DE473022C - Verfahren zur Behandlung von Betonoberflaechen - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von Betonoberflaechen

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DE473022C
DE473022C DEC40627D DEC0040627D DE473022C DE 473022 C DE473022 C DE 473022C DE C40627 D DEC40627 D DE C40627D DE C0040627 D DEC0040627 D DE C0040627D DE 473022 C DE473022 C DE 473022C
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DE
Germany
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concrete
treatment
concrete surfaces
water
formwork
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Expired
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DEC40627D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Kirchner
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GRUENAU LANDSHOFF CHEM FAB
Gruenau Illertissen GmbH
Original Assignee
GRUENAU LANDSHOFF CHEM FAB
Chemische Fabrik Gruenau AG
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    • C04B41/009After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone characterised by the material treated
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Description

  • Verfahren zur Behandlung von Betonoberflächen Betonkörper werden in der Regel durch Mischung von hydraulischen Bindemitteln mit Füllstoffen unter Zusatz von Wasser und Einstampfen oder Eingießen dieser Gemische in Formen bzw. Schalungen aus Holz oder anderen geeigneten Stoffen hergestellt. Die Oberflächen der so hergestellten Betonkörper haben nach denn Entfernen der Formen ein unansehnliches Äußeres. Zur Behebung dieses Übelstandes hat man bereits die Formen für die Betonkörper mit sogenannten Zementgiften, wie Gerbsäure, Zucker u. dgl., behandelt. Man verhindert hierdurch ein Abbinden der Bindemittel, indem man ihre hydraulischen Eigenschaften zerstört. Nach dem Entschalen läßt sich dann der unabgebundene Zement bis zu einer gewissen Tiefe durch Auswaschen o. dgl. entfernen, wobei die Füllstoffe teilweise freigelegt werden.
  • Man hat auch vorgeschlagen, diese Gifte in einen kolloidalen Träger eingehüllt zu verwenden, um ihre Tiefenwirkung zu beschränken und ein besseres Anhaften dieser Stoffe an den Formen zu ermöglichen. Auch dieser Kunstgriff hat den Nachteil, daß man bei Verwendung von Zementgiften nie bestimmt voraussehen kann, wie weit diese in das Ihnere des Betonkörpers eindringen und dort Schaden anrichten. Vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Gefahren von vornherein - auszuschalten, indem man die Oberfläche der Betonkörper mit Stoffen behandelt, die verzögernd auf die Erhärtung der Bindemittel einwirken, dabei aber nach ihrem endgültigen Erhärten denselben- größere Festigkeit verleihen. Für diesen Zweck eignen sich besonders die Abbauprodukte der Eiweißstoffe, -eingeschlossen Albuminoide, welche, wie bekannt, die Druck- und Zugfestigkeit sowie die Wasserundurchlässigkeit des Bindemittels erhalten bzw. erhöhen. Die ° Verzögerung des Abbindens hydraulischer Bindemittel durch die Abbauprodukte von Eiweißkörpern soll gemäß der Erfindung bei der Herstellung ansehnlicher Betonkörper ausgenutzt werden.
  • Es ist bekannt, die Betonformen bzw. -schalungen mit Öl oder Schmierseife anzustreichen. Es wurde dabei beobachtet, daß Schmierseife die Festigkeit des Betons an der Berührungsstelle mit der Verschalung vermindert. So heißt es z. B. in den Mitteilungen der Centralstelle zur Förderung der Deutschen Portland-Cement-Industrie, 2. Jahrgang, Nr.27 vom 3. Juli; 1913, S. 33o bis 33r, in dem Artikel. über Einwirkung vom. Schmierseife auf Beton. im 2. Absatz, daß hei Herstellung einer Kassettendecke aus Eisenbeton die Schalung zum Zwecke leichteren Loslösens mit einer dünnen Schicht Schmierseife bestrichen worden ist und die Decke sich nach dem Ausschalen an der Oberfläche stark bröckelig gezeigt hat.
  • Wie bereits erwähnt, hat man als Anstrichmittel Stoffe verwendet, welche in ein in Wasser unlösliches, aber darin quellbares Kolloid ,eingehüllt worden sind. Das gemäß der Erfindung anzuwendende Mittel ist in Wasser löslich. Es ist offenbar, daß ein lösliches Produkt in seiner Anwendung einfacher ist als ein in einem kolloidalen Träger eingehülltes Mittel: Die löslichen Produkte bestehen aus einer wäßrigen Lösung von Abbauprodukten der Albumine oder der A1_ buminoide, beispielsweise der Alkalisalze von Protalbin- oder L ysalbinsäure.
  • In der Praxis wird das Verfahren in der Weise ausgebaut, daß man die Formen, welche zur Herstellung der Betonkörper dienen, innen beispielsweise mit einer Lösung der Alkalisalze der Lysalbin- oder Protalbinsäure bestreicht und dann die Betonmasse in üblicher Weise in die Formen eingießt oder einstampft. Sobald die Betonkörper erhärtet sind, werden sie entformt. Der Anstrich be-`virkt ein leichtes Ablösen der Formteile vom Beton, weil das Bindemittel an der Berührungsfläche von Betonkörper und Formen noch nicht vollständig abgebunden hat. Das noch nicht erhärtete Bindemittel läßt sich durch Abwaschen mit Wasser u. dgl. leicht entfernen, so daß die Struktur der Zuschlagstoffe deutlich zutage tritt.
  • Beim Abwaschen kamt :es nie verhindert werden, daß Waschwasser infolge der Porosität des Betons in das Innere der Betonkörper eindringt. Dieses Eindringen von Waschwasser ist aber von Vorteil, da bekanntlich eiweißhaltige Stoffe die Eigenschaften von Beton verbessern. Bei der Verwendung von Zementgiften besteht dagegen. Gefahr, daß durch das Eindringen des Waschwassers Zerstörungen des Betons stattfinden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Behandlung von Betonoberflächen durch Bestreichung des Inneren der Form oder Verschalung, dadurch gekennzeichnet, daß man zum Bestreichen eine Lösung von Abbauprodukten der Albumine oder Albuminoide, beispielsweise der Alkalisalze von Protalbin- und Lysalbinsäure, verwendet.
DEC40627D 1927-11-06 1927-11-06 Verfahren zur Behandlung von Betonoberflaechen Expired DE473022C (de)

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DE (1) DE473022C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746279C (de) * 1940-06-23 1944-06-17 Chem Fab Verfahren zur Verhinderung des Haftens von Beton an der Holzschalung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746279C (de) * 1940-06-23 1944-06-17 Chem Fab Verfahren zur Verhinderung des Haftens von Beton an der Holzschalung

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