DE944176C - Selbstanzeigende Schiessscheibe - Google Patents
Selbstanzeigende SchiessscheibeInfo
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- DE944176C DE944176C DEJ2073A DEJ0002073A DE944176C DE 944176 C DE944176 C DE 944176C DE J2073 A DEJ2073 A DE J2073A DE J0002073 A DEJ0002073 A DE J0002073A DE 944176 C DE944176 C DE 944176C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
- F41J5/00—Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
- F41J5/18—Targets having hit-indicating means actuated or moved mechanically when the target has been hit, e.g. discs or flags
- F41J5/20—Targets having hit-indicating means actuated or moved mechanically when the target has been hit, e.g. discs or flags indicating which part of the target has been hit, i.e. the score
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Selbstanzeigende Schießscheibe Den selbstanzeigenden Schießscheiben der bisherigen Art haftete der Mangel ,an, daß die einwandfreie Funktion dadurch gefährdet wurde, daß .der Bleistaub in den beweglichen Teilen Klemmungen hervorrief, ferner, daß die heute vielfach geforderte Unterteilung des Zentrums nicht möglich war und schließlich, daß insbesondere die das Zentrum anzeigende Tafel nach dem Auftreffen der Kugel nur einen Augenblick, also viel zu kurze Zeit sichtbar wurde. Diese Mängel werden durch den Gegenstand der Erfindung dadurch abgestellt, daß die hintereinanderliegenden Stahlr=inge zentrisch mit zylindrischen Bohrungen versehen sind, die in durchbohrte Kugelpfannen münden und mittels federbeeinflußter Stäbe gegen Kugelkalotten angedrückt sind, während die das Zentrum bildende, auf einem verschiebbaren Rohr angeordnete Hülse einen Ring bildet, durch dessen Mittelpunkt verschiebbar ein Stelb hindurchgeführt ist, wobei Rohr und Stab mit Auswerferorganen versehen sind, die denselben zugeordnete Anzeigertafeln hoch bzw. seitlich auswerfen, und diese tetils durch Übergewicht, teils durch Arretierung in Anzeigestellung gehalten werden, wobei die Lösung aus der Arretierung und Rückführung - derselben in die Ausgangsstellung mittels eines gegenläufigen Schubelements vom Stand des Schützen aus erfolgen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fing. r einen Längsschnitt, Fig. 2 eine Rückansicht, während die Fig. 3, 4 und 5 Einzelteile zeigen; Fig. 6 zeigt eine Draufsicht auf Fig. 5 ; FKg. 7 zeigt die Anordnung der Schwenklagerung.
- In einer Schmutzsammel- und Führungsplatte r i.steine Hohlwelle 2 angeordnet, auf welche -durchbohrteKugelkalotten 3 aufg-e:schoben sind, die durch Abstand-hülsen 4 gegeneinandergehalten werden. Auf jede Kugelkalotte 3 wird ein Stahlring 5 mit entsprechender zentrischer Formgebung aufgeschoben. Die Stahlringe 5 sind so ausgebildet, daß sie um ein bestimmtes Maß (Fg. 3) über die Kalotte 3 hinausragen. Dadurch wird erreicht, daß Bleipartikelchen nach vorn abgeleitet werden, wodurch vermieden wird, daß dieselben sich in die Lagerungen der Ringe 5 hineindrängen. Diese Ausführung ist .in Fig. 3 dargestellt, wo Pfeil a das auftreffende Geschoß darstellt, wahrend Pfeil b die Richtung weist, in der die Bleiparti4elchen des zerschlagenen Geschosses nach außen wegfallen, wobei die nach innen fliegenden P-artikelchen in Richtung des. Pfeiles d aus der vorgelagerten Hohlkelhle 7 Weggeleitet werden. Ähnlich spielt sich der Vorgang nach dem Auftreffen des Geschosses bei den übrigen Ringen und eben der das Zentrum bildenden Hülse 8 ab, wie Pfeilrichtung g (Fig. 3) zeigt. Die Hülse 8 hat eine Bohrung, durch die ein Stab 9 hindurchfährt, welcher vorn am Ende aufgestaucht ist und. )in eine Spitze- io ausläuft. Dieser Stab g zeigt einerseits durch Auslösen von Zeigerorganen einen Treffer auf die Mitte des Zentrums an, während- die Spitze io dazu dient, die in der Zeichnung nicht dargestellte Pappschen!be zu den Ringen genau zu zentrieren. Die Hülse 8 ist auf einer verschiebbaren Hohlwelle -ii in der Hohlwelle-2 angeordnet, welcheeinen mit Nut i2 versehenen Ring 13 trägt. In die Nut 12 ragt ein um Bolzen 14 beweglicher Hebels 15. Bei Auftreffen des Geschosses auf die Zentrumshülse 8 vollführt das obere Ende des Hebels 15 daher einen kurzen Sehhag gegen den Stiel 16 einer Scheibe 17, welche nach oben schwingt, wobei der Arm 18 in senkrechter Stellung hinter einer Feder i9 einrastet. Das Rohr i i wird durch enhe Druckfeder 2o wieder nach vorn geführt. In derselben Weise kann auch ein Treffer auf die Zentrumsmitte angezeigt werden, indem auf Bolzen 21 ein zweites Aggregat 15 und 16 angeordnet ist, welches dann durch Stab 9 beeinflu ßt wird. Bei der auf ,der Zeichnung gezeigten Ausführungsform befindet sich an dem Stab g ein Finger 22, der mit seiner Rast 23 die Tafel 24 am Haken 25 