DE169346C - - Google Patents

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DE169346C
DE169346C DENDAT169346D DE169346DC DE169346C DE 169346 C DE169346 C DE 169346C DE NDAT169346 D DENDAT169346 D DE NDAT169346D DE 169346D C DE169346D C DE 169346DC DE 169346 C DE169346 C DE 169346C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C7/00Input mechanisms
    • G06C7/02Keyboards
    • G06C7/08Keyboards with one set of keys for all denominations, e.g. ten-key board

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Addiermaschinen mit Schaltklinkenantrieb bekannter Art, bei denen der Schaltklinkenträger erst auf seinem Rückgange unter dem Einfluß einer Feder das Addierrad weiterschaltet. Die verbesserte Maschine kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß der Schaltklinkenträger bei Beendigung seines Rückhubes eine Sperrklinke in die Verzahnung eines mit dem Addierrade verbundenen Sperrades einrückt, die das Überschleudern des Addierrades verhindert und es in der Ruhelage sperrt. Bei der Nullstellung der Addierräder müssen die Sperrklinken natürlieh ausgerückt werden. Die Anordnung der Sperrklinken bedingt somit eine besondere Ausbildung der Nullstellvorrichtung. Gemäß vorliegender Erfindung wird vor der Nullstellung der Addierräder ein Hebel verschwenkt, wodurch erstens die Schaltklinkenträger ein wenig gedreht werden, so daß sie die Sperrklinken freigeben, und wodurch zweitens in bekannter Weise ein Sperrzahn beliebiger Art aus einer auf der Welle der Addierräder befestigten Sperrscheibe ausgerückt wird, so daß dann die Drehung der Welle behufs Nullstellung der Addierräder erfolgen kann.
Es muß bemerkt werden, daß zahlreiche Ausführungsformen von Addiermaschinen bekannt sind, welche einzelne oder mehrere der genannten Merkmale aufweisen. Es ist keines der genannten Merkmale an sich neu.
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Neu und kennzeichnend für die Erfindung ist lediglich die oben genannte Vereinigung von Merkmalen.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen eine Maschine nach der vorliegenden Erfindung, und zwar zeigt
Fig. ι eine Aufsicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht von rechts,
Fig. 3 eine Aufsicht bei abgenommener Deckplatte,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3 und
Fig. 5 eine Einzelheit.
α ist eine Grundplatte, welche zwei Seitenwände b, eine Rückwand b1 und Träger c c1 trägt. Auf einer Welle d, welche in den Seitenwänden b gelagert ist, ist eine Anzahl von Scheiben angeordnet, von welchen nur drei in der Zeichnung dargestellt sind, deren Anzahl jedoch bedeutend größer sein kann. Die Scheiben tragen auf ihrer Mantelfläche Zahlen in fortlaufender Folge. Die zu rechter Hand liegende Scheibe 1 dient für die Einer in mehrstelligen Zahlen, die zweite Scheibe 2 für die Zehner und die dritte Scheibe 3 für die Hunderter usf. Wenn die Deckplatte e über die Maschine gelegt ist, kann nur eine Zahl jeder Trommel in der Öffnung/ der Deckplatte sichtbar werden. Die Einerscheibe wird durch einen Zahnbogen g bewegt, welcher in ein Zahnrad h eingreift, das sich frei auf der Achse d bewegen kann. Mit diesem Zahnrad ist ein Hebel i fest verbunden, welcher
eine Schaltklinke j trägt, die in ein mit der Einerscheibe ι fest verbundenes Schaltrad k greift. Der Hebel i trägt ferner einen Zapfen /, welcher gegen das ausgeschweifte Ende eines unter Federdruck stehenden Sperrhakens m schlägt, diesen in die Zahnung eines Sperrades k1 preßt und auf diese Weise das Überschleudern des Zahlenrades verhindert. Die Scheibe wird an der Rückwärtsdrehung durch eine unter Federkraft stehende Sperrklinke i6 verhindert, welche in das Sperrad kl eingreift. Der Zahnbogen g sitzt am Ende eines Armes eines dreiarmigen Hebels, welcher auf einer auf Welle ο losen Hülse 21 aufgekeilt ist. Der zweite Arm η des Hebels hat ein nach oben und unten sich erstreckendes Querstück in Form eines T. An den Endpunkten des Armes η sind zwei stufenförmige Querstangen ρ ρ befestigt, welche an ihren anderen Enden durch einen ähnlichen T-förmigen Hebel ηΛ verbunden sind; dieser Hebel nl ist auf dem anderen Ende der Hülse 21 der Welle ο fest gelagert. Das Zahnsegment g, die Hebel η nl und die stufenförmigen Querstangen ρ ρ werden in ihre normale Stellung durch eine Feder ν zurückgebracht, welche an dem dritten Arm n2 des Hebels und der Rückwand b1 der Maschine befestigt ist.
