DE467352C - Acetylenapparat nach dem Verdraengungssystem mit beweglicher Gassammelglocke - Google Patents

Acetylenapparat nach dem Verdraengungssystem mit beweglicher Gassammelglocke

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DE467352C
DE467352C DEG68584D DEG0068584D DE467352C DE 467352 C DE467352 C DE 467352C DE G68584 D DEG68584 D DE G68584D DE G0068584 D DEG0068584 D DE G0068584D DE 467352 C DE467352 C DE 467352C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H9/00Acetylene gas generators according to Dobereiner's principle with fixed carbide bell

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Control Or Security For Electrophotography (AREA)

Description

  • Acetylenapparat nach dem Verdrängungssystem mit beweglicher Gassammelglocke Die Erfindung betrifft einen Acetvlenapparat nach dem Verdrängungssv stein mit einer beweglichen Gassaminelglocke, bei welcher der Entwickler oder mehrere solche je von einer besonderen Entwicklerglocke bedeckt sind.
  • Bei den bekannten Apparaten dieser Art tritt die Sammelglocke ganz oder größtenteils während des Betriebes aus dem Sperrwasser heraus. Dies hat den Nachteil, daß die Glocke sehr heiß wird und das in ihr aufgespeicherte Gas ungenügend gekühlt wird, wodurch die Beschaffenheit des Gases leidet. Andererseits sind Acetvlenapparate mit feststehender Glocke bekannt, bei denen sich die Glocke beständig unterhalb des Wasserspiegels befindet. Diese Apparate haben aber den Nachteil, daß sich der Gasdruck bedeutend erhöht, wenn sich die Glocke ganz mit Gas füllt, und der Apparat daher einer sehr hohen Wasservorlage und einer beständigen Regelung des Gasdruckes beim Arbeiten mit dem Schweißbrenner bedarf, wodurch Zeit-und Gasverlust und- schlechte Oualität des Gases bedingt werden.
  • Gemäß der Erfindung ist der Hub der beweglichen Gassainmelglocke derart begrenzt, daß bei dein höchsten Stand der Sammelglocke ihr Oberrand noch unterWasser bleibt und ihr Unterrand sich in derselben Höhenlage wie der Unterrand der Entwicklerglocke befindet, während bei Tiefstand der Sammelglocke ihr Oberrand in gleicher oder annähernd gleicher Höhe mit der unteren Fläche der Carbidfüllung liegt. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die Gasglocke eine größere Höhe und mithin einen größeren Inhalt erhalten kann, wodurch die Gefahr eines übergasens vermindert wird. Ferner wird das entwickelte Gas, da die Glocke sich beständig unter Wasser befindet, immer gekühlt. Dadurch, daß die Berührungslinie des Wassers mit dem Carbid annähernd in der Höhe des oberen Glockenrandes liegt, wird vermieden, daß ein für die Entwicklung nicht nutzbarer schädlicher Raum entsteht.
  • Vorteilhaft wird mit der Sammelglocke ein Mitnehmer für den oder die beweglich gelagerten Entwickler verbunden, der gemäß der Erfindung so angeordnet ist, daß er den Carbidbehälter beim Aufsteigen der Gassammelglocke erfaßt und anhebt, wenn sich der Unterrand der Sammelglocke in derselben Höhenlage wie der Unterrand der Entwicklerglocke befindet. Dies kann in einfacher Weise dadurch erzielt werden, daß der Mitnehmer am Unterrand der Sammelglocke selbst angeordnet ist. Der Mitnehmer hat die Wirkung, daß bei einem Steigen der Glocke infolge von Nachentwicklung nach Unterbrechung der Gasentnahme der Entwickler von dem mit der Glocke verbundenen Mitnehmer gehoben wird und, da der untere Rand der Gasglocke und der untere Rand der Entwicklerhaube in einer Höhe liegen, die Räume beider Behälter gleichmäßig ausgenutzt werden können. Zugleich kann infolge dieser Anordnung eine höhere Gasglocke mit größerem Nutzraum verwendet werden, indem die Höhenlage des Mitnehmers entsprechend der Höhe des Entwicklers bemessen wird.
