DE20252C - Neuerungen an Gaslampen oder Laternen für Eisenbahnwagen, Strafsen etc - Google Patents

Neuerungen an Gaslampen oder Laternen für Eisenbahnwagen, Strafsen etc

Info

Publication number
DE20252C
DE20252C DENDAT20252D DE20252DA DE20252C DE 20252 C DE20252 C DE 20252C DE NDAT20252 D DENDAT20252 D DE NDAT20252D DE 20252D A DE20252D A DE 20252DA DE 20252 C DE20252 C DE 20252C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
air
flame
cylinder
lamp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT20252D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. W. CLARK in London
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE20252C publication Critical patent/DE20252C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F23D99/002Burners specially adapted for specific applications
    • F23D99/004Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2206/00Burners for specific applications
    • F23D2206/0078Gas burners adapted for use in lamps with preheated air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht und Fig. 2 einen senkrechten Schnitt einer für Eisenbahnwagen sich eignenden Lampe; Fig. 3 veranschaulicht einen Grundrifs und Fig. 4 einen horizontalen Schnitt derselben; Fig. 5 ist der senkrechte Schnitt einer Lampe, in welcher die innere concentrische Röhre zum Einlassen der Luft dient, und Fig. 6 ein horizontaler Schnitt dazu.
Die zunächst zu beschreibende Wagenlampe ist in den Fig. 1,2,3 un^ 4 dargestellt.
α ist der den Lampenkörper bildende Kasten, b das gewöhnliche Glas desselben, c das Dach bezw. der Deckel, d und e sind die beiden concentrischen Röhren mit einem Zwischenraum f (welcher eine Kammer bildet); die innere Röhre d bildet den Cylinder und reicht oben über die äufsere Röhre e, wie die Zeichnung zeigt, hinweg. Diese Röhren d und e sind unten durch den Reflector g und oben durch das Dach c mit einander verbunden; h ist die Kammer, welche von dem Lampenkörper α und der äufseren Röhre e gebildet wird; i ist der Deckel derselben mit den Einlafsröhren j für den Luftzutritt, welche mit irgend einer passenden Einrichtung versehen sind, um sie mehr oder weniger öffnen oder schliefsen und so die Quantität Luft reguliren zu können, deren Zuführung den verschiedenen Qualitäten des Brenngases und der Gröfse des Brenners entspricht. k k sind in der äufseren Röhre e angebrachte Lufteinlafsöffnungen, welche gleichfalls mit Vorrichtungen zur Regulirung der' zuzuführenden Menge Luft versehen sind. Behufs Herstellung eines luftdichten Verschlusses zwischen dem Kasten der Lampe und der Bedeckung i versehe ich den Körper a mit einem schrägen Flantsch /, auf welchen mittelst des Ringes m eine Gummischeibe η derartig aufgeschraubt wird, dafs. wenn der Deckel ζ an Ort und Stelle herabgelassen wird, der innere Theil der oberen Fläche der Gummischeibe stets die untere Fläche des Deckels i berührt; das Gewicht des Deckels i biegt die Gummischeibe so, dafs, selbst wenn der Deckel sich infolge einer Erschütterung hebt, die Gummischeibe, welche sich in Spannung befindet, folgt und die Fuge luftdicht erhalten bleibt; ο ist die gewöhnliche Federbefestigung der Lampe, ρ die gewöhnliche Handhabe, q das Scharnier, welches auf den Flantsch r des Lampenkörpers α aufgeschraubt wird und als Einlafs für das Gas dient, welches bei s eintritt und durch die Röhre t und das Dach c in die Spiralröhre u gelangt. Letztere befindet sich zwischen den beiden Röhren d und e, kann jedoch auch im Cylinder oder an einer anderen passenden Stelle angebracht werden; die Spiralröhre u führt das Gas durch die Röhre w zum Brenner ν; χ sind Röhren, welche die erwärmte Luft aus der Kammer/ in die Nähe des Verbrennungspunktes führen; y ist eine Oeffnung zwischen dem Reflector g und dem Lampenkörper a, durch welche Luft aus der Kammer h in den Raum des Glases b gelangt; diese Luft verhindert, dafs das Glas zu heifs wird, und wird dadurch selbst erwärmt, ehe sie zur Flamme gelangt; \ ist eine Schutzoder Windkappe, welche von beliebiger Form sein kann; al ist eine konische Röhre innerhalb des Cylinders, um den Zug von oben zu verhindern.
