DE56477C - Apparat zur Bestimmung der Sehschärfe - Google Patents
Apparat zur Bestimmung der SehschärfeInfo
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- DE56477C DE56477C DENDAT56477D DE56477DA DE56477C DE 56477 C DE56477 C DE 56477C DE NDAT56477 D DENDAT56477 D DE NDAT56477D DE 56477D A DE56477D A DE 56477DA DE 56477 C DE56477 C DE 56477C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B3/00—Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
- A61B3/02—Subjective types, i.e. testing apparatus requiring the active assistance of the patient
- A61B3/028—Subjective types, i.e. testing apparatus requiring the active assistance of the patient for testing visual acuity; for determination of refraction, e.g. phoropters
- A61B3/032—Devices for presenting test symbols or characters, e.g. test chart projectors
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Apparat zur Bestimmung der Sehschärfe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. August 1890 ab.
Fig. ι stellt die Vorderansicht, Fig. 2 die Oberansicht
einer Verbindung von sechs Elektromagneten dar, welche auf einem Gestell A A
angeordnet sind. Die zwei Elektromagnete Ee dienen dazu, die zwei Hebel Hh in Bewegung
zu setzen.
Jeder dieser Hebel trägt an seinem Ende einen beweglichen Doppelhaken R mit zwei
Führungsstiften r. Zu den zwei liegenden Einzelelektromagneten E' e' gehören die Anker a a
mit Federverlängerung f, mittelst deren sie Führung in den zwei Stiften r r haben und
die Bewegung des Hakens R nach rechts oder links bewirken. Zu den beiden kleinen Elektromagneten
E" e" gehören die Anker Nn.' Diese tragen Widerhaken zum Festhalten der durch
die Elektromagnete E' e' angezogenen Anker a a.
Zwei Zahnräder ZZ' mit je 20,Zähnen bewegen
sich jedes für sich, und zwar so, dafs das Rad Z mit der Achse w die Scheibe L,
das Rad Z' auf durchbohrter Achse d die Scheibe S dreht.
Fig. 3 giebt in vergröfsertem Mafsstabe den auf die Bewegung des Hakens R bezüglichen
Mechanismus in Vorderansicht, Fig. 4 in Oberansicht wieder. Wird beispielsweise ein Strom
in den Elektromagneten E eingeführt, so wird der Hebel H angezogen und das Rad Z um
einen Zahn weiter gestofsen. Soll eine Bewegung in entgegengesetztem Sinne erfolgen,
so schickt man einen Strom in den liegenden Magneten E', wodurch der Anker α mit Federverlängerung
f angezogen und in dieser Stellung durch den einfallenden Widerhaken des Ankers N
festgehalten wird. Die so veränderte Stellung der Feder f bewirkt, dafs der Doppelhaken R
auf der entgegengesetzten Seite in das Zahnrad Z eingreift und somit dasselbe bei erneuerter
Stromzuführung in E, dieses Mal in entgegengesetzter Richtung, um einen Zahn
weiter bewegt. Soll zur ursprünglichen Bewegungsrichtung zurückgekehrt werden, so bewirkt
die nunmehr beanspruchte Thätigkeit des
Elektromagneten E" die Stellungsänderung des Ankers N und damit die Auslösung seines
Widerhakens. Die befreite Feder/" führt nunmehr den beweglichen Haken R in seine ursprüngliche
Lage wieder zurück. Der in Fig. 3 angedeutete Stift m, welcher in das mit H rechtwinklig
verbundene Stück ο eingeschraubt ist, dient zur Feststellung des Rades Z in der
Ruhelage. Die Feder ρ mit keilförmiger Verstärkung am oberen Ende bezweckt die Feststellung
von Z nach erfolgtem Stofse.
Die gleichen Einrichtungen gelten für das Rad Z1, so dafs es also möglich ist, jedes der
beiden Räder nach Belieben in dem einen oder anderen Sinne sich drehen zu lassen.