  • Ist mehr als ein Entwickler in dem Apparat angeordnet, so wird zweckmäßig die Sammelglocke mit einer verschiebbaren und drehbaren Stütze verbunden, die in ihrer Hochstellung einen Entwickler erfaßt und beim Hochsteigen der Glocke zunächst in ihrer Tiefstellung beharrt und das Steigen der Glocke erst dann mitmacht, wenn der höher stehende Entwickler von dem Mitnehiner erfaßt wird. Hierbei kommt der zweite Entwickler höher zu stehen als der erste und tritt erst dann in Tätigkeit, wenn der tiefer stehende erste Entwickler etwa zur Hälfte aufgebraucht ist. Durch diese Anordnung wird eine ununterbrochene gleichmäßige Gasentwicklung erzielt. p In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Acetylenapparat dargestellt, der die Einrichtung nach der Erfindung zeigt.
  • In dem Außenmantel i bewegt sich die bewegliche Gasglocke 2, welche durch die Führungsstange 3 in einer Ringöse q. geführt ist. In der Stange 3 befindet sich ein Querstift, durch welchen das Ansteigen der Glocke :2 begrenzt ist.
  • In dem Glockenschacht 6 sind die Entwickler 7 und 7a eingehängt, indem das Überrohr 8 über das Gasabgangsrohr 9 geschoben wird. Dieses Rohr g führt in den Wasserabschluß io. Am Wasserabschluß io ist das Gasentnahmerohr ioa und das Rückleitungsrohr i i angeschlossen, über welches letztere die Gasglocke 2 mittels des Übersteckrohres 12 geschoben ist. Mit dem Füllschacht verbunden ist der Mitnehmer 13, in welchem der schwenkbare Fuß 14 drehbar und verschiebbar gelagert ist, ein weiteres Lager 15 für den schwenkbaren Fuß ist im Glockenschacht angebracht.
  • Unter der Carbidbehälterhaube 16 mit dem Gasrohr 17 befinden sich zwei übereinanderstehende Carbidkörbe 18.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Der Entwickler 7 wird in den Außenmantel i, der bis zu dem daselbst angebrachten Wasserstandszeichen mit Wasser gefüllt ist, eingesetzt, hierbei muß der schwenkbare Fuß 14 weggedreht sein, so daß sich das Obersteckrohr 8 auf das Gasabgangsrohr 9 aufsetzt. Alsdann wird der zweite Entwickler 7a eingeführt und auf den Fuß 1q. gestellt. Beim Einsetzen der Entwickler ent-«,reicht die in denselben befindliche Luft größtenteils zwischen Entwicklermantel 7 und Entwicklerhaube 16.
  • Soll nun Gas entnommen werden, so steigt, sobald der Gasentnahmehahn geöffnet ist, das Wasser an das im untersten Carbidkorb 18 befindliche Carbid, und die Gasentwicklung beginnt. Wenn das Carbid in diesem untersten Carbidkorb aufgebraucht ist, wird das Carbid in dem darüber befindlichen Korbe angegriffen und gleichzeitig das Carbid im untersten Carbidkorbe des höher stehenden Entwickler 7a, so daß nun gleichzeitig die zwei Entwickler arbeiten, wodurch eine ausgiebige Gaserzeugung erzielt wird. Ist das Carbid in diesen beiden gleichzeitig arbeitenden Körben aufgebraucht, so macht sich dieses durch die Abnahme der Gasentwicklung bemerkbar, und der erste tiefer stehende Entwickler wird dann frisch gefüllt. Derselbe wird herausgenommen, der schwenkbare Fuß an dessen Stelle gedreht, und der noch zur Hälfte gefüllte Entwickler sinkt tief in den Apparat ein und gibt so lange Gas, bis der entleerte Entwickler frisch gefüllt und wieder eingesetzt wird, worauf nun beide Entwickler wieder gleichzeitig arbeiten.