Die Wirksamkeit der neuen Lampe ist folgende : Das durch die Einlafsröhre t eintretende Gas gelangt in die Spiralröhre u und von da durch die Röhre yv zum Brenner v. Sobald das Gas entzündet ist, bildet sich ein Zug im Cylinder; die Luft tritt durch die Einlafsöffnungen k und j in die Lampe ein und strömt in die Kammern/und h. Die durch die Kammer/ stömende Luft wird bei ihrem Durchgang erwärmt und gelangt in diesem erhitzten Zustande durch die Röhren χ χ zur Flamme. Die aus der Kammer h kommende Luft strömt durch die Oeffnungj' rund an der Glasfläche b am Reflector g entlang und verhindert, dafs der Reflector und das Glas zu heifs werden, wobei die Luft warm wird, ehe sie die Flamme erreicht. Wie ersichtlich, wird das Gas, ehe es den Brenner erreicht, in der Spiralröhre u beim Hindurchgehen durch die Heifsluftkammer/ erwärmt, und da die Luft für die Verbrennung gleichfalls erhitzt wird, wird ein billigeres Licht erzielt. Wo es erforderlich ist, das Gas, ehe es zum Brenner gelangt, zu verbessern, kann es durch einen geeigneten Carburirapparat geführt werden, welcher an geeigneter Stelle in der Heifsluftkammer angebracht ist.
In den Fig. 5 und 6 habe ich die Einrichtung dargestellt, welche ich anwende, wenn die innere concentrische Röhre zum Lufteinlassen dient. Eine Lampe dieser Construction eignet sich besonders für Straßenbeleuchtung.
α ist der Lampenkörper, b das Glas, c das Dach oder der Deckel, d und e die concentrischen Röhren, g der Reflector, h die von dem Lampenkörper α und der äufseren Röhre gebildete Kammer, i die Bedeckung derselben, j Lufteinlafsöffnungen, k Lufteinlafsöffnungen zur äufseren Röhre e; u ist die Gaszuführungsröhre, welche ich hier statt der oben beschriebenen Spiralröhre anwende; zwischen der inneren Röhre d und der Gasröhre u bringe ich noch eine Röhre d1 an, und bildet der Raum zwischen den beiden Röhren den Cylinder, während der Raum zwischen der Röhre dx und der Gasröhre u die Heifsluftkammer bildet, die der Kammer/ in der oben beschriebenen und in Fig. 1 bis 4 dargestellten Einrichtung entspricht. Bei dieser Einrichtung können Ring-, Argand- oder sonst zweckmäfsige Brenner ν angewendet werden; e1 ist eine irdene oder metallene Fortsetzung der Röhre dl und event, mit Durchbohrungen versehen, um einen Theil der erwärmten Luft gleichmäfsiger auf die innere Fläche der Flamme zu führen.
Die Art der Wirksamkeit dieser Lampe wird man ohne weitere Beschreibung erkennen, da sie im wesentlichen dieselbe ist, wie bei der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Lampe.
Die Pfeile zeigen die Richtung des Luftstromes, und man wird finden, dafs die Luft in erhitztem Zustande an der inneren Oberfläche der Flamme anlangt. Wenn das Gas durch einen Carburirapparat geht, so geschieht dies, indem die Röhre u durch einen solchen geführt wird.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Die vorbeschriebene Lampenconstruction, bestehend im wesentlichen in der Verbindung eines geeigneten Behälters α mit zwei concentrischen Röhren d und e, die durch den genannten Behälter α verbunden sind, und dem Reflector g, der Spiralröhre w, den Röhren n> und χ und den stellbaren Lufteinlafsöffnungen j und k, wie das Ganze in seiner Einrichtung und Wirksamkeit in den Fig. ι bis 4 der Zeichnungen dargestellt ist.
2. Die veränderte Lampenconstruction, in der die innere concentrische Röhre d als Lufteinlafs dient, indem der Cylinder von dieser Röhre d und der Röhre d1, welche mit einander verbunden sind, gebildet wird, und eine mit Durchbohrungen versehene Röhrenfortsetzung e1 hat, wie dies in den Fig. 5 und 6 dargestellt ist.
3. Die Vorwärmung der Luft in Eisenbahnwagen- oder anderen Lampen, ehe sie die Flamme erreicht, indem man sie zwischen concentrischen Röhren, wie d und e, hindurchgehen läfst, welche in der in der Zeichnung dargestellten Weise eingerichtet und wirksam sind.
4. Die Verbindung zwischen dem Lampenkörper α und dem Dach c durch Anwendung eines Gummiringes η und einem schrägen Flantsch / luftdicht herzustellen, wie in den Fig. ι und 5 dargestellt ist.
5. Die Leitung der erwärmten Luft zur inneren Oberfläche der Flamme, indem diese Luft veranlafst wird, auf dem Wege zur Flamme durch den im Cylinder d von der Röhre dl und der Gasröhre u gebildeten Raum zu strömen, wie in Fig. 5 und 6 dargestellt ist.
6. Die Anwendung der perforirten Verlängerung e1 des Cylinders d behufs Vertheilung der erwärmten Luft über die innere Fläche der Flamme, wie in Fig. 5 dargestellt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT20252D Neuerungen an Gaslampen oder Laternen für Eisenbahnwagen, Strafsen etc Expired DE20252C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20252C true DE20252C (de) 1900-01-01

