DE4649C - Neuerungen an Mundstücken für Torfschneide-Maschinen - Google Patents

Neuerungen an Mundstücken für Torfschneide-Maschinen

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DE4649C
DE4649C DE18784649D DE4649DD DE4649C DE 4649 C DE4649 C DE 4649C DE 18784649 D DE18784649 D DE 18784649D DE 4649D D DE4649D D DE 4649DD DE 4649 C DE4649 C DE 4649C
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P. GlFFHORN und A. WESTERICH in Braunschweig bezw. Harberg
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10FDRYING OR WORKING-UP OF PEAT
    • C10F7/00Working-up peat
    • C10F7/04Working-up peat by moulding

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

1878.
Klasse 10.
PAUL GIFFHORN in BRAUNSCHWEIG und ADOLF WESTERICH
in HARBERG.
Neuerungen an Mundstücken für Torfschneidemaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. September 1878 ab.
Da bei der Verarbeitung von mit vielen HoIz- und Wurzelstücken durchsetztem Torf in Torfschneidemaschinen die Hauptschwierigkeiten darin bestehen, dafs diese Beimischungen die Oeffnungen der Mundstücke, aus welchen der verarbeitete Torf austreten mufs, verstopfen, was den Betrieb wesentlich stört, ja oft geradezu unmöglich macht, so kommt es wesentlich bei solchen Torfsorten darauf an, ein Mundstück zu haben, das bei etwaigen Verstopfungen rasch und gründlich gereinigt werden kann, ohne den Betrieb zu stören und ohne an der verarbeiteten Torfmasse zu viel zu verlieren. Dieser Zweck ist durch das vorliegende Mundstück vollständig erreicht.
Dasselbe gehört zu der Klasse der mehrsträngigen Mundstücke, und besteht ebenso wie diese aus einem Rahmen a mit Zwischenwänden c und ci, durch welche die OefFnung des ersteren in mehrere Theile getheilt wird. Die Weite des Rahmens, sowie die Anzahl dieser Zwischenwände und Oeffnungen richten sich nach der Beschaffenheit der Beimischungen des Torfes, so dafs die Weite und die Anzahl der Zwischenwände um so gröfser sein müssen, je gröfser die verstopfenden Beimischungen sind.
Den Zwischenwänden ist nun eine nach innen keilförmige und nach unten abgerundete Form gegeben, damit hierdurch einestheils die Kanäle die für einen guten glatten Torfstrang nöthige Konicität besitzen, anderentheils aber etwaige Verstopfungen nach dem Boden der Kanäle geführt werden.
Diese Zwischenwände sind nun aber derart an einem Deckel b und dem Winkelhebel d fest mit einander verbunden, dafs sie durch die Drehung der durch den Winkelhebel d gehenden und mit diesem festverbundenen Welle e aus dem Rahmen durch die rechtwinkligen Schlitze g hindurch herausgehoben werden und so dem verarbeiteten Torf mit allen hindernden Beimischungen die ganze Breite des Rahmens zum ungehinderten Durchpassiren darbieten. Die Welle / ist dabei über dem Mundstückrahmen in gleicher Höhe angebracht, wie die des Rahmens selbst ist. Durch diese Anord nung werden einestheils die Zwischenwände rasch und vollständig aus der Rahmenöffnung entfernt, anderentheils drücken die vorderen Kanten derselben beim Wiedereinsetzen in den Rahmen jede etwa noch in diesem vorkommende Verstopfung nach aüfsen, statt sie zwischen sich und dem Boden einzuklemmen, was ein Schliefen des Deckels durch die an demselben angebrachten Reiber / / unmöglich machen würde. Bei dieser ganzen Anordnung ist es aber auch möglich, Winkel, Welle und Zwischenwände hohl zu machen und dadurch auch das Mundstück zu bewässern, was ja bei manchen Torfsorten nothwendig ist.
Fig. ι zeigt die vordere, Fig. 2 die hintere, Fig. 3 die Seitenansicht und Fig. 4 den Grunärifs.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Mundstück für Torfschneidemaschinen in der Form wie oben beschrieben und gezeichnet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE18784649D 1878-09-03 1878-09-03 Neuerungen an Mundstücken für Torfschneide-Maschinen Expired DE4649C (de)

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