DE470466C - Antrieb fuer den Obergreifer von UEberwendlich-Naehmaschinen - Google Patents

Antrieb fuer den Obergreifer von UEberwendlich-Naehmaschinen

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DE470466C
DE470466C DEU9354D DEU0009354D DE470466C DE 470466 C DE470466 C DE 470466C DE U9354 D DEU9354 D DE U9354D DE U0009354 D DEU0009354 D DE U0009354D DE 470466 C DE470466 C DE 470466C
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DE
Germany
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gripper
axis
lever
drive
oscillation
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Expired
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DEU9354D
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Union Special GmbH
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Union Special GmbH
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/02Loop takers, e.g. loopers for chain-stitch sewing machines, e.g. oscillating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Antrieb für -den Obergreifer von Überwendlich-Nähmaschinen Bei Nähmaschinen, die mit einem um die Stoffkante herumschwingenden Greifer arbeiten, wird dieser von der Antriebsw elle ,aus mit Hilfe irgendwelcher Mittel angetrieben. Wendet man dabei zur Erreichung einer großen Schwingungsbahn des Greifers Zahnräder bzw. Zahnsegmente als übersetzungsmittel an, so leidet darunter die Geschwindigkeit der Nähmaschine. Nimmt man an Stelle der Zahnrad: übertragung eine Hebelübertragung, so erreicht man wohl eine hohe Geschwindigkeit der Nähmaschine, aber die Schwingungsbahn des Greifers wird wesentlich verkleinert.
  • Die Erfindung betrifft einen Antrieb für den Obergreifer bei Nähmaschinen, der dem Greifer eine große Schwingungsbahn erteilt und trotzdem eine hohe Geschwindigkeit zuläßt. Die Neuerung bezieht sich auf einen solchen Antrieb, bei dem ein Hebelarm einer von der Hauptantrieb.sachse gesteuerten Achse und ein auf der Achse des um die Stoffkarte schwingenden Greifers sitzender Hehelarm durch ein Gestänge miteinander verbunden sind, wobei erfindungsgemäß die Schwingungsbahn des antreibenden Hebels ganz oder nahezu ganz seitlich von der senkrechten Mittellinie seiner Schwüngachse liegt und der Gelenkpunkt des antreibenden Hebels in der Schubanfangsstellung sich höher befindet als der Gelenkpunkt des anzutreibenden Hebels.
  • Durch die besondere Anordnung der Schwingungsbahn sowie durch die bestimmte Anfangslage des antreibenden Hebels wird einesteils verhindert, daß der anzutreibende Hebel und das mit ihm verbundene Gestänge sich in der Schubanfangslage zu sehr einer Strecklage nähern, und andernteils der Vorteil erreicht, daß die tatsächliche Angriffslinie des Schubgestänges sich mehr der vollkommenen Angriffslinie anpaßt. Es werden demnach durch den neuen Antrieb sowohl ein günstiger Angriff als auch gleichmäßigere Kräftewirkungen bei der Hinundherschwingung des anzutreibenden Hebels erzielt.
  • Weiterhin ist erfindungsgemäß di° Schwingachse des Greifers einesteils quer zum Stoffvorschub verschiebbar und andernteils neigbar angeordnet. Durch die Querverstellung des Greifers zum Stoffvorschub wird erreicht, daß der Greifer den verschieden herzustellenden Nahtbreiten angepaßt m-erden kann, während die Neigbarkeit des Greifers dazu dient, bei verschieden starken Nadeln sich der Stärke derselben anzupassen, was bisher nur dadurch möglich war, daß man bei der Einstellung der Maschine den Greifer durch entsprechende Abbiegung der Nadelstärke anpaßte, da eine Einstellungsmöglichkeit des Greifers in bezug auf die Nadelstärke nicht gegeben war.
  • Zur Erreichung der beiden erwalmten Zwecke ist beispielsweise die Greiferachse in einem hopf gelagert, der von einer Achse getragen wird, die in einem Lager verstellbar ist. Diese besonders zweckmäßige Ausführung gestattet die gleichzeitige Ein- und Feststellung des Greifers nach beiden Richtungen, d. h. sowohl quer zum Stoffvorschub als auch in der geneigten Richtung, und zwar mit ein und demselben Mittel.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel und zwei schematischen Darstellungen erläutert., Abb. i zeigt den unteren Teil einer mit der Neuerung versehenen Nähmaschine in teilweise geschnittener Vorderansicht.
