DE466968C - Sparkochvorrichtung mit einem Wasser aufnehmenden Ringzylinder und einem Waermeschutzmantel - Google Patents

Sparkochvorrichtung mit einem Wasser aufnehmenden Ringzylinder und einem Waermeschutzmantel

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DE466968C
DE466968C DEH111875D DEH0111875D DE466968C DE 466968 C DE466968 C DE 466968C DE H111875 D DEH111875 D DE H111875D DE H0111875 D DEH0111875 D DE H0111875D DE 466968 C DE466968 C DE 466968C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/36Shields or jackets for cooking utensils minimising the radiation of heat, fastened or movably mounted

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Sparkochvorrichtung mit einem Wasser aufnehmenden Ringzylinder und einem Wärmeschutzmantel Die vorliegende Erfindung hat eine Sparkochvorrichtung für elektrische sowie für Gaskochapparate u. dgl. zum Gegenstand, durch welche bezweckt wird, die Hitze der zur Verwendung kommenden Wärmequelle und die entstehenden Dämpfe, nachdem dieselben die unteren sowie die nach innen gekehrten Wandungen der zu erhitzenden Gefäße bestrichen haben, mittels eines Rückleitungsdoppeldeckels gegen dessen Mitte und von da durch die Öffnung des oberen Deckelbodens j e nach der Verwendung der Vorrichtung entweder in den zylindrischen Hohlraum des Ringkopfes oder aber bei Verwendung eines Isolierdeckels in den Zwischenraum zwischen denn Rückleitungsdoppeldeckel und dem Isolierdeckel waagerecht durch Öffnungen in den Hohlraum des Deckelringes zu führen; von diesem aus ziehen sie dann zur weiteren Ausnutzung in den zwischen der Isolierung frei bleibenden senkrechten Schlitzen des Hohlraumes g abwärts.
  • Die Abb. i bis 7 der Zeichnung zeigen vier Ausführungsformen, wobei Abb. i, 4, 5 und 6 lotrechte Schnitte, 2 und 3 Draufsichten und Abb. 7 ein Schaubild zeigen, aus dem hauptsächlich der Deckelring d, der Rückleitungsdoppeldeckel h und der Isolierdeckel w ersichtlich sind; Abb. i zeigt den senkrechten Schnitt durch den unteren Teil des Sparkochers.
  • Der Kochtopf T sowie die Backform b sitzen mit den bei beiden gleich geformten Handgriffen 2 (in Abb. i punktiert gezeichnet) auf der nach innen eingedrückten Ringnut n des unteren Ringwassergefäßes at R auf.
  • Die Backform b, wenn nötig durch einen Mantel ? etwas isoliert, wird beim Backen sowohl vom mittleren Hohlraum m aus als auch durch die durch den äußeren Zwischenraum f aufsteigende Heißluft erhitzt; erstere wird durch die Form des unteren Deckelbodens h gezwungen, über die ganze Backform weg ringförmig nach auswärts zu streichen, erhitzt den zu backenden Kuchen von oben und vereinigt sich mit der zum gleichen Zweck durch den Zwischenraum f heraufströmenden -Hitze, um dann durch die in der Schräge des Deckelrandes angebrachten Öffnungen x in den Hohlraum des Rückleitungsdoppeldeckels h einzudringen. Bei einer zweiten Möglichkeit (ersichtlich auf der linksseitigen Hälfte der Abb. i) vereinigt sich die durch den Zwischenraum f aufsteigende Hitze mit der durch das mittlere Rohr m aufsteigenden, dringt durch die in der inneren Deckelfläche angebrachten Öffnungen xs in den Hohlraum des Deckels lt, ein, durchstreicht denselben, zieht durch die mittlere runde öffnung o in den unter dem Isolierdeckel w befindlichen Durchleitungsraum und durch die Öffnungen( in den Hohlraum des Deckelringes d.
  • Von hier aus zieht die Heißluft in den Kanälen 8 abwärts, die im Hohlraum g zwischen den der Höhe nach eingeschobenen Isolierstreifen 9 frei bleiben, und wird dadurch noch weiter ausgenutzt.
  • Wird auf die innere Ringfläche , des Deckels w kein weiteres Gefäß aufgesetzt, so wird eine Asbestisolierscheibe (Abb. i oben rechts) aufgelegt zur Vermeidung von Hitzeverlust, der hier am größten wäre. Abb. i zeigt an Stelle des sonst üblichen Wasserhahnes, der zur Entnahme des Wassers aus dem Ringgefäß dienen würde- und leicht beschädigt werden kann, einen Metallschlauch s in Verbindung mit einem kleinen Trichter t mit Ausgußschnauze.
  • Mittels des Schlauches s kann das Ringgefäß nicht nur schnell entleert, sondern auch von außen vollständig gefüllt werden, ohne irgendein Gefäß oder einen Deckel der Sparkochvorrichtung abheben zu müssen. Dadurch, daß der Trichterrand tiefer sitzt als der obere Rand des Ringgefäßes u R, ist ein Überlaufen des letzteren beim Füllen ausgeschlossen; durch entsprechendes Heben des Trichters kann das Ringgefäß auf jede beliebige Höhe gefüllt werden. Des weiteren ist noch die Möglichkeit gegeben, mittels des Schlauches s und des Trichters 1 den Inhalt des oberen Ringgefäßes o R in das untere ic R überzuleiten, indem man den Trichter einfach unter den geöffneten Hahn des oberen Gefäßes hält.
  • Abb. 4. zeigt den oberen Teil einer Sparkochvorrichtung, und zwar des Wasserringgefä.ßes o R, den äußeren Isoliermantel i und den Kochtopf o T; die gleichzeitig abgedeckt «erden durch den Deckelring d mit eingehängtem Rückleitungsdoppeldeckel h; auf letzterem sitzt der in der Mitte zylindrisch durchbrochene Ringkochtopf C2. Der Hohlzylinder in. bezweckt eine Vergrößerung der Oberfläche des Ringkochtopfes und ermöglicht dadurch eine beträchtlich größere Ausnutzung der durch die Öffnung o des Deckels h heraufsteigenden, stark erhitzten Heißluft. Die isolierte Abdeckung u R bewirkt, daß die durch den Hohlzylinder m strömende Heißluft den Ringkochtopf vollständig umströmt; der Ringkochtopf wird so, trotz seiner großen Entfernung von der Wärmequelle, noch beträchtlich erhitzt. Mittels der Löcher i zieht die Heißluft in Hohlkanälen 8 nach abwärts, welche, wie oben erwähnt, zwischen den in Abständen der Höhe nach in den Hohlraum g eingeschobenen Isolierstreifen 9 gebildet sind (Abb. i), und die erzeugte Hitze wird dadurch noch weiter ausgenutzt.
  • Abb. 5 zeigt die Verwendung lediglich des Deckelringes d ohne -den Rüekleitungsdoppeldeckel h. Die Kasserolle C wird hier also unmittelbar auf den Kochtopf o T aufgesetzt.
  • Der an der Kasserolle C angearbeitete Schrägring h drückt die Heißluft durch die Löcher t sofort in den Deckelring d, von wo aus sie in den Hohlkanälen 8 nach abwärts zieht, welche zwischen den in Abständen der Höhe nach in den Hohlraum g eingeschobenen Isolierstreifen 9 gebildet sind. Des abgekürzten Kreislaufes der Heißluft wegen ist diese in den Hohlkanälen noch beträchtlich heißer als im Falle der Abb. 4, und sie erhitzt das Wassergefäß o R im Anfang. in höherem Grade als dort.
  • Abb.6 zeigt ebenfalls die Verwendung lediglich des Deckelringes d ohne den Rückleitungsdoppeldeckel h; das höhere Kochgefäß Cl wird hier also unmittelbar auf den Kochtopf o T aufgesetzt; über dasselbe wird eine doppelwandige Kasserolle u v als Wärmeschutz gestülpt, deren Boden in ganzer Ausdehnung mit Wärmeschutzmasse ausgefüllt ist, in deren senkrechten Doppelwandungen dagegen durch in Abständen der Höhe nach eingeschlossene Isolierstreifen ebenfalls Hohlkanäle gebildet sein können; die innere Wandung ist in der Nähe des Bodens mit öffnung ö versehen, die mit den vorgenannten Hohlkanälen in Verbindung stehen.
  • Die in dem Hohlraum zwischen dem Kochgefäß Cl und der darüber gestülpten doppelwandigen Kasserolle u r aufsteigende Heißluft wird durch die Öffnungen ö in die Hohlkanäle der Doppelwandung gedrückt, zieht mittels der Löcher t in den Deckelring d und von diesem aus nach abwärts in den Heizkanälen 8, welche zwischen den in Abständen der Höhe nach -in den Hohlraum eingeschobenen. Isolierstreifen g gebildet sind.
  • Abb: a und 3 sowie Abb. 7 zeigen den Deckelring und den Rückleitungsdoppeldeckel. Der Deckelring d kann, wie oben erwähnt, bei der Sparkochvorrichtung für sich allein oder in Verbindung mit dem Rückleitungsdoppeldeckel h Verwendung finden. Durch seine besondere Form ist eine Ausnutzung der erzeugten Hitze in weitestem Maße möglich, ferner eine vielfältige Zusammenstellung der einzelnen Kochgefäße ermöglicht (s. Abb. i, 4 5 und 6) und endlich ein Hantieren mit den Kochgefäßen und ein Beobachten des Kochvorganges in ebenso einfacher Weise ermöglicht wie bei einem gewöhnlichen Kochtopf mit gewöhnlichem einfachen Deckel.
  • Die über dem Deckelring und dem Rückleitungsdoppeldeckel befindlichen Kochgefäße werden Mets mit den beiden ersteren zusammen abgehoben; dadurch wird das Barunterliegende Kochgefäß freigelegt und zur Vornahme von Kocharbeiten (z. B. Umrühren) bereitgemacht wie beim Kochtopf finit einfachem Deckel.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sparkochvorrichtung mit einem Wasser aufnehmenden Ringzylinder und einem Wärmeschutzmantel sowie einem über dem letzteren angeordneten, mit Durchbrechungen versehenen Deckel, gekennzeichnet durch einen nach unten offenen Ringdeckel (d) mit innerer schräger, in eine N iederschlagswasserrinne auslaufender Ringfläche, in deren weite Mittelöffnung ein doppelwandiger Hohldeckel (h) einsetzbar ist, dessen unterer Boden nahe dem äußeren schrägen Rand mit Offnungen (x) und dessen oberer Boden mit einer mittleren Öffnung (o) versehen ist, so daß einerseits mehrere Kochgefäße übereinandergestellt und die zugehörigen Wärmeschutzhüllen auf den Ringdeckel(d) aufgebracht werden können, während anderseits durch den in die Mittelöffnung des Ringdeckels (d) einsetzbaren Doppeldeckel (h) die Abwärme zur Erzeugung sowohl von Oberhitze für das darunter befindliche als auch von Unterhitze für das darüber befindliche Gefäß nutzbar gemacht wird.
  2. 2. Sparkochvorrichtung nach Anspruch i mit einem Wasser aufnehmenden Ringzylinder, der von einem Wärmeschutzmantel umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Öffnung (o) des Rückleitungsdoppeldeckels (h) austretende Hitze durch den mittleren Hohlraum (m) des Ringkochtopfes hindurchstreicht und, gezwungen durch die isolierte Abdeckungsdoppelkasserolle (u R), um den Ringkochtopf vollständig herumgeleitet wird, um dann durch die Öffnungen (Z) in den Deckelring (d) einzutreten.
  3. 3. Sparkochvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Wasserringzylinder (IS R) mit einem Metallschlauch (s) und mit Aus- und Eingußtrichter (t) versehen ist, durch welche das Auffüllen des Ringzylinders mit Wasser in beliebiger Höhe oder die Entnahme von Wasser ermöglicht wird, ohne daß irgendeines der Kochgefäße oder ein Deckel der Sparkochvorrichtung abgehoben werden muß.
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