DE249453C - - Google Patents

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DE249453C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q1/00Mechanical igniters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. M 249453 KLASSE 4tf. GRUPPE
HERMANN WEBER in LANGENFELD, Rhld.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Dezember 1910 ab.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine pyrophore Zündvorrichtung, insbesondere für Grubenlampen, bei welcher die Zündvorrichtung in einem Gehäuse eingeschlossen ist und die Zündung auf die Hauptflamme mittels einer Zündflamme übertragen wird. Von einer bekannten Vorrichtung dieser Art unterscheidet sich der Gegenstand, dieser Erfindung dadurch, daß auf der die Zündvorrichtung beeinflussenden Spindel ein die Öffnung des Gehäuses bis auf einen geringen Spalt verschließender Deckel angebracht ist, und zwar ist er auf der Spindel mittels einer gefederten Bremsscheibe befestigt, welche eine weitere Drehung der Spindel ermöglicht, wenn der Deckel an die Gehäusewand anstoßend stehenbleibt.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung mit einer Grubenlampe im Vertikalschnitt und teilweiser Vorderansicht.
Fig. 2 ist eine Oberansicht von Fig. 1 und zeigt als Querschnitt den oberen Teil der Zündvorrichtung.
Fig. 3 zeigt die Anordnung des Drehdeckels von oben.
An der den Reibzylinder beeinflussenden Spindel 6 ist ein Drehschieberdeckel 8 angebracht, welcher durch eine federnde Bremsscheibe 9 und eine Schraube 10 derart gegen das die Zündvorrichtung umgebende Gehäuse gepreßt wird, daß er bei der Drehung der die Zündvorrichtung beeinflussenden Spindel 6 zwar mitgenommen wird, beim Anschlagen gegen die innere Wand des Gehäuses oder Glaszylinders aber stehenbleibt, während die Spindel sich noch weiter dreht. An der Drehspindel 6 ist ein Schnepperdaumen 5 befestigt,, welcher gegen einen die Reibfeile 11 tragenden, unter dem Einfluß einer Feder 7 stehenden Rahmen 4 drückt. Die Reibfeile 11 wirkt auf einen Stift ο aus pyrophorem Metall, welcher ober- oder unterhalb der durch einen Docht 3 gespeisten Zündlampe angeordnet sein kann. Das die Zündvorrichtung und die Zündlampe mit ihrem Docht aufnehmende Gehäuse 2 ist derart eingerichtet, daß es ohne Änderung der alten Grubenlampen in diese paßt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Durch Drehung der Spindel 6 wird der Deckel 8 mitgenommen, der aber bei weiterer Drehung der Spindel stehenbleibt. Der Schnepperdaumen 6 hat dabei den die Reibfeile 11 tragenden Rahmen 4 entgegen dem Druck der Feder 7 verschoben, die beim Abgleiten des Daumens 6 von dem Rahmen 4 diesen an dem pyrophoren Stift 0 vorbeischnellt. Ist die Zündung der Zündlampe nicht erfolgt, so kann die Spindel 6 nochmals oder öfter herumgedreht werden, während der Deckel 8 offen stehenbleibt. Ist nun der Docht 3 der Zündlampe entzündet, so springt die kleine Flamme sofort auf den Docht der Hauptflamme über, wonach durch den starken

Claims (2)

Zug die kleine Flamme von selbst erlischt. Dann dreht man die Spindel in entgegengesetzter Richtung. Sie nimmt hierbei den Deckel 8 mit, der nur einen kleinen Spalt beim Anschlagen die Wandung des Gehäuses 7 offenläßt, um das Aufsteigen der Gase zu ermöglichen, welche sich im Gehäuse vom Benzindocht aus bilden. Diese Gase werden von der Hauptflamme mit verzehrt, und zwar ohne jede Nebenerscheinung, weil ihre Menge sehr gering ist. Für die nächstfolgende Zündung ist dann das Gehäuse frei von Gasen, so daß die nächste Zündung nach der ersten Umdrehung der Spindel 6 sicher erfolgt. Durch die Anbringung des Deckels wird verhindert, daß etwa unverbrannt gebliebene Teilchen des pyrophoren Metalls aus dem Gehäuse in den Drahtkorb der Lampe gelangen können. Ρλτε ν τ-An Sprüche:
1. Pyrophore Zündvorrichtung, insbesondere für Grubenlampen, durch welche eine in einem Gehäuse angebrachte Zündflamme entzündet wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf der die Zündvorrichtung beeinflussenden Spindel (6) ein die öffnung des Gehäuses bis auf einen geringen Spalt verschließender Deckel (8) angebracht ist.
2. Ausführungsform der Zündvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel 8 auf .der Spindel 6 mittels einer gefederten Bremsscheibe befestigt ist, welche eine weitere Drehung der Spindel ermöglicht, wenn der Deckel 8 an die innere Wand des Glaszylinders anstößt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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