  • Abb.2 stellt eine Draufsicht auf die Abb. i dar.
  • Abb.3 ist eine Seitenansicht der Abb. 2 im Schnitt.
  • Abb. ¢ und 5 zeigen zwei verschiedene schematische Darstellungen.
  • Unterhalb der Nähmaschinentischplatte i ist die Antriebsachse 2 gelagert, auf welcher ein Exzenter 3 sitzt, dessen Kopf 4 :eine Kugel 5 eines auf einer Achse 6 sitzenden Klemmringes 7 erfaßt, so daß bei einer Drehung der Achse 2 bzw. des Exzenters ,3 die Achse 6 eine schwingende Bewegung ausführt. Auf der Achse 6 sitzt ein Hebel 8, welcher mit einer Schubstange 9 verbunden ist, die ihrerseits mit einem auf der Achse io sitzenden Hebel i i in Verbindung steht. Hierbei sind die Gelenkstellen mit 12 und 13 bezeichnet. Der auf der Achse io sitzende Hebel i i kann dabei gleichzeitig als Träger für den Greifer 14 ausgebildet sein; letzterer ist nur in den Abb. i und 2 dargestellt, während er in der Abb.3 der Deutlichkeit halber fortgelassen wurde.
  • Der Arbeitsvorgang ist nun folgender: Dreht sich die Antriebsachse 2, so schwingt die Achse 6 und nimmt dabei den Hebel 8 mit, und da dieser durch das Gestänge 9 mit dem Hebel i i bzw. Greiferträger in Verbindung steht, so wird die Schwingbewegung der Achse 6 auf die Greiferachse io-übertragen, so daß also auch diese eine Schwingbewegung ausführt und demnach auch der Greifer 14 selbst.
  • Durch die besondere Wahl und Anordnung der beschriebenen Hebelzusammenstellung wird nicht nur dem Greifer 14 eine ,erhöhte Schwingbewegung erteilt, .sondern ges wird, auch die eingangs erwähnte günstige Schubbewegung erreicht. Zur Erläuterung dieses dienen die Abb. 4 und 5.
  • Gemäß Abb. 4 ist als Schwingbahn für den auf der Achse io sitzenden, als *Greiferträger ausgebildeten Hebel l i ein Winkel von 9ö° angenommen, der zu der Achsenmittellinie X symmetrisch liegt, während die Schwingungsbahn des antreibenden Hebels '8 seitlich von der senkrechten Mittellinie Y seiner Schwingachse 6 liegt. In dieser Abb. 4 ist die Anfangs-und Endstellung in starken Linien und eine dazwischenliegende Stellung in schwachen Linien angedeutet. In der Abbildung ist die vollkommene Angriffslinie (9o°) der Anfangs-und Endstellung mit A bezeichnet. Es ist aus dieser Abbildung ferner zu ersehen, daß die wirkliche, mit 9 bezeichnete Angriffslinie mit dem Hebel I I (in der Anfangsstellung) einen Winkel bildet, der sich aus .den beiden Winkeln go° vermehrt um den Winkel a zusammensetzt, während sie in der Endstellung einen Winkel von 9o° vermindert um den Winkel a bilden.
  • Schwingt nun der Hebel 8 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles (Abt. 4), so macht die Schubstange 9 nicht nur eine Bewegung nach links, sondern, je nach Stellung des Hebels i i, eine abwärts und aufwärts verlaufende Bewegung; mit anderen Worten: die Schubstange 9 greift, wenn auch nicht in vollkommener Richtung, so jedoch in einer solchen Richtung den Hebel I i an, die nach rechts oder links von der vollkommenen Angriffslinie in immer noch zulässigen Grenzen abweicht.
  • Die Abb.5 zeigt in schwachen Linien die Anfangs- und Endstellung der Hebel, während in starken Linien eine Stellung kenntlich gemacht ist, die einesteils zeigt, daß die Verbindungslinie der Schwing- bzw. Gelenkpunkte 10, 13, 12 und 6 etwa die Form eines Z haben, und andernteils, daß die wirkliche Angriffslinie mit der vollkommenen Angriffslinie zusammenfällt.
