DE445494C - Zug- und Stossvorrichtung fuer motorisch angetriebene, auf Schienen laufende Fahrzeuge mit niedrig liegender Plattform zum Befoerdern von Lasten - Google Patents

Zug- und Stossvorrichtung fuer motorisch angetriebene, auf Schienen laufende Fahrzeuge mit niedrig liegender Plattform zum Befoerdern von Lasten

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DE445494C
DE445494C DEM93789D DEM0093789D DE445494C DE 445494 C DE445494 C DE 445494C DE M93789 D DEM93789 D DE M93789D DE M0093789 D DEM0093789 D DE M0093789D DE 445494 C DE445494 C DE 445494C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBENAM 13. JUNI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 445 494 KLASSE 20 h GRUPPE 7
(Mgsj8g IIj20h)
Gottwalt Müller in Berlin-Pankow.
Zug- und Stoßvorrichtung für motorisch angetriebene, auf Schienen laufende Fahrzeuge mit niedrig liegender Plattform zum Befördern von Lasten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. März 1926 ab.
Zum Befördern von Lasten in Fabriken, Werkstätten u. dgl. benutzt man vielfach motorisch angetriebene, auf Schienen laufende Fahrzeuge mit niedrig liegender Plattform, die den bekannten, im Eisenbahnbetrieb gebräuchlichen Bahnmeisterwagen ähneln. Die Plattform solcher Fahrzeuge muß einerseits niedrig liegen, um die zu befördernden Lasten nicht unnötig heben und bequem abladen zu können, und anderseits von allen vor- oder
hochstehenden Teilen frei gehalten werden, damit diese beim Beladen z. B. mit Schienen nicht hinderlich sind. Infolgedessen würden auch fest mit dem Fahrzeug verbundene Zug-5 oder Stoßvorrichtungen hinderlich sein, wenn sie in normaler Höhe, d. h. so hoch über der Schienenoberkante angeordnet werden, wie sie z. B. an Eisenbahnwagen u. dgl. stehen.
Nun ist es aber offenbar erwünscht, diese
ίο Fahrzeuge auch zum Stoßen oder Ziehen von
solchen Wagen verwenden zu können, deren Zug- und Stoßvorrichtungen in normaler Höhe über Schienenoberkante stehen.
Die Erfindung ermöglicht es, Fahrzeuge J-5 der eingangs genannten Art für beide Zwecke verwendbar zu machen, nämlich sie bequem und unbehindert beladen und entladen sowie zum Stoßen oder Ziehen von Eisenbahnwagen u. dgl. benutzen zu können. Zu diesem so Zweck sind an den Stirnwänden des Fahrzeuges in Haltern stehende bzw. in Haltern senkrecht verschiebbare oder um wagerechte Achsen klappbare Bohlen angebracht, die einerseits herausgenommen, herabgeschoben oder niedergeklappt über die Plattform des Fahrzeuges nicht hervorstehen, deren Beladung also nicht hindern, und die anderseits eingesteckt, emporgezogen oder emporgeklappt hinreichend weit über die Plattform des Fahrzeuges emporragen, um mit höher liegenden Zug- und Stoßvorrichtungen anderer Wagen zusammenwirken zu können.
Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des neuen Fahrzeuges dargestellt. Die Abb. 1 bis 3 zeigen die erste Ausführung in Seiten- und Stirnansicht sowie im Grundriß. Die Abb. 4 und 5 bzw. 6 und 7 zeigen die zweite bzw. dritte Ausführung je in Seiten- und Stirnansicht.
Bei allen Ausführungen liegt die Plattform A so niedrig, als es die Unterbringung des nicht mitgezeichneten Motors usw. zuläßt. Wird das Fahrzeug nur zum Befördern von Lasten verwendet, so hat es keine Teile, die über seine Plattform hervorragen, so daß es bequem und unbehindert beladen und entladen werden kann. Will man jedoch das Fahrzeug zum Stoßen oder Ziehen von Eisenbahnwagen o. dgl. verwenden, so muß es mit einer Zug- und Stoßvorrichtung versehen werden, die dann bis zu der Zug- und Stoßvorrichtung des Eisenbahnwagens o. dgl. hinaufreichen muß.
Zu diesem Zweck dienen Bohlen C, die bei der ersten Ausführung (Abb. ι bis 3) in bügelförmige Halter B an den beiden Stirnseiten des Fahrzeuges eingesetzt werden. Bei der zweiten Ausführung (Abb. 4, 5) sind die Halter B als Taschen ausgestaltet, in denen die Bohlen C hoch oder tief eingestellt werden können. Bei der dritten Ausführung (Abb. 6,7) sind an beiden Stirnseiten des Fahrzeuges um wagerechte Achsen D klappbar angebrachte Bohlen C vorgesehen.
Die Bohlen C können selbst zwar nur als Stoßvorrichtungen dienen, lassen sich aber auch als Zugvorrichtungen verwenden, indem man z. B. eine Kette um sie legt, die an den zu ziehenden Eisenbahnwagen o. dgl. angeschlossen wird.
Bei der ersten Ausführung (Abb. 1 bis 3) stehen die Bohlen C in der Gebrauchsstellung aufrecht, so daß sie gewissermaßen Mittelpuffer bilden. Bei der zweiten und dritten Ausführung (Abb. 4, 5 bzw. 6, 7) liegen die Bohlen C wagerecht und erstrecken sich über die ganze Breite der Plattform, so daß sie gewissermaßen zwei Seitenpuffer bilden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Zug- und Stoßvorrichtung für motorisch angetriebene, auf Schienen laufende Fahrzeuge mit niedrig liegender Plattform zum Befördern von Lasten, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stirnwänden, des Fahrzeuges in Haltern (B) steckende bzw. in Haltern (B) senkrecht verschiebbare oder um wagerechte Achsen (D) klappbare Bohlen (C) angebracht sind, die einerseits herausgenommen, herabgeschoben oder niedergeklappt über die Plattform (A) des Fahrzeuges nicht hervorstehen, deren Beladung also nicht hindern, und die anderseits eingesteckt, emporgezogen oder emporgeklappt hinreichend weit über die Plattform (A) des Fahrzeuges emporragen, um mit höher liegenden Zug- und Stoßvorrichtungen anderer Wagen zusammenwirken zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BEIlUN. (!6DHUCIKT ]N DSR
DEM93789D 1926-03-26 1926-03-26 Zug- und Stossvorrichtung fuer motorisch angetriebene, auf Schienen laufende Fahrzeuge mit niedrig liegender Plattform zum Befoerdern von Lasten Expired DE445494C (de)

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