DE21395C - Neuerungen an der MÜSELER'schen Sicherheitslampe - Google Patents

Neuerungen an der MÜSELER'schen Sicherheitslampe

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DE21395C
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Germany
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COMPAGNIE HOUILLERE in Besseges, Frankreich
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C37/00Control of fire-fighting equipment
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L23/00Non-electric hand-lamps for miners

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. August 1882 ab.
Von allen bisher angewendeten Grubenlampen werden die in Belgien gebräuchlichen, nach dem System Müseler gebauten, mit Recht für die vollkommensten gehalten. Nichtsdestoweniger besitzen dieselben zwei wesentliche Fehler, darin bestehend, dafs
1. eine Zündung durch sie herbeigeführt wird, wenn ein Strahl Explosionsgases die Lampe energisch und in schräger Richtung trifft (dieser Fehler ist durch die französische Commission zur Untersuchung der Ursachen und möglichster Verhütung schlagender Wetter officiell festgestellt worden);
2. die Zündung nach aufsen hin manchmal erfolgt, wenn die Lampe in einem in Ruhe befindlichen Gemisch von Luft und Leuchtgas brennt.
Dieser zweite wesentliche, bis jetzt aber Wenig beachtete Fehler ist durch Herrn Marsaut in Gegenwart des Directors der Gruben von Alais, Herrn von Castelnau, bei seinen Experimenten mit Grubenlampen nachgewiesen worden.
Aufser diesen besitzt die Lampe »Müseler« in der Praxis noch zwei sehr ernste Fehler, indem sie nicht nur erlischt, wenn sie schräg gehalten wird, sondern auch, sobald sie von einem von unten bezw. von oben kommenden Luftzug getroffen wird.
Diese zwei Unzuträglichkeiten erscheinen zwar nebensächlich, sind aber nichtsdestoweniger von grofser Tragweite und sichern dieser Lampe, obgleich sie die sicherste ist, nur geringe Verbreitung.
Man kann daher die Müseler'sche Lampe, trotzdem dieselbe seit 1864 in Belgien obligatorisch eingeführt ist und auch in Frankreich jetzt häufig zur Anwendung kommt, noch nicht für eine absolute Sicherheit gewährende Lampe erklären.
Der Erfinder hat es versucht, diese Uebelstände der Museler'sehen, als auch der anderen sonst gebräuchlichen Lampen durch folgende Anordnungen zu heben:
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 eine volle äufsere Ansicht der Lampe, Fig. 2 einen Verticalschnitt durch dieselbe, Fig. 3, 4 und 5 Lampenmodificationen mit verschieden grofsem inneren Diaphragma und Fig. 6 in kleinerem Mafsstab die Stützscheibe für . den Schornstein der Lampe.
Die Lampe setzt sich aus sieben wesentlichen und von einander unabhängigen Theilen zusammen:
I ist das Reservoir für das OeI und den Docht,
II der Glascylinder der Müseler'schen Lampe,
III die Schutzvorrichtung für das Glas,
IV der Schornstein, welcher durch die Stützscheibe A getragen wird,
V inneres Drahtgasediaphragma oder Diaphragma von grofser Oberfläche, welches das kleine horizontale Müseler'sche Diaphragma ersetzt,
VI Müseler'sches Drahtgasediaphragma, welches an der oberen Armatur des Glascylinders befestigt ist und
VII der Schutzcylinder für die Diaphragmen, welcher am Boden mit Oeffnungen für den
Lufteintritt und am oberen Ende für den Austritt der Verbrennungsproducte mit einem horizontalen Drahtgasediaphragma versehen ist.

Claims (4)

  1. Patent-AnSprüche:
    An Grubenlampen:
    ι. Die Anordnung eines metallenen, an seinem oberen Ende durch horizontal liegende Drahtgase geschlossenen Schutzmantels VII zum Zweck des Schutzes der Drahtgasediaphragmen. ·
  2. 2. Die Ersetzung des kleinen horizontalen Diaphragmas der Müseler'schen Lampen durch ein umgekehrt konisches Gehäuse von grofser Oberfläche aus Drahtgasegewebe.
  3. 3. Die Anordnung einer- metallenen Stützscheibe A für den Schornstein.
  4. 4. Am Boden des äufseren Schutzmantels VII die Anordnung von Löchern behufs Zuführung von Verbrennungsluft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT21395D Neuerungen an der MÜSELER'schen Sicherheitslampe Active DE21395C (de)

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