DE472964C - Spannschloss fuer Kupplungseisen - Google Patents
Spannschloss fuer KupplungseisenInfo
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- DE472964C DE472964C DEG71754D DEG0071754D DE472964C DE 472964 C DE472964 C DE 472964C DE G71754 D DEG71754 D DE G71754D DE G0071754 D DEG0071754 D DE G0071754D DE 472964 C DE472964 C DE 472964C
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- hub
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- threaded
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
Vorliegende Erfindung betrifft ein Spannschloß für Kupplungseisen zum Kuppeln von
Fahrzeugen aller Art, mit welchem man unter Druckausgleich auf beide Pufferköpfe rasch
eine bleibend starre Kuppelstangenverbindung zwischen zwei Fahrzeugen herstellen
kann, die jedoch von Hand aus wieder leicht lösbar ist. Die Erfindung besteht darin, daß
eine auf das Kupplungseisen lose aufgeschobene Preßscheibe mit einem Gewindestück
versehen ist, auf welchem die Nabe sitzt, durch deren Drehung eine zweite lose Preßscheibe
am Kupplungseisen herausgeschoben wird, so daß die beiden Preßscheiben bei durch Bolzen gesichertem Kupplungseisen
unter Druckausgleich an die Pufferteller gepreßt bzw. von diesen gelöst werden.
In der Zeichnung ist eine Kupplung zweier Wagen mit eingebautem erfindungsgemäßen
ao Spannschloß als Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar in Abb. 1 im Längsschnitt, in Abb. 2 im Grundriß und in Abb. 3 in
Seitenansicht.
Das Spannschloß besteht aus einer Preß-Scheibe mit Gewindestück 2, in welches das Kupplungseisen 1 von gebräuchlichem Querschnitt lose eingeschoben ist. Auf diesem Gewindestück, dessen Gewinde erst in bestimmter Entfernung, vom Anlaufbund für die Nabe beginnt, sitzt die Gewindenabe des Handrades 4, welche einerseits mit einem kugelförmigen Konus in die lose Preßscheibe 6 eingreift. Die Preßscheiben 2 und 6 sind außen der Form des Pufferkopfes angepaßt und greifen durch eine Anzahl Klauen oder Paßbolzen 3 in denselben ein, so daß sie • am Pufferkopf unverschiebbar festsitzen. Das Handrad 4 besitzt am Kranz eine Anzahl Knoten 5, deren radiale Löcher zur Einbringung von geeigneten Dornen als Hebelverlängerung beim Drehen des Rades dienen. Die Knoten S laufen außen am Radkranz einseitig plastisch in Pfeilspitzen aus, welche die Drehrichtung1, z. B. »Kupplung los«, anzeigen.
Das Spannschloß besteht aus einer Preß-Scheibe mit Gewindestück 2, in welches das Kupplungseisen 1 von gebräuchlichem Querschnitt lose eingeschoben ist. Auf diesem Gewindestück, dessen Gewinde erst in bestimmter Entfernung, vom Anlaufbund für die Nabe beginnt, sitzt die Gewindenabe des Handrades 4, welche einerseits mit einem kugelförmigen Konus in die lose Preßscheibe 6 eingreift. Die Preßscheiben 2 und 6 sind außen der Form des Pufferkopfes angepaßt und greifen durch eine Anzahl Klauen oder Paßbolzen 3 in denselben ein, so daß sie • am Pufferkopf unverschiebbar festsitzen. Das Handrad 4 besitzt am Kranz eine Anzahl Knoten 5, deren radiale Löcher zur Einbringung von geeigneten Dornen als Hebelverlängerung beim Drehen des Rades dienen. Die Knoten S laufen außen am Radkranz einseitig plastisch in Pfeilspitzen aus, welche die Drehrichtung1, z. B. »Kupplung los«, anzeigen.
