DE47006C - Selbstanzeigende Schiefsscheibe - Google Patents

Selbstanzeigende Schiefsscheibe

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DE47006C
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DE
Germany
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pointer
lever
arm
flap
rods
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47006D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. THANNER in Dietmansried, Allgäu
Publication of DE47006C publication Critical patent/DE47006C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/18Targets having hit-indicating means actuated or moved mechanically when the target has been hit, e.g. discs or flags
    • F41J5/20Targets having hit-indicating means actuated or moved mechanically when the target has been hit, e.g. discs or flags indicating which part of the target has been hit, i.e. the score

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1888 ab.
Die selbstanzeigende Schiefsscheibe hat den Zweck, das Anzeigen der Schüsse durch einen Mechanismus zu bewirken, so dafs der Schütze nach jedem Schufs ohne weiteres Zuthun sofort erkennen kann, welchen Treffer er gemacht hat.
Eine solche Scheibe ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, in welcher Fig. 1 eine ■ perspectivische Ansicht der Scheibe von hinten, Fig. 2, 3,4 und 5 Theile des Zeigewerkes und Fig. 6 und 7 die Ringe der Scheibe in Ansicht und im Grundrifs .darstellen.
In der Zeichnung ist angenommen, dafs hur das Centrum in drei Unterabtheilungen getheilt sei, nicht aber die übrigen Ringe der Scheibe; letztere würde daher nur anzeigen, ,welche Stelle des Centrums getroffen ist. Die Verallgemeinerung des Mechanismus für andere Scheibentheile ist leicht zu machen, und nur unterlassen, weil die Zeichnung sonst zu verwickelt werden würde.
Die Centrumsringe xy % sind jeder für sich, der letztere in vier Viertelkreise getheilt (Fig. 6), vor der Scheibe vorstehend angeordnet und werden durch die auftreffende Kugel an die Scheibe angedrückt, und veranlassen durch diese Bewegung die Auslösung des Anzeigemechanismus.
Jeder- der beiden Ringe xy oder jedes der Ringviertel ^r £x sind auf Stangen α befestigt, welche durch die Scheibe hindurchreichen und in der Scheibe, sowie in dem Ständer c geführt werden.
Die nach hinten geschobene Stange α dreht einen Winkelhebel b bx in die punktirte Lage von Fig. i. Der Arm bx dieses in dem Ständer c gelagerten Hebels dreht den waagrechten Arm e eines Winkelhebels e ex abwärts. Der Drehzapfen dieses Hebels ist an einem Arm f befestigt, welcher an c angenietet ist. Ein senkrechter Schenkel ex des Winkelhebels ist seitlich ausgebogen (Fig. 2) und läuft in einen waagrechten Schenkel aus, dessen Spitze zwischen den Zähnen eines Zahnrades g liegt, wenn der Apparat in Ruhe ist. Der Winkelhebel ist mit einer Feder h ausgerüstet, deren Nase ebenfalls in die Zähne des durch eine Sperrfeder i vor dem zufälligen Zurückdrehen bewahrten Rades g liegt.
Wird der Winkelhebel beim Auftreffen einer Kugel auf einen Ring des Centrums in die punktirt gezeichnete Lage gedreht, so entfernt sich die Spitze des Schenkels von dem Rad g. Die Nase der Feder h wird erst durch einen Zahn des Rades nach abwärts gedrängt und federt dann so weit nach oben, dafs sie beim Zurückgehen des Winkelhebels in die voll ausgezogene Lage das Rad um eine Theilung verdreht. Mit dem Zahnrad g ist eine Markirscheibe k fest verbunden, welche entsprechend den sechs Zähnen des Rades g an der vorderen Seite in sechs Felder getheilt ist, die abwechselnd roth und weifs bemalt sind; vor derselben ist eine feststehende, an dem Arm/ befestigte Scheibe /, Fig. 4, angeordnet, welche drei Ausschnitte von der Gröfse der Markirscheibenfelder besitzt. Stehen die roth gemalten Felder der Markirscheibe vor den Lücken der Scheibe I, so wird, vorausgesetzt, dafs die letztere auf der vorderen roth gemalt ist, dem Schützen vor dem Abgeben des Schusses eine durchaus rothe Fläche sich zeigen

Claims (3)

