DE30421C - Rechenmaschine - Google Patents
RechenmaschineInfo
- Publication number
- DE30421C DE30421C DENDAT30421D DE30421DC DE30421C DE 30421 C DE30421 C DE 30421C DE NDAT30421 D DENDAT30421 D DE NDAT30421D DE 30421D C DE30421D C DE 30421DC DE 30421 C DE30421 C DE 30421C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- axis
- teeth
- button
- numbers
- tens
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06C—DIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
- G06C7/00—Input mechanisms
- G06C7/02—Keyboards
- G06C7/08—Keyboards with one set of keys for all denominations, e.g. ten-key board
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Computer Hardware Design (AREA)
- Computing Systems (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom ig. August 1884 ab.
Vermittelst dieser Rechenmaschine kann man die Summe einer beliebigen Anzahl vertical
über einander stehender Zahlenreihen durch Eindrücken von Nummernknöpfen und 'Verschieben
einer Achse ermitteln.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι die perspektivische Ansicht der Maschine
in ihrem Kasten mit den Nummernknöpfen und den auf Null gestellten Nummernscheiben,
Fig. 2 die Maschine von oben gesehen mit dem Kasten im Horizontalschnitt und
Fig. 3 ein Verticalschnitt durch die Maschine rechtwinklig zur Achse der Nummernscheiben in gröfserem Mafsstabe.
Die Knöpfe mit den Nummern 1 bis g sind
mit α bezeichnet; an denselben sind Stiele angebracht, deren jeder vermittelst eines S - förmigen
Stückes α <t, Fig. 3, mit einem Excenter b,
Fig. 2, in Verbindung steht. Ein Theil des
Anfanges jedes dieser Excenter ist glatt, der
andere aber mit so viel Zähnen versehen, als die Nummer des betreffenden Knopfes beträgt.
Unmittelbar hinter den Excentern b ist die Achse e montirt, auf welcher, entsprechend
den Excentern £, die Räder d aufgekeilt sind,
deren jedes zehn Zähne hat. Sobald Knopf und Schaft hochstehen, ist der glatte Theil des
Umfanges des betreffenden Excenters gegen das entsprechende gezahnte Rad d hin gewendet,
so dafs die Achse e sich drehen kann, wenn die Zähne eines anderen Excenters in ein
anderes Rad d dieser Achse eingreifen.
Wird ein Knopf α herabgedrückt, so wird durch seinen Schaft und das Stück α α sein Excenter
b so gedreht, dafs die Zähne desselben in Eingriff mit dem gegenüberliegenden .gezahnten
Rad d kommen. Die letztgenannte Achse e dreht sich um mehr oder weniger, je
nach der Anzahl der auf dem Umfang des Excenters sitzenden Zähne. Drückt man z. B.
auf Knopf No. 3, so wird sich das ensprechende Rad d um drei Zähne oder um 0,3 des Umfanges
drehen; drückt man aber den Knopf No. 9, so wird die Drehung des eingreifenden
Rades das Dreifache oder 0,9 des Umfanges betragen, weil das mit dem Knopf No. 9 in
Verbindung stehende Excenter neun Zähne hat. Die Drehung der Achse e wird durch das
Rad f auf die Achse g übertragen. Die letztere ist von quadratischem Querschnitt, geht durch
ein passendes, ebenso gestaltetes Loch des Rades f und ist parallel und hinter der Achse e
so montirt, dafs sie sich vermittelst eines an ihrem Ende angebrachten Knopfes / hin- und
herschieben läfst.
Damit das Rady sich mit der Achse g nicht
verschiebt, ist es durch Ringe /z, welche an
dem Boden des' Kastens befestigt sind, gehalten. Solche Ringe dienen auch dazu, um
die Nummernscheiben i an ihrem Platze concentrisch mit der Achse g zu halten. Von
diesen Ringen werden die Naben der Scheiben i auswendig umschlossen und geführt.