Die lose Preßscheibe 6 ist, wie aus Abb. 1 und Abb. 4 ersichtlich, einerseits kapsekförmig
ausgebildet, worin ein mehrteiliger gegen das Verdrehen gesicherter Klemmring 7 aus geeignetem federnden Material
eingebaut ist, welcher im Querschnitt gegen die Längsachse zu dem Kugelkonus der Gewindenabe
angepaßt ist. Der äußere Krümmungsradius der einzelnen Segmente ist jedoch um ein bestimmtes Maß größer als jener
der Rille, in der dieselben liegen, so daß die einzelnen Ringsegmente am Umfang nur auf
ihren Enden aufliegen, in der Sehnenmitte aber von der Rille abstehen. Im Kupplungseisen ι sind schließlich noch Begrenzungsstifte 8 angebracht, die eine entsprechende
Verschiebung von Gewindestück und Preßscheibe am Kupplungseisen zulassen, dieselben
jedoch gegen das Heruntergleiten sichern.
Gekuppelt wird in normaler Weise, .indem das Kupplungseisen in die Pufferköpfe eingeschoben
und durch die Steckbolzen B gesichert wird. Wird nun das Handrad in entsprechender
Weise gedreht, so greift der Kugelkonus der Nabe 4 in die Klemmringkapsel der losen Preßscheibe 6 ein; die beiden
Preßscheiben werden dadurch auseinandergeschoben, bis sie zum Anliegen an die Pufferteller
kommen, und durch weiteren -Kraftaufwand am Handrad schließlich an dieselben derart fest angepreßt, daß die beiden Pufferstangen
der Fahrzeuge eine vollkommen starre Stange bilden. Die kugelförmigen.
Druckflächen gestatten der Preßscheibe eine gewisse freie Beweglichkeit nach allen Richtungen,
so daß' dieselbe ungehindert satt an den Pufferteller zum Anliegen kommen kann.
Weiter wird beim Anspannen der Kupplung der Kugelkonus in die Klemmringsegmente gepreßt, diese federn durch, bis sie mit ihrer
ganzen Rückenfläche zum Anliegen an die Rille kommen. Dabei wird der Kugelkonus
der Handradnabe am ganzen Umfang umfaßt und durch die Federkraft der Klemmringsegmente
festgehalten, so daß sich das Häridrad von selbst nicht zurückdrehen kann.
Um einevollständige Sicherheitgegen Selbstrückdrehung zu erreichen, ist noch eine Feststellvorrichtung
angebracht, die aus Abb. 5, 6 und 7 ersichtlich ist. Dieselbe besteht aus zwei
oben und unten an der losen Preßscheibe 6 drehbar gelagerten Sperrhebeln mit Kugelgriff
9, wobei stets nur der jeweils obere Sperrhebel durch sein Eigengewicht zur Wirkung
kommt, während der untere frei herabhängt. In der Mitte des Sperrhebels befindet
sich ein Zahn, der in entsprechend geformten Einkerbungen am Umfang der Handradnabe
4 eingreift, welche das Drehen der Nabe nur nach einer Richtung (Kupplung fest) zulassen,
in entgegengesetzter Richtung jedoch die Nabe festhalten. Der Sperrhebel läßt sich, um mehr als i8o° herumlegen, und ist.
seine Beweglichkeit durch das Anlegen des Kugelgriffes an den Rand der losen Preßscheibe
begrenzt, so daß er nicht zwischen Preßscheibe und Nabe eingeklemmt werden kann. Der Zahn des Sperrhebels ist gegen
die Nabe zu beulenförmig ausgebildet, wodurch er beim Kuppeln seitlich leicht über
den Rand der Nabe hinweggleiten kann.
Beim Kuppeln wird nun der obere Sperrhebel 9 in die zum Sperren erforderliche Lage
gebracht, hierauf wie beschrieben gekuppelt, wobei beim Drehen des Handrades 4 in der
Richtung »Kupplung fest« der Sperrhebel über die Einkerbungen in der Nabe gleitet, bis
in der Endstellung bei gepreßten Puffern der Zahn des Sperrhebels in eine Einkerbung der
Nabe einfällt. Bei einer eventuell eintretenden Selbstrückdrehung der Nabe (durch Erschütterungen
usw.) verklemmt sich der Zahn des Sperrhebels in der betreffenden Einkerbung
der Nabe, wodurch die letztere an einer weiteren Rückdrehung gehindert wird.
Soll die Kupplung gelöst werden, so ist vorerst die Sperre durch Umlegen des Sperrhebels
freizugeben; hierauf wird das Handrad zurückgedreht, wo'durch die starre Verbindung
gelockert wird und die Steckbolzen B wieder frei herausgezogen werden können.
