DE3540785A1 - Dampfentsafter - Google Patents

Dampfentsafter

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DE3540785A1
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Eberhard Hackelsberger
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J Weck GmbH u Co
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J Weck GmbH u Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/04Cooking-vessels for cooking food in steam; Devices for extracting fruit juice by means of steam ; Vacuum cooking vessels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Dampfentsafter mit einem Wassertopf zur Erzeugung von Wasserdampf und darauf aufgesetztem Saftauffangbehälter mit einer Dampftülle, einem oberhalb des Saftauffangbehälters angeordneten und auf diesem aufliegenden Fruchtbehälter, dessen Boden im Bereich der Dampftülle geschlossen und in dem daran oder die Dampftülle umgebenden Bereich mit Sieböffnungen für den Eintritt in den Fruchtbehälter und den Austritt des Saftes aus dem Fruchtbehälter versehen ist, der Fruchtbehälter nach oben durch einen Deckel abgeschlossen ist vorzugsweise der Austrittsquerschnitt der Tülle so bemessen ist, daß der Wasserdampf aus der Tülle mit einer Geschwindigkeit von 2 bis 20 m pro sec. austritt und die Tülle unter Be­ lassung eines ringsumlaufenden Spaltes von oben durch einen am Boden des Fruchtbehälters vorhandenen Leit­ bzw. Sicherungskörper abgedeckt ist.
Ein Dampfentsafter mit den vorgenannten Merkmalen ist Ge­ genstand der Patentanmeldung P 34 44 722.9-16. Durch den Vorschlag in dieser Anmeldung, den Austrittsquerschnitt der Tülle so zu bemessen, daß der Wasserdampf aus der Tülle mit einer Geschwindigkeit von 2 bis 20 m pro Sekunde austritt, wird eine schnelle und hohe Ausbeute an Frucht­ saft erzielt. Durch den weiteren Vorschlag, daß die Tülle unter Belassung eines ringsumlaufenden Spaltes von oben durch einen am Boden des Fruchtbehälters vorhandenen Leit- bzw. Sicherungskörper abgedeckt ist, wird erreicht, daß trotz der vorgenannten hohen Austrittsgeschwindigkeit des Wasserdampfes dieser bei der Handhabung des Dampfent­ safters durch Abheben des Fruchtkorbes schlagartig weg­ fällt, so daß keinerlei Gefahr besteht. Der in der Haupt­ anmeldung im Ausführungsbeispiel dargestellte Wassertopf ist vergleichsweise flach. Auch sind die zylindrischen Außenwände des Saftauffangbehälters und des Fruchtbehälters außen freiliegend, so daß sie, obwohl sie aus Kunststoff bestehen, abkühlend wirken.
Die vorliegende Erfindung geht von der Aufgabe aus, einen Dampfentsafter nach dem Hauptpatent in der Weise zu ver­ bessern, daß unter weitgehender Vermeidung einer äußeren Abkühlung mit einfachen Mitteln eine verbesserte Leistung erbracht und die Einrichtung zugleich als Gartopf anwend­ bar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Dampfentsafter mit einem Wassertopf zur Erzeugung von Wasserdampf und darauf aufgesetztem Saftauffangbehälter mit einer Dampf­ tülle, einem oberhalb des Saftauffangbehälters angeord­ neten und auf diesem aufliegenden Fruchtbehälter, dessen Boden im Bereich der Dampftülle geschlossen und in dem daran oder die Dampftülle umgebenden Bereich mit Sieb­ öffnungen für den Austritt des Saftes aus dem Fruchtbe­ hälter versehen ist, der Fruchtbehälter nach oben durch einen Deckel abgeschlossen ist, vorzugsweise der Austritts­ querschnitt der Tülle so bemessen ist, daß der Wasser­ dampf aus der Tülle mit einer Geschwindigkeit von 2 bis 20 m pro sec. austritt, die Tülle unter Belassung eines ringsumlaufenden Spaltes von oben durch einen am Boden des Fruchtbehälters vorhandenen Leit- bzw. Sicherungs­ körper abgedeckt ist, erfindungsgemäß vorgeschlagen,
daß der Saftauffangbehälter und Fruchtbehälter inner­ halb eines Einkochtopfes angeordnet sind.
Durch den erfindungsgemäßen Vorschlag, als Wassertopf einen Einkochtopf zu verwenden, der im Vergleich zu seinem Durchmesser eine große Höhe hat, ergibt sich, daß der Einkochtopf in seiner Höhe den eingesetzten Saftauffangbehälter umgreift und zufolge der zylindri­ schen Wandung des Einkochtopfes und der zylindrischen Wandung des Fruchtauffangbehälters über die Höhe des Fruchtauffangbehälters zwei Wandungen vorhanden sind, die entsprechend nach außen isolieren. Da weiterhin in einem Haushalt, der Saft gewinnt, üblicherweise auch ein Einkochtopf zum Einkochen vorhanden ist, ergibt die erfindungsgemäße Lösung durch den Vorschlag, für einen Dampfentsafter den meistens vorhandenen Einkochtopf zu verwenden, zusätzlich eine erhebliche Kostenerspar­ nis bei der Anschaffung eines Dampfentsafters.
In weiterer erfindungsgemäßer Ausgestaltung wird vorge­ schlagen, daß der Saftauffangbehälter im Bereich seines oberen Randes auf dem oberen Rand des Einkochtopfes auf­ liegt und der Fruchtkorb im Bereich des oberen Randes des Einkochtopfes auf dem Saftauffangbehälter aufliegt. Durch den erfindungsgemäßen Vorschlag, praktisch in einer Ebene bzw. Höhenlage den Saftauffangbehälter auf dem oberen Rand des Einkochtopfes und den Fruchtkorb auf dem Saftauffangbehälter aufliegen zu lassen, ergeben sich in Bezug auf die Abdichtung günstige Bedingungen, insbesondere, sofern in weiterer erfindungsgemäßer Aus­ gestaltung der Saftauffangbehälter nahe unterhalb seines oberen Randes einen nach außen abgewinkelten umlaufenden Flansch aufweist und der Fruchtkorb etwa im Bereich seiner halben Höhe eine stufenförmige Erweiterung seines Durch­ messers hat, wobei die Fläche der Erweiterung auf der Fläche des Flansches des Saftauffangbehälters aufliegt.
In weiterer erfindungsgemäßer Ausgestaltung wird vorge­ schlagen, daß die stufenförmige Erweiterung des Durch­ messers des Fruchtkorbes so bemessen ist, daß die Fläche der Erweiterung auf dem oberen Rand des Einkochtopfes aufliegen kann. Durch diese Lösung ist es möglich, den Fruchtkorb als Garkorb zu verwenden und nach vorheriger Herausnahme des Saftauffangbehälters mit seiner die hohe Dampfgeschwindigkeit bewirkenden Tülle in dem Fruchtkorb Früchte, Gemüse oder Kartoffeln oder sonstige Nahrungsmittel zu garen.
Der Vorschlag, den Fruchtkorb als Gartopf zu verwenden, ist auch dann zu erreichen, sofern der obere Rand des Fruchtkorbes mit einem nach außen vorstehenden umlaufen­ den Flansch versehen ist, der dann auf dem oberen Rand des Einkochtopfes aufliegt. Durch diesen Vorschlag wird erreicht, daß der Fruchtkorb bei herausgenommenem Saft­ auffangbehälter näher an der Oberfläche des kochenden Wassers angeordnet ist und zugleich der Fruchtkorb keinen frei nach außen liegenden zylindrischen Teil seines Man­ tels hat, sondern über seine gesamte Höhe von dem zylin­ drischen Mantel des Einkochtopfes umgeben und damit nach außen gegen einen Wärmeverlust abisoliert ist.
Der Saftauffangbehälter kann mit verschiedenen Einrich­ tungen versehen sein, um den Saft abzulassen. So kann er auch mit einem verschließbaren, an seinem Boden an­ geordneten Auslaufröhrchen versehen sein, damit nach der Herausnahme des Saftauffangbehälters aus dem Einkoch­ topf ein Ablassen des Saftes erfolgt. Auch kann der Saft­ auffangbehälter mit einem Steigrohr versehen sein, um in Verbindung mit einer Pumpe selbst bei Anordnung im Ein­ kochtopf nach oben entleert zu werden.
Als besonders vorteilhaft wird in weiterer erfindungsge­ mäßer Ausgestaltung vorgeschlagen, daß der Saftauffang­ behälter mit einer Ausgießschnauze versehen ist. Durch diese Lösung läßt sich erreichen, daß nach dem Heraus­ nehmen des Saftauffangbehälters aus dem Einkochtopf oder während der Anordnung im Einkochtopf nach vorherigem Ab­ nehmen des Fruchtkorbes der Saft, beispielswweise mit einem Löffel, gerührt werden kann, damit er eine gleich­ bleibende Homogenität erhält. Dies ist den bisherigen üblichen Ausbildungen mit der Anordnung eines Ablaßröhr­ chens am Boden des Saftauffangbehälters gegenüber von Vorteil, weil sich das Ablaßröhrchen durch Ablagerungen im Fruchtsaft leicht verstopfen konnte und zufolge der Ablagerungen, die zuerst aus dem Ablaßröhrchen abgelas­ sen wurden, keine Homogenität erreicht wurde.
Die erfindungsgemäße Lösung, den Saftauffangbehälter mit einer Ausgießschnauze zu versehen, macht es neben dem vorerwähnten Umrühren auch möglich, den im Saftauffang­ behälter vorhandenen Saft weiter zu behandeln. Darunter ist auch zu verstehen, daß diesem Stoffe zugegeben werden, gegebenenfalls auch bei Anordnung im Einkochtopf, um die dort von dem kochenden Wasser ausgehende Erhitzung zu nutzen. Diese zuzugebenden Stoffe können verschiedener Art sein, beispielsweise auch solche, um die Konsistenz des Saftes zu verändern. Durch die Anordnung einer Gieß­ schnauze am Saftauffangbehälter lasen sich auch solche, beispielsweise durch die Zugabe von Zucker oder Gelier­ mitteln gegebenenfalls zähflüssigere Stoffe leicht in Aufbewahrungsgefäße umfüllen.
Um durch die Anordnung der Ausgußschnauze die Abdichtung nicht zu vernachlässigen und somit ein Ausströmen von Dampf während der Saftgewinnung durch die Ausgußschnauze zu vermeiden, wird in weiterer erfindungsgemäßer Ausge­ staltung vorgeschlagen, daß die Ausgußschnauze des Saftauffangbehälters bis zum Bereich des Bodens des Fruchtkorbes reicht und in dem sich an die Ausgußschnauze angrenzenden Bereich der Fruchtkorb an der Innenwandung des Saftauffangbehälters abdichtend anliegt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielhaft erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch den Dampf­ entsafter,
Fig. 2 einen vertikalen Schnitt durch einen Dampf­ entsafter, bei dem der Saftauffangbehälter mit einer Gießschnauze versehen ist,
Fig. 3 einen horizontalen Schnitt durch den Dampf­ entsafter nach Fig. 2 entsprechend der dortigen Linie III-III,
Fig. 4 einen vertikalen Schnitt durch den Saftauf­ fangbehälter mit Gießschnauze.
Fig. 1 zeigt den Dampfentsafter 10, der besteht aus dem Einkochtopf 11 mit dem Boden 12 und der zylindrischen Seitenwandung 13. Der Boden 12 kann auf einer Herdplatte aufruhen oder in bekannter Weise mit einem Elektroboden versehen sein. Der Einkochtopf 11 ist von üblicher Aus­ bildung und gilt als wesentlicher Teil des Dampfentsaf­ ters. Im Bodenbereich des Einkochtopfes 11 ist Wasser 14 vorhanden, das bei Erhitzung verdampft und durch die Tülle 15 des Saftauffangbehälters 16 in den Fruchtkorb 17 gelangt, dessen Boden 18 in der Mitte mit einem Leit- bzw. Sicherungskörper 19 versehen ist, der oberhalb der Tülle angeordnet ist und gewährleistet, daß durch dessen Anwe­ senheit der Austrittsquerschnitt der Tülle 15 so verjüngt wird, daß der Wasserdampf bevorzugt mit einer Geschwin­ digkeit von 2 bis 20 Meter pro Sekunde austritt und nach Abheben des Fruchtkorbes 17 von dem Saftauffangbehälter der Austrittsquerschnitt 15 entsprechend vergrößert und damit die Austrittsgeschwindigkeit auf einem Wert von unterhalb 2 Meter pro Sekunde schlagartig abfällt, so daß kein Dampfstrahl vorhanden ist, der zu einer Gefähr­ dung der den Dampfentsafter handhabenden Person führen könnte.
Der Saftauffangbehälter 16 liegt im Bereich seines oberen Randes 21 auf der zylindrischen Wandung 13 des Einkoch­ topfes auf, wobei der Fruchtkorb 17 im Bereich dieser Höhenlage auf dem Saftauffangbehälter 16 aufliegt.
Aus Fig. 1 ist zu ersehen, daß der Saftauffangbehälter 16 nahe seines oberen Randes 20 einen nach außen und oben abgewinkelten umlaufenden Flansch 22 hat, der über einen nach unten weisenden zylindrischen Ring 23 auf dem oberen Rand 21 des Einkochtopfes aufliegt. Der flanschartige Rand 22 kann jedoch, abweichend von der Darstellung in Fig. 1, unmittelbar auf den oberen abgebordelten Rand 21 des Einkochtopfes aufliegen. Aus Fig. 1 ergibt sich, daß durch die Seitenwandung 13 des Einkochtopfes und die Seitenwandung 24 des Saftauffangbehälters zwei im wesentlichen parallel verlaufende zylindrische Wan­ dungen vorhanden sind, durch die eine hohe Isolation nach außen erreicht wird. Diese beiden Wandungen 13 und 24 können abweichend von der Darstellung in Fig. 2 einen sehr geringen Abstand zueinander haben.
Der Fruchtkorb 17 hat in halber Höhe seiner Seitenwandung eine stufenförmige Erweiterung 25 seines Durchmessers, wobei die Fläche 25 der Erweiterung an der Fläche 22 des Saftauffangbehälters aufliegt. Diese Fläche 25 kann so bemessen sein, daß sie zugleich auf dem umlaufenden oberen Rand 21 des Einkochtopfes aufliegen kann. Durch eine solche Maßnahme wird erreicht, daß insbesondere bei Wegfall des Saftauffangbehälters durch dessen vorheriges Herausnehmen der Fruchtkorb als Garbehälter Anwendung finden kann, mit dem besonders vorteilhaft durch den Wasserdampf im Einkochtopf Gemüse gargedampft werden kann.
Besonders vorteilhaft ist jedoch die Lösung, den Fruchtkorb an seinem oberen Rand mit einem umlaufenden Flansch 26 zu versehen, der nach außen vorsteht und so bemessen ist, daß er auf dem oberen Rand 21 des Einkoch­ topfes aufliegt, sofern der Saftbehälter zum Zwecke des Gardämpfens entfernt worden ist. Dann ergibt sich, daß der Fruchtkorb bzw. Garkorb mit seinem Boden 18, der in bekannter Weise mit zahlreichen siebartigen Durch­ brechungen 27, 27 a usw. versehen ist, näher an die Ober­ fläche der Wasserfüllung 14 gelangt. Dadurch wird auch erreicht, daß die ganze zylindrische Seitenwandung des Fruchtkorbes von der Seitenwandung 13 des Einkochtopfes umgeben ist und somit ebenfalls eine Doppelwandung vor­ handen ist, die nach außen isoliert.
Abweichend von der Darstellung in Fig. 1 kann die Anord­ nung so bemessen sein, insbesondere durch eine andere Ge­ staltung der Ausströmtülle für Heißdampf des Saftauffang­ behälters, daß der Fruchtkorb 17 tiefer in den Einkoch­ topf hineinragt und der Flansch 26 am oberen Ende des Fruchtkorbes so gestaltet ist, daß er an dem Flansch 22 des Saftauffangbehälters anliegt.
Fig. 2 zeigt, daß der Saftauffangbehälter mit einer Aus­ gießschnauze 29 versehen ist, die in ihrer Länge bis nahe zu der Stelle 30 reicht, an der der Boden 18 des Fruchtkorbes beginnt, der, wie Fig. 2 zeigt, in sei­ nem äußeren Bereich mit dem Abschnitt 31 schräg nach außen und oben hochgezogen ist.
Fig. 3 zeigt die Gießschnauze 29 mit der Maßgabe, daß in den an die Gießschnauze 29 angrenzenden beiden seit­ lichen Bereichen 30 und 30 a der Fruchtkorb 17 an der Innenwandung der zylindrischen Wandung 24 des Saftauf­ fangbehälters anliegt, so daß durch die Gießschnauze bei der Anordnung des Fruchtbehälters und des Saftauf­ fangbehälters im Einkochtopf kein Dampf entweichen kann. Diese Anlage des Fruchtkorbes an der Innenwandung des Saftauffangbehälters kann ringsumlaufend sein. Es ist jedoch auch möglich, diese Anlage nur im Grenzbereich der Gießschnauze vorzunehmen, so daß in den anderen Bereichen zwischen der zylindrischen Wandung 24 und der zylindrischen Wandung 31 des Fruchtkorbes ein Abstand vorhanden sein kann. Besonders vorteilhaft ist jedoch die Lösung, daß die zylindrischen Wandabschnitte der Seitenwandungen von Saftauffangbehälter und Fruchtkorb einander anliegen und somit im Bereich der Gießschnauze eine Abdichtung ergeben.
Der Fruchtkorb 17 ist oben durch einen Deckel 32 abge­ deckt, der in seiner Mitte einen Griff 33 hat, mit dem der Deckel von Hand erfaßt wird. Im Bereich des Auflagerandes des Deckels sind in bekannter Weise kleine Öffnungen zum Abbau eines Überdruckes vorhanden.

Claims (7)

1. Dampfentsafter mit einem Wassertopf zur Erzeugung von Wasserdampf und darauf aufgesetztem Saftauffangbehälter mit einer Dampftülle, einem oberhalb des Saftauffangbe­ hälters angeordneten und auf diesem aufliegenden Frucht­ behälter, dessen Boden im Bereich der Dampftülle geschlossen und in dem daran oder die Dampftülle umgebenden Bereich mit Sieböffnungen für den Eintritt des Dampfes in den Fruchtbehälter und den Austritt des Saftes aus dem Frucht­ behälter versehen ist, der Fruchtbehälter nach oben durch einen Deckel abgeschlossen ist, vorzugsweise der Austritts­ querschnitt der Tülle so bemessen ist, daß der Wasserdampf aus der Tülle mit einer Geschwindigkeit von 2 bis 20 Meter pro Sekunde austritt, die Tülle unter Belassung eines ringsumlaufenden Spaltes von oben durch einen am Boden des Fruchtbehälters vorhandenen Leit- bzw. Sicherungskörper abgedeckt ist, Zusatz zu Patent ... (Patentanmeldung P 34 44 722.9-16), dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Saftauffangbehälter (16, 24) und der Fruchtbehälter (17) innerhalb eines Einkochtopfes (11) angeordnet sind.
2. Dampfentsafter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Saftauffangbe­ hälter (16) im Bereich seines oberen Randes (20) auf dem oberen Rand (21) des Einkochtopfes (11) aufliegt und der Fruchtkorb (17) im Bereich des oberen Randes des Einkoch­ topfes (11) auf dem Saftauffangbehälter (16, 24) aufliegt.
3. Dampfentsafter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Saftauf­ fangbehälter (16, 24) nahe und unterhalb seines oberen Randes (20) einen nach außen abgewinkelten umlaufenden Flansch (22) aufweist und der Fruchtkorb (17) etwa im Bereich seiner halben Höhe eine stufenförmige Erwei­ terung seines Durchmessers hat, wobei die Fläche der Erweiterung (25) auf der Fläche des Flansches (22) des Saftauffangbehälters (16, 24) aufliegt.
4. Dampfentsafter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die stufenförmige Erweiterung (25) des Durchmessers des Fruchtkorbes (17) so bemessen ist, daß die Fläche der Erweiterung auf dem oberen Rand (21) des Einkochtopfes (17) aufliegen kann.
5. Dampfentsafter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fruchtkorb (17) an seinem oberen Rand oder im nahen Bereich seines obe­ ren Randes mit einem umlaufenden, nach außen vorstehen­ den Auflageflansch (26) versehen ist, der unter Weglas­ sen des Saftauffangbehälters (16, 24) auf dem oberen Rand (21) des Einkochtopfes (11) aufliegt.
6. Dampfentsafter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Saftauffang­ behälter (16, 24) mit einer Ausgießschnauze (29) ver­ sehen ist.
7. Dampfentsafter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgieß­ schnauze (29) des Saftauffangbehälters (16, 24) bis zum Bereich des Bodens (18) des Fruchtkorbes (17) reicht und in dem sich an die Ausgußschnauze (29) angrenzenden äußeren Bereich der Fruchtkorb (17) an der Innenwandung der zylindrischen Wandung (24) des Saftauffangbehälters abdichtend anliegt.
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