DE468063C - Vorrichtung zur Herstellung und Ausbesserung von Eisenbahnfahrzeugen im Fliessverfahren - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung und Ausbesserung von Eisenbahnfahrzeugen im Fliessverfahren

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Publication number
DE468063C
DE468063C DEV22828D DEV0022828D DE468063C DE 468063 C DE468063 C DE 468063C DE V22828 D DEV22828 D DE V22828D DE V0022828 D DEV0022828 D DE V0022828D DE 468063 C DE468063 C DE 468063C
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DE
Germany
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flow process
production
repair
wagons
railway vehicles
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Expired
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DEV22828D
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Joseph Voegele AG
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Joseph Voegele AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J1/00Turntables; Traversers; Transporting rail vehicles on other rail vehicles or dollies
    • B61J1/10Traversers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)

Description

im Fließverfahren
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung und Ausbesserung von Eisenbahnfahrzeugen, insbesondere von Eisenbahnwagen im Fließverfahren. Die Erfindung knüpft an dasjenige Fließverfahren an, bei welchem eine beliebige Anzahl von Fahrzeugen parallel zu ihrer Längsrichtung nebeneinander aufgestellt und die Fahrzeuge zusammen mit den an der Vorrichtung beteiligten Arbeitern quer zu ihrer Längsrichtung bewegt werden. Die Erfindung bringt eine Neuerung in der Ausführung des Fließbandes, deren wirtschaftlicher Wert darin liegt, daß die Herstellung des Fließbandes, das im Hinblick auf die Länge der Fahrzeuge immerhin eine beträchtliche Breite besitzt, sich außerordentlich einfach und billig vollzieht; gleichzeitig ist der Forderung Genüge geleistet, daß an bestehenden Anlagen wesentliche, bauliche Veränderungen, insbesondere das Versetzen von Dachsäulen u. dgl., entbehrlich werden. Die erfolgbegründenden Mittel der Erfindung bestehen darin, daß das geradlinig oder auch im Kreise sich bewegende Fließband aus zwei Reihen selbständiger, kleiner Tragwagen besteht, die einen dem Radstand der im allgemeinen zu behandelnden Fahrzeugen entsprechenden mittleren Abstand besitzen, während der zwischen den Tragwagen Hegende Teil des Transportbandes durch einen höhengleichen Streifen des Erdbodens gebildet wird. Die Tragwagen lassen sich mit einem geringen Kostenaufwand einschl. des zugehörigen Laufgleises herstellen, während der zwischen ihm liegende feststehende Fließbandstreifen durch ein Gerüst oder eine Aufmauerung bequem gewonnen werden kann. Zur Erläuterung des Erfindungsgedankene ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 einen Querschnitt durch das Fließband und Abb. 2 den zugehörigen Grundriß.
Das Beispiel knüpft an ein geradlinig sich bewegendes Fließband an; es wird gebildet aus den Tragwagen A und B, welche auf den Schienen c und d laufen. Die Wagen α sind bei a1 und die Wägern b bei b1 miteinander gekuppelt; sie besitzen einen dem Radstand der am meisten zu behandelnden Fahrzeuge angepaßten Abstand. In Abb. 1 ist ein Fahrzeug C angedeutet. Der zwischen den beiden Tragwagenreihen A und B liegende Teil des Fließbandes wird durch einen feststehenden Streifen e des Erdbodens gebildet, der höhengleich ist mit den Plattformen a? und b2 der Tragwagen.
Die Länge L der Tragwagen ist so gewählt, daß die Arbeiter noch bequem seitlich von den Fahrzeugen C arbeiten können. Es ist möglich, den feststehenden Fließbandstreifen e durch Bohlen o. dgl. zu überbrücken, so daß auch die auf diesem Streifen tätigen Arbeiter sich selbsttätig mit dem Fließband weiterbewegen.
Dias Zuführungsgleis f führt sowohl über die Transportwagen A, B wie auch über den feststehenden Streifen e. Der Gleisabschnitt/1 oder /2 kann auf einer besonderen Schiebebühne ,angeordnet sein, so daß jederzeit Fahrzeuge C der Fließreihe entnommen werden können.
Es sind im Eisenbahnbetrieb Einrichtungen bekannt, bei denen Eisenbahnfahrzeuge von zwei parallel laufenden Tragbändern getragen werden; dlas sind aber nichts anderes als schiebebühnenartige Rangiervorrichtungen, um Fahrzeuge von einem Gleise auf ein paralleles Nachbargleis umsetzen zu können.
Außerdem ist der zwischen den Tragbändern bestehende feste Bodenstreifen von sehr geringer Länge und ohne jede technische Bedeutung, während beim Erfindungsgegenstand dieser Streifen als Werkplatz dient und für die eigentlichen Herstellungsarbeiten unerläßlich ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zur Herstellung und Ausbesserung von Eisenbahnfahrzeugen im Fließverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß das Fließband aus zwei selbständigen Tragwagenreihen (A, B) besteht und der zwischen den Tragwagenreihen liegende Teil des Fließbandes durch einen feststehenden Streifen (e), der mit Fahrgleisen (/) versehen- ist, gebildet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI
DEV22828D Vorrichtung zur Herstellung und Ausbesserung von Eisenbahnfahrzeugen im Fliessverfahren Expired DE468063C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4057018A (en) * 1975-03-18 1977-11-08 Bertin & Cie Transfer system for long vehicles such as wagons

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4057018A (en) * 1975-03-18 1977-11-08 Bertin & Cie Transfer system for long vehicles such as wagons

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