  1. (Fig. 4). Trifft das Geschofs das Centrum, so wird durch die eben beschriebene Vorrichtung die Markirscheibe k um ein Sechstel gedreht und der Schütze sieht die Markirvorrichtung in der Form, wie sie in Fig. 5 dar-. gestellt ist.
    Da auch die Stangen ax axx. der Ringe y \ ebenfalls bei ihrer Rückwärtsbewegung auf den Winkelhebel b b x einwirken, so wird auch das Auftreffen des Geschosses auf diese Ringe ein Verdrehen der Markirscheibe veranlassen.
    Die Stangen α ay der Ringe xy sind hinten mit Nasen 1, 1x versehen, welche zum Antrieb von Mechanismen dienen, die für beide Ringe gleich ausgeführt sind. Es ist deshalb nur nöthig, den Mechanismus für einen derselben zu beschreiben.
    Die Nase 1 dreht einen Winkelhebel 2, 3, welcher um einen Zapfen 4 des Armes f schwingt, in die punktirt gezeichnete Lage. Eine Stange 5 am Ende des Armes 3 zieht einen federnden Hebel 7 abwärts, welcher an einer Stütze 6 der Scheibenplatte befestigt ist. Der rechts gelegene Arm 7x des Hebels 7 gleitet dabei an einer Nase 8 eines Zeigers 9 vorbei in die punktirt gezeichnete Stellung. Es gelangt alsdann das Ende des Armes 7x unter die Nase 8 des in der Ruhelage auf den Arm 6 sich stützenden, um den Zapfen 10 der Scheibenplatte drehbaren Zeigers. Geht der Hebel 7 in die Ruhelage zurück, so wird sein Arm 7X den Zeiger nach oben drehen, und oberhalb der Scheibe erscheint die Ziffer I, wie punktirt gezeichnet. Damit der Arm 7X den Zeiger 9 nicht hindert, in die waagrechte Stellung zurückzugehen, mufs er in seiner Ruhelage derart stehen, dafs er nicht in die Bahn der Nase 8 hineinreicht, vielmehr genannte Bahn tangirt.
    Da ein Ansatz 9x des Zeigers in der Ruhelage auf einer Klappe 11 aufliegt, so kann erst nach dem Senken der letzteren, welche durch eine Feder 12 nach oben gedrängt wird, das Heben des Zeigers erfolgen. Auf der Klappe liegt ein Ansatz des waagrechten Armes des Winkelhebels eex; sobald letzterer die punktirte Lage einnimmt, wird die Klappe die ebenfalls punktirt gezeichnete Stellung einnehmen und der Ansatz 9X findet kein Hindernifs bei seiner Abwärtsdrehung. Da die Feder 12 jedoch die Klappe sofort wieder in die Höhe drückt, so wird der Zeiger 9 nur so lange in der senkrechten Lage bleiben, bis ein anderes Geschofs einen der Ringe xy trifft und das Senken der Klappe veranlafst. In letzterem Falle wirkt die Nase 1x der Stange ax mittelst eines dem eben beschriebenen Mechanismus gleichen auf einen Zeiger 9xx ein, dessen Drehungen in derselben Weise wie die des Zeigers 9 von der Klappe 11 'beeinflufst werden.
    Der Ring \ ist viertheilig; in der Fig. 1 ist jedoch nur einer der Quadranten mit den Stangen axx versehen dargestellt. Diese Stangen vereinigen sich nach hinten zu einer einzigen, welche eine Nase 13 trägt. Um dieselbe greift die Gabel eines Doppelhebels 15, welcher um einen am Arm c befestigten Zapfen 16 schwingt. Treibt ein auf den Quadranten \x treffendes Geschofs die Stangen nach hinten, so wird der Hebel 15 dem Zeiger 17 einen Stofs versetzen, welcher denselben in die punktirt gezeichnete Stellung bringt. Da die Stangen α xx ebenso wie die Stangen α ax durch die Feder 1 2, die Klappe 11, den Hebel e, den Winkelhebel b nach vorn gedrängt werden, so schnellen auch die Ringe kurze Zeit nach dem Schufs wieder vor. Der Zeiger 17 wird durch ein Gegengewicht 18, welches an den federnden Stift 19 der Scheibenplatte schlug, wieder in die Ruhelage zurückgedreht. Dieser Zeiger soll dem Schützen andeuten, welchen Theil des Ringes er getroffen' hat. In dem auf der Zeichnung dargestellten Falle würde in die Schüfsliste einzutragen sein: »Ring j{ unten links.«
    Mittelst eines angenieteten Fufses 20 kann die Scheibe an irgend einem passenden Gegenstand befestigt werden.
    Pa tent-Ans ρruch:
    Eine-selbstanzeigende Schiefsscheibe, bei welcher der getroffene Ring
    i._ durch die Winkelhebel b b* und eex eine Drehung der Markirscheibe k hervorruft;
  2. 2. einen Zeiger 9 mittelst des Winkelhebels 2, 3, des federnden Hebels 7 und des Ansatzes 8 dreht;
  3. 3. einen Doppelhebel 15 dreht, der die Lage des drehbar' aufgehängten Zeigers 17 derart verändert, dafs der Zeiger neben der Scheibe sichtbar wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47006D Selbstanzeigende Schiefsscheibe Expired - Lifetime DE47006C (de)

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