Die Nabe einer jeden Nummernscheibe ist mit einer inneren Verzahnung versehen, in welche
der auf der Achse g festsitzende Trieb g g pafst, wie Fig. 3 zeigt. · .
Bei der Stellung der Achse g, wie in Fig. 2, bei welcher der Knopf / ganz eingeschoben
ist, steht der Trieb gg der Achse in Eingriff mit der Verzahnung der ersten Nummernscheibe
rechts oder derjenigen, welche die Einheiten anzeigt. Je nachdem nun der Knopf Z mit
der Achse g weiter nach links herausgezogen wird, kommt der Trieb gg nach einander
in Eingriff mit den inneren Verzahnungen der nach links liegenden Nummernscheiben, welche
zum Anzeigen der Zehner, Hunderter, Tausender u. s. w. dienen, so dafs je nach der Stellung
der Achse g irgend eine der zehn Nummernscheiben i gedreht wird. Die Achse g wird
in ihrer jeweiligen Stellung durch eine Feder gehalten, welche sich in Nuthen einlegt, die
in gleichen, den Entfernungen der einzelnen Nummernscheiben entsprechenden Abständen auf
dieser Achse angebracht sind. Die Nummernscheiben tragen auf ihrem Umfange die Ziffern
von ο bis 9 und haben auf ihrer linken Seitenfläche einen vorstehenden Zahn, auf der rechten
Seitenfläche dagegen zehn coneentrisch sitzende Zähne i i mit Ausnahme der die Einheiten
zeigenden letzten Scheibe rechts. Vermittelst der auf der Achse k zwischen je zwei Nummernscheiben
i sitzenden drehbaren Speichenräder j wird die drehende Bewegung einer jeden rechts
liegenden Nummernscheibe auf die nächste links liegende übertragen. Jedes Speichenrad hat
sechs Speichen, deren Enden mit den Zähnen der zunächst liegenden Nummernscheiben in
Berührung kommen. Hat ζ. Β die rechts liegende Nummernscheibe oder Einheitsscheibe
eine ganze Umdrehung gemacht, so dreht ihr Zahn eine Speiche des nebenan befindlichen
Speichenrades j und die letztere verursacht eine Drehung der links liegenden Zehnerscheibe um
eine Nummer. Wenn die Einerscheibe zehn Umdrehungen gemacht hat, hat die Zehnerscheibe
eine Umdrehung vollendet und bewirkt durch Drehen einer Speiche des links liegenden Speichenrades j eine Drehung der
nächsten oder Hunderterscheibe um eine Nummer u. s. w.
Fig. 2 und 3 zeigen die für den Angriff der rechts und links von den Speichen befindlichen
Zähne der Nummernscheiben passende Gestalt der Speichen, sowie die aus Sperrrädern und
Federn η bestehende Vorrichtung zur Fixirung der Stellung der Speichenräder.
Behufs Festhaltens der Nummernscheiben dienen die auf Erhöhungen am Umfange dieser
Scheiben drückenden Federn m, Fig. 3.
Die Spiralfedern c haben den Zweck, die Nummernköpfe α wieder zu heben, nachdem
dieselben herabgedrückt worden sind.
Der in Fig. 3 dargestellte Schnitt ist unmittelbar vor dem Knopf No. 3 und vor derjenigenNummernscheibegenommen,derenZiffern
zum Anzeigen der Zehntausender dienen. Um verschiedene Reihen mehrstelliger Zahlen zu
addiren, fängt man damit an, denjenigen Knopf herabzudrücken, dessen Nummer mit derjenigen
Ziffer übereinstimmt, welche die Einer der obersten Zahlenreihe bildet. Alsdann drückt
man denjenigen Knopf, dessen Nummer dem Einer der zweiten horizontalen Zahlenreihe
entspricht u. s. w., bis man an dem Einer der untersten Zahlenreihe angelangt ist. Nun beginnt
man mit der zweiten verticalen Zahlenreihe oder den Zehnern, nachdem man vorher
die Achse g vermittelst des Knopfes I um einen Theilstrich oder so weit herausgezogen
hat, dafs der Trieb g g mit der zweiten Scheibe von rechts an oder der Scheibe der
Zehner in Eingriff steht. Durch nach einander folgendes Eindrücken derjenigen Knöpfe, deren
Nummern mit denjenigen der zweiten Verticalreihe übereinstimmen, addirt man diese Reihe.
