DE46483C - Walzenstellvorrichtung - Google Patents

Walzenstellvorrichtung

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Publication number
DE46483C
DE46483C DENDAT46483D DE46483DA DE46483C DE 46483 C DE46483 C DE 46483C DE NDAT46483 D DENDAT46483 D DE NDAT46483D DE 46483D A DE46483D A DE 46483DA DE 46483 C DE46483 C DE 46483C
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DE
Germany
Prior art keywords
screw
roller
bearing
spindle
worm wheels
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46483D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Flensburger Eisenwerk, Reinhardt & Messmer in Flensburg
Publication of DE46483C publication Critical patent/DE46483C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/16Adjusting or positioning rolls
    • B21B31/20Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis
    • B21B31/22Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis mechanically, e.g. by thrust blocks, inserts for removal
    • B21B31/24Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis mechanically, e.g. by thrust blocks, inserts for removal by screws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

■ V
KAISERLICHES £-
ϊ PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7:i2J3lech- und Drahterzeugung.
VValzenstellvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. August 1888 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 bis 4 dargestellten Vorrichtungen an Walzwerken sollen eine genaue und constant bleibende Einstellung der Walzen gegen einander ermöglichen, so dafs während des Betriebes nicht eine zufällige Verstellung des Durchgangsraumes zwischen beiden Walzen erfolgen kann. Zu diesem Zwecke ist die Oberwalze, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, durch ein Schneckenradgetriebe, welches in Verbindung mit der Druckspindel gebracht ist, gehalten und kann auf- und abwärts durch Drehung des Schneckenrades bewegt werden. Es ist bei dieser Anordnung die Schneckenachse vertical beweglich am Walzengestell gelagert, so dafs sie der auf- und abgehenden Druckspindel folgen kann. Die beiden Lager der Oberwalze werden natürlich durch die gemeinsame Schneckenachse gemeinsam niedergelassen und aufwärts bewegt. Die Anordnung ist folgende:
Λ ist die Oberwalze, B die Unterwalze, α das Lager für die erstere.· Dieses Lager ist durch Schraubbolzen s mit dem Aufsatz g befestigt, und durch zwischengetriebene Keile 12 Mnd beide Tlieile mit einander verbunden. In dem hohlen Aufsatz ist der Bruchstuhl 10 an- * geordnet, auf welchen die Tragspindel 1 drückt. Die Tr.ij^pinde! 1 wird von den im· Aufsatz ■angeordneten Halsthcilen 11, 11 umfafst, . die ihrerseits wieder durch Schrauben am Aufsatz gbefestigt werden. Der Keil 12 dient dazu, um hei etwaiger Abnutzung zwischen .Bruchstuhl und Spindel eine Nachstellung, zu ermöglichen. Die Schraubspindel ι , welche in bekannter Weise im Rahmen R gelagert ist, . trägt an ihrem oberen KnJe das Schneckenrad 2, welches seinerseits in die Schnecke 3 eingreift, die auf der Achse 4 an beiden Seiten des Walzwerkes angeordnet ist. Die Achse 4 wird getragen von den mit Schlittenführung e versehenen Lagerbö.cken 7, und zwar gleitet dieselbe in diesen Böcken vermittelst des Gleitstückes 6, welches mit zwei Lappen 8, 8 versehen ist, mit denen es das Schneckenrad umfafst. 5 ist das Handrad, mit welchem die Verstellung erfolgt.
■ Die Wirkungsweise ist nach obiger Beschreibung leicht erkenntlich. ' ° ' Beim Drehen der Schneckenachse wird das Schneckenrad 2 in langsame Rotation versetzt; dasselbe geht mit der Schraubenspindel 1 auf und nieder und nimmt dabei durch die Lappen 8, 8 das Schneckenrad und die Schneckenachse mit sich auf und nieder. Die Halsstücke 11,11 dienen zum Heben der Oberwalzc, während der untere Kopf mit Bruchstuhl 10 das Niederdrücken bewirkt. Die Unterwalze B des Walzwerkes ist ebenfalls auf und nieder verstellbar, jedoch jedes Lager einzeln für sich, so dafs eine genaue Parallelsfellung der Unterwalze zur Oberwalze erfolgen kann. Es geschieht dies durch die Keile 13, 13, welche, durch Schraubenmutter angezogen, die richtige Einstellung bewirken.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die Anwendung einer in Gleilführungen cc beiderseits ruhenden Achse 4 mit den "Schnecken 3, 3, die mit den auf den ■Schraubenspindeln 1, 1 der Walzenlager sitzenden Schneckenrädern 2, 2 in Eingriff steht und mittelst Kupplungen den durch
    ,4ii^<\i5^
    'die Schraubenspindeln ι, ι gemeinsam auf- und niedergehenden Schneckenrädern 2,2 in ihren Bewegungen folgt, zum Zwecke gemeinsamer, paralleler Hebung und Senkung der Walze.
    Bei dem unter 1. geschützten Walzwerk die Lageranordnung, bestehend aus den durch Schraubenbolzen s und Zwischenkeil 12 mit dem Lager α verbundenen Aufsatzstück g, dem von dem letzteren umchlossenen Bruchstuhl 10 und den die Schraubenspindel Ί haltenden und letzteren hebenden HaIsstücken 11, 11, zum Zwecke, eine bei Abnutzung nachstellbare Verbindung zwischen Schraubenspindel und Walzenlager α herzustellen.
    . Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46483D Walzenstellvorrichtung Expired - Lifetime DE46483C (de)

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