festhält. Die Tafel 24 ist beweglich um .einen Bolzen 26, auf weichem eine Torsionsfeder 27 :angeordnet ist, deren freies Ende 28 von einem Haltefinger 29 (Fig. 4) des gegenläufigen Schuborgans 30 niedergeihalten wird. Wird nun der Stab g durch Geschoßaufprall. zurückgedrückt, dann löst sich idadurch Tafel 24 aus Rast 23 und schnellt nach oben in Anzeigestellung. Der Stab 9 wird durch Druckfeder 31 wieder vorgeschob:en. Die Anzeigertafeln 32, die Wert und Lage dies Treffers @anzeigen, werden durch Stäbe 33, die hinter den Ringen 5 angeordnet sind, ausgeschwenkt: Die Stäbe 33 werden durch Druckfedern 34 gegen die Ringe 5 angedrückt, wodurch die Ringe 5 zentrisch gegen die Kugelkalotten 3 gehalten werden. Durch diese Anordnung können ,(Iiie Ringe 5 außer einer aszilliereniden eine kurze axiale Bewegung ausführen. Und: diese beiden Bewegungen :bewirken, daß sich Splitter und Staub in ,ihrer Lagerung nicht festsetzen können. Diese Tatsache :ist entscheidend für das einwandfreie Funktionieren ,der ganzen Apparatur überhaupt. Die ,bisher beschriebenen Vorgänge haben die Elemente 17, 24 und, 32 in Aneetigesbellung gebracht, wo sie oerh argen, bis sie durch Drehen .einer Seilscheibe 35 mittels Schubstangen 36, -Gabelpaaren 37 wieder in die Ausgangsstellungen zurüchgelanbaen, und zwar vvde folgt: Bei Betätigung des Seilzuges 38 schiebt sich Gabelpaar 37 in entgegengesetzter R.ichtu.ng, wobei d:Ie Gabeln 37 die ausgeschwenkten ,Zeigertafeln 32 anheben und .bis zum Anliegen gegen die Auswerfer 39 (Fäg. 2) zurückführten.
- Die obere Gabel 37 ist mit einer Travers 40 (Fdg. 5) verbunden, in welcher sich ein Stift 41 befindet, der bei Aufwärtsbewegung gegen Arm 42 wirkt und Arm 18 dabei aus Feder i9 heraushebt. Wird -das obere- Schuborgan 30 mit Haltefinger 29 angehoben und idie Torsionsfeder 27 entlastet, ,dann fällt Tafel 24 in die Ausgangststellung zurück -und rastet in Finger 22 wieder ein. Durch Rückwärtsdrehen der Seilscheibe 35 wird Torsionsfeder 27 wieder gespannt. Die Tafel 24 ist erst dann wieder zum Anzeigen in Bereitschaft.
- Damit die Lagerung 43 der A:nzeigertafel 32 auf Welle 44 nicht über die ganze Länge trägt, wird entweder die mittlere Lagerfläche in Teil 43 ausgespart oder aber mit demselben Erfolg die Welle 44 bis .auf !kurze Lagerfläo`hen ausgenommen:
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Selbstanzeigende Schießscheibe, bei der Stahlringe hintereinander auf einer Hohlwelle angeordnet sind und hinter den Stahlringen Stäbe liegen, wiellche idie Stoßkraft des aufschlagenden Geschosses auf Anzeigeorgane übertragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stah@l.nnge (5) von federbeednflußten Stäben (33) 'an durchbohrte Kugelkalotten (3) ange-,drückt werden.
- 2. Schießschedbt nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrische Bohrung jedes Ringes (5) von vorn zunächst zylindrisch ist, dann in eine Pfanne für die Kugelkalotte (3) übergeht, worauf sie sich konisch erweitert.
- 3. Scheibe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Holdwellei (2) eine weitere die Zentrumshülsie (8) - tragende; federbelastete Hohlweille (i i) 'hn@rr#durchgeführt ist, ,die einen Nutenrüng (13) trägt, in. dessen Nut (12) ,das Ende eines zweiarmigen Hebels (i5) eingreift, der ein Anzeigeorg an (16, 17, 18) auslöst.
- 4. Scheibe nach Anspruch i bis 3, gekennzedchiet durch entgegengesetzt wirkende Schiebergabelm. (30, 35, 36, 37, 38), die die Anzeigeorgane (32, 18, 24) zurückführen.
- 5. Scheibe nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerflächen der Anzeigertaafeln (32) durch Aussparungen verkleinert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ2073A DE944176C (de) | 1950-09-22 | 1950-09-22 | Selbstanzeigende Schiessscheibe |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ2073A DE944176C (de) | 1950-09-22 | 1950-09-22 | Selbstanzeigende Schiessscheibe |
| DEJ7105A DE1035527B (de) | 1954-04-02 | 1954-04-02 | Selbstanzeigende Schiessscheibe |
| CH309599T | 1954-04-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE944176C true DE944176C (de) | 1956-06-07 |
Family
ID=27178324
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ2073A Expired DE944176C (de) | 1950-09-22 | 1950-09-22 | Selbstanzeigende Schiessscheibe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE944176C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035528B (de) * | 1953-04-04 | 1958-07-31 | Hans Johannsen | Selbstanzeigende mechanische Schiessscheibe |
-
1950
- 1950-09-22 DE DEJ2073A patent/DE944176C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035528B (de) * | 1953-04-04 | 1958-07-31 | Hans Johannsen | Selbstanzeigende mechanische Schiessscheibe |
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