DE299298C - - Google Patents

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DE299298C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/18Targets having hit-indicating means actuated or moved mechanically when the target has been hit, e.g. discs or flags
    • F41J5/20Targets having hit-indicating means actuated or moved mechanically when the target has been hit, e.g. discs or flags indicating which part of the target has been hit, i.e. the score

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf selbstanzeigende Scheiben derjenigen Art, bei der die Scheibe in einzelne ringförmige Abschnitte unterteilt ist, die durch ein auftreffendes Geschoß beeinflußt werden und außer einer Achsialverschiebung eine Kippbewegung ausführen, d. h. eine zusätzliche Zurückbewegung an demjenigen Teil ihres Umfanges, der durch das Geschoß getroffen wird. Diese Bewegung ίο wird auf angelenkte seitliche, Anzeigevorrichtungen übertragen, während die Scheibenziffern bzw. die Ringzahlen auf besondere Anzeiger übertragen werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Bauart derartiger Scheiben vereinfacht, und es erfolgt dies dadurch, daß ein besonderer Wertanzeiger für jeden Ringabschnitt zur Anwendung kommt, während gemeinsame Anzeigevorrichtungen für alle Ringabschnitte den Punkt des Ringes angeben] wo das Geschoß auftrifft.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung in den Fig. 1 bis 8 beispielsweise dargestellt, und zwar ist
Fig. ι eine Seitenansicht, und
Fig. 2 ein Grundriß einer Scheibe gemäß der Erfindung, wobei in Fig. 2 einige Teile fortgelassen sind.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht eines Scheibenabschnittes.
Fig. 4 ist eine Draufsicht auf eine abgeänderte Ausführungsform, während
Fig. 5 eine Endansicht darstellt.
Fig. 6 ist eine Einzelansicht einer weiteren Abänderung, und die
Fig. 7 und 8 zeigen in der Seitenansicht und im Grundriß eine andere Ausführungsform.
Die Scheibenabschnitte 1, 2, 3, 4 und 5 (s. Fig. ι und 2) sind in Abständen voreinander angeordnet und auf einer röhrenförmigen Welle 7 des Gestelles verschiebbar.
Der vordere Abschnitt, welcher die Scheibennummer 5 aufweist, sitzt an einer besonderen Stange 8, die in der hohlen Welle 7 verschiebbar ist und in ihrer Normallage entweder durch eine Feder 9 oder durch das Gewicht des Anzeigers gehalten wird. Diese Stange beeinflußt den Anzeiger 22. Zwischen den einzelnen Abschnitten der Scheibe befindet sich auf der Welle 7 je eine verschiebbare Hülse 10, 11, 12 und 13, welche mit Stoßstangen 14, 15, 16, 17 verbunden sind, die ihrerseits die Anzeiger 18, 19, 20 und 21 beeinflussen. Die Scheibenabschnitte 1, 2, 3, 4 werden in der Normallage durch eine Feder 23 gehalten, die zwischen der Hülse 10 und dem Rahmen angeordnet ist. Der Scheibenabschnitt 4 stößt gegen eine Nabe 24 der Welle 7.
Die Wertanzeiger sind an einer Welle 25 schwingbar, die im Rahmen 26 gelagert ist. Jeder Anzeiger besitzt an seiner Drehstelle < ein abgebogenes Auge oder einen Ansatz 28, auf den die oben genannten Stangen einwirken. An einem Arme 30 des Anzeigers sitzt eine Gelenkstange 31 mit einem Gewicht 32, um eine möglichst genaue Ausbalanzierung der Teile herbeizuführen.
Ein auf die Abschnitte 2, 3 und 4 auftretender Stoß wird, somit diese Abschnitte nach hinten verschieben, so daß in diesem
Falle die höchsten Scheibennummern zum Anzeigen gebracht werden.
Um gleichzeitig mit der Scheibennummer denjenigen Teil der Scheibe anzuzeigen, der getroffen ist, kommen besondere Einrichtungen zur Anwendung,, die in der Fig. ι veranschauicht, in Fig. 2 aber fortgelassen sind.
Hinter dem Abschnitt für den Einerringteil befinden sich zu gegenüberliegenden Seiten vier Schieber 35 (s. Fig. 1), die an Stangen 40 sitzen, die ihrerseits in dem Rahmen verschiebbar und mit Ansätzen 45 versehen sind. Letztere beeinflussen Arme 46 an den Seitenanzeigern 50. Diese Seitenanzeiger sind an einem schräg liegenden Zapfen 55 gelagert, damit sie infolge ihres Eigengewichtes nach der Normalstellung zurückkehren können (Fig. 3). Die Schieber sind an der Vorderseite mit Bolzen 59, 60, 61, 62 versehen, die
ao sich durch Löcher der Scheibenabschnitte bis zur Hinterseite des zugehörigen Scheibenabschnittes erstrecken. Wenn das Auftreffen eines Schusses eine Zurückschiebung eines Scheibenabschnittes an dem einen oder anderen Punkte zur Folge hat, so wird einer der genannten Bolzen beeinflußt und hierdurch eine Ausschwihgung des zugehörigen Seitenanzeigers herbeigeführt. Der Schieber 35 wird in seiner .Normalstellung durch eine Feder 65 gehalten, die sich gegen den Rahmen 6 abstützt. Durch Anordnung eines Anschlagririges für jeden Scheibenabschnitt kann gewünschtenfalls erreicht werden, daß sich nur der getroffene Scheibenabschnitt nach hinten verschiebt, während die anderen feststehend verbleiben.
Bei der in der Fig. 4 dargestellten Ausführungsform sind Federn 76 vorgesehen, die zwischen den einzelnen Scheiben abschnitten an Stelle der oben beschriebenen Hülsen vorgesehen sind. Die Schieber 35 sind an einer verschiebbaren Stange 40 befestigt, die mit einem Auge oder Ansatz 45 versehen ist und die Seiten anzeiger in der oben beschriebenen Weise bewegt. Diese seitlichen Anzeiger sind in der Fig. 4 weggelassen. Die Stoßstangen, von denen für jeden Scheibenabschnitt, mit Ausnahme desjenigen für den fünften, vier zur Anwendung kommen, sind zu gegenüberliegenden Seiten angeordnet und sowohl im Rahmen als auch an den Schiebern 35 verschiebbar, an deren Vorderseite sie mit Ringen 77 versehen sind. Durch einen auftreffenden Stoß wird somit der Schieber beeinflußt und nimmt die Stange nach hinten mit. Demzufolge wird der Seitenanzeiger ausgeschwungen und zur selben Zeit der Wertanzeiger aufwärts geschwungen. Bei dieser Ausführungsform werden die Stoßstangen somit direkt von dem Scheibenabschnitt beeinflußt. Diese Anordnung zeitigt den Vorteil, daß jeder Scheibenabschnitt von dem anderen unabhängig ist, so daß er durch das Auf treffen eines Geschosses o. -dgl. leichter beeinflußt werden kann.
Anstatt die Scheibenabschnitte in verschie- 65-denen' Ebenen, wie oben beschrieben ist, anzuordnen, können sie auch, wie aus Fig. 6 hervorgeht, in einer Ebene angebracht werden. Dies ist von besonderem Vorteil für Scheiben von großen Abmessungen. In diesem Falle können vier Stoßstangen 70 an jedem Scheibenabschnitt angebracht und durch eine Gelenkverbindung 71 mit ihm verbunden sein. Diese. Stangen werden in dem Rahmen 6 geführt und sind mit festsitzenden Ringen 72 versehen, welche auf die Schieber 73 einwirken. Letztere sind an der Hinterseite des Rahmens angebracht und an einer Stange 40 befestigt, welche ebenfalls in dem Rahmen 6 geführt und mit einem Auge oder Ansatz 45 versehen ist, Dieses Auge beeinflußt den nicht dargestellten Seitenanzeiger. Der Schieber wird in seiner Normallage entweder durch eine Feder oder durch das Gewicht des Anzeigers gehalten. Der Schieber 73 kann in diesem Falle auch an der Vorderseite des Rahmens 6 angeordnet werden.
Bei Verwendung der beschriebenen Scheibe kann der Übelständ auftreten, daß man den Ausschlag des Wertanzeigers nicht schnell genug aufzeichnen kann, um gleichzeitig den Ausschlag des Seitenanzeigers zu vermerken. Dieser Nachteil kann dadurch vermieden werden, daß die seitlichen Anzeiger so ausgebildet werden, daß ihr Ausschlag für eine längere Zeit sichtbar gemacht wird. Selbstverständlich kann auch die umgekehrte Anordnung getroffen werden, woselbst die Wertanzeiger so angeordnet sind, daß sie für eine längere Zeit sichtbar sind, oder es kann auch jedes Anzeigesystem nach diesem Prinzip ausgebildet werden. Um den Ausschlag des Anzeigers für eine längere Zeit sichtbar zu machen, ist die Anzeigerplatte nach der vorliegenden Erfindung als drehbares Glied ausgebildet, welches bei seiner Drehung in dem Moment der Anzeigung sichtbar wird, während der nicht beeinflußte Anzeiger verborgen bleibt. Die Fig. 7 und 8 zeigen eine Ausführungsform für die Seitenanzeiger, welche in dieser Weise wirken. 70 bezeichnet drei Stoßstangen, deren Anordnung und Wirkungsweise mit Bezug auf die Wertanzeiger dieselbe ist, wie oben beschrieben wurde. Ein Schieber 80 ist auf diesen Stoßstangen so angeordnet, daß er durch eine Feder 81 gegen Augen oder Ringe 82 auf diesen Stangen gehalten wird. Der Schieber wird somit nach rechts verschoben, wenn irgendeine der Stoßstangen durch eine auf den Scheibenabschnitt auftreffende Kugel beeinflußt wird, und wird darauf unmittelbar nach der dargestellten Lage zurückgeführt.
Der Schieber besitzt einen aufwärts gebogenen Ansatz, und sein oberes Ende ist winklig nach vorn abgebogen, so daß es sich mit seinem Ende 83 dicht an den Abschnitt für die Einer legt. An der Oberseite dieses winkelförmigen Teiles ist eine annähernd horizontale Stange 84 gelagert, welche etwas um den Schwingzapfen 85 kippen kann, und welche in der Normallage durch eine Feder 86 gehalten wird, die auf das vordere Ende dieser Stange einwirkt. Das hintere Ende dieser Stange beeinflußt den Seitenanzeiger, welcher aus einer Platte 88 besteht, die um die beiden Schwingzapfen 87 schwingbar ist und welche die Gestalt eines H aufweist. Diese Platte, deren Ebene parallel, zur Achse der Schwingzapfen verläuft; jedoch unterhalb der letzteren liegt, wird beständig infolge der Lage dieser Achse mit Bezug auf den Schwerpunkt der Platte in horizontaler Stellung gehalten. Wenn jedoch der Schieber durch eirie der Stoßstangen vorwärts bewegt wird, derart, daß der Ansatz 84 gegen den Mittelteil der Platte anstößt, so wird letztere infolge der exzentrischen Stellung des Mittelteiles in schnelle Umdrehung versetzt. Dies hat zur Folge, daß die Flügel der Scheibe über der Scheibenkante sichtbar werden, solange die Platte sich in Umdrehung befindet. Auf diese Weise wird genügend Zeit geschaffen, um die Wertanzeigung aufzuzeichnen, und um außerdem Kenntnis von dem Ausschlag des seitlichen Anzeigers zu nehmen.
Es ist wünschenswert, dieses System auch für die Wertanzeigung zu wählen, wobei die Platte 88 mit einer verschiedenen Anzahl von Flügeln von etwas anderer Gestalt versehen wird, so daß hierdurch der Wert der Scheibe angegeben werden kann. Die Platte 88 kann in geeigneter Weise als Wertanzeiger für den Einerabschnitt dienen, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist. Dieser Abschnitt wirkt hierbei mit dem Ende 83 des Schiebers 80 zusammen.

Claims (8)

Patent-Ansprüche:
1. Selbstanzeigende Scheibe, bestehend aus einzelnen ringförmigen, durch das auftreffende Geschoß bewegten Ringabschnitten, die so gelagert sind, daß sie außer der dem ganzen Ringabschnitt erteilten Achsialverschiebung eine Teilverschiebung an derjenigen Stelle des Umfanges ausführen, wo das Geschoß auftrifft, dadurch gekennzeichnet, daß sich diese Bewegung auf angelenkte, für sämtliche Scheibenabschnitte gemeinsame seitliche Anzeiger überträgt, während der Scheibenringwert auf besondere Anzeiger übertragen wird.
2. Ausführungsform der selbstanzeigenden Scheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenabschnitte (ι, 2, 3. 4) an einer feststehenden, röhrenförmigen Welle (7) verschiebbar und zwischen ihnen verschiebbare Hülsen (10, ii, 12, 13) mit Stoßstangen (14, 15, 16, 17) angeordnet sind, deren freie Enden schwing-' bare Anzeiger beeinflussen, während die Stange (8) des mittleren Scheibenabschnittes durch die Welle (7) hindurchgeführt wird und mit ihrem freien Ende einen besonderen Anzeiger beeinflußt "(Fig. 1 und 2).
3. Ausführungsform der Scheibe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an gegenüberliegenden Seiten hinter den Scheibenabschnitten Schieber (35) an Stangen (40) sitzen, die im Rahmen geführt und mit Ansätzen (45) versehen sind und einen Arm" (46) an den Seitenanzeigern (50) beinflussen, wobei jeder Schieber nach vorn ragende Bolzen (59, 60, 61, 62) besitzt, welche durch die Scheibenabschnitte hindurchgehen und kurz bis zu dem Scheibenabschnitt reichen, der zu dem betreffenden Bolzen gehört, so daß letzterer getroffen wird, wenn der Scheibenabschnitt nach hinten gedreht wird.
4. Ausführungsform -der Scheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wertanzeiger einen Arm aufweisen, an dessen freiem Ende ein Gewicht zwecks Ausbalanzierung der Wertanzeiger hängt.
5. Ausführungsform der Scheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Scheibenabschnitten Federn angeordnet sind und hinter jedem Scheibenabschnitt unter seiner direkten Wirkung Stoßstangen im Rahmen verschiebbar sind, um die Wertanzeiger zu beeinflussen, wobei die genannten Stoßstangen mit festsitzenden Ringen versehen sind, die vor einem Schieber (35) liegen, dessen Stange (40) einen Ansatz zur Beeinflussung der Seitenanzeiger aufweist (Fig. 4).
6. Ausführungsform der Scheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßstangen (70) mittels Gelenkverbindungen an gegenüberliegenden Seiten der Scheibenabschnitte in einer Ebene so angeordnet werden, daß sie in dem Rahmen verschiebbar sind, wobei die hinteren Enden der genannten Stangen mit weiteren Stangen schwingbar verbunden sind, welche in einer Schrägrichtung behufs Beeinflussung der Wertanzeiger verschoben werden können, während die Stoßstangen Ringe (72) zur Beeinflussung der Schieber (73) aufweisen, die ihrerseits an einer im Rahmen geführten Stange (40) sitzen und einen Ansatz (45) aufweisen, der die Seitenanzeiger beeinflußt (Fig. 6).. . ,
7. Ausführungsform der Scheibe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anzeigerplatte als drehbares Glied so gelagert und im Gleichgewicht gehalten wird, daß sie hinter der Scheibe während der Ruhelage verborgen bleibt, während sie bei der Beeinflussung durch eine Stoßstange in schnelle Umdrehung versetzt wird, so daß sie für eine längere Zeit sichtbar wird (Fig. 7 und 8).
8. Ausführungsform der Scheibe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigerplatte aus einer an zwei Schwingzapfen gelagerten Platte besteht, deren Schwerpunkt unter der Achse der Schwingzapfen liegt, so daß die Platte in ihrer Ruhelage eine Horizontalstellung einnimmt, wobei die genannte Platte zungenförmige Ausschnitte aufweist, die sich bis nahe an die Mitte erstrecken, während ein durch die Stoßstangen beeinflußtes Glied (84) gegen den schmalen, mittleren Teil der Platte anstößt, um diese in schnelle Umdrehung zu setzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT299298D 1916-05-08 Active DE299298C (de)

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