  • In bezug auf das Ausführungsbeispiel gemäß Abb. 4 sei noch darauf hingewiesen, daß die beiden Winkel a der Anfangs- und Endstellung gleich sind. Dies ist ein besonders günstiger Fall, der dadurch zuwege kommt, daß der Gelenkpunkt 12 des antreibenden Hebels 8 in der Schubanfangssbellung höher liegt als der Gelenkpunkt 13 des anzutreibenden Hebels i i.
  • Ein weiterer Vorteil der Neuerung wird darin erblickt, daß durch Längenveränderung der Schubstange 9 bzw. durch Verlegung des Gelenkpunktes 12 von der Mittellinie Y aus nach rechts (Abt. 4) der Schwingwinkel (Ausschlag) des Hebels i i vergrößert werden kann und demnach auch die Schwingbahn des Greifers 14, so daß sich dieser den jeweiligen Verhältnissen besser anpaßt.
  • Die Schwingachse i o des Greifers 14 ruht in einem Kopf 15, welcher eine Achse 17 besitzt, die in einem Lager 16 mit Hilfe von Schrauben 18 (Abt. 2) festgespannt werden kann. Je nach Breite der herzustellenden Naht muß der Greifer mehr oder weniger rechts oder ,links sitzen, damit -er um die Stoffkante herumschwingen kann. Zu diesem Zweck äst es nur erforderlich, die Schrauben 18 zu lockern und alsdann die Achse 17 samt Kopf 15 mit Greiferachse i o und Greifer 14. in Richtung des Doppelpfeiles (Abt. z) zu verschieben und alsdann die Schrauben 18 wieder anzuziehen.
  • Die besondere Lagerung gestattet aber auch eine Drehung der Achse 17 um ihre Mittellinie; so daß also das Kopfstück 15 um die Achse 17 in Richtung des Doppelpfeiles (Abb. 3) geschwungen werden kann, wodurch sich die Greiferspitze mehr oder weniger der Nadel i9 nähert bzw. von ihr entfernt, je nach der Stärke der Nadel, so daß also ein Auftreffen des Greifers 14 auf die Nadel 19 verhindert wird.
  • Das Ausführungsbeispiel läßt erkennen, daß nach Lösen der Schraube 18 das Kopfstück 15 mit einem Griff ganz nach Belieben eine beiderseitige Einstellung des Greifers 14 auf einfache Art und Weise erfahren kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antrieb für den Obergreifer von Überwendlich-Nähmaschinen, bei dem ein Hebelarm einer von der Hauptantrieb.sachse gesteuerten Achse und ein auf der Achse des um die Stoffkante schwingenden Greifers sitzender Hübelarm durch ein Gestänge miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Sehwie: gungsbahn des antreibenden Hebels (8) ganz oder nahezu ganz seitlich von der senkrechten Mittellinie (y) seiner Schwingachse (6) liegt und der Gelenkpunkt (12) des antreibenden Hebels (8) in der Schubanfangsstellung sich höher befindet als- der Gelenkpunkt (13) des antreibenden Hebels ( I I). 2. Antrieb für den Obergreifer nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingachse (ia) des anzutreibenden Hebels (i i) und somit auch des Greifers (14) quer zum Stoffvorschub verschiebbar ist. 3. Antrieb für den Obergreifer nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingachse (io) des anzutreibenden Hebels (I i) und somit auch des Greifers (14) in der Neigungslage einstellbar ist. 4. Antrieb für den Obergreifer nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Ein- und Feststellen des Greifers (14) quer zum Stoffvorschub, gleichzeitig als Mittel zur Ein-und Feststellung der Neiglage des Greifers (i4) dienen. 5. Antrieb für den Obergreifer nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingachse (i o) des Greifers (14') in einem Kopfstück (15) gelagert ist, das von einer in einem Lager (16) verstellbaren Achse (17) getragen wird.
DEU9354D 1926-07-01 1926-07-01 Antrieb fuer den Obergreifer von UEberwendlich-Naehmaschinen Expired DE470466C (de)

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DE (1) DE470466C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975241C (de) * 1953-11-17 1962-01-04 Kochs Adler Ag Antrieb fuer den Greifer einer Doppelsteppstich-Naehmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE975241C (de) * 1953-11-17 1962-01-04 Kochs Adler Ag Antrieb fuer den Greifer einer Doppelsteppstich-Naehmaschine

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