DE692890C - Schleudermaschine - Google Patents
SchleudermaschineInfo
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- DE692890C DE692890C DE1937B0179925 DEB0179925D DE692890C DE 692890 C DE692890 C DE 692890C DE 1937B0179925 DE1937B0179925 DE 1937B0179925 DE B0179925 D DEB0179925 D DE B0179925D DE 692890 C DE692890 C DE 692890C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B3/00—Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleudermaschine
mit sich !einseitig erweiternder Siebtrommel und einer um die Trommelachse
drehbar gelagerten Einsatztrommel, deren mit Durchtrittsöffnungen' versehene, bis an
die Siebtrommelwand reichende Ringrippen die Austragsbewegung des Gutes verzögern.
Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art besteht die Möglichkeit, daß Teile" des
zu behandelnden Gutes an der Siebtrommelwand hängenbleiben, so daß gefährliche einseitige
Belastungen und Vibrationen-auftreten. Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil
dadurch behoben, daß die Ringrippen der Einsatztrommel durch etwa senkrecht zu ihnen
verlaufende Hüfsrippen verbunden sind, die sich an diejenige Kante der in den Ringrippen
vorgesehenen Öffnungen anschließen, welche bei verschiedener Urnlaufgeschwindigkeit
der Siebtrommel und der Einsatztrommel zuletzt einem bestimmten Punkt der Siebtrommel
gegenüberliegt. Die Teile des Gutes, welche zufällig auf der Siebtrommelwand
haftenbleiben, werden durch die Hüfsrippen losgelöst, nachdem die Hauptmenge des
Schleudergutes bereits durch die Öffnung der ' anschließenden Ringrippe hindurchgewandert
ist. Während des normalen Betriebes kommen die Hilfsrippen mit dem Schleudergut
nicht in Berührung und können deshalb Kristalle, die sich in dem Schleudergut befinden
mögen, nicht zerstören und keine Gutablagerungen auf der Siebtrommelwand verursachen.
In weiterer Ausbildung der Erfindung wird die Siebtrornmelwand in den den Ringrippen
gegenüberliegenden Ringzonen vollwandig ausgeführt. Diese voUwandigen Zonen verstärken
die Siebtrommel und dienen" dazu, Wasser oder andere. Flüssigkeit zurückzuhalten, welche
das Bestreben hat, entlang der Siebtrommel- 4" wand in Richtung der Gutwanderung zu fließen
und das trockene Gut erneut zu befeuch-
ten. Die vollwandigen Ringzonen unterstützen außerdem die Lösung von an der Siebtrommelwand
haftenden Gutteilchen beim Durchtritt durch die Öffnungen der Ringrippen.
Eine Ausführungsform der Schleudermaschine ist im folgenden an Hand der Zeichnung
beschrieben; in der Zeichnung zeigt
Abb.-1 eine Schleudermaschine, deren Siebtrommel
und Einsatztrommel kegelstumpf-' artige Form haben, teils in Ansicht und teils in Schnitt,
Abb. 2 eine Draufsicht der Maschine unter teilweiser Schnittdarstellung.
In dem Gehäuse ι der Schleudermaschine befindet sich eine Siebtrommel, welche aus
einem Korb 2 mit Filterwand oder gelochter Wand 3 besteht und mittels einer Nabe 5 auf
der Welle 4 befestigt ist. Auf der Hohlwelle 6, welche die Welle 4 umschließt, ist
eine durchbrochene Einsatztrommel 7 befestigt, die auf ihrer Außenseite mit festen
parallelen Ringrippen 8, 9, 10 besetzt ist. In jeder der Ringrippen sind eine oder mehrere
Öffnungen 11, 12, 13 ausgearbeitet. An
der Innenseite der Trommel? ist eine ringförmige
Traufplatte 14 vorgesehen, um das zu behandelnde Gut nahe an der engsten
Stelle der Siebtrommel einzuführen. Die Zuführung des zu behandelnden Gutes
erfolgt durch den Kanal 15, welcher in den von der Traufplatte 14 begrenzten Raum einmündet.
Das Gut gelangt durch die Fenster der Trommel 7 in den Teil der Siebtrommel,
welcher den kleinsten Durchmesser hat. Unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft fließt
ein Teil der in dem Gut enthaltenen Flüssigkeit durch die Wand 3 ab, während das restliche
Gut das Bestreben hat, auf dieser geneigten Wand fortzugleiten; das Gut wird
aber, abgesehen von der durch die Öffnung 11 eingenommenen Stelle, durch die Ringrippe
8 zurückgehalten. Wenn die Einsatztrommel 7 und die Siebtrommel 2 im gleichen
Sinn, aber mit verschiedener Geschwindigkeit umlaufen, so kommt die Öffnung 11 nacheinander
allen Punkten der durch die Ringrippe 8 begrenzten Ringzone der Siebtrommelgegenüberzuliegen,
so daß dem Gut ein ständiger Durchgang durch diese Öffnung ermöglicht
ist. In gleicher Weise wandert das Gut nacheinander durch die Öffnungen 12 und 13
und wird schließlich durch den Kanal 16 abgezogen, während die Flüssigkeit dem Sammelkanal
17 zuströmt.
Um das Gut für die gewünschte- Dauer in den durch die Ringrippen 8, 9, 10 begrenzten Hohlräumen zu halten, sind die Öffnungen
11, 12, 13 gegeneinander versetzt angeordnet.
Die Siebtrommel 2 kann jede beliebige, sich ' einseitig erweiternde Form haben; sie kann
aus nur einem Kegelstumpf mit gerader Erzeugenden bestehen, wie es dem dargestellten
Ausführungsbeispiel entspricht; sie kann auch aus mehreren aneinandergesetzten Kegelstümp-
- fen bestehen, deren Erzeugenden verschieden stark geneigt sind, wobei sich die Anordnung
nach dem veränderlichen physikalischen Zustand des zu behandelnden Gutes richtet, welches
beim Eintritt in den Korb sehr feucht ist, nach dem Austritt zu aber immer trockener
wird. Diese Kegelstümpfe könnten .auch durch ein-e Rotationsfläche ersetzt werden,
welche eine gekrümmte Linie als Erzeugende hat. ; ■ .
Für die Einsatztrommel stehen ähnliche Konstruktionsmöglichkeiten zur Verfügung wie
für die Siebtrommel.
Die Ringrippen 8, 9, 10 können aus Rotationsflächen
bestehen, deren Leitlinien parallele Umfangslinien darstellen und deren Erzeugenden gerade oder gekrümmte Linien
sind, die parallel zueinander verlaufen oder nicht.
Der Antrieb der Wellen 4 und 6 mit verschieden großer Geschwindigkeit kann auf
beliebige Weise mittels Riemen, Ketten oder Verzahnungen erfolgen, z. B. mit Hilfe von
Zahnrädern 18, 19, 20, 21, von denen das
Zahnrad 18 auf der Welle 6 und das Zahnrad 19 auf der Welle 4 befestigt sind. Die
Räder 18 und 19 weichen hinsichtlich ihrer
Zähnezahl etwas voneinander ab; sie sind durch die Ritzel 20 und 21 miteinander verbunden,
welche fest auf der Welle 22 sitzen; die Welle 22 ist beispielsweise mit einem
Elektromotor (nicht dargestellt) gekuppelt, welcher den Antrieb der Schleudermaschine
besorgt.
Diejenigen Teile des zu behandelnden Gutes, welche vorübergehend an der Siebtrommelwand
hängenbleiben und zu Störungen und Vibrationen Anlaß geben könnten,
werden losgelöst, um ihren Vorschub unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft von neuem
einsetzen zu lassen.' Zu diesem Zweck sind Hüfsrippen 23, 24, 25 vorgesehen, welche zwischen
den aufeinanderfolgenden Ringrippen, und zwar etwa senkrecht zu denselben, liegen.
Die Hilfsrippen schließen sich an diejenige im
Kante der in den Ringrippen vorgesehenen Öffnungen 11, 12, 13 an, welche bei verschiedener
Umlaufgeschwindigkeit der Siebtrommel und der Einsatztrommel zuletzt einem
bestimmten Punkt der Siebtrommel gegen- j überliegt.
Die Siebtrommelwand kann in den den Ringrippen 8, 9, ίο gegenüberliegenden Ringzonen
vollwandig ausgeführt sein. Dadurch wird die Siebtrommelwand verstärkt; außerdem
verhindern diese Zonen den Abfluß der Flüssigkeit längs der Siebtrommel in Rieh-
Claims (1)
- tung der Gutwanderung; schließlich unterstützen sie die Loslösung von Gutteilchen, die beim Durchtritt des Gutes durch die' Öffnungen ii, 12, 13 an der Siebtrommelwand g>elegentlich hängenbleiben.Pa ϊ ε ν χ λ ν S L· κ ü c η i£:i. Schleudermaschine mit sich einseitig erweiternder Siebtrommel und einer um die Trommelachse drehbar gelagerten Einsatztrommel, deren mit Durchtrittsöffnungen versehene, bis an die Siebtrommelwand reichende Ringrippen die Au&tragsbewegung des Gutes verzögern, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringrippen (8, 9, 10) durch etwa senkrecht zu ihnen verlaufende Hilfsrippen (23, 24, 25) verbunden sind, die sich an diejenige. Kante der in den Ringrippen vorgesehenen Öffnungen (11, 12, 13) anschließen, welche bei verschiedener Umlaufgeschwindigkeit der Siebtrommel und der Einsatztrommel zuletzt einem bestimmten Punkt der Siebtrommel, gegenüberliegt. __ 2. Schleudermaschine nach Anspruch 1, · dadurch gekennzeichnet, daß die Siebtrommelwand in den den Ringrippen (8, 9, ro) gegenüberliegenden Ringzonen vollwandig ausgeführt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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