DE614742C - Schwenkregner - Google Patents

Schwenkregner

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DE614742C
DE614742C DESCH98331D DESC098331D DE614742C DE 614742 C DE614742 C DE 614742C DE SCH98331 D DESCH98331 D DE SCH98331D DE SC098331 D DESC098331 D DE SC098331D DE 614742 C DE614742 C DE 614742C
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DE
Germany
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pipe
sprinkler
siphon
designed
vessel
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Expired
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DESCH98331D
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English (en)
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CARL ADOLF SCHLEUSSNER DR
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CARL ADOLF SCHLEUSSNER DR
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B3/00Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
    • B05B3/14Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with oscillating elements; with intermittent operation
    • B05B3/16Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with oscillating elements; with intermittent operation driven or controlled by the liquid or other fluent material discharged, e.g. the liquid actuating a motor before passing to the outlet

Landscapes

  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

Es sind Beregnungsvorrichtungen bekannt, bei denen das horizontal gelagerte Regnerrohr durch ein von Zeit zu Zeit sich entleerendes Gefäß pendelnd gedreht wird. Dieses Gefäß wird durch besondere mechanische Einrichtungen, Feder usw., wieder in seine ursprüngliche Lage gebracht. Demgegenüber soll erfindungsgemäß die Dreh- und Pendelbewegung sowie auch die Umschaltung zwecks größerer Betriebssicherheit einzig und allein durch, das Wasser oder den Wasserdruck erfolgen.
In der Zeichnung ist die Einrichtung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt die Gesamteinrichtung.
Fig. 2 bis 4 zeigen die verschiedenen Stellungen der Hebelarmeinrichtung.
Fig. S zeigt eine Entleerungseinrichtung. . An dem zu schwenkenden Regnerrohr A ist die Bewegungs- bzw. Schwenkvorrichtung B angebracht. Das Rohr A kann hierbei beliebig auf Böcken C und D gelagert sein. Die Schlauchleitung kann ohne besondere Vorrichtung bei M übergeschoben werden. Eine Lagerung an den Punkten C1 und D1 ist nicht erforderlich; jedoch kann an diesen Stellen eine Einkerbung des Lagerbockes erfolgen, um das Heruntergleiten des Regnerrohres, insbesondere durch starke Windstöße, zu verhindern.. Die Schwenkvorrichtung B besteht aus einem Rohr G, das auf das Hauptrohr A wasserdicht aufgeschraubt ist und durch das ein Teil des Wassers zu einem Gefäß, welches als ein Kübel mit Heber/7 ausgebildet ist, fließen kann. Im übrigen ist das Rohr G als zweiseitiger Hebelarm ausgebildet, und zwar so, daß an dem einen Hebelarm der Kübel mit Heber/7 hängt und an dem anderen Hebelarm ein Gegengewicht//. 4.0 Ist der Kübel leer, dann nimmt die Einrichtung die in Fig. 2 gezeigte Stellung ein.
Öffnet man den Hahn/ im RohrG, so
fließt aus dem Ende des Rohres G Wasser in den Heberkübel F. Dieser wird schwerer, so daß er sich, senkt und das Gewicht// hebt.
Die Geschwindigkeit dieses Vorganges kann beliebig schnell erfolgen, je nachdem wie der Hahn / eingestellt ist. Nach einiger Zeit wird das Regnerrohr eine Drehung von 90 bis 18o° vorgenommen haben und in die in Fig. 4 gezeichnete Stellung gekommen sein. Der Kübel ist nun so eingerichtet, daß er sich, sobald die Schwenkung ausgeführt ist, entleert. Die Entleerung erfolgt durch eine heberartige Einrichtung.
Der Hahn/ muß so eingestellt sein, daß, trotzdem Wasser durch das zunächst als Überlauf wirkende Heberrohr ausfließt, mehr Wasser zum Heberbehälter zufließt, als anfangs überlaufen kann. Infolgedessen steigt der Wasserspiegel im Heberbehälter über den Scheitelpunkt des Heberrohres hinaus, so daß dann der Heber zu arbeiten anfängt, d. h. eine Heberwirkung eintritt. Die Folge davon ist wieder, daß durch die Saugwirkung des Hebers in der Zeiteinheit mehr Wasser ausfließt als beim einfachen Überlauf. Trotz weiteren Wasserzulaufes wird also der Heberbehälter immer leichter, und die Vorrichtung kommt schließlich in die Stellung der Fig. 2, worauf sich dann der Vorgang wiederholt.
Das Gewicht H kann auch an seinem Hebelarm einstellbar sein, so daß auf diese Weise der Schwenkausschlag geregelt werden kann. ■

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schwenkregner, bei dem die Schwenkung des Regnerrohres durch ein vom Beregnungsgut beaufschlagtes, zeitweilig sich selbst entleerendes Gefäß bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des, Regnerrohres als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen einer Arm ein Gewicht (H) trägt, während . der andere als Rohr ausgebildete Arm mit einem regelbaren Zulauf in ein pendelnd aufgehängtes Gefäß ragt, das in zeitlichen Abständen durch ein Heberrohr (F) entleert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH98331D Schwenkregner Expired DE614742C (de)

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