DE469382C - Papierschlittenschaltvorrichtung fuer Schreibmaschinen - Google Patents

Papierschlittenschaltvorrichtung fuer Schreibmaschinen

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DE469382C
DE469382C DEZ15876D DEZ0015876D DE469382C DE 469382 C DE469382 C DE 469382C DE Z15876 D DEZ15876 D DE Z15876D DE Z0015876 D DEZ0015876 D DE Z0015876D DE 469382 C DE469382 C DE 469382C
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Germany
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grooves
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LUDWIG WALTHER ZANGENBERG
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LUDWIG WALTHER ZANGENBERG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms
    • B41J19/18Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
    • B41J19/20Positive-feed character-spacing mechanisms
    • B41J19/32Differential or variable-spacing arrangements

Landscapes

  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)

Description

  • Papierschlittenschaltvorrichtunü für Schreibmaschinen Die Erfindung betrifft solche Papierschlittenschaltvorrichtungen von Schreibmaschinen. bei welchen eine der wirklichen Breite der Schriftzeichen entsprechende Schaltung des Papierschlittens dadurch bewirkt wird, daß jedem einzelnen Tastenhebel ein Hilfshebel zugeordnet ist, welcher einen der jeweilig zu schreibenden Buchstabenbreite entsprechenden Ansatz trägt. der beim Herabdrücken des Tastenhebels eine unter Federwirkung stehende Stange bewegt, die die Fortschaltung des Papierschlittens um die jeweilige Buchstabenhreite ohne Verwendung einer besonderen Wagenantriebsfeder bewirkt.
  • Die bekannten Anordnungen dieser Art hatten den Nachteil, daß die Bewegung des Papierschlittens während der Anschlagsbewegung der Type erfolgte, wodurch eine unklare Schrift entstand. Um diesen Nachteil zu beseitigen, sind erfindungsgemäß auf der die Fortschaltung des Papierschlittens bewirkenden Stange Krallen lose schwingbar angeordrret, «-elche sich beim Vorschieben der Stange i f in die Längsnuten 20 einer Trommel i einlegen und beim Loslassen des Tastenhebels 1, 2 die Trommel i9 drehen, wobei dann diese Drehung der Trommel ig unter Vermittlung von Kegelrädern 2i, --22 auf die den Papierschlitten io bewegende Zahnstange i i in bekannter Weise übertragen wird. Außerdem war bei den bekannten Anordnungen die Größe des Schaltschrittes Schwankungen unterworfen, da der Schaltschritt von der jeweiligen Stellung der Schaltklinke zu dem von ihm zu betätigenden Schaltradzahn abhing. Voraussetzung für eine gleichmäßige Schaltweite war ein großes Schaltrad mit sehr vielen Schaltzähnen; Bedingungen, denen aber durch die Einbaumöglichkeit und die Notwendigkeit einerdieBetriebssicherheitgewährleistenden, möglichst großen Zahntiefe enge Grenzen gezogen waren. Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, (laß die Antriebstrommel mit wenigen gleichen Längsnuten 2o versehen ist, während die in diese Nuten eingreifenden Krallen 18 verschieden lange Eingreifarme c aufweisen. <fieren Länge derart abgestuft ist, daß die Eingriffskanten der Eingreifarme auf einer Diagonalen einer Längsnut 2o der Trommel i g liegen, wobei die Anzahl der Krallen und der Nuten 2o so groß ist, wie es die gewünschte Genauigkeit verlangt. Schließlich ermöglicht die Erfindung, daß das Rückschieben des Papierschlittens, beispielsweisezurEinstellung einer neuen Zeile, vollkommen geräuschlos erfolgen kann, dadurch, daß durch Druck auf einen neben den Tasten endenden Hebel 24 eine unter den Krallen verlaufende Stange 26 angehoben wird, -welche sämtliche Krallen 18 aus den Nuten 2o der Trommel i g gleichzeitig hochhebt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist schematisch in den Abbildungen dargestellt. Abb. i zeigt die für die Erfindung wesentlichen Teile einer Schreibmaschine in Draufsicht.