  • Wird die Gasentnahme unterbrochen, so bildet sich durch die in dem Carbid angesammelte Feuchtigkeit weiter Gas, welches nun von der Glocke aufgenommen werden muß. Dieses Gas tritt durch das Rückleitungsrohr 12 in die Gasglocke 2 und verdrängt das Wasser aus derselben, so daß dann, wenn eine gewisse Gasmenge in der Glocke gesammelt ist, selbige aufsteigt und nun durch den Mitnehmer 13 gleichzeitig den tief stehenden Entwickler mit in die Höhe hebt. Dadurch kommt der untere Rand der Entwicklerhaube 16 in gleiche Höhenlage mit dem unteren Rand der Gasglocke 2, und der Gasraum der Gasglocke kann völlig ausgenutzt werden. Steigt die Gasglocke noch weiter, so wird nun der höher stehende Entwickler von dem Mitnehmer gefaßt, indem der Fuß 1q., welcher in dem Mitnehmer 13 beweglich geführt ist, auf dem Boden des Apparates stdhenbleibt. Jetzt hat der ursprünglich höher stehende Entwickler dieselbe Höhenlage wie der andere Entwickler, und auch das in diesem Entwickler sich bildende Gas, wenn der Entwickler bereits in Tätigkeit war, wird von der Glocke auf= genommen, da von demselben auch derselbe Wasserdruck wie von dem anderen Entwickler überwunden wird. Würde die Glocke nicht steigen können, so könnte das Gas nicht in die Glocke treten, sondern müßte zwischen Außenmantel 7 und Entwicklerhaube 16 entweichen.
  • Wird nun wieder G4s entnommen, so strömt dasselbe von der Glocke durch das Rückleitungsrohr wieder in den Wasserabschluß und nach der Verbrauchsleitung zu. Die Glocke senkt sich, der Entwickler 7a setzt sich wieder auf den Fuß 14, die Glocke senkt sich weiter und gibt auch den bisher auf dein Mitnehmen ruhende Entwickler 7 frei, und sämtliches in der Glocke aufgespeicherte Gas wird verbraucht, bis dann, wenn dieses geschehen ist, die Entwickler wieder in Tätigkeit treten.
  • Der Apparat kann auch bloß mit einem Entwickler ausgerüstet sein. Statt die Entwickler in einem durch die Glocke hindurchgeführten Schacht anzubringen, können dieselben in einem außerhalb der Glocke angebrachten Anbau angeordnet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Acetylenapparat nach dem Verdrängungssystem mit beweglicher Gassammelglocke und von einer Glocke bedecktem Entwickler oder mehreren solchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub der Gassammelglocke (2) derart begrenzt ist, daß der Oberrand der Glocke (2) bei ihrem höchsten Stand unter Wasser bleibt und ihr Unterrand sich in derselben Höhenlage wie der Unterrand der Entwicklerglocke (16) befindet, «nährend bei Tiefstand der Sammelglocke (2) ihr Oberrand in gleicher oder annähernd gleieher Höhe mit der unteren Fläche der Carbidfüllung liegt.
  2. 2. Acetylenapparat nach Anspruch i .mit einem mit der Sammelglocke verbundenen Mitnehmen für den oder die beweglichen Entwickler, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmen den Carbidbehälter (7, 711) beim Aufsteigen der Gassammelglocke erfaßt und anhebt, wenn der Unterrand der Sammelglocke (2) sich in derselben Höhenlage wie der Unterrand der Entwicklerglocke (16) befindet.
  3. 3. Acetylenapparat nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmen (13) am Unterrand der Sammelglocke (2) angeordnet ist. . .t. Acetylenapparat nach Anspruch i und 2 mit mehreren beweglichen Entwicklern, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelglocke (2) mit einer verschiebbaren und drehbaren in ihrer Hochstellung einen Entwickler erfassenden Stütze (1d.) verbunden ist, die beim Hochsteigen der Glocke (2) in ihrer Tiefstellung beharrt und das Steigen der Glocke erst dann mitmacht, wenn der höher stehende Entwickler von dem Mitnehmen (13) erfaßt wird.
DEG68584D 1926-11-05 1926-11-05 Acetylenapparat nach dem Verdraengungssystem mit beweglicher Gassammelglocke Expired DE467352C (de)

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