Die stufenförmigen Stangen ρ ρ ruhen auf einer Anzahl von Hebeln s, welche an den inneren Enden mit Haken versehen sind und auf festen Spindeln r r sich drehen, die in den Böcken c c1 gelagert sind. Die äußeren Enden jedes Hebels sind als Tasten ausgebildet, mit Nummern versehen und in zwei übereinander liegenden Reihen angeordnet. Die mit Haken versehenen Hebel s haben verschiedene, den Tastenzahlen entsprechende Längen und veranlassen durch ihren Druck auf die stufenförmigen Stangen ρ ρ eine Drehung des Zahnbogens g um einen kleineren oder größeren Winkel, je nach dem Tastenwerte.
Die Tastenhebel werden in ihre Normalstellung durch Federn n> wx gebracht, welche an Augen χ χ1 der Tastenhebel und an Stangen 13, 14 befestigt sind, die in den Seitenwänden b liegen und sich über die ganze Maschine erstrecken.
Die Übertragung von einer Zahlenscheibe auf die nächste kann in beliebiger Weise erfolgen, z. B. in der aus der Zeichnung in Fig. 5 ersichtlichen Weise. Die Zahlenscheiben ι und 2 sind beide mit einem Daumenrad 8 versehen, auf dessen Rand ein Zapfen 9 des Hebels 10 gleitet. Der Hebel 10 sitzt auf einem Zapfen 11 und trägt an seinem Ende eine Klinke 15, die in ein Zahnrad 12 greift; ein solches Zahnrad 12 ist mit beiden Walzen 2 und 3 fest verbunden. Sobald sich der Daumen 8 dreht, wird allmählich der Hebel 10 und die Klinke 15 entgegen der Wirkung der Feder 15^ gehoben, bis die Klinke in den nächsten Zahn des Rades 12 6g greift. In dem Augenblick, wo der Zapfen 9 den höchsten Punkt der Daumenscheibe erreicht, fällt die Klinke 15 plötzlich infolge des Zuges der Feder 15^ und veranlaßt die Zahlenscheibe, sich um eine Einheit zu drehen. Die Überdrehung wird durch einen Stift ioa des Hebels 10, der sich gegen einen Zahn des Rades 12 legt, verhindert.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende :
Sobald eine Taste heruntergedrückt wird, wird das mit Haken versehene Ende des Hebels s gehöben und so eine der Stangen ρ und die beiden Hebel η ηΊ gedreht. Der Zahnbogen g wird um einen Winkel gedreht, dessen Größe von der Zahl der heruntergedrückten Taste abhängt. Diese Bewegung des Zahnbogens g dreht das Zahnrad h und mit diesem den Hebel i und die Schaltklinke j, welche über eine Anzahl von Zähnen des Zahnrades k läuft. Die Anzahl der Zähne entspricht der Zahl der herabgedrückten Taste. Beim Loslassen der Taste dreht die Feder v, welche auf den dreiarmigen Hebel g η η"2 wirkt, das Zahnsegment g in die Ruhestellung zurück und dreht hierbei das Zahnrad h, den Hebel i und die Schaltklinke j in entgegengesetzter Richtung. Hierbei dreht die Schaltklinke j das Zahnrad k und veranlaßt so die Einerscheibe i, sich dem Tastenwert entsprechend zu drehen; die Zahlenscheiben 2 und 3 werden nur gedreht, wenn eine Zehnerübertragung stattfindet.
