AT55469B - Invert-Gasglühlichtbrenner für Azetylen. - Google Patents

Invert-Gasglühlichtbrenner für Azetylen.

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AT55469B
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Leopold Schimek
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   förmiger   Einsatz    aufgesetzt   bzw. aufgekittet ist. Dieser Trichter wird mit seiner Mündung unter der Wirkung einer Feder 23, welche sich mit ihrem unteren Ende auf einen Flansch   24   der auf das Rohrstück aufgeschraubten Brennerkappe 25 stützt und mit ihrem oberen Ende unter Vermittlung eines auf dem Rohrstücke verschiebbaren Ringes 26 gegen den Glühkörperträger drückt, gegen die Brennerkappe gepresst. Die Kappe ist mit einer die   Ausströmöffnung   begrenzenden, nach unten ragenden Umbiirtelung 27 versehen.

   Im Innern der Kappe befindet sich ein Sieb, das von der Wölbung der Kappe um ein geringes Mass absteht, damit sich das Sieb infolge seiner durch die Erhitzung bewirkten Ausdehnung nicht an die Kappe anlegen kann und der Durchgang des Gases in der ganzen Ausdehnung des Siebes auf alle Fälle gesichert ist. Das Sieb besitzt in seiner Mitte eine   Erhiihung 29   und eine diese umgebende ringförmige Vertiefung 30. Hiedurch wird, wie Versuche ergeben haben, ein   Zurückschlagen   der Flamme in dieser Weise verhindert, weil ein Anhaften der Flamme am Sieb durch die Erhöhung derart erschwert wird, dass sogar bei einem Knallgasgemisch die Flamme solange verlischt, bis reines Gas ausströmt, worauf sich erst die richtige volle Flamme bildet.

   Ein weiterer Vorteil dieses Siebes besteht darin, dass es bei seiner Erhitzung infolge der gewellten Form sich federnd ausdehnen kann, ohne dass hiebei die   Maschen verengt werden,   in welchem Falle sonst keine tadellos blaue Flamme zu erzielen wäre. 



  Hiebei sei auch bemerkt, dass die lichte Weite der Trichtermündung um die Hälfte grösser sein muss, als die   Brennermündung, wodurch   erreicht wird, dass sich die Flamme von der Brennerkappe dauernd abhebt und so ein zu starkes Erhitzen der darüber befindlichen Brennerteile vermieden wird. Dieses Abheben der Flamme von der Brennerkappe sowie die Vermeidung eines zu starken Erhitzens der darüber befindlichen Brennerteile wird noch dadurch unterstützt. dass die Höhlung des Einsatzes sofort beim Entzünden des Gases sich mit Verbrennungsgasen   ausfüllt,   die nicht brennbar sind und die in diesem nach oben geschlossenen Raum angesammelt bleiben, so dass unmittelbar an der Brennerkappe ein Brennen der Flamme überhaupt nicht stattfinden kann. Es muss vielmehr das ausströmende.

   Gas diese Schicht von nicht brennbaren Verbrennungsgasen erst durchdringen, um in den Bereich der   atmosphärischen   Luft zu gelangen. so dass das   regelmässige Brennen   der Flamme erst in angemessener Entfernung von der Kappe vor sich gehen kann. Die Flamme brennt also nicht am Rande des Brenners selbst, sondern von   demselben abgehoben, unterhalb   des Brenners, ohne dass hiezu eine Erhöhung des Gasdruckes   erforderlich wäre. Der Glühkörper   ist von einer Glasbirne 34 eingeschlossen, welche mittels Schrauben J5 an der Haube befestigt ist. Die Haube ist mit Durchbrechungen 36 versehen, durch welche die Verbrennungsgase entweichen können. Die   Glasbirne   besitzt am unteren Ende eine 
 EMI2.1 
 die Innenseite durch Lappen 39 teilweise abgedeckt sind.

   Der   Giühkörper kann gegebcnu'nfalls   noch in bekannter Weise mit einem Schutzkorb 40 umgeben sein. 
 EMI2.2 
   Bre. nnerkopf   in einem gegen die Abgase allseitig abgedeckten Raume untergebracht und die unmittelbare Übertragung der Flammenhitze auf den Brennerkopf und das Mischrohr tunlichst vermieden wird.

Claims (1)

  1. 2. Brenner nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Glühkörperträger (18) unten durch einen trichterförmigen Einsatz (22) abgeschlossen ist. der mit dem die Brenner- kopfmiindung begrenzenden Rande unter der Wirkung einer Feder (23) gegen die Brennerkappe (23) gepresst wird. zum Zwecke, einen möglichst dichten Abschluss zwischen dem Glüh- kurperträger und der Brennerkappe zu erzielen.
    3. Brenner nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass der trichterförmige Einsatz (22) nur mit einer Schneide an der Brennerkappe (25) anliegt um eine übermässige Erhitzung des Giihkorperträgers zu vermeiden.
    4. Brenner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichuet, dass der Trichter (22) unten eine um etwa die Hälfte gruücreOnfnung besitzt als die Mündung der Brennerkappe (25). zum Zwecke, ein Abheben der Flamme von der Brennermündung zu bewirken.
    5. Invertgasglüllichtbrenner nach Anspruch 1 bis 4 mit einem in der Brennerkappe angeordneten Netz, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Wölbung der Kappe abstehende Netz in der Mitte zu einer Erhöhung (29) und um diese herum zu einer oder mehreren ringförmigen Vertiefungen (30) ausgebildet ist. zum Zwecke, ein Zurückschlagen der Flamme in sicherer EMI2.3
AT55469D 1909-03-18 1909-03-18 Invert-Gasglühlichtbrenner für Azetylen. AT55469B (de)

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