppelt, weil der Keil aus der Nut des Zahnrades 17 heraustritt. In der gezeichneten Mittelstellung treibt das Zahnrad 15 das Zahnrad 17 und- damit die Welle 16 mit etwas geringerer Geschwindigkeit an. Auf der Welle 16 sitzt fest ein kleines Zahnrad z9, das mit dem Zahnrad 7 in Eingriff ist, so daß das Kettenrad 6 mit Übersetzung ins Langsame angetrieben wird. Bei der Verschiebung der Zahnräder 15 und =7 in ihre äußerste rechte Stellung wird das Zahnrad 15 von der Welle 4 entkuppelt, weil der Keil aus der Nut des Zahnrades 15 heraustritt; dagegen greift das Zahnrad 17 mit auf seiner rechten Seite vorgesehenen Kupplungszähnen 2o in entsprechende Vertiefungen 21 eines auf der Vorgelegewelle 16 frei drehbaren größeren Zahnrades 22 ein, das mit einem auf der Welle 4 fest angeordneten kleineren Zahnrad 23 kämmt. Infolgedessen wird die Drehgeschwindigkeit der Welle 4 einmal durch das Zahnräderpaar 23, 22 und das andere Mal durch das Zahnräderpaar zg, 7 ins Langsame übersetzt. Diese Stellung des Getriebes entspricht also dem langsamsten Gang. Die Verschiebung der beiden Zahnräder 15 und 17 in ihre verschiedenen Stellungen geschieht mit Hilfe eines bei 25 im Gehäuse 3 gelagerten Winkelhebels, dessen im Gehäuse befindliche senkrechte Arme 26 ein an ihnen schwingbar und einstellbar gelagertes Kurvenstück 27 tragen, das in Umfangsnuten der beiden Zahnräder greift. Der wagerechte Arm 28 des Winkelhebels sitzt auf .dem aus dem Gehäuse herausragenden Ende des Drehbolzens 25.
  • Zur Schaltung der verschiedenen Getriebegänge dient in der üblichen Weise ein Schalthebel 3o, der auf dem Gehäusedeckel xo um einen Bolzen 31 drehbar angeordnet ist. Er trägt einen kurzen Arm 32, an dem ein in seiner Länge veränderliches Verbindungsglied 33 beweglich befestigt ist. Das andere Ende des Gliedes 33 ist mittels eines Universal- oder Kugelgelenkes 34 mit dem freien Ende des Armes 28 verbunden. Durch den Schalthebel 30 werden also die Zahnäder 15 und 17 für die verschiedenen Gänge des Getriebes eingestellt. Der Handhebel 30 st gegenüber einem am Deckel zo fest angeordneten Rastensektor 35 drehbar, der mit Einschnitten 36, 37, 38, 39 versehen ist, in die eine Klinke oder ein Sperrzahn 4o eingeführt werden kann. Der Sperrzahn 4o, der zur Sicherung des Hebels 3o in seinen verschiedenen Stellungen dient, ist am Hebel 30 verschiebbar geführt. Er steht durch einen Zugdraht 41 oder einen Bowdenzug mit einem Auslösehebel 42 in Verbindung, der am Hebel 30 in der Nähe des Handgriffes schwingbar befestigt ist. In der in Abb. z dargestellten Lage des Hebels 42 wird der Sperrzahn 4o durch eine um den Draht 41 gelegte Schraubenfeder 43 in. der Rast 38 festgehalten, wobei die Zahnräder 15 und 17 in der in Abb. 2 dargestelltenLage festgehaltenwerden. Beim Eingriff des Zahnes 40 in die Rasten 36 oder 39 sind die Zahnräder 15 und 17 in ihre Endstellungen verschoben. Wird der Hebel 30 so eingestellt, daß der Zahn 40 in die Rast 37 eingreift, so befindet sich das Getriebe in der Leerlaufstellung, in der der Motor mittels der Anwerfvorrichtung angelassen werden kann.
  • In der längs durchbohrten Hauptwelle 4 ist ein Stift 45 verschiebbar, der mit seinem linken Ende sich gegen einen mit der Scheibe 13 zusammenhängenden Teil legt, während sein anderes Ende sich gegen einen mittels Gewindes im Gehäusedeckel verschraubbaren, gleichachsig angeordneten Teil 46 stützt. Auf dem herausragenden Zapfen 47 des Teiles 46 ist ein Hebel 48 einstellbar befestigt, dessen freies Ende durch ein Gestänge 49 mit dem Auslösehebel 42 in der Weise verbunden ist, daß bei einer Drehung des Hebels 42 gegen den Handgriff des Schalthebels3o derGewindeteil46 in denDeckelhineingeschraubt und somit durch Verschiebung des Stiftes 45 die Scheibe =3 entgegen der Wirkung der Feder =4 in gleicher Richtung bewegt wird, so daß die Kupplung r2 gelöst wird und der Motor vom Getriebe abgeschaltet ist. Beim Freigeben des Auslösehebels 42 wird der Teil 46 in umgekehrter Richtung gedreht und daher wieder nach außen geschraubt, was das selbsttätige Schließen der Kupplung 12 durch die Feder 14 zur Folge hat.
  • Da die Vorrichtung zum Ausheben des Sperrzahnes 40 mit der Vorrichtung zum Lösen der Kupplung 12 zwangläufig in der Weiseverbunden ist, daß erst die Lösung der Kupplung 12 stattfindet und nachträglich der Zahn 40 aus der Rast gänzlich heraustritt, kann die Verschiebung der Zahnräder z5 und 17 zur Einstellung eines anderen Ganges erst nach dem Abschalten des Motors erfolgen. Neben den Rasten 36 bis 39 sind gemäß der Erfindung auf dem Umfange des Sektors 35 flache Einkerbungen vorgesehen, in die der Zahn 40 eingeführt werden kann, ohne daß die jeweils eingestellte Gangschaltung verändert wird. Auf diese Weise kann man die Kupplung 12 in ihrer gelösten- Stellung festhalten, so daß man das Fahrzeug unabhängig von dem Motor bewegen kann. Die Leerlaufstellung wird benutzt, wenn der Motor angeworfen werden soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dreiganggetriebe für Motorfahrzeuge, bei dem das vom Motor angetriebene Kettenrad mit der Hauptwelle durch eine auslösbare Kupplung verbunden ist und eine mit dem Schalthebel vereinigte Entkupplungsvorrichtung gleichzeitigmit der Auslösung der Sperrung des Hebels die Entkupplung des Motors bewirkt, gekennzeichnet durch auf dem Umfange des Zahnsektors (35) der Sperrvorrichtung (4o) neben den Rasten (36, 37, 38, 39) vorgesehene Vertiefungen, in die der Sperrzahn (4o) eingeführt werden kann, wobei die Sperrung und Schaltung aufrechterhalten werden, jedoch der Motor entkuppelt wird.
DESCH80348D 1926-10-09 1926-10-09 Dreiganggetriebe fuer Motorfahrzeuge Expired DE474060C (de)

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DE474060C true DE474060C (de) 1929-03-27

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