DE724751C - Dampfwasserableiter mit einem aus Lenkscheiben mit Labyrinthkanaelen bestehenden Staukoerper - Google Patents

Dampfwasserableiter mit einem aus Lenkscheiben mit Labyrinthkanaelen bestehenden Staukoerper

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Publication number
DE724751C
DE724751C DEL92082D DEL0092082D DE724751C DE 724751 C DE724751 C DE 724751C DE L92082 D DEL92082 D DE L92082D DE L0092082 D DEL0092082 D DE L0092082D DE 724751 C DE724751 C DE 724751C
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DE
Germany
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steam water
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disks
water trap
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Expired
Application number
DEL92082D
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English (en)
Inventor
Fritz Frotscher
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Individual
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/34Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers without moving parts other than hand valves, e.g. labyrinth type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Dampfwasserableiter mit einem aus Lenkscheiben mit Labyrinthkanälen bestehenden Staukörper Der Erfindungsgegenstand gehört zu der Gruppe von Dampfwasserableitern, bei der zum Zweck der Entspannung des durch den Ableiter hindurchgeführten Dampfwassers mehrfach ihre Richtung wechselnde, gegenläufige Strömungskanäle vorgesehen werden. Diese Führung des Dampfwassers hat vor anderen Drosselmitteln, bei denen z. B. nur enge, nicht gegeneinanderlaufende Kanäle angeordnet sind, den Vorteil, daß bei wechselnden Belastungen eine Querschnittsverminderung dei- Druchflußkanäle unterbleiben kann und demgemäß ein Zusetzen von Kanälen durch Fremdkörper nicht möglich ist.
  • Es ist z. B. bereits ein Dampfwasserableiter bekannt, bei dem auf der Mantelfläche eines zylindrischen und längs beweglichen Kolbenkörpers eine Anzahl Kanäle angeordnet sind, die sich mehrfach unter einem spitzen Winkel kreuzen. An der Kreuzungsstelle stoßen die gegenläufigen Ströme des Dampfwassers aufeinander. Die Strömungsgeschwindigkeit wird dabei so stark herabgesetzt, daß dadurch eine Entspannung des Dampfwassers erfolgt. Die Drosselung kann sich hier aber deswegen nicht besonders gut auswirken, weil die gegenläufigen Kanäle an einer senkrechten Fläche angebracht sind, so daß das Dampfwasser selbstverständlich die Neigung zeigt, einfach nach unten abzufließen. Ein Aufeinanderprallen der gegenläufigen Ströme ist jedoch dann nicht im ausreichenden Maße möglich, wenn infolge geringen Anfalls von Dampfwasser die Kanäle nur zu einem Teil mit dem Dampfwasser gefüllt sind.
  • Erfindungsgemäß wird nun eine hohe Drosselwirkung dadurch erreicht, daß die Labyrinthkanäle in an sich bekannter Weise in waagerecht liegenden Lenkscheiben angeordnet werden und aus sichelförmigen, gleichachsigen sowie gegenläufig angeordneten Rippen bestehen, die mit ihren Spitzen ineinandergreifen.
  • Die gegenläufigen Ströme des Dampfwassers prallen hier genau senkrecht aufeinander, die Geschwindigkeit nimmt dabei stark ab und erreicht sogar den Nullwert, das allein schon eine hohe Drosselung ermöglicht.
  • Insbesondere ergeben sich durch das Ineinandergreifen der sichelförmigen Spitzen der einzelnen Rippen große Kanallängen 1)f-,i kleinem Plattendurchmesser. Das Dampfwasser durchläuft mithin einen sehr langen Weg, so daß besonders auch der Rohrreibungswiderstand für eine wirksame Drosselung des Dampfwassers nutzbar gemacht wird.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i den Dampfwasserableiter mit Lenkscheiben im Querschnitt der Gesamtansicht, Abb.2 die Anordnung der Lenkscheiben, Abb. 3 die Lenkscheiben in Draufsicht mit dem Verlauf der Kanäle, Abb..I eine Zwischenscheibe mit den Abstandszapfen.
  • In den Abbildungen weisen gleiche Teile gleiche Bezugszeichen auf. Es bezeichnet a eine Einsatzbüchse, b die in dieser dichtend eingesetzten Lenkscheiben, c Zwischenplatten mit Abstandszapfen, e ein Sieb für die Unreinigkeiten und h einen Schraubring, durch den diese Teile zusammengepreßt werden.