Fig. 5 giebt die Vorderansicht des Apparates. Die feststehende Deckscheibe D D hat oben und
unten je einen gegen die Mitte der Scheibe leicht convergirenden Schlitz. In diesen Schlitzen,
und zwar wechselweise im oberen und unteren, entsprechend der besonderen Anordnung, erscheinen
nun, wenn die Scheibe L rotirt, nach einander deren sä'mmtliche quadratische Oeffnungen.
Demnach zuerst im oberen Schlitz das gröfste Quadrat, bei fortschreitender Drehung
im unteren das nächst kleinere, das dann folgende kleinere wieder im oberen u. s. f. Bei
entgegengesetzter Drehung erscheint die gleiche Reihe in umgekehrter Aufeinanderfolge. Wird
L an irgend einer Stelle angehalten, so dafs also, sei es im oberen oder unteren Schlitz,
ein bestimmtes Quadrat entsteht, und läfst man nun die Scheibe 5 innerhalb ihrer Grenze sich
drehen, so erscheinen in dem eingestellten Quadrat der Reihe nach die zehn Buchstaben
in der dem Quadrat entsprechenden Gröfse. Auf 5 sind nämlich zehn Buchstaben in acht
verschiedenen Gröfsen auf je vier concentrischen Halbkreisen der oberen und unteren Hälfte der
Scheibe derart angeordnet, dafs auf dem äufsersten Halbkreis oben die maximale Gröfse
der Buchstaben in ihren zehn Vertretern steht, auf dem äufsersten unten die nächst kleinere,
dann wieder oben auf der folgenden Halbperipherie die nächst kleinere und so in wechselnder
Folge. Dergestalt entsprechen sich die Anordnung der Buchstaben auf S und diejenige
der Quadrate auf L genau. Die Ausdehnung der Bewegung beider Scheiben ist so bemessen,
dafs ihre Drehungen innerhalb der gewählten Grenzen sämmtliche Quadrate von L und
sämmfliche Buchstaben von S der Reihe nach in den verticalen Schlitz bringen. Die Begrenzung
der Bewegung wird durch einen an S (Fig. 4) angebrachten Stift erreicht.
Die Leistung des Apparates besteht darin, dafs man mit seiner Hülfe in jedem Augenblick
einen bestimmten Buchstaben von bestimmter Gröfse dem zu untersuchenden Auge darbieten
kann, ohne dafs gleichzeitig andere Buchstaben sichtbar werden.
Fig. 6 versinnlicht die verschiedenen Elektromagnete
in Verbindung mit ihren zugehörigen Stromleitungen nebst der zugehörigen Stromquelle.
Claims (1)
- Pate nt-An sprüch:Ein Apparat zur Prüfung der Sehschärfe bezw. des Farben- und Lichtsinnes, bei welchem ein mit einer aus Elektromagneten E1E" e" e' bestehenden Umsteuerungsvorrichtung für Vor- und Rückgang versehener und aus Anker H h und Elektromagneten Ee bestehender Antriebsmechanismus bei Stromschlufs zwei vor einarider liegende Scheiben unabhängig von einander dreht, von welchen die hintere S concentrisch nach Gröfse geordnete Buchstaben, Zahlen, Zeichen oder dergleichen trägt, während die vordere L quadratische, in Spirallinien liegende Oeffnungen hat, derart, dafs je nach dem gegenseitigen Stand der beiden Scheiben dieser oder jener auf der Scheibe befindliche Buchstabe sich dem Auge des zu Untersuchenden darbietet, während die übrigen Zeichen der Scheibe 5 verdeckt sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56477C true DE56477C (de) |
Family
ID=330915
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56477D Expired - Lifetime DE56477C (de) | Apparat zur Bestimmung der Sehschärfe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56477C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3486813A (en) * | 1967-05-05 | 1969-12-30 | Tracor | Vision testing device |
-
0
- DE DENDAT56477D patent/DE56477C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3486813A (en) * | 1967-05-05 | 1969-12-30 | Tracor | Vision testing device |
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