Durch die lose Verschiebbarkeit der Spann-schloßteile am Kupplungseisen in axialer Richtung
findet gegenüber anderen Systemen ein vollkommener Drückausgleich auf beide
Pufferköpfe statt.
Claims (8)
- Patentansprüche:i. Spannschloß für Kupplungseisen zum Kuppeln von Fahrzeugen aller Art mit Gewindenabe mit Handrad, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf das Kupplungseisen lose aufgeschobene Preßscheibe .(2) mit einem Gewindestück versehen ist, auf welchem die Nabe (4) sitzt, durch deren Drehung eine zweite lose Preßscheibe (6) am Kupplungseisen heraus-. geschoben wird, so daß die beiden Preßscheiben, bei mittels Bolzen (B). gesichertem Kupplungseisen unter Druckausgleich an die Pufferteller gepreßt bzw. von diesen gelöst werden.
- 2. Spannschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Preßscheiben (2 und 6) außen durch eine Anzahl Klauen oder Paßbolzen (3) im Pufferkopf eingreifen und dadurch auf denselben unverschiebbar festsitzen.
- 3. Spannschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindenabe (4) außen mit einem Kugelkonus versehen ist, welcher in den entsprechend. ausgebildeten Klemmring (7) der losen Preßscheibe (6) eingreift- und dadurch eine freie Einstellbarkeit der letzteren nach no allen Richtungen zuläßt.
- 4. Spannschloß nach. Anspruch ι und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die lose Preßscheibe (6) kapseiförmig ausgebildet und in ihrer Ausdrehung ein mehrteiliger, gegen Verdrehung gesicherter und dem Kugelkonus entsprechend geformter Klemmring (7) aus federndem Stoff eingebaut ist, dessen einzelne Segmente einen um ein bestimmtes Maß größeren Krüm-- mungsradius besitzen, als jener der Rille, , in der sie liegen, so" daß sie nur auf ihrenEnden aufliegen, in Sehnenmitte aber von der Rille abstehen, wodurch die Segmente beim Einpressen der Nabe etwas federn müssen, durch diese erzeugte Federspannung die Nabe festhalten und so dieselbe gegen eine Selbstrückdrehung sichern.
- 5. Spannschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewinde am Gewindestück der Preßscheibe (2) erst in bestimmter Entfernung vom Anlaufbund für die Nabe beginnt, so daß bei herausgeschraubter Nabe — bis die Puffer gepreßt sind — noch nicht das Gewinde am Gewindestück der Preßscheibe zum Vorschein kommt und somit stets gedeckt erscheint.
- 6. Spannschloß nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Feststellvorrichtung, von zwei gegenüberliegenden, an der losen Preßscheibe (6) drehbar gelagerten Sperrhebeln (9) der jeweils obere durch sein Eigengewicht mit einem Zahn in Einkerbungen (10) der Handradnabe (4) zum Eingriff kommt, wobei diese Einkerbungen (10) derart ge^- formt sind, daß sie eine Drehung der Handradnabe nur in einer die Kupplung feststellenden Richtung zulassen, die Nabe jedoch gegen Selbstrückdrehung jeweils mittels des Sperrhebels abstützen und festhalten.
- 7. Spannschloß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Feststellvorrichtung gehörige, an der losen Preßscheibe (6) drehbar gelagerte Sperrhebel (q) an seinem freien Ende mit einem Kugelgriff versehen ist, welcher beim Umlegen jeweils an dem Rand der Preßscheibe zum Anliegen kommt, so daß dadurch seine Beweglichkeit begrenzt ist und daher der Griff nicht zwischen Preßscheibe (6) und Nabe (4) eingeklemmt werden kann.
- 8. Spannschloß nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahn des Sperrhebels (9) seitlich gegen die Nabe zu beulenförmig ausgebildet ist, wodurch er in der Sperrlage auch seitlich stets leicht über den Rand der Nabe hinweggleiten kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT472964X | 1926-11-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE472964C true DE472964C (de) | 1929-03-11 |
Family
ID=3674786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG71754D Expired DE472964C (de) | 1926-11-26 | 1927-11-20 | Spannschloss fuer Kupplungseisen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE472964C (de) |
-
1927
- 1927-11-20 DE DEG71754D patent/DE472964C/de not_active Expired
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