Family

ID=297015

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT20252D Expired DE20252C (de) Neuerungen an Gaslampen oder Laternen für Eisenbahnwagen, Strafsen etc

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE20252C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE20252C (de) Neuerungen an Gaslampen oder Laternen für Eisenbahnwagen, Strafsen etc
DE22979C (de) Neuerungen an den Einrichtungen zur Vorwärmung der Verbrennungsluft bei Gaslampen und Laternen
DE21624C (de) Neuerungen an Laternen für Steinkohlen- oder Fettgas zur Beleuchtung von Eisenbahnfahrzeugen, Strafsen, Wohnungs- und Arbeitsräumen
DE414249C (de) Petroleumlampe mit Dochtbrenner
DE335660C (de) Ersatz-Gasgluehlichtbrenner
DE191826C (de)
DE327286C (de) Beleuchtungskoerper mit Heizvorrichtung
DE318095C (de)
AT47077B (de) Heizbrenner für flüssige Brennstoffe.
EP1617142B1 (de) Brenner
AT17353B (de) Feuerung für Dampferzeuger an Motorfahrzeugen.
DE430284C (de) Zerstaeuberbrenner fuer fluessigen Brennstoff
DE39035C (de) Neuerung an Lampen, welche mit durch Prefsluft oder in anderer Weise zerstäubtem Brennstoff gespeist werden
DE84286C (de)
DE369433C (de) Vorrichtung zur Nutzbarmachung der Waerme von Verbrennungsrueckstaenden
AT22684B (de) Glühlichtlampe für flüssige Brennstoffe.
AT16407B (de) Heizbrenner für flüssige Brennstoffe.
DE331164C (de) Azetylenentwickler mit Wassertropfventil
DE33891C (de) Oelzuflufs zum Brenner für Lampen mit langer Brenndauer
DE12914C (de) Neuerungen an Lampen und Laternen
AT116136B (de) Petroleumdochtbrenner für entleuchtete Flamme.
DE39269C (de) Neuerungen an Regenerativ - Gaslampen
DE393396C (de) Gasgluehlicht-Sparbrenner
DE198344C (de)
AT43551B (de) Gasglühlichtbrenner.