Die Größe der Bewegung des Zahnbogens g und der Tasten wird in bekannter Weise durch die an den Enden der Hebel s ausgebildeten Haken begrenzt, welche am Ende des Hubes die Stangen ρ festhalten. Die Bewegung der Einertrommel wird durch den Stift / begrenzt, welcher gegen die Sperrklinke m stößt und sie in die Zahnung des Zahnrades A:1 drückt. Hierdurch wird gleichzeitig das Überschleudern der Zahlentrommel ι verhindert.
Da bei der beschriebenen Antriebvorrichtung die Einertrommel in der Ruhestellung gegen Drehung in beiden Richtungen gesperrt ist, nämlich durch die Klinke 16 gegen Rückwärtsdrehung und durch die Klinke m gegen Vorwärtsdrehung, so ist die Nullstellvorrichtung, die in an sich grundsätzlich bekannter Weise wirkt, mit einer besonderen Einrichtung versehen, durch die die Einertrommel beim Nullstellen freigegeben wird.
Die Achse d trägt an dem einen Ende ein Handrad 5. An dem anderen Ende ist eine Feder 6 angebracht, um dieses Handrad in
Verschlußstellung zu halten, wenn der Stift
17 in ein Loch der Seitenwand b eingetreten ist. Das Rad 5 wird ferner durch eine Klinke 7 des Hebels 20 festgehalten. Der Hebel 20 sitzt fest auf der Welle 0, auf deren anderes Ende ein Hebel q aufgekeilt ist, welcher mittels eines seitlichen Ansatzes unter den Hebel ητ greift. Der Zahnbogen g und die Hebel η und ηΛ sind auf eine Hülse 21 aufgekeilt, die sich auf der Welle 0 lose dreht.. An jeder Anzeigewalze sitzt ein mit der Welle d paralleler, seitlich vorstehender Stift 18. Die Welle d selbst trägt drei entsprechende Stifte 19, welche durch Schlitze der die Welle d umgebenden Büchse vorstehen. Beim Stellen auf Null wird zuerst die Welle d dem Druck der Feder 6 entgegen verschoben, so daß der Stift 17 aus dem Loch der rechten Seitenwand austritt und die Stifte 19 in den Bereich der Stifte
18 gelangen. Sodann wird der Hebel 20 so weitj?-gedreht, daß der Zahn 7 das Rad 5 freigibt. Hierdurch wird gleichzeitig der Hebel nl durch den Hebel q um einen geringen Betrag gehoben und der Zahnbogen g so weit nach rechts gedreht, daß die Sperrklinke m das Rad kJ und somit die Einertrommel freigibt. Bei der nun folgenden Drehung der Welle d in der Richtung des Pfeiles in Fig. 4 werden somit alle Zahlenscheiben, die Einertrommel inbegriffen, in die Nullstellung gebracht. Sobald der Stift 17 in die dem Loche in der rechten Seitenwandung· b entsprechende Stellung kommt, wird er durch den Druck der Feder 6 in das Loch hineingezogen. Gleichzeitig fällt der Sperrhaken 7 in die zugehörige Sperrnut des Rades 5, und die Zahlenscheibe für die Einer ist in doppelter Weise festgehalten, während alle Walzen Null in den Öffnungen der Deckplatte zeigen.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Addiermaschine mit Schaltklinkenantrieb, bei der der Schaltklinkenträger erst auf seinem Rückgange unter dem Einflüsse einer Feder das Addierrad weiterschaltet, dadurch gekennzeichnet, daß der , Schaltklinkenträger (i) bei Beendigung seines Rückhubes eine Sperrklinke (in) in die Verzahnung eines mit dem Addierrade verbundenen Sperrades (kl) einrückt, die das Überschleudern des Addierrades verhindert und es in der Ruhelage sperrt.
2. Addiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Nullstellung der Addierräder zunächst ein Hebel (20) verschwenkt wird, wodurch erstens der Schaltklinkenträger (i) ein wenig gedreht wird, so daß er die Sperrklinke (m) freigibt und zweitens in bekannter Weise ein Sperrzahn (7) aus einer auf der Welle (d) der Addierräder befestigten Sperrscheibe (5) ausgerückt wird, so daß dann die Drehung der Welle (d) behufs Nullstellung der Addierräder erfolgen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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