DE464652C - Vorrichtung zur selbsttaetigen Absperrung der Gaszufuhr zu den Gasbrennern bei Ausstroemen nicht entzuendeter Gase - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttaetigen Absperrung der Gaszufuhr zu den Gasbrennern bei Ausstroemen nicht entzuendeter Gase

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DE464652C
DE464652C DEH110429D DEH0110429D DE464652C DE 464652 C DE464652 C DE 464652C DE H110429 D DEH110429 D DE H110429D DE H0110429 D DEH0110429 D DE H0110429D DE 464652 C DE464652 C DE 464652C
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  • Vorrichtung zur selbsttätigen Absperrung der Gaszufuhr zu den Gasbrennern bei Ausströnlen nicht entzündeter Gase Das Patent 456 264 betrifft eine selbsttätig wirkende Absperrvorrichtung für die Gaszufuhr an Lampen und Kochern bei nicht brennenden Flammen, bei welcher das ausströmende Gas aufgefangen und einer katalytischen Zündvorrichtung zugeleitet wird. Die Zündvorrichtung befindet sich in einem Zvlinder, in dem ein Kolben geführt ist, der bei der durch die Zündvorrichtung bewirkten Explosion des Gasluftgemisches bewegt wird und dabei mittels eines Gefänges die el Gaszufuhr sperrt.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß die Zündvorrichtung leichter und schneller zur Wirkung kommt, wenn das Gasluftgemisch sich nicht nur um sie staut, sondern direkt an ihr vorbeiströmt. Aus diesem Grunde soll gemäß der Erfindung der Kolben mit Durchbrechungen versehen sein. Um die von der im Innern des Zylinders untergebrachten Zündvorrichtung ausgehende, Explosion für die Bewegung des Kolbens voll nutzbar zu machen und zu vermeiden, daß durch den nach der Brennstelle zurückschlagenden Explosionsdruck ein an der Brennstelle sitzender Glühstrumpf zerstört wird, ist an der Eintrittsstelle des Gasluftgemisches in den Zylinder und an den Durchbohrungen des Kolbens je ein Rückschlagventil vorgesehen, welche zunächst dem Gasluftgemisch freien Durchlaß gewähren, bei Eintritt der Explosion aber selbsttätig schließen, so daß sie für die Bewegung des Kolbens voll zur Wirkung kommen.
  • Auf der Zeichnung ist der Explosionszylinder mit dem Kolben und dem Zuleitungsrohr der Gasluftmischung im Querschnitt dargestellt.
  • Mit i ist der Explosionszylinder bezeichnet und mit _#, der in ihm geführte Kolben, während 3 den Fangtrichter für das an der Brennstelle entweichende, sich mit Luft mischende Gas darstellt, das durch Öffnungen4 im Zylinderboden in den Zylinder eintritt. Die Zündvorrichtung 5 ist im Innern des Zylinders i dicht über den Eintrittsöffnungen 4 an einem Draht 6 aufgehängt. Oberhalb der Ruhestellung d6.- Kolberts z sind in der Zylinderwandung öffnungen7 vorgesehen. In dem Kolben sind mehrere Durchbohrungen 8 angebracht. Die nach dem Innern des Zylinders zu gelegenen Mündungen der Eintrittsöffnungen4 und der Bohrungen8 werden von leicht beweglichen Federzungen 9 übergriffen, die mittels Schraube io und Unterlagsscheibe ii dicht am Rande der Eintrittsöffnungen 4 bzw. Durchbohrungen 8 befestigt sind und für gewöhnlich von dem Zylinderboden bzw. Kolbenboden schräg abstehen, so daß der Durchgang 4 bzw. 8 durch sie nicht gesperrt ist. Das von dem Trichter 3 aufgefangene Gasluftgemisch durchströmt somit den Zy- linder, kommt mit der Zündvorrichtung in innige Berührung und bringt sie in bekannter Weise zum Glühen. Die glühende Zündvorrichtung entzündet das Gasluftgemisch, der dabei entstehende Explosionsdruck drückt die Federn 9 gegen die Zylinderbodenfläche bzw. Kolbenfläche, wodurch die Öff- nungen 4, 8 verschlossen werden. Der Explosionsdruck ist dadurch im Innern des Zylinders gefangen und wirkt voll auf den Kolben 2-, der dadurch nach oben geschleudert wird, bis er die öffnungen7 im Zylinder freigibt, durch die die Explosionsgase entweichen können. Nach dem Entweichen der Explosionsgase richten' sich die Federzungen 9 selbsttätig wieder auf und geben die Öffnungen 4, 8 frei. Bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens, wird in bekannter Wei:se die Gaszuführung abgesperrt. Eine Zerstörung einesan der Drennstelle ievtl. angebrachten Glühstrumpfes wird somit, da die Explosionswelle im Innern des Zylinders gefangen gehalten wird, vermieden. Es hat sich gezeigt, daß, wenn die Federzungen einwand,-frei zur Wirkung kommen sollen, ihre Befestigung so geschehen muß, daß der Rand der Unterlegscheiben ii mit dem Rande der Öffnungen abschneidet.
  • An Stelle der beschriebenen elastischen Blattgelenke könnte man auch ein Draht-,-flecht oder mit feinen Bohrungen versehene Blechscheiben verwenden, die in gleicher Weise wirken. Als Rückschlageinrichtung könnten auch Ventile mit Scharnieren oder Hubventile benutzt werden; im Hinblick auf die Kosten und die Umständlichkeit des Einbaues :sind einfache Ventile vorteilhafter. - Will man neben der inneren Zündung aus Sicherheitsgründen noch eine äußere ZÜndung anbringen, bei welcher die Zündvorrichtung 5 vorteilhaft in einem mit dem Zy- linder i in Verbindung stehenden Raum ii untergebracht ist, so wird auch die in diesen führende öffnung durch eins der beschriebenen Rückschlagventile gesichert.

Claims (2)

  1. PATENT ANS [IR ÜCH E: i. Vorrichtun- zur selbsttätigen Abel sperrung der Gaszufuhr zu den Gasbrenn-ern bei Ausströmen nicht entzündeter Gase, bei welcher das ausströmende Gas durch einen Schirm aufgefangen, und einer katalytischen Zündvorrichtung zugeleitet wird nach Patent 4562-64, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung für das Gasluftgemisch in den Zylinder und öffnungen im Kolben mit je ein:em Rückschlagventil versehen sind, die bei Eintritt der Explosion selbsttätig schließen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die im Innern des Zylinders gelegenen Mündungen der Kolbendurchbohrungen und der Zuführkanäle des Gasluftgemisches von leicht beweglichen Federzungen übergriffen werden, die am Rande der Mündungen auf dem Boden bzw. der Kolbenfläche befestigt und schräg nach aufwärts gebogen sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein an den Zylinder anschließender und mit diesem in Verbindung stehender Raum mit besonderer Zündvorrichtung versehen ist und daß ein Rückschlagventil den Zylinder gegen diesen Raum abschließt.
DEH110429D 1927-03-06 1927-03-06 Vorrichtung zur selbsttaetigen Absperrung der Gaszufuhr zu den Gasbrennern bei Ausstroemen nicht entzuendeter Gase Expired DE464652C (de)

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