Ebenso verfährt man beim Addiren der anderen, weiter nach links stehenden Verticalreihen,
wobei man bei jeder folgenden die Achse g um einen Theilstrich weiter auszieht.
Ist man an der untersten Ziffer der am meisten nach links liegenden Verticalreihe angelangt
und hat deren Kopf gedrückt, so wird die ganze Summe durch die in den Oeffnungen
b1, Fig. 1, stehenden Nummern der Nummernschieber angezeigt und kann da abgelesen werden.
Will man eine andere Summe ziehen, so müssen die Nummernscheiben wieder auf Null
eingestellt werden, was man durch Drehen des Knopfes I und Einschieben der Achse g
erreicht.
Angenommen, die äufserste Zahl links der obersten Zahlenreihe sei 7, so wird beim
Herabdrücken des Knopfes 7 das mit sieben Zähnen versehene Excenter das Rad d um
sieben Zähne drehen und folglich auch die Achse g eine entsprechende Drehung machen,
welche der Trieb gg der Einerscheibe mittheilt, die mithin die Ziffer 7 in die Oeffnung b1
bringt. Ist die nächst tiefere Ziffer = 5, so wird beim Drücken des Knopfes 5 in der
Oeffnung b1 der Einer die Zahl 2 und in der
nächsten Oeffnung b1 der Zehner die Zahl 1
erscheinen. Man arbeitet nun in der angegebenen Weise weiter bis zur untersten Zahl der
Einer und erhält die gewünschte Summe in Einem, Zehnern, Hundertern u. s. w. in den
Oeffnungen b1 angezeigt.
Es sei diese durch Addiren der Einer erhaltene Summe z. B. = 226, so mufs man,
um die Zehner zu addiren, die Achse g um einen Theilstrich herausziehen und alsdann wie
beim Addiren der Einer verfahren. Die Ziffer 6 bleibt unbeweglich in ihrer Oeffnung bl stehen,
während die Zahlen der Zehnernummernscheibe sich verändern in dem Mafse als nach und
nach alle in der Zahlenreihe der Zehner stehenden Ziffern addirt und die durch die Addition
der Einerreihe erhaltenen 22 Zehner durch die Summirung der Verticalreihe der Zehner entsprechend
vermehrt werden.
Auf dieselbe Weise verfährt man beim Addiren der Hunderter, Tausender, Zehntausender
u. s. w. Mit der dargestellten Maschine mit zehn Nummernscheiben ist die gröfste Additionssumme, welche gefunden werden kann, gleich
zehn Milliarden weniger Eins.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Eine Rechenmaschine, bestehend aus den Nummernknöpfen a, deren Verticalbewegung durch mit Zähnen versehene Excenter auf eine Achse g übertragen wird, deren Trieb gg durch Verschieben der Achse mit irgend einer der Nummernscheiben i in Verbindung gesetzt werden kann und bei welcher jede mehr als neun Einheiten überschreitende Summe vermittelst der Speichenräder j und Zähne i i von einer Nummernscheibe auf die nächstfolgende übertragen wird, so dafs durch das Herausziehen und die Drehung der Achse g die Summe einer beliebigen Anzahl über einander stehender Zahlenreihen in den Oeffhungen b1 angezeigt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE30421C true DE30421C (de) |
Family
ID=306544
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT30421D Expired - Lifetime DE30421C (de) | Rechenmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE30421C (de) |
-
0
- DE DENDAT30421D patent/DE30421C/de not_active Expired - Lifetime
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