  • Abb. 2 ist ein Längsschnitt nach der Linie a-b der Abb. i.
  • Ahl). 3 und 4 zeigen Einzelheiten.
  • Mit dem Tastenhebel i ist fest ein Arm 2 verbunden, der an seinem freien Ende die der Breite des Buchstabens entsprechenden Ans* tze 3 trägt. 5 ist eine vor sämtlichen Ansätzen 3 waagerecht verlaufende Schiene, deren Enden in j e einem um den Bolzen 6 schwingbaren Arm 7 liegen. Die Bewegung der Ansätze 3 bzw. der Schiene 5 wird durch eine Schiene 8 übertragen, welche mit dein Arm 7 durch den Bolzen 9 gelenkig verbunden ist.
  • Der Papierschlitten io trägt die Zahnstange i i, welche durch die Schalttrommel 19 unter Vermittlung des KegelradgetrieLes 2i, 22 und des Zahnrades 12 getrieben wird.
  • Die Schiene 8 ist gelenkig mit einer Stange 14. verbunden, welche in einem Lager 15 befestigt ist. das um den Drehpunkt 16 schwingen kann. Am oberen Ende der Stange 14 ist eine waagerecht verlaufende Stange 17 angebracht, auf welcher lose schwingbar die Krallen 18 angebracht sind. Unterhalb der Krallen 18 ist die mit Längsnuten 2o versehene Schalttrommel i9 angebracht. Diese ist in der Mitte unterbrochen, um Platz zu gewinnen für die Kegelräder 2i, welche durch eine bekannte Kupplung für den Rechts- oder Linksgang des Papierschlittens mit dem Kegelrad 22 in Eingriff gelangen, von welchem in bekannter Weise das Zahnrad 12 fortgeschaltet wird.
  • Die Anordnung der Krallen 18 isst in den Abb. 3 und .4 gesondert dargestellt. Jede der Krallen 18 ist mit einer Nase 23 versehen. Die Entfernung c der Nasenkante vom Drehpunkt 17 der Kralle ist bei allen Krallen verschieden groß, und zwar nimmt dieselbe von Kralle zu Kralle derart ab bzw. zu, daß die Eingriffskanten e der Eingreifarme auf einer Diagonalen d einer Längsnut 2o der Trommel i 9 liegen, wie es in Abb. 3 in Draufsicht scheinatisch dargestellt ist. Abb. 6 zeigt die Stellung der Krallen nach bewirktem Vorschub derselben durch Tastendruck, wobei die Bewegung des Wagens noch nicht erfolgt ist. Bei dein Vorschub tritt eine Anzahl Krallen in die Zahnlücke ein. Wird nun die Taste losgelassen und durch die Feder 3o die Stange 17 mit den Krallen zurückbewegt, so kommt diejenige Kralle, die zuletzt in die Nut eingefallen ist, sofort mit Zahnflanke der Trommel i9 in Eingriff und veranlaßt die Drehung derselben und damit die Fortschaltung des Papierwagens. Die Genauigkeit des Papierschlittenvorschubes kann durch die Anwendung einer großen Anzahl von Krallen 18 sehr erhöht werden, da sich Abstufungen von o,o2 mm der Länge c ohne Schwierigkeit durchführen lassen. Bei äo Nuten 2o beispielsweise auf der Walze 19 und i 5o Krallen 18 ist eine Anordnung geschaffen, die einem Zahnrad von 3000 Zähnen zur Vorschaltung des Papierschlittens entspricht.
  • Um ein geräuschloses Rückschieben des Papierschlittens, wie es beispielsweise zur Einstellung einer neuen Zeile erforderlich ist, zu bewirken, ist ein Hebel 24 vorgesehen, der um den Punkt 25 drehbar ist und an seinem hochgebogenen Ende eine waagerecht verlaufende Stange 26 trägt, die unter den Krallen 18 liegt. Durch Druck auf die mit dem Hebel 24. verbundene Taste wird die Stange 26 hochgehoben, und bei dieser Bewegung hebt die Stange 26 alle Krallen 18 hoch und entfernt sie aus den Nuten 2o. Die Trommel i9 kann nunmehr ungehindert gedreht werden, was besonders zweckmäßig von vorn erfolgt, indem neben den Tasten ein Kettenrad 27 angeordnet ist, dessen Kette 28 über einem auf der Welle der Trommel i9 befestigten Kettenrad 29 läuft.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Papierschlittenschaltvorrichtung für Schreibmaschinen, bei welcher eine der wirklichen Breite der Schriftzeichen entsprechende Schaltung des Papierschlittens dadurch bewirkt wird, daß jedem einzelnen Tastenhebel ein Hilfshebel zugeordnet ist, welcher einen der jeweilig zu schreibenden Buchstabenbreite entsprechenden Ansatz trägt, der beim. Herabdrücken des Tastenhebels eine unter Federwirkung stehende Stange bewegt, die die Fortschaltung des Papierschlittens um die jeweilige Buchstabenbreite ohne Verwendung einer besonderen Wagenantriebsfeder bewirkt, -dadurch gekennzeichnet, daß auf dieser Stange (17) Krallen (18) lose schwingbar angeordnet sind, welche sich bei Verschieben der Stange (17) in die Längsnuten (2o) einer Trommel (i9) einlegen und beim Loslassen des Tastenhebels (1, 2) die Trommel (i 9) drehen, wobei dann diese Drehung der Trommel (19) unter Vermittlung von Kegelrädern (21, 22) auf die den Papierschlitten (io) bewegende Zahnstange (i i) in bekannter Weise übertragen wird.
  2. 2. Papierschlittenschaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (i9) mit wenigen gleichen Längsnuten (2o) versehen ist, während die in diese Nuten eingreifenden Krallen (18) verschieden lange Eingreifarme (c) aufwei. en. deren Dinge derart abgestuft ist. daß die Eingriffskanten der Eingreifarme auf einer Diagonalen einer Längsnut Ego) der Trommel (t g) liegen, wo?-ei die Anzahl der Krallen und der N Uten (20:) so groß ist, wie es die gewünschte Genauigkeit verlangt. 3. 1'apierschlittenschaltvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekenrizeichnet, daß durch Druck auf einen neben den Tasten endenden Hebel (24) eine unter den Krallen verlaufende Stange (26) angehoben wird, welche sämtliche Krallen (18) aus den Nuten (2o) der Trommel (1 g) gleichzeitig hochhebt und dadurch ein geräuschloses Rückschieben des Papierschlittens, wie z. B. zur Einstellung einer neuen Zeile, ermöglicht.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1049879B (de) * 1955-12-30 1959-02-05 IBM Deutschland Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft m.b.H., Sindelfingen (Württ.) Schalteinrichtung an Büromaschinen mit Typenhebelgetriebe, insbesondere Schreibmaschinen
DE1077677B (de) * 1955-04-25 1960-03-17 Adlerwerke Kleyer Ag H Schrittschaltvorrichtung an Schreib- und aehnlichen Maschinen fuer unterschiedliche Schaltschrittlaengen
DE1137042B (de) * 1954-10-18 1962-09-27 Underwood Corp Papierwagenschaltvorrichtung mit Zahntrieb an Schreib- und aehnlichen Maschinen fuer proportionale Buchstabenschaltung
DE975956C (de) * 1948-07-08 1962-12-27 Ibm Deutschland Schalteinrichtung an druckenden Bueromaschinen mit Typenhebelgetriebe, insbesondere Schreibmaschinen

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DE1077677B (de) * 1955-04-25 1960-03-17 Adlerwerke Kleyer Ag H Schrittschaltvorrichtung an Schreib- und aehnlichen Maschinen fuer unterschiedliche Schaltschrittlaengen
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