DE470656C - Vorrichtung zur Herstellung von Putzkoerpern - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Putzkoerpern

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DE470656C
DE470656C DEP55379D DEP0055379D DE470656C DE 470656 C DE470656 C DE 470656C DE P55379 D DEP55379 D DE P55379D DE P0055379 D DEP0055379 D DE P0055379D DE 470656 C DE470656 C DE 470656C
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DEP55379D
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PUTZ U SCHEUERTUCHWEBEREI PUTZ
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PUTZ U SCHEUERTUCHWEBEREI PUTZ
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L13/00Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L13/10Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
    • A47L13/16Cloths; Pads; Sponges

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  • Brushes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Putzkörpern Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Putzkörpern aus radial angeordneten Schlingen locker gesponnener Textilfäden, die im Mittel durch einen durchgezogenen Bindfaden zusammengehalten werden. Das bekannte Herstellungsverfahren besteht darin, daß ein oder mehrere Fäden auf din.-m runden Stab oder einem Rohr aufgewickelt werden, um aus dem Faden zunächst einen zylindrischen Wickel zu formen, der nach dem Herunterschieben vom Stab mittels eines durchgezogenen und an den Enden verknüpften Bindfadens an einer Stelle eingeschnürt wird. Man erhält so ein einem- Rohrkrümmer ähnliches Gebilde, das von Hand aus in ein scheibenförmiges umgewandelt wird,- indem man die Schlingen nach allen Seiten gleichmäßig verteilt und flachdrückt. An die Umformuug des Krümmers darf nicht viel Zeit gewendet werden, weil das Produkt nur bei Massenherstellung gegenüber den sonst üblichen Knäueln aus Putzfäden wettbewerbsfähig ist, und das bringt .es mit sich, daß das Gefüge des Putzkörpers ungleichförmig ist. Die Schlingen liegen wohl im wesentlichen radial, die Fäden verlaufen aber ungleichförmig krummlinig, sie ziehen sich auch ungleichmäßig zusammen, so daß aus dein Scheibenumfang Gruppen von Schlingen und einzelne Schlingen vorragen. Diese vorragenden Schlaufen verfangen sich leicht an d@ii zu' putzenden Maschinenteilen und werden zerrissen, so daß der Putzkörper alsbald nur mehr aus einem Bündel Einzelfäden besteht, das raschem Verschleiß unterworfen ist.
  • Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, diesen Übelstand durch Abänderung der Herstellungsart zu beseitigen. Sie besteht im wesentlichen darin, daß als Wickeldorn an Stelle eines runden Stabes ein Lineal verwendet wird, auf das ein oder mehrere Textilfäden in mehreren Lagen aufgewunden werden. Man erhält auf diese Weise an Stelle eines zylindrischen einen flachen Wickel, in welchem die Fäden parallel liegen. Ein Flachdrücken der Schlingen, das nach dem bekannten Verfahren von Hand aus durchgeführt werden, mußte, wird auf diese Weise entbehrlich, und es entfällt dadurch einer der Anlässe, welcher das Verwirren der ursprünglich parallel gewickelten Fäden verursachen könnte. Werden die Schlaufen durch den durchgezogenen Bindfaden verbunden, so verzeilen- sie sich durch die Einschnürung der einen Seite des Wickels ohne weiteres gleichnäßig nach allen Seiten, wodurch auch das Zurichten des Putzkörpers nach dem Vert>niipfen des Bindfadens vereinfacht wird, gegebenenfalls auch ganz erspart werden kann. Daß sich die gleichmäßige Verteilung der Schlingen im Kreise selbsttätig vollzieht, erklärt sich daraus, daß schon der flache Wickel einen formhaltenden Körper darstellt, dessen Einzelfäden und Fadengruppen nicht mehr frei beweglich sind. Die äußeren Fäden werden von den das Innere voll ausfüllenden Fäden abgestützt, so daß sich der flache Wickel ähnlich einem Band aus elastischem Material verhält, das sich bei Einschnürung der .einen Seite zu ein, -r Kreisscheibe formt.
  • Die angestrebte Wirkung wird um so vollkommener erreicht, je regelmäßiger die Wicklung erfolgt. Verwendet man zur Herstellung des Wickels mehrere Fäden, so läßt man sie nebeneinanderliegend wie ein Band auf den Stab auflaufen, das sich nach einer flachen S.chraubenlinie auf den Stab aufwindet. Die Gängigkeit der Windungen wechselt in den aufeinanderfolgenden Lagen, was mit dazu beiträgt, das Gefüge des Wickels zu festigen.
  • Die Abb. i bis q. veranschaulichen die Herstellung von Putzkörpern bei Verwendung eines runden Stabes und die Abb. 5 bis 7 die Herstellung bei! Verwendung eines Lireales gemäß der Erfindung.
  • Wird der Faden auf Beinen runden Stab a gemäß Abb. i aufgewunden, so hat der abgezogene Wickel b (Abb. a) irr wesentlichen die Gestalt eines Zylindermantels, der durch Flachdrücken in die Form gemäß Abb.3 gebracht wird. Da den Fäden jede Unterstützung fehlt, ziehen sie sich unregelmäßig zusammen; die einzelnen Schlaufen erhalter verschiedene Länge, und die Fäden verlaufen unregelmäßig krummlinig. Durch Einschnüren. des Wickels an einer Seite mittels des Bindfadens c und durch Radiallegen der Schlaufen entsteht der Putzkörper gemäß Abb. q.. Der äußere Umriß ist krummlinig, weil Fadenschlaufen und S.chlaufengruppen von ungleicher Länge vorhanden sind.
  • Wird der Faden im Sinne der Erfindung auf ein Lineal .d (Abb. 5) aufgewunden, so erhält der abgezogene Wickel b1, wie dies die Abb.6 erkennen läßt, .die Gestalt eines Bandes. Die äußeren Fäden werden von den inneren abgestützt, so daß sie die Spannung nicht verlieren und gestreckt bleiben. Durch Einschnürung der einen Seite des Bandes mit Hilfe des Fadens b schließt sich der Wickel zum scheibenförmigen Körper gemäß Abb.7, dessen Umfang im Gegensatz zum Putzkörper gemäß Abb. q: regelmäßig kreisförmig ist und dessen Fäden radial geradlinig verlaufen.

Claims (1)

  1. PATENTANTSPRUCÄ - Vorrichtung zur Herstellung von Putzkörpern aus radial angeordneten, im Mittel verbundenen Schlingen locker gesponnener Textilfäden, dadurch gekennzeichnet, daß als Wickeldorn ein Lineal verwendet wird, auf' das ein oder mehrere Fäden in mehreren Lagen aufgewunden werden.
DEP55379D 1927-05-25 1927-05-31 Vorrichtung zur Herstellung von Putzkoerpern Expired DE470656C (de)

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