  • Das Dampfwasser tritt in Pfeilrichtung in. den Dampfwasserableiter ein, wobei die gröbsten Unreinigkeiten durch das Sieb e zurückgehalten und gegebenenfalls in üblicher Weise durch ein Überführungsventil ausgeblasen werden. Daraufhin fließt das Dampfwasser durch die Bohrung f der untersten Lenkscheibe b in das von sichelförmigen, mit ihren Spitzen von ineinandergreifenden Rippen gebildete Kanalsystem der Lenkscheiben zu. In der Abb. 3 ist das Kanalsystem einer einzelnen Lenkscheibe b dargestellt, welches auf die obere Seite der Lenkscheibe b eingcsclinitten, eingegossen oder eingeprägt wird. Die untere Seite der Lenkscheibe b ist glatt ausgebildet. Die mit den Kanälen versehene obere Seite der Lenkscheibe b wird jeweils von einer glatten Zwischenplatte c von kleinerem Durchmesser abgedeckt, die mit der Innenwand der Büchse a einen Ringkanal g bildet. Auf der nicht das Kanalsystem abdeckenden Seite trägt diese Zwischenplatte c eine beliebige Zahl von Abstandszapfen, welche den Abstand von der nächsten Lenkscheibe b sowie die Verbindung zwischen denn Ringkanal ä und der Bohrung f herstellen. Die `Wirkungsweise dieser Anordnung ist folgende: Nach erfolgter Reinigung von groben Unreinigkeiten durch ein Sieb c strömt das Dampfwasser durch die Bohrung f der mitersten Lenkscheibe b in das zugehörige Kanalsystem ein. Der Dampfwasserstroni «-i durch die erfindungsgemäße Anordn;i:ix der Kanäle geteilt und die Teilströme an @jedur Kreuzung senkrecht aufeinandergeleitet. Dadurch wird ein steter Richtungswechsel erzielt, welcher wirksam ein Durchströmen (L-Dampfes verhindert, was insbesondere noch durch den infolge der großen hanall:in@n bedingten Rohrreibungswiderstand wirk>am unterstützt wird. Nachdem das @aml@f«-a@; das Kanalsystem einer Lenksclieilie durchflossen hat, strömt es .durch den Ringkanal g nach oben und weiter durch einen von (1(-n Abstandszapfen der Zwischenplatte c und (l,-i-Lenkscheibe b gebildeten Kanal hindtii-cii. (1,-;-die Bohrung f mit dem Kanalsystrni der sten Lenkscheibe verbindet, wo sich d,-iiin gleiche Vorgang abspielt. Diese ivech<elii l@ Anordnung von Lenkscheiben und Z«-isclie,iplatten läßt sich beliebig oft wierlerhol(-n. 1) 2 ciiü:a@l die Kanäle in den Lenkscheiben 1, groß gehalten werden können. ist es iiic;it ohne weiteres möglich, daß sich keiten in dem Kanalsystem festsetzen.
  • Des weiteren ist y ein Nadelventil (l IM Deckel des Dampfwasserableiter: z-orc@eh@n und kann mit diesem zusammen mit ,-fier Hi;isatzbüchse a., den Lenkscheiben 1) und ci::ii Zwischenplatten c einschließlich dein `iu-b , herausgenommen und wieder @it.l@r?@:@ai «-erden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dampfwasserableiter finit einem a:i-Lenkscheiben mit Lal)_vrintiil;an:ilcii stehenden Staukörper, dadurche@en::-zeichnet, daß die Labyrintlil;anüle in den waagerecht liegenden Lenkscheiben (h) von sichelförmigen, mit ihren Spitzen ineinandergreifenden Rippen gebildet weiden, die gleichachsig und derart an"reoi-dnet sind, daß zwischen den Spitzen jcdcr Rippe zwei Teilströme annähernd gei-;t(1-linig aufeinanderprall.en und zum Ztiriiclcfließen in umgekehrter Richtung in die sich tangential anschließenden Kanäle gezwungen werden, während die Lenkscheiben (b) durch Zwischenplatten #c) abgedeckt sein können.
DEL92082D 1937-02-27 1937-02-27 Dampfwasserableiter mit einem aus Lenkscheiben mit Labyrinthkanaelen bestehenden Staukoerper Expired DE724751C (de)

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DE (1) DE724751C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1922470A1 (de) * 1968-05-06 1970-09-24 Self Richard Ernst Verfahren zur Steuerung der Stroemung von fluiden Medien mit Energieverlust und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1922470A1 (de) * 1968-05-06 1970-09-24 Self Richard Ernst Verfahren zur Steuerung der Stroemung von fluiden Medien